[ 1 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 110 | 120 | 130 | 140 | 150 | 178 ]
Als Mannschaftsmeister zur Einzel-DM
Erster Meistertitel für die Cottbuser Trampolinturnerin Christin Kaiser
21.05.07
Die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Trampolinturnen wurden im westfälischen Münster ausgetragen.

Da der Märkische Turnerbund des Landes Brandenburg noch nicht in der Lage ist eine eigene Mannschaft zu stellen unterstützte Christin Kaiser die Mannschaft des TV Nordhorn und konnten durch eine taktische Meisterleistung den deutschen Meistertitel mit dieser Mannschaft holen.
Im Finale zeigte Christin ihre neue Qualifikationsübung und wurde mit sehr guten 31,9 Punkten belohnt und der Titel war nicht mehr zu nehmen.



Mit den Ergebnissen des Wochenendes übernahm Christin die Führung zur Qualifikation zu den Schüler und Jugendweltmeisterschaften.



Die letzte Qualifikation wird im Rahmen der Deutschen Einzel-Meisterschaften im bayrischen Neufahrn ausgetragen.
Zum ersten Mal wird sich dort auch der Cottbuser Nachwuchs beweisen müssen.
Neben Christin Kaiser werden zu den Deutschen Einzelmeisterschaften folgende Sportler antreten: Lisa Kroll, Stephanie Böhme und Jessica Kaiser.

(UM)
TurnTeam Deutschland zum Lehrgang zusammengezogen
Woitalla vor erneuter Bewährungsprobe
17.05.07
Während sich Deutschland auf ein kommendes, weithin freies verlängertes Wochende freut, zieht Bundestrainer Andres Hirsch seine Eleven vom TurnTeam Deutschland zu einem gemeinsamen Lehrgang nach Kienbaum zusammen.

Hier sollen weitere Voraussetzung geschaffen werden, um die Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Turn-WM im Herbst in Stuttgart zu erhöhen.

Aus Cottbuser Sicht nehmen an dieser Maßnahme Robert Juckel und Steve Woitalla – gemeinsam mit seinem Trainer Karsten Oelsch teil.
Auch Philipp Boy wird aus seiner Berliner Reha-Maßnahme einen Abstecher in nahe gelegene Kienbaum unternehmen.

Im Anschluss an diesen Lehrgang steht für Steve Woitalla (Foto) eine weitere Bewährungsprobe auf dem Plan: In Italien wird er sich am Ende der kommenden Woche einem kompletten Sechskampf stellen…
Philipp Boy macht leichte Fortschritte
kurze Stipvisite in Cottbus
14.05.07
Philipp Boy besuchte am Wochenende seinen Cottbuser Heimatclub. Am Montag kehrt er zur Rehabilitation nach Berlin zurück.
"Seit Ende vergangener Woche darf ich nun den Fuß wieder langsam belasten, nun muss ich erstmal wieder laufen lernen" so Boy.
Er will aber bis zu den deutschen Meisterschaften in Gießen im Juli wieder Wettkampffähig sein. Dies wäre die zweite und letzte Qualifikationsmöglichkeit für die im September stattfindende WM in Stuttgart.
"Ich muss ganz ruhig bleiben, habe vertrauen in mich und mein Umfeld, um stark genug zu werden, mein Ziel WM zu erreichen".
Deutsche Männer enttäuschen in Gent
Woitalla verpasst Finals
13.05.07
Für Brian Gladow und Steve Woitalla war der Weltcup vorzeitig beendet. "Beide hätten an ihren Geräten optimal turnen müssen, um das Finale zu erreichen", erklärte Milbradt das Abschneiden der beiden Nachwuchsathleten.

Am Reck platzierte sich der Berliner Brian Gladow mit 14,575 Punkten auf Rang 15. Zuvor langte es am Pauschenpferd für Platz 16 (13,450 Punkte). Am Barren kam der 19-Jährige, wegen eines Absteigers, nicht über Rang 25 (14,575 Punkte) hinaus. "Brians Reckübung war zwar fehlerfrei, aber die Qualität der Teile reichte heute nicht aus", so der Trainer.

Auch für den Cottbuser Steve Woitalla verlief die Qualifikation unbefriedigend. "Steve hat an allen Geräten viele Fehler gemacht", äußerte sich Milbradt. Am Sprung konnte der 18-Jährige seinen schwierigen Überschlag-Doppelsalto nicht zum Stand bringen und erreichte an diesem Gerät den 22. Rang (14,80 Punkte). Etwas erfolgreicher verliefen mit Rang 14 die Ringe (14,325 Punkte) und am Boden erhielt Woitalla 13,925 Punkte (17. Platz). "Die drei Turner haben heute eher ein unbefriedigendes Ergebnis erzielt", resümierte Milbradt den Qualifikationstag.

Nur Routinier Eugen Spiridonov (TV Bous) hatte sich für ein Finale qualifiziert. Am Boden belegte der 25-Jährige Platz fünf mit 15,025 Punkten. Nicht ganz so erfolgreich verliefen die anderen Geräte: Sprung 12. Platz mit 15,275 Punkten, Pauschenpferd 15. Platz mit 13,475 Punkten und Reck 22. Platz mit 14,025 Punkten. "Eugen hat von den drei deutschen Teilnehmern die beste Leistung abrufen können", so der ehemalige DTB-Juniorencheftrainer Jens Milbradt.
(dtb)

hier schrieb Steve Woitallaseinen weblog zum Weltcup in Gent
Steve Woitalla zum Weltcup nach Gent
geplanter Einsatz an 4 Geräten
08.05.07
Nur wenige Tage nach den Europameisterschaften treten Deutschlands Turner auf der Worldcup Bühne an. Zwar nicht mit dem großem Star Hambüchen, dafür aber mit Athleten, die (wieder) auf dem Sprung in das Hirsch-Team stehen.

So begibt sich auch der Cottbuser Steve Woitalla - vorbereitet von seinem Trainer Karsten Oelsch - in die belgische Metropole, wohl wissend, gut gearbeitet zu haben. "In meinem ersten Senioren-Jahr will ich mich weiter profilieren, ich will Leistung anbieten, zeigen, daß ich näher an die Leistungsträger der Nationalmannschaft herangerückt bin" so Woitalla selbstbewusst. Allerdings will er sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen: "... das geht dann meistens nach hinten los..."

Steve Woitalla gehörte in den vergangenen Jahren nicht nur zu Deutschlands besten Junioren, sondern ist auch international längst kein unbeschriebenes Blatt mehr:
Von den letztjährigen Junioren-Europameisterschaften kehrte er mit mehr als einem kompletten Medaillensatz zurück und avancierte so zum erfolgreichsten Teilnehmer dieses events. "Das ist nun Geschichte, so ist nun mal der Sport, die vergangenen Meriten zählen nun nicht mehr, ich muss und werde neu angreifen..."

Begleitet wird Woitalla zu diesem Weltcup von Brian Gladow und Eugen Spiridonov, betreut von Jens Milbradt - dem ehemaligen Cheftrainer der Junioren.
DTL-Finale für zwei weitere Jahre in Heidelberg
Männerfinale 2007 am Freitag, den 23.11.
07.05.07
Rechtzeitig zum Ligastart der Frauen am vergangenen Wochenende in Kirchheim/Teck kann die Deutsche Turnliga eine richtungsweisende Entscheidung bekannt geben:

Das Finale der Deutschen Turnligen wird nicht nur 2007 erneut in Heidelberg stattfinden, sondern für 2008 gleich noch ein drittes Mal fest an den Neckar vergeben. Nachdem der Ausrichter 2006 seine Sache nach allgemeiner Auffassung außerordentlich gut gemacht hatte, dauerte das Spitzengespräch zwischen Ausrichter und Veranstalter kaum eine Stunde. „Das letzte Jahr war klasse, in den nächsten zwei Jahren wollen wir noch einen drauf legen“, sagten übereinstimmend KTG-Marketingleiter Christian Mahnke und DTL – Geschäftsführer Ralf Neumann.

Wichtigste Neuerung beim Finale 2007, das vom 23.-25. November erneut in der Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle ausrichten, ist der neue Termin des Männerfinals: Die beiden erstplatzierten Mannschaften der ersten Bundesliga werden bereits am Freitag ihren Champion ermitteln und damit gleich zu Beginn für einen Höhepunkt sorgen.



Außerdem neu im Programm: Die Aufstiegswettkämpfe der Frauen zur Regionalliga. Um die Highlights gleichmäßig über das Finalwochenende zu verteilen, haben die Vertragspartner für Sonntags noch einen ganz besonderen Coup geplant. Der steht kurz vor der Vollendung und wird in den nächsten Tagen publik gemacht.

Der Kartenvorverkauf für das DTL-Finale 2007 soll vor der Turn-WM in Stuttgart beginnen und dann über die gesamte Dauer der Bundesliga-Saison laufen.
(dtl)
Philipp Boy ringt um Anschluss
konzentrierte Reha in Berlin
01.05.07
Nationalmannschafts-Turner Philipp Boy vom SC Cottbus ringt nach seiner Fuß-Operation um den Anschluss.

«Ich darf erst in drei Wochen wieder den Fuß belasten und laufen», sagte der 19-Jährige. Wegen seiner Verletzung hatte er die EM-Teilnahme absagen müssen. Boy hofft, bei der ersten WM-Qualifikation am 7./8. Juli in Dessau wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen zu können.
(dpa)

Wie geht es Philipp Boy? Wird er bis zu den Deutschen Meisterschaften wieder fit sein?

Dr. Hans-Peter Boschert (Teamarzt): "Die Reha von Philipp Boy läuft programmgemäß, so dass ich davon ausgehe, dass er bei den Deutschen Meisterschaften antreten kann. Schon Ende kommender Woche ist sein Fuß wieder voll belastbar, so dass er sukzessive sein Turn-Training wieder aufnehmen wird ... (turn-team.de)
Mit Glanz-Übung zu Gold
Hambüchen wieder Reck-Europameister/Vier Medaillen für DTB
30.04.07
Fabian Hambüchen hat sich am Sonntag in Amsterdam zum zweiten Mal nach 2005 zum Reck-König Europas gekrönt. Mit einer Glanz-Übung an seinem Spezialgerät toppte er sogar noch den Mehrkampf am Tag zuvor, bei dem er als zweiter Deutscher nach Eberhard Gienger 1975 die Silbermedaille in Empfang nehmen durfte. Nach der Weltpremiere seiner Übung mit der sensationellen A-Note von 7,0 konnte er sich sogar leichte Abstriche bei der Haltungsnote erlauben und setzte sich mit 16,025 Punkten vor Ex-Weltmeister Aljaz Pegan (Slowenien/15,675) und Olympiasieger Igor Cassina (Italien/15,575) durch.

Auch Oksana Tschussowitina hatte großen Anteil am erfolgreichsten EM-Abschneiden deutscher Turner seit 22 Jahren. Allerdings war die 31 Jahre alte "Queen Mum" des Turnsports über ihren zweiten Platz nicht so glücklich wie der Wetzlarer. Am Sprung verpasste sie den ersten Titel für die DTB-Frauen in der EM-Historie, erkämpfte aber mit Silber die erste EM-Medaille ihrer 16 Jahre währenden Turn-Karriere. Die deutsche Medaillen-Sause komplettierte der Hallenser Matthias Fahrig mit Bronze am Boden. Vier Mal EM-Edelmetall hatte es für deutsche Turner zuletzt vor 17 Jahren gegeben.

Hambüchen genoss seinen Triumph vor den 3000 Zuschauern sichtlich und winkte schon vor Ende der Konkurrenz immer wieder freudig ins Publikum. Gegenüber dem Vorkampf hatte er den Schwierigkeitsgrad durch den Adler und eine schwierige Verbindung noch einmal um 0,7 Zähler aufgestockt und präsentierte sie nahezu perfekt. "Bei der Konkurrenz musste ich volles Risiko gehen", begründete er. "Ich bin heilfroh, dass alles gut gegangen ist."

Tags zuvor hatte der angehende Abiturient vom Goethe-Gymnasium Wetzlar nach einem großartigen Mehrkampf (89,675 Punkte) nur durch einen winzigen Wackler beim Seitpferd-Abgang den ersten Allround-Titel eines deutschen Turners verpasst. "Bronze in Aarhus, Silber in Amsterdam - jetzt wisst ihr ja, was bei der WM in Stuttgart kommt", scherzte der 19-Jährige. "Ich freue mich riesig über Silber. Das war ein Hammer-Wettkampf, vor allem, weil meine schwächeren Geräte am Schluss lagen", sagte Hambüchen. Der Sieg ging an den Russen Maxim Dewjatowski (90,250).

Auch Cheftrainer Andreas Hirsch freute sich über Silber. "Wir standen vor der Frage, auf Sicherheit gehen und Vierter werden oder volles Risiko auf die Gefahr hin, dass hinten raus die Kräfte fehlen. Ich denke, wir haben richtig entschieden", meinte er.
(dpa)
Fabian Hambüchen holt EM-Silber im Mehrkampf
Juckel nach einem Fehler nicht in der Top 10
29.04.07
Fabian Hambüchen hat bei den Turn-Europameisterschaften den ganz großen Mehrkampf-Coup verpasst. Der 19 Jahre alte Gymnasiast musste in Amsterdam in einem spannenden Kampf mit 89,675 Punkten dem Russen Maxim Dewjatowski (90,250) den Vortritt lassen.

Hambüchen erkämpfte aber als zweiter Deutscher nach Eberhard Gienger 1975 EM-Silber im Mehrkampf. Konzentriert bis in die Zehenspitzen nahm der Abiturient den Wettkampf in Angriff und ließ sich auch vom Favoriten-Druck nach dem Gewinn der Qualifikation am Vortag lange Zeit nicht verrückt machen.

Nachdem er nach vier Geräten noch souverän mit 1,2 Punkten in Führung lag, sah er schon wie der Sieger aus. Doch am Seitpferd fiel dann die Entscheidung zu seinen Ungunsten. Während Dewjatowski mit einer Glanz-Übung bestach (14,925), misslang Hambüchen nach schwungvoller Übung der Abgang. Die Abzüge kosteten ihn Gold und auch die Ehre, als erster Deutscher in der 52-jährigen Geschichte der Europameisterschaften den Mehrkampf zu gewinnen.

"Das war ein Hammer-Wettkampf, vor allem deshalb, weil meine beiden schlechteren Geräte am Schluss kamen. Am Pferd haben sie mir drei Zehntel zu viel abgezogen", sagte Hambüchen. "Aber ich freue mich trotzdem auch über Silber: Schließlich habe ich zum zweiten Mal nach der WM bewiesen, dass ich zu den besten Mehrkämpfern der Welt gehöre. Aber natürlich war heute mehr drin", sagte er.

Glanzstück seines von vielen deutschen Fans bejubelten Auftritts war einmal mehr seine Reck-Übung, die er wie tags zuvor perfekt darbot und die mit 15,400 Punkten belohnt wurde. Er gilt nun auch als Mit-Favorit auf die Goldmedaille an seinem Spezialgerät. Nach dem Reck übernahm er erstmals die Führung, die ihm für die Boden-Übung förmlich Flügel verlieh. Mit 15,225 Punkten wurde er dort ebenso wie am Barren (15,200) noch höher eingestuft als am Vortag. Die beiden schwächeren Geräte erwiesen sich dann aber schließlich als Knackpunkte.

Titelverteidiger Rafael Martinez - in der Qualifikation Zweiter hinter Hambüchen - kam im Klassement hinter dem Russen Juri Rjasanow nur auf den vierten Platz. Der Spanier hatte sich mit einer verpatzten Boden-Reihe vorzeitig aus dem Kreis der Titelkandidaten verabschiedet. Dem Cottbuser Robert Juckel misslang der Sprung. Er verpasste damit sein persönliches Ziel, unter die Top 10 zu kommen und landete auf Platz 14. Obwohl er recht kurzfristig vor der EM für den Mehrkampf gemeldet wurde, erfüllte er die in ihn gesetzten Hoffnungen voll und ganz.


(dpa)
Hambüchen gewinnt Mehrkampf-Qualifikation - Sechs Finalplätze für Deutschland
Juckel (Foto) mit überzeigender Leistung im Mehrkampffinale
28.04.07
Fabian Hambüchen hat mit einer überragenden Leistung die Mehrkampf-Qualifikation bei der Turn-EM in Amsterdam gewonnen.
Mit 90,175 Punkten setzte sich der 19 Jahre alte WM-Dritte am Freitag vor dem Spanier Rafael Martinez und dem Rumänen Flavius Koczi durch. Zudem zog der Wetzlarer als Zweiter in den Medaillenkampf am Reck ein.

Insgesamt erkämpften die deutschen Männer sechs Endkampf-Plätze.

Hambüchen wird im Mehrkampf-Finale von Robert Juckel aus Cottbus begleitet. Der 25-Jährige turnte einen soliden Sechskampf und kam auf beachtliche 87,450 Punkte, die Rang elf bedeuteten. Am Reck allerdings gelang dem Sportsoldaten eine schwierige Verbindung nicht, damit war die Finalchance an diesem Gerät passe.



"Da gibt es noch Reserven bei mir, aber das wusste ich auch schon vorher", sagte der Zeitsoldat, der sich trotz dieses kleinen Schnitzers eines Lobs von Cheftrainer Andreas Hirsch sicher sein konnte: "Die Entscheidung, Robert einen Mehrkampf turnen zu lassen, war auf jeden Fall richtig."

Der Hallenser Matthias Fahrig greift am Sprung und am Boden nach den Medaillen. Thomas Andergassen steht im Ringe- Finale.
(sid)

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TV-Übertragung Turn-EM:

Samstag, 28. April 2007
12:30 Uhr bis 14:30 Uhr im Eurosport



Sonntag, 29. März 2007
9:30 Uhr bis 11 Uhr im Eurosport
11 Uhr bis 12 Uhr im Eurosport
17:10 Uhr bis 18 Uhr im ZDF



Montag, 30. April 2007
14 Uhr bis 15:30 Uhr im Eurosport
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