[ 1 | 100 | 110 | 120 | 130 | 140 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 160 | 170 | 177 ]
Bauchlandung für Hambüchen – Jungstar patzt beim Weltcup
Jetzt Start beim Turnier der Meister in Cottbus
28.02.05
Jungstar Fabian Hambüchen hat beim ersten Weltcup-Turnier des Jahres eine Bauchlandung erlebt.
Vor 5000 Zuschauern im Veterans Memorial Coliseum von Nassau im US-Bundesstaat New York musste der 17-jährige „Professor“ im Reck-Finale zwei unfreiwillige Abgänge hinnehmen und kam mit 8,00 Punkten über den enttäuschenden achten Platz nicht hinaus. „Ich hatte die ganze Woche schon Probleme mit dem Reck“, ärgerte sich der Olympia-Siebte von Athen.
Bereits am Freitag hatte sich Hambüchen nur mit Glück für das Finale in der Königsdisziplin qualifiziert. Trotz eines Absturzes rutschte er dank seines optimalen Ausgangswertes von 10,0 mit einer 9,0-Bewertung in den Endkampf, den der Franzose Yann Cucherat (9,612) schließlich für sich entschied. „Das war nur ein Wettkampf von vielen und das Leben geht weiter“, nahm Deutschlands Turn-Hoffnung die Pleite locker.
„Ich freue mich jetzt auf den nächsten Wettkampf in Cottbus und werde es dort besser machen“, versprach der Gymnasiast für den ersten Weltcup der Saison in Deutschland vom 18. bis 20. März.

In der Lausitz-Arena werden dann auch Lokalmatador Robert Juckel (Cottbus) und Matthias Fahrig (Halle) mit an den Start gehen. Zuvor hatte Hambüchen bei der Weltcup-Premiere in den USA den Einzug in die Finals am Barren (9./8,700) und Boden (9./8,700) jeweils hauchdünn verpasst. Dabei haderte der Wetzlarer mit den Kampfrichtern, die ihn am Barren mit harten Abzügen belegt hatten. „Ich habe keine Ahnung, warum sie mir da nur einen Ausgangswert von 9,3 zugestanden haben“, ärgerte er sich, weil er eigentlich mit einem Wert von 9,7 gerechnet hatte.
Erfolgreichste Nation waren bei dem trotz eines Preisgeldes von 46 000 Dollar insgesamt schwach besetzten Turnier überraschend die Niederländer mit drei Siegen bei den Männern durch Jeffrey Wammes (Sprung /Boden) und Yuri van Gelder (Ringe). Bei den Frauen gewannen die US-Amerikanerinnen Chellsie Memmel (Stufenbarren) und Alicia Sacramone (Sprung) sowie die Spanierin Patricia Moreno (Boden) und die Olympia-Dritte Zhang Nan aus China (Balken). Deutsche Turnerinnen waren nicht am Start.
(source:dpa)
Mirko Wohlfahrt neuer Vizepräsident Männer der DTL
Deutsche Turnliga im Aufbruch
27.02.05
Auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Turnliga stimmten die Delegierten der Vereine einstimmig der neuen Satzung des Vereins zu und machten damit den Beitritt der Frauenliga in die Deutsche Turnliga endgültig perfekt.
Die anwesende TK – Vorsitzende Birgit Lummer überbrachte den Delegierten die Grüße des Deutschen Turner-Bundes und beglückwünschte die Deutsche Turnliga zu diesem weiteren Meilenstein. Der bisherige Präsident Hans Müller, Chemnitz, wurde in seinem Amt einstimmig für weitere zwei Jahre bestätigt. Als Vizepräsident der Frauenligen wurde Jörg Rosenkranz, Dillenburg, in das neue Präsidium gewählt.

Überraschend neuer Vizepräsident Sport für den Bereich der Männerligen wurde der Cottbuser Mirko Wohlfahrt (Foto).
Der bisherige Amtsinhaber und langjährige Präsident Wulf Greite, Hannover, stand nicht mehr für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung, wird der Deutschen Turnliga aber in einer anderen Funktion erhalten bleiben. Hans Müller dankte in einer Laudatio Wulf Greite für seine großen Verdienste.
Der Hannoveraner Wulf Greite dazu: „Mein Hauptargument war das der 'Verfügung', ich halte Mirko Wohlfahrt für einen überaus kompetenten und kreativen Vertreter unserer Sportart, der beim und für den SC Cottbus eine hervorragende Arbeit macht...
Ich selbst stelle mir vor, mich in einem Bereich überregionaler Förderung von Bedingungen, Tradition und Nachwuchs völlig neu zu engagieren, für den es bereits konkrete konzeptionelle Vorstellungen gibt.

Mirko Wohlfahrt: "Meine Bereitschaft, in dieser neuen Funktion zu Wirken, kann man durchaus als eine Stärkung des Spitzensports verstehen. Ich sehe in der Deutschen Turnliga eine Plattform für leistungssportlich orientierte Jugendliche und Athleten, jene mit klarer internationaler Zielsetzung, aber wir müssen auch für jene attraktiv sein, die es aus irgendwelchen Gründen nicht ganz schaffen, in deutschen Auswahlriegen anzukommen…

Der diplomierte Ingenieur Wohlfahrt, der in den letzten Jahren auch als Geschäftsführer der CGS - Cottbuser Gesellschaft für Sportförderung und seinem Markenlabel "T.I.C." (Turnen in Cottbus) sehr viel für die Infrastruktur seiner Sportart in der Lausitz wie auch für den Weltcup "Turnier der Meister" und das internationale Nachwuchsturnier um den "GWG-CUP" getan hat, geht es auch um die dringlichste Verbesserung der Rahmenbedingungen und des Stellenwertes des Turnens in der Gesellschaft.
"Ich freue mich, dass nun - drei Jahre nachdem die Idee einer Fusion beim Deutschen Turnfest in Leipzig geboren wurde, auch die Frauen mit ihrem Liga-Betrieb unters Dach der DTL kommen. Nur so sind im Sinne der Bündelung von Kräften Fortschritte wieder möglich."
Klare Prioritäten setzte der neue DTL-Vize bezüglich der sportlichen Ausrichtung in der DTL: "Als erstes steht das Ziel Peking 2008 auf der Tagesordnung, natürlich über die Zwischenetappe WM Stuttgart 2007. Darüber hinaus wollen wir aber auch für all jene Athleten eine lohnenswerte Wettkampfheimat bilden, die hinter den Auswahlkadern unseres Landes stehen und gleichzeitig eine Kaderpyramide bilden, um der Auswahl Druck zu machen"
(source: dpa, dtl, gymmedia, scc)
Turner wollen Weltrekorde möglich machen
Die 10 wird fallen - und auch nicht
24.02.05
Auch im Turnen soll es künftig Weltrekorde geben. Nach dem Willen des Internationalen Turnverbandes (FIG) soll aus der früheren Traumnote «10» in nächster Zukunft eine «20» werden, teilte der Weltverband im schweizerischen Moutier mit.

Die beiden Technischen Komitees des Verbandes hatten zuvor in Zürich nach viertägiger Sitzung in einem Arbeitspapier empfohlen, die Wertungen ähnlich wie im Eiskunstlaufen künftig in eine A- und eine B-Note zu unterteilen und beide Wertungen zu addieren.
In der A-Note soll der nach oben offene, technische Wert der einzelnen Übungsteile bestimmt werden. Dadurch würden im Turnen künftig auch Rekorde möglich. In der B-Note soll die Ausführung der Übung bewertet werden. Hier soll weiter die Traumnote 10,0 für «absolute Perfektion» stehen. «Damit ist die 10 eigentlich schon gefallen», erklärte Wolfgang Willam, Sportdirektor des Deutschen Turner-Bundes (DTB) und Mitglied des FIG-Exekutivkomitees.
Über den unerwartet schnellen Vorstoß seitens des Weltverbandes zeigte er sich jedoch verunsichert:
«Das Exekutivkomitee sollte diese Änderungen eigentlich am Samstag erst noch diskutieren und beschließen.»

Ursache für die von FIG-Präsident Bruno Grandi vorangetriebenen Änderungen waren mehrere Fehlentscheidungen während der Olympischen Spiele in Athen 2004, die auch auf den erklärten Unmut von IOC-Chef Jacques Rogge gestoßen waren. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte angekündigt, die Entwicklungen «genau zu beobachten».
(source:dpa)
Die Nummer 1 startet in Cottbus
43 Nationen zu Gast in Cottbus
23.02.05
Die nach dem Rücktritt von Swetlana Chorkina frisch-gebackene Nummer EINS" der GYMmedia-Weltrangliste, Anna Pawlowa aus Russland - Vierte des Olympischen Mehrkampfes und Bronzemedaillengewinnerin am Sprung in Athen - führt das Feld der 28 Teilnehmerinnen aus 19 Nationen bei den Frauen an.
Angekündigt haben sich auch Boden-Weltmeisterin Daiane dos Santos (Olympiafünfte, Boden) und ihre starke Landsmännin Daniele Hypolito.
Ein Supertrio kommt aus China mit den Olympiastarterinnen FAN, Ye, WANG, Tiantian sowie mit Neuling YANG, Yahong.
Rumänische und USA-Turnerinnen haben (bisher) zu diesem Weltcup nicht gemeldet!
Die deutschen Starterinnen werden in Kürze nominiert.

Bei den Männern wird ein gewaltiges Starterfeld von 98 Turnern aus 40 Nationen erwartet. Auch hier fehlen zwar einige der früheren Routiniers des letzten Olympiazyklusses, jedoch werden exzellente Weltklasseathleten erwartet, wie z.B. der olympische Mehrkampffünfte Rafael Martinez aus Spanien, die Ex-Reckweltmeister aus Griechenland Vlasios Maras und aus Finnland Yani Tanskanen. Die USA kommen mit den beiden besten Turnern des nationalen Wintercups in Las Vegas David Durante und Guillermo Alvarez.
Zu den Weltcup-Favoriten am Sprungtisch zählt zweifellos wieder der polnische Weltklassemann Leszek Blanik, auch der Cottbussieger früherer Jahre Yernar Yerimbetow und auch Ex-Europameister Mitja Petkowsek ist gut für einen erneuten Sieg in Cottbus.
Sicher gehen aus deutscher Sicht Fabian Hambüchen und Lokalmatador Robert Juckel an den Start. Präzisierungen und Ergänzungen folgen auch hier noch in den folgenden Tagen.
(source:gymmedia)
Fabian Hambüchen beginnt Saison beim American Cup in New York
Robert Juckel im Training auf Cottbus
22.02.05
Erstmals in der Geschichte des traditionellen American Cup firmiert das Turnier (25. –26. Februar) als offizieller World Cup der FIG in der Serie 2005/2006. Es ist damit das erste World Cup-Turnier, das in den USA ausgetragen wird. Die Finals finden am Samstag, den 26. Februar 2005 von 14.30 – 18.00 Uhr Ortszeit im Nassau Coliseum statt. Eine TV-Live-Übertragung ist am Samstag von 16 – 18 h Ortszeit bei NBC-Sports geplant. Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld hat sich für diese Premiere angemeldet, darunter u.a. der zweifache Olympiasieger Jordan Jovtchev (BUL) und Rafael Martinez (ESP), der im Olympischen Mehrkampffinale in Athen Rang 5 belegte.

Einziger deutscher Teilnehmer in New York wird Fabian Hambüchen sein. Cheftrainer Andreas Hirsch: „In Abhängigkeit des aktuellen Leistungsstandes werden die Athleten auf die jeweiligen World Cups, die EM im Juni (Debrecen, HUN) sowie die WM im November (Melbourne, AUS) im Training vorbereitet und eingesetzt.“ Hambüchen sei zur Zeit der Turner, mit dem vordere Platzierungen in New York möglich seien. Insbesondere für Robert Juckel und Thomas Andergassen hat Hirsch in diesem Jahr noch viele Wettkampf-Einsätze geplant, zur Zeit müsse aber für beide das Training im Vordergrund stehen.
(source: DTB)
Der europäische Weltcup-Auftakt 2005, für den sich bereits Weltspitzenathleten aus 41 Nationen gemeldet haben, wird vier Wochen später in der Lausitz-Arena Cottbus beim 29. Turnier der Meister vollzogen.
Turnier der Meister - Weltcup Cottbus 2005
NEWS
14.02.05
Laut Cheftrainer Andreas Hirsch gilt "die Teilnahme von Fabian Hambüchen, Robert Juckel und Matthias Fahrig als sicher".
Wenn Thomas Andergassens chronische Hüftprobleme, die zur Zeit wieder akut sind, bis zum Turnierstart beseitigt sein sollten, "wäre dies das beste Aufgebot, das der DTB zur Zeit zu bieten hat", so Sportdirektor Wolfgang Willam.
Andergassen würde allerdings auf Sprung und Boden verzichten. Sollte indes ein vorgesehener operativer Eingriff bei Andergassen unmittelbar vorgenommen werden müssen, könnte er in Cottbus nicht am Start sein - ebenso wie Sergej Pfeifer auf Grund einer Knieverletzung sowie Sven Kwiatkowski, der in studentische Verpflichtungen eingebunden ist.

Bei den Frauen wird man laut Aussage des Sportdirektors "voraussichtlich bis Mitte 2005 auf die 1. Garnitur verzichten müssen".
Lisa Brüggemann und Daria Bijak stehen im Abitur, Yvonne Musik und Katja Abel müssen Verletzungen auskurieren, Birgit Schweiger hat Trainingsrückstand durch ihr Auslandsstudium in London.
So werden die jüngeren Turnerinnen Annika Pfeffer, Tina Jentsch, Kim Bui und Heike Gunne am 5. März im Olympiastützpunkt Frankfurt eine Qualifikation turnen, nach deren Auswertung entschieden wird, wer aus diesem Quartett in Cottbus am Start sein werden. "Eine gute Gelegenheit für die Turnerinnen, weitere Wettkampferfahrungen zu sammeln - in einem internationalem Feld bei hochkarätiger Konkurrenz", betont Willam.
(source: turnier-der-meister.de)
Das Medieninteresse für das legendäre "Turnier der Meister" ist bereits jetzt überaus groß.
Medienpartner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hat folgende Übertragungszeiten vorgesehen:
Samstag, 19. März: 16.55 - 17.55 Uhr (live)
Sonntag, 20. März: 17.25 - 17.55 Uhr (live).
Ein Leben zwischen Leistungssport und Bundeswehr
Turner Robert Juckel freut sich auf das "Turnier der Meister" Mitte März
08.02.05
Vom 18. bis 20. März steigt in der Lausitzarena das 29. Turnier der Meister. Für die Turner bedeutet dies den Start in die Saison, denn das Cottbuser Turnier bildet den Auftakt für die Weltcup-Serie 2005. Robert Juckel hat gute Karten, um vor heimischen Publikum die Farben Schwarz, Rot und Gold vertreten zu dürfen. WochenKurier-Redakteur Andreas Stein sprach mit dem 23-jährigen Cottbuser Auswahl-Athleten, der mit der Mannschaft bereits bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die deutschen Farben vertrat.

*Robert Juckel, mit dem SC Cottbus Turnen e.V. sind Sie seit mehreren Jahren erfolgreich in der Bundesliga aktiv. Die Saison läuft allerdings nur zwischen Oktober und Dezember. Was macht ein Turner in den restlichen neun Monaten des Jahres?
*Wir müssen uns ausruhen (Juckel lacht). Nein, Spaß beiseite. Natürlich trainieren wir das ganze Jahr über und bereiten uns auf die großen Höhepunkte vor. So stehen beispielsweise die Monate Januar und Februar ganz im Zeichen der Basisausbildung von Kraft und Kondition. Außerdem werden solange neue Übungselemente einstudiert bis sie perfekt beherrscht werden. Generell spielt bei Turnern, die zum Nationalmannschaftskader gehören, die Bundesligasaison nur eine untergeordnete Rolle. Unsere Bundesliga lässt sich, auch wenn es ebenfalls um den Deutschen Mannschaftsmeister geht, nicht mit einer Fußball- oder Handball-Bundesliga vergleichen. Wir Auswahl-Athleten nutzen die Liga zur Wettkampfpraxis, zum Erfahrungen sammeln und zum Perfektionieren und Präsentieren unserer Übungen vor Publikum. Wir konzentrieren uns eher auf die Weltcup-Saison mit ihren sechs Turnieren und die weiteren internationalen Höhepunkte.

*Stichwort Weltcup-Saison: Den Auftakt gibt es in diesem Jahr erneut mit dem Turnier der Meister in Cottbus. Sind Sie als einziger Cottbuser Auswahl-Turner für das Turnier gesetzt?
*Nein. So einfach ist das nicht. Wir turnen die Teilnahme intern aus. Ich glaube aber schon, dass ich gute Karten und vielleicht auch einen kleinen Heimbonus für einen Start in Cottbus habe. Ich würde mich jedenfalls riesig freuen wenn es klappt. Es ist immer etwas Besonderes, wenn man vor heimischer Kulisse beweisen kann, was man drauf hat. Die Anfeuerungen des fachkundigen Publikums geben dabei einen zusätzlichen Motivationsschub. Ich hoffe, dass die Lausitzarena möglichst bis auf den letzten Platz gefüllt sein wird, damit die gute Stimmung und die sportlichen Leistungen zusammen eine tolle Veranstaltung bilden.

*Auf welche Saison-Höhepunkte bereiten Sie sich derzeit noch vor?
*Vor allem auf die Einzel-Europameisterschaften im Mai und die Weltmeisterschaften im November. Ich hoffe mich für beide Höhepunkte qualifizieren zu können und setze dabei vor allem auf meine Paradedisziplinen Pferd und Reck. Ich denke, dass die deutsche Turn-Auswahl inzwischen das Tal der Tränen durchschritten hat. Daher blicken wir optimistisch in Richtung WM. Wenn alle gesund bleiben und ihre Leistungen bringen, können wir mit der Mannschaft ganz sicher ins Finale einziehen. Die Chemie im Team stimmt und wir wollen gemeinsam nach oben. Ein Fabian Hambüchen allein gewinnt nämlich keine Mannschafts-Wettkämpfe. Wer mit zur WM fährt erhält ein Extra-Bonbon und darf im Anschluss mit zu einem hochklassig besetzten internationalen Turnier nach Japan. Zusammen ist das wie eine vierwöchige Weltreise.

*Bis zum Ende des Jahres gehören Sie der Sportfördergruppe der Bundeswehr an. Wie sieht ihr Soldatenalltag aus und was wird ab 2006?
*Vom gewöhnlichen Soldatenleben sind wir weitestgehend freigestellt. Zwar müssen wir regelmäßig zu ein- bis zweimonatigen Weiterbildungslehrgängen und jeden Montag zum Appell, aber ansonsten haben wir mit dem Kasernenalltag nicht viel zu tun. Was meine Zukunft angeht, werde ich in den nächsten Monaten sicher noch einmal das Gespräch mit der Bundeswehr suchen. Bis zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking würde ich gern noch der Sportfördergruppe angehören, denn hier wird einem der Rücken für den Leistungssport freigehalten. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle gern einmal bedanken.

*Seit einigen Tagen kann man im Internet unter www.scc-turnen.de nicht nur Tickets für das Turnier der Meister, sondern auch eine Fotomappe/ einen Kalender mit Aufnahmen der deutschen Auswahlturner erwerben. Was hat es damit auf sich? Das war eine Idee unseres Sponsors Thera-Band. Zum einen soll damit der Turnsport verstärkt in Szene gesetzt und wir Turnen populärer werden. Zum anderen geht ein Teil der Erlöse an unseren Kollegen und Freund Ronny Ziesmer beziehungsweise an die Stiftung, die er gründen möchte.
(source:wochenkurier)
Heimspiel für Robert Juckel
Turnier der Meister - Weltcup 2005
01.02.05
41 Nationen von allen fünf Kontinenten – so der aktuelle Meldestand - haben sich bereits verbindlich mit Athleten, Trainern und Kampfrichtern für das traditionsreiche „Turnier der Meister“ in Cottbus (18. – 20. März) angemeldet.
Von China liegt bisher lediglich eine schriftliche Zusage vor – Turnierdirektor Sylvio Kroll zweifelt jedoch nicht daran, dass die Asiaten ebenfalls wie die langjährigen „Partner“ des Turniers Rumänien oder die Ukraine, mit einer Delegation in Cottbus vertreten sein werden.
Am 18. Februar wird man wissen, wie sich das Teilnehmerfeld – Athleten-Elite, Mehrkämpfer, Gerätspezialisten etc. – darstellt, es ist der Termin der nominativen Anmeldung.
Stärkste Delegationen werden nach Gastgeber Deutschland (6 Turner, 4 Turnerinnen, 4 Trainer/innen, 4 Kampfrichter/innen) voraussichtlich Russland, Tschechien, Griechenland, Brasilien und die Niederlande mit jeweils 12 Delegationsteilnehmer/innen sein.

Aus deutscher Sicht wird es bei den Männern ein „absolutes Highlight“ geben, so Cheftrainer Andreas Hirsch. Es soll das bestmögliche Aufgebot in Cottbus starten. Als sicher gilt, dass der zweifache Gold-Gewinner des Auftakt-Turniers (Stuttgart) der Weltcup-Serie 2005/2006 Fabian Hambüchen und Lokalmatador Robert Juckel an die Geräte gehen werden. Hambüchen wird zuvor auch noch den neu in die Weltcup-Serie aufgenommenen America Cup in Nassau (USA) am 25./26. Februar turnen.
Bei den Frauen werden zur Zeit noch keine Namen genannt. „Zunächst wird sich der Lenkungsstab Gerätturnen Frauen im Laufe der Woche mit der Trainings- und Wettkampfverfassung der in Frage kommenden Athletinnen befassen“, so Sportdirektor Wolfgang Willam. (dtb)

18.-20.03.2005
29. TURNIER DER MEISTER - Weltcup 2005

Cottbus / Lausitzarena
Jetzt Tickets im Vorverkauf sichern und dabei bis zu 25% sparen

T I C K E T H O T L I N E :
0 1 8 0 5 - 2 2 2 0 2 0

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unser Wochenendpaket
GYM POWER ist längst wieder 'in'!
Turnboom...? Tut sich etwa 'was in Deutschland...?
01.02.05
GYM KIDS, die das Fliegen lernen...
In einer Zeit zunehmenden Bewegungsmangels entdeckt die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe:
"Kinder, die das Fliegen lernen..."
Langsam kommen auch Medienleute wieder dahinter, dass Turnen an Geräten "in" ist, qualitativ-hochwertige Erziehung und gesunde Lebensweise bedeuten und dass "Hambüchens & Co." nicht von allein oder auf Bäumen wachsen...
Talenteschulen mit spitzensportliche Orientierung stehen bei deutschen Eltern wieder hoch im Kurs, garantieren sie doch pädagogisch und körperkulturell wertvolle und dauerhafte Angebote.
Eines der letzten Beispiele ist die Talenteschule 'Andreas Wecker' in Berlin, dem weitere solcher Beispiele folgen werden.
(source:gymmedia)

Daß wir mit unserem Verein seit langem beweisen, daß wir ausgezeichnete Basisarbeit leisten, muß nicht besonders betont werden.
Mit einer erneuten Initiative:
"Turnen ist in, Bewegungsmangel bei uns out" ,
werden auch wir weiterhin interessierten Kindern und Ihren Eltern eine sinnvolle Entwicklungsplattform bieten...
(scc)
Cheftrainer Andreas Hirsch über die Entwicklungen
Ausblick Olympischer Spitzensport 2005
26.01.05
Als „äußerst schwieriges Jahr für die Turner“ bezeichnet Cheftrainer Andreas Hirsch das Jahr 2005 bei den Männern. Vor allem die Ungewissheit in der Entwicklung des Wertungssystems „macht die Trainingsplanung viel schwieriger“.
Wohin sich die FIG in den Wertungsrichtlinien bewege, sei offen und so könne man z.B. die Prioritäten im Training - ausschließlich in Richtung Höchstschwierigkeiten oder Stabilität auf hohem Niveau – nicht klar ausmachen. Laut Beschluss des Internationalen Turnerbundes (FIG) ist zunächst lediglich der Ausgangswert der Übungen von 8,8 Pkt. auf 8,4 Pkt. fest gelegt worden – also eine Tendenz in Richtung mehr Differenzierung bei den Wertungen: 1,6 statt 1,2 Bonuspunkte sind möglich.
Ob und wann es – ähnlich wie im Trampolinturnen - nach oben offene Wertungen geben wird, ist noch ungewiss. DTB-Sportdirektor und FIG-Exekutivkomitee-Mitglied Wolfgang Willam will „diese Entwicklung für 2006 nicht ausschließen“.

Die Athleten des Olympia-Teams Athen „werden alle im normalen Trainings- und Wettkampfbetrieb bleiben, leistungsstarke Turner aus dem Junioren-Bereich wollen wir zunehmend in die Trainingsvorbereitungen für die WM 2007 und Olympia 2008 einbeziehen“, so Hirsch.
Der Cheftrainer will die World Cups 2005 dazu nutzen, die Stärken, Schwächen sowie dringenden Verbesserungen und Stabilisierungen jedes einzelnen Turners auszuloten, um einen „maßgeschneiderten individuellen Trainingsplan“ erstellen zu können. Zudem ist für 2005 erklärtes Ziel, dass die Athleten noch besser damit umgehen können, auch bei hoher Wettkampffrequenz eine ebenfalls hohes Trainingspensum zu absolvieren.
Bei der Einzel-EM im Juni in Debrecen (erstmalig Männer und Frauen gemeinsam) hat Hirsch zwei Finalplätze fest im Visier: „Nicht nur Hambüchen hat beim Stuttgarter World Cup-Auftakt Ende 2004 mit zwei Mal Gold gezeigt, dass er zur Weltspitze gehört. Matthias Fahrig hat einen steten Leistungszuwachs, sein 2. Platz am Sprung und Thomas Andergassens Etablierung unter den weltweit besten 10 Pauschenpferdturnern zeigen die insgesamt positive Leistungsentwicklung der Turner.
Die soll auch bei der Einzel-WM im November ihren Niederschlag finden. In Melbourne werden alle Athleten am Start sein, die sich bereits auf die WM 2007 in Stuttgart (Qualifikation Olympia) und die Spiele in Peking vorbereiten. „Eine schwere WM, trotzdem sind zwei Finalplätze das realistische Ziel“, so der Cheftrainer.
(source:dtb)
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"Turnen ist in"
Die Turn-Talentschule Lausitz: eine Initiative von T.I.C. und dem SC Cottbus Turnen e.V.
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