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Cheftrainer Hirsch nominiert Weltcup-Turner
Lokalmatador Juckel an 3 Geräten
13.03.05
Cheftrainer Andreas Hirsch hat neben dem gesetzten Fabian Hambüchen (Wetzlar) vier weitere Turner für den zweiten Weltcup des Jahres am kommenden Wochenende in Cottbus nominiert.
Nach einem Überprüfungswettkampf in Kienbaum entschied sich der Berliner für den Einsatz von Matthias Fahrig (Halle/Boden, Sprung), Rene Piephardt (Cottbus/Barren, Seitpferd), Robert Juckel (Cottbus/Seitpferd, Ringe, Reck) und Christian Berczes (Halle/Ringe). An jedem Gerät dürfen pro Nation zwei Turner in Cottbus starten.

Von der Qualifikation befreit war der Olympia-Siebte Fabian Hambüchen, der wie beim «American Cup» in Nassau am Reck, am Boden und am Barren an den Ablauf gehen soll. «Der Weltcup kommt sehr früh. Wir dürfen in Cottbus keineswegs die Stabilität wie beispielsweise bei den Olympischen Spielen erwarten. Aber ich rechne schon mit einigen Finalteilnahmen», erklärte Hirsch. Neben Hambüchen am Reck traut er auch Fahrig beim Sprung und Juckel am Reck durchaus den Einzug in die Endkämpfe der besten Acht zu.
(dpa)
Ziesmer powert fürs Turnier
Partner: rbb
13.03.05
Bei seinem Heimatsender "Antenne Brandenburg" sitzt Ronny Ziesmer heute Moderator Jürgen Büsselberg von 11 bis 13 Uhr am Mikrofon gegenüber und gibt erstmals nach seinem Unfall am 12. Juli 2004 ein solch umfangreiches Interview.
So wie schon vor seiner Benefiz-Gala im Dezember möchte auch jetzt Ronny durch persönlichen Einsatz etwas für "sein" Turnier - den am kommenden Wochenende stattfindenden Weltcup "TURNIER DER MEISTER" tun:
"Ich werde dort auch als Wettkampfsprecher mitarbeiten und freue mich tierisch auf das Wiedersehen mit meinen Leuten", so der Ex-Internationale, der im Vorjahr dort noch selbst mitten in der Weltklasse an die Geräte ging... Auch dem rbb-Fernsehen gab Ronny ein Interview, das in der heutigen Sport-Abendsendung ausgestrahlt wird.
"Ich möchte schon, dass man dieses phantastische Weltklasse-Turnier stärker in der Öffentlichkeit wahrnimmt, wie überhaupt unsere Sportart Kunstturnen viel stärker in die Offensive gehen sollte - weil sie einfach atemberaubend schön ist!
(turnier-der-meister.de)
Turnier der Meister füllt Cottbuser Hotels
das 30. zum 850.
09.03.05
Ein volles Haus in der Lausitzarena an drei Tagen in Folge so wie im vergangenen Jahr – das wünschen sich Turnierdirektor Sylvio Kroll und Manager Reinhard Rau vom Sportclub Cottbus Turnen auch 2005 fürs internationale «Turnier der Meister» .
Mittlerweile sind rund 600 Karten verkauft. «Viele Anfragen kamen aus dem Ausland, zum Beispiel aus Malaysia» , so Reinhard Rau, bei Sportlern aus 44 Nationen kein Wunder. Als Erstes wird am 15. März die chinesische Sportlerdelegation erwartet.

«Cottbus hat in der internationalen Turnwelt einen guten Namen» , sagte Sylvio Kroll.
Keine Frage, dass die Traditionsveranstaltung «Turnier der Meister» auch fürs Jubiläumsjahr der Stadt 2006 fest eingeplant ist. Die Ausrichter freuen sich über Zuschüsse von Stadt, Land Brandenburg und Deutschem Turnerbund.
Auf rund 165 000 Euro beläuft sich nach Krolls Mitteilung das Veranstaltung-Budget. Allerdings sei das Turnier auch ein ernst zu nehmender Wirtschaftsfaktor für die Stadt Cottbus.
Das Lindner Congress Hotel werde über die Turniertage komplett mit Teilnehmern und Gästen gefüllt. Auch im Sorat logieren Turnier-Teilnehmer. Im Radisson SAS sind vorwiegend Kampfrichter und Funktionäre des Deutschen Turnerbundes untergebracht, teilte Sylvio Kroll mit. Die Gremien des Deutschen Turnerbundes nutzten das Treffen in Cottbus auch zu Tagungen, einer Vorstandssitzung und einem Treffen ehemaliger Kampfrichter.
der countdown läuft
Dragulescu muß passen / Tsolakisdis kommt
09.03.05
Zehn Tage vor dem Cottbuser Weltcup registrieren die Lausitzer Ausrichter noch einige namentliche Änderungen:
Leider verzichtet Rumäniens Top-Star Marian Dragulescu, dafür kommt sein Landsmann Razvan Selariu aus dem olympischen Bronzeteam, der in Athen nur knapp das Sprungfinale verpasste.
Die Griechen schicken nun Vasileios Tsolakidis, der spätestens seit seinem EM-Titel 2002 in Patras zu den internationalen Barrenvirtuosen zählt.

Der Deutsche Turner-Bund gab mit Annika Pfeffer und Kim Bui nun auch seine Weltcup-Debütantinnen bekannt: Beide Turnerinnen standen noch vor knapp einem Jahr im JEM-Aufgebot...
18.-20.03.2005
29. TURNIER DER MEISTER - Weltcup 2005

Cottbus / Lausitzarena
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Nur Hambüchen für Cottbus gesetzt
Robert Juckel (Foto)mit Sonderstellung
08.03.05
Bundestrainer Andreas Hirsch will am 13. März mit einer internen Ausscheidung im Bundesleistungszentrum Kienbaum die Starter für das 29. Turnier der Meister ermitteln. Für den zweiten Weltcup des Jahres vom 18. bis 20. März in der Cottbuser Lausitz-Arena ist bisher nur der Olympia-Siebte Fabian Hambüchen (Wetzlar) definitiv gesetzt.

Die Olympia-Teilnehmer Matthias Fahrig (Halle) und Lokalmatador Robert Juckel (Cottbus) nehmen in Kienbaum indes mit einer Sonderstellung teil. «Beide sollen auf jeden Fall in Cottbus turnen, es gibt bei ihnen keinen Leistungsabfall seit Athen zu verzeichnen» , so Hirsch, der bei dieser Qualifikation Ausgangswerte von 9,60 Punkten (vorher 10,0) erwartet. Christian Berczes (Halle), Eugen Spiridonov (Bous), Rene Piephardt (Cottbus) und Waldemar Eichorn (Dillingen) dürfen sich ebenfalls Hoffnungen machen.
Drei Turner aus dem erfolgreichen deutschen Olympia-Sextett fehlen dagegen definitiv in Cottbus. Thomas Andergassen (Stuttgart) muss sich auf Grund akuter Schmerzen im Hüftgelenk einem atroskopischen Eingriff unterziehen und wird nicht an den Start gehen. Sergej Pfeifer (Hannover) ist ebenfalls verletzt, Sven Kwiatkowski (Stuttgart) fehlt auf Grund studentischer Verpflichtungen.

Die Exekutivkommission des Weltturnverbandes FIG hat unterdessen das Turnier der Meister in Cottbus auch für 2006 in seinen Weltcup-Kalender aufgenommen. Die 30. Auflage soll – im Jahr der 850-Jahr-Feier in in Cottbus – vom 24. bis 26. März durchgeführt werden.
(source:lr-online.de)
Ziesmer bis April im Krankenhaus
Behindertengerechte Wohnung in Cottbuser Innenstadt
04.03.05
Der ehemalige Cottbuser Nationalmannschafts-Turner Ronny Ziesmer soll im April das Krankenhaus verlassen können. Der seit seinem schweren Trainingsunfall im Juli 2004 querschnittgelähmte Cottbuser wird momentan weiter im Unfallkrankenhaus Berlin betreut.
Weitere Fortschritte in der Zurückerlangung von motorischen Fähigkeiten habe er nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen nicht mehr machen können.
Seine ursprünglich für den 15. März geplante Entlassung ist in den April verschoben.
"Natürlich bin ich schon ungeduldig, andererseits bin ich hoch motiviert, weil ich nun bald nach Hause will. Da fängt für mich das eigentliche Abenteuer Alltag erst richtig an", sagte Ziesmer der.
Eine behindertengerechte Wohnung in der Cottbuser Innenstadt ist inzwischen gefunden und bezugsfertig. Ziesmer will schon beim 29. Turnier der Meister in Cottbus (18. bis 20. März) seinen Krankenhaus-Aufenthalt unterbrechen und plant einen Einsatz als Kommentator in der Halle. Der 25-Jährige war selbst mehrmals beim Cottbuser Weltcup-Turnier dabei.
In letzter Minute
Rumäniens Superstars als 44. Nation gemeldet
02.03.05
Mit der Nachmeldung der Rumänischen Superstars, der dreifachen OLympiasiegerin Catalina PONOR (Team, Balken, Boden), der zweifach-goldenen Monica ROSU (Team, Sprung), sowie mit ihren Landsmännern aus der olympischen Bronzeriege Marius Urzica (Silber, Pferd), Ioan SUCIU sowie der Nummer 1 der GYMmedia-Weltrangliste Marian DRAGULESCU (Silber Sprung) wird das Cottbuser Turnier sportlich nochmals enorm aufgewertet...

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Ronny Ziesmer: Plant Besuch beim Weltcup in Cottbus
"Pressemitteilung"
02.03.05
Noch immer wird Ronny im Unfallkrankenhaus Berlin intensiv betreut und plant in drei Wochen den Besuch beim Weltcup "29. TURNIER DER MEISTER" in seiner Heimatstadt Cottbus....

Untzerdessen bestätigte die Deutsche Sporthilfe n einer Pressemitteilung den Eingang der bislang größten Summe auf dem Hilfskonto "Ronny Ziesmer". Es sind dies 50.000 EURO, gestiftet vom Verein "Bild hilft e.V."
Seinerseits hatte Ronny am 18. Dezember die Aktion "EinHerz für Kinder" unterstützt und hatte bei der ZDF-Live-Übertragung aus dem Berliner Ullsteinhaus gemeinsam mit der Ex-Gymnastin Magdalena Brzeska ein Telefonpaar gebildet.
Nach kleineren Talfahrten - Grundtenor: "Weiter optimistisch....!
Ronny hat sich nach der Überwindung "einiger kleiner Tiefs und Talfahrten", die im Leben von Querschnittsgelähmten nicht ungewöhnlich sind, aber auch viel mentale Kraft zur Bewältigung erfordern, nun wieder voll auf seine Rehabilitationsprogramme konzentriert.
Da geht es um Stabilisierung des Rumpfes, jede Menge funktioneller Therapien, vor allem Arbeit am Transfer, d.h. den Erwerb eines möglichst hohen Grades an Eigenständigkeit beim Wechsel in und aus dem Rollstuhl.
"Einerseits bin ich schon ungeduldig, weil ich nun bald nach Hause will, andererseits bin ich hoch motiviert, um meine Wohnung im Zentrum von Cottbus bald beziehen zu können. Da nämlich fängt für mich das eigentliche "Abenteuer Alltag" erst richtig an".
Dazwischen liegt noch der Weltcup, das 29. "Turnier der Meister". Hier will Ronny selbst aktiv unterstützen und plant, an der Seite des langjährigen Moderators Eckhard Herholz mit seinem Fachkommentar als Hallensprecher zu agieren und freut sich natürlich auf das Wiedersehen der Athleten aus 44 Ländern.

"Vielen, vielen Dank an alle...!" Sehr beeindruckt ist Ronny von der bisher überwältigenden Spendenfreudigkeit vieler, vieler Menschen. "Es sind da nicht nur die großen Summen die beeindrucken - für die ich mich natürlich sehr bedanke, weil sie nachhaltig für Lebensqualität sorgen: Aber wenn da ein z.Zt. arbeitsloser Ex-Leichtathlet 20,- EURO überweist, mit den Worten: 'Am liebsten würde ich Dir 'ne Million geben, habe zur Zeit aber nicht mehr', dann geht mir das schon sehr nahe", - so Ronny, der sich auch selbst - neben der BILD / ZDF-Aktion "Ein Herz für Kinder" - auch an Aktionen für andere - wie die des DRK für die Südasien-Opfer - beteiligt hat.

Einer, der's als gleichfalls Betroffener wissen muss, Wolfgang Schäuble (FOTO), sagte: "Auch wenn da schon einiges für Ronny gespendet wurde - das ist längst noch nicht die Hälfte dessen, was ein Behinderter im Leben braucht...!"
(source:gmmedia)
Auftakt in New York, nun Cottbus
28.02.05
Der am 25./26. Februar erstmals als Weltcup ausgetragene traditionelle American Cup gehört - mit seiner 30. Auflage in diesem Jahr - neben dem Turnier der Meister (30. Jubiläum 2006!) zu den ältesten und hochkarätigsten Spitzenturnieren der Welt.
Insgesamt 19 Nationen nahmen in Nassau (Long Island, New York/USA) teil - in Cottbus werden doppelt so viele Nationen (43) erwartet.
Fabian Hambüchen belegte im Reck-Finale beim World Cup Turnier in New York am 26. Februar nach einem unfreiwilligen Abgang mit 8.0 Punkten den achten Platz. Am Boden und Barren scheiterte er knapp in der Qualifikation für das Finale.
Trotz des nicht ganz erfolgreichen Wettkampfes zog DTB-Cheftrainer Andreas Hirsch ein positives Fazit: "Unsere jungen Turner müssen sich international zeigen und Wettkampferfahrung sammeln. Dies zahlt sich später aus."


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Bauchlandung für Hambüchen – Jungstar patzt beim Weltcup
Jetzt Start beim Turnier der Meister in Cottbus
28.02.05
Jungstar Fabian Hambüchen hat beim ersten Weltcup-Turnier des Jahres eine Bauchlandung erlebt.
Vor 5000 Zuschauern im Veterans Memorial Coliseum von Nassau im US-Bundesstaat New York musste der 17-jährige „Professor“ im Reck-Finale zwei unfreiwillige Abgänge hinnehmen und kam mit 8,00 Punkten über den enttäuschenden achten Platz nicht hinaus. „Ich hatte die ganze Woche schon Probleme mit dem Reck“, ärgerte sich der Olympia-Siebte von Athen.
Bereits am Freitag hatte sich Hambüchen nur mit Glück für das Finale in der Königsdisziplin qualifiziert. Trotz eines Absturzes rutschte er dank seines optimalen Ausgangswertes von 10,0 mit einer 9,0-Bewertung in den Endkampf, den der Franzose Yann Cucherat (9,612) schließlich für sich entschied. „Das war nur ein Wettkampf von vielen und das Leben geht weiter“, nahm Deutschlands Turn-Hoffnung die Pleite locker.
„Ich freue mich jetzt auf den nächsten Wettkampf in Cottbus und werde es dort besser machen“, versprach der Gymnasiast für den ersten Weltcup der Saison in Deutschland vom 18. bis 20. März.

In der Lausitz-Arena werden dann auch Lokalmatador Robert Juckel (Cottbus) und Matthias Fahrig (Halle) mit an den Start gehen. Zuvor hatte Hambüchen bei der Weltcup-Premiere in den USA den Einzug in die Finals am Barren (9./8,700) und Boden (9./8,700) jeweils hauchdünn verpasst. Dabei haderte der Wetzlarer mit den Kampfrichtern, die ihn am Barren mit harten Abzügen belegt hatten. „Ich habe keine Ahnung, warum sie mir da nur einen Ausgangswert von 9,3 zugestanden haben“, ärgerte er sich, weil er eigentlich mit einem Wert von 9,7 gerechnet hatte.
Erfolgreichste Nation waren bei dem trotz eines Preisgeldes von 46 000 Dollar insgesamt schwach besetzten Turnier überraschend die Niederländer mit drei Siegen bei den Männern durch Jeffrey Wammes (Sprung /Boden) und Yuri van Gelder (Ringe). Bei den Frauen gewannen die US-Amerikanerinnen Chellsie Memmel (Stufenbarren) und Alicia Sacramone (Sprung) sowie die Spanierin Patricia Moreno (Boden) und die Olympia-Dritte Zhang Nan aus China (Balken). Deutsche Turnerinnen waren nicht am Start.
(source:dpa)
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