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Bundespräsident Horst Köhler Schirmherr des IDTF
Internationales Deutsche Turnfest Berlin 2005
27.10.04
Bundespräsident Horst Köhler hat die Schirmherrschaft über das Internationale Deutsche Turnfest Berlin 2005 übernommen und wird das Turnfest am 14. Mai 2005 in Berlin auch eröffnen.
„Wir freuen uns sehr, dass der höchste Repräsentant unseres Landes Schirmherr des Internationalen Deutschen Turnfestes Berlin 2005 ist,“ begrüßt der Präsident des Deutschen Turner-Bundes Rainer Brechtken die Ankündigung des Bundespräsidenten . „Der Bundespräsident würdigt damit die gesellschaftspolitische Bedeutung des Turnfestes und setzt die Gepflogenheit seiner Amtsvorgänger fort. Eine ganz besondere Freude jedoch ist für uns die Zusage des Bundespräsidenten, das Turnfest 2005 am 14. Mai offiziell zu eröffnen,“ ergänzt der DTB-Präsident. Zuletzt war dies beim Deutschen Turnfest 1994 in Hamburg durch Richard von Weizsäcker der Fall.

Vom 14. bis 20. Mai 2005 wird die Hauptstadt unter dem Motto „Berlin bewegt uns“ Gastgeber für das Deutsche Turnfest sein, das erstmalig den Zusatz „Internationales“ trägt. Über 100.000 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in Berlin zum weltweit größten Wettkampf- und Breitensportevent erwartet.

Das Programm des IDTF Berlin 2005 bietet von der Eröffnung am 14. Mai 2005 Unter den Linden bis zur abschließenden großen Stadiongala am 20. Mai 2005 im Olympiastadion eine Woche lang Bewegung, Spiel und Sport, Begegnung und Spaß.

Über 1.000 Veranstaltungen stehen zur Auswahl, Hunderte von Wettkämpfen, darunter acht Deutsche Meisterschaften, werden auf dem Messegelände, in der Max-Schmeling Halle, im Velodrom, in der Deutschlandhalle und weiteren Sportstätten der Stadt ausgetragen.
(source: dtb)
Robert Juckel startet bei Weltcup in Glasgow
Cottbuser fehlt in DTL / Logk erfolgreich operiert
26.10.04
Robert Juckel vom SC Cottbus Turnen wird von Donnerstag bis Sonntag beim traditionellen Weltcup-Turnier der Geräteturner in Glasgow an den Start gehen.

Der Olympia-Achte mit der deutschen Mannschaft von Athen steht dem deutschen Mannschaftsmeister damit am Samstag beim Heimwettkampf der Deutschen Turnliga (DTL) gegen den FC Bayern München nicht zur Verfügung. Beim vorletzten Weltcup der Saison 2004 werden neben Juckel in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld für Deutschland Fabian Hambüchen (KTV Straubenhardt) und Thomas Andergassen (KTV Stuttgart) turnen.
Für Hambüchen wird Glasgow das erste Weltcup-Turnier in seiner Turnkarriere überhaupt. „Ich will vor allem Spaß haben an den Geräten und freue mich darauf, vor großer Zuschauerkulisse zu turnen“, erläutert der Youngster seine Wettkampfambitionen. Thomas Andergassen wird Ringe, Barren und sein Paradegerät Pauschenpferd turnen, an dem er zuletzt im Bundesligawettkampf die Tageshöchstnote 9,700 Punkte turnte.
Bundestrainer Klaus Nigl (Stuttgart), der die drei Turner in Glasgow betreuen wird, betont Andergassens „gute Finalchancen“ an diesem Gerät. Der Cottbuser Robert Juckel, der wie Andergassen bisher in der laufenden Bundesliga-Saison für seinen Verein SC Cottbus konstant jeden Wettkampf geturnt hat, wird an den Ringen, Pauschenpferd und am Reck starten. Juckel hat „nach intensivem Training von Höchstschwierigkeiten am Pauschenpferd und Reck den maximalen Ausgangswert von 10 Punkten. Bei optimalem Übungsverlauf ist an beiden Geräten eine Finalteilnahme durchaus möglich“, glaubt Klaus Nigl.

Auf dem Weg der Besserung ist Steffen Logk. Der 29-Jährige, dem am Samstag beim DTL-Wettkampf des SCC bei der TG Saar die Achillessehne riss (die RUNDSCHAU berichtete) wurde inzwischen im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum erfolgreich am rechten Bein operiert. Der Routinier soll bereits am Donnerstag das Krankenhaus verlassen können.
(source:lr-online.de)
SCC gewinnt Turn-Krimi in Saarbrücken
39:36-Sieg bei der TG Saar / Achillessehnenriss bei Steffen Logk
25.10.04
Am vierten Wettkampftag der Deutschen Turnliga erlebten die Zuschauer beim Aufeinandertreffen der TG Saar und des SC Cottbus einen wahren Krimi, den Hitchcock nicht hätte besser inszenieren können.
Auslöser des Dramas war der Cottbuser Steffen Logk, der sich am Boden so schwer verletzte, dass er wohl für den Rest der Saison ausfällt. Nach dem ersten Schock drehten seine Mannschaftskollegen richtig auf, lieferten sich mit dem Gastgeber ein spannendes Duell und fuhren schließlich mit 39:36 (6:6 Gerätepunkte) sogar noch den ersten Sieg der Saison ein.

Drei Vergleiche am Boden sind bereits ausgetragen, als SCC-Urgestein Steffen Logk die Matte betritt. Die TG Saar führt mit 4:0. Der 29-Jährige zeigt eine glänzende Leistung. Die Übung ist fast vorbei. Noch ein letztes Element. Und genau dort passiert es: Die Achillessehne des Turners reißt. «Das Knallen hat man in der ganzen Halle gehört» , berichtet SCC-Trainer Horst Werner der RUNDSCHAU. Steffen Logk gewinnt das direkte Duell zwar locker noch mit 2:0, aber der Schock bei seinen Kollegen sitzt tief.
Das Unglück des SCC- «Dauerbrenners» , der schon bei der ersten Meisterschaft 1991 zur Mannschaft gehörte, ist nicht so einfach zu verdauen. Logische Folge: Die Konzentration fehlt. Am nächsten Gerät, dem Pau schenpferd, war für die Cottbuser daher nichts zu holen. «Dort haben wir uns völlig verturnt» , so Horst Werner. 13:0 geht der Vergleich an die Gastgeber. Sie liegen damit schier uneinholbar mit 17:2 in Front.

Doch die Lausitzer rappeln sich wieder auf. Der Ausfall von Logk weckt einen unheimlichen Kampfgeist bei den Werner-Schützlingen. Statt zu resignieren legen sie sich jetzt richtig ins Zeug, kämpfen sich an den Ringen auf 17:22 heran. Nach dem Sprung ziehen die Cottbuser sogar mit einem Zähler an den verblüfften Saarländern vorbei, bevor sie am Barren erneut in Rückstand geraten. 35:31 für die TG Saar steht es vor dem letzten Gerät. Das kostet Nerven. Aber offenbar nur bei den Gastgebern. Die SCC-Athleten setzen sich am Reck überlegen durch und siegen am Ende mit 39:36.

«Das war eine kämpferische Top-Leistung» , freute sich Trainer Horst Werner, «das haben die Jungs für Steffen getan.» Der Pechvogel liegt seit gestern im Cottbuser Thiem-Klinikum. Wie lange er der Mannschaft fehlen wird, ist noch nicht klar. Bester Turner vor gut 300 Zuschauern in Saarbrücken war mit 14 Scorer-Punkten Eugen Spiridonow (Saar) – Kai Werner lag mit 13 knapp dahinter.
(source:lr.online.de)
Die 10 bleibt im Turnen vorerst Maß aller Dinge
FIG-Kongress in Antalya
24.10.04
Viele der rund 350 Delegierten merkten an, dass auch diese neuen Vorschläge die Kampfrichter-Skandale der Olympischen Spiele von Athen in keiner Weise hätte verhindern können. Der Kongress beschloss, allen Verbänden eine Bedenkzeit von 30 Tagen einzuräumen, in der weitere Vorschläge eingebracht werden können. Alle Turn-Wettkämpfe bis zu den Weltmeisterschaften im November 2005 in Melbourne werden nach dem bislang gültigen Code de Pointage (Wertungskatalog) geturnt.

«Es steckt in der Natur des Sports, immer wieder nach Höherem zu streben. Deshalb muss der Katalog geöffnet werden», stellte Rainer Brechtken, der Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB), klar. «Über Details eines differenzierten Abzugssystems kann man diskutieren», fügte er hinzu. Brechtken ist nach den Wahlerfolgen der Deutschen in Antalya glücklich, dass der DTB künftig wieder an wichtigen Entscheidungen der FIG maßgeblich beteiligt ist.
Sportdirektor Wolfgang Willam schließt die Lücke, die vor vier Jahren Hans-Jürgen Zacharias mit seinem Rückzug aus der FIG-Exekutive gerissen hatte und gehört künftig dem höchsten Entscheidungs-Gremium des Weltverbandes an. Er setzte sich in der Stichwahl gegen den britischen Präsidenten Brian Stocks deutlich durch. Mit Siegfried Funk stellen die Deutschen erstmals seit acht Jahren wieder einen Vertreter im Technischen Komitee der Männer, das in den kommenden Monaten an der Erarbeitung der Wertungsvorschriften mitwirken soll.
Laut Brechtken muss es das Ziel sein, dass die neuen Regeln spätestens bei der WM 2006 in Aarhus/Dänemark vorliegen. Dort geht es um eine Mannschafts-Qualifikation für die Titelkämpfe 2007 in Stuttgart, bei denen die Olympia-Tickets für Peking vergeben werden.
(source:dpa)
Spitzenduell in der 1. Bundesliga
SCC vor erstem Auswärtswettkampf
21.10.04
Am kommenden Samstag ab 17.30 Uhr steigt in der Richard – Hartmann – Halle in Chemnitz das Spitzenduell der 1. Bundesliga zwischen der MTT Chemnitz / Halle und dem KTV Straubenhardt. Beide Mannschaften gewannen bisher ihre Wettkämpfe absolut souverän und sind damit ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Das Trainerduo Uwe Ronneburg / Henry Vogel vom Mitteldeutschen TurnTeam hofft für diesen Wettkampf vor allem darauf, dass sie über den kompletten Kader erstmalig in dieser Saison verfügen können. So mussten sie in den vergangenen zwei Wettkämpfen auf Tom Neubert verzichten und auch der Olympiateilnehmer Sven Kwiatkowski konnte nur sporadisch eingesetzt werden. Darüber hinaus erhoffen sie sich eine deutliche Leistungssteigerung an einigen Geräten gegenüber dem Wettkampf in Cottbus.

Die Straubenhardter kommen eigentlich zu ihrer Ursprungsstätte des Erfolgsweges zurück. Der überraschende Erfolg im vergangenen Jahr in Chemnitz, war der Grundstein für die Bronzemedaille am Ende der Saison. Auch in dieser Saison präsentierte sich die Laupp-Truppe in den absolvierten Wettkämpfen in blendender Form. Vergleicht man die tatsächlich geturnten Punkte, so gehen die Straubenhardter als leichter Favorit in diesen Wettkampf.

Nach zwei Siegen zum Auftakt der Saison bezog die TG Saar am vergangenen Wochenende in Stuttgart eine klare Niederlage. Aber neben der Niederlage an den Geräten schmerzte vor allem die schwere Verletzung ihres Kapitäns Sergej Charkow. Kreuzband- und Meniskusriss lautete die niederschmetternde Diagnose nach der ersten Untersuchung und damit das Saisonende für den langjährigen Punktegaranten. Nachdem Eugen Spiridonov nur bedingt einsatzfähig ist, wird die Personaldecke bei den Saarländern immer dünner.
Mindestens genauso dünn ist die Personaldecke bei den Lausitzern aus Cottbus. Nach dem schmerzhaften Ausfall des schwer verunglückten Ronny Ziesmers muss der amtierende Deutsche Meister auf weitere Leistungsträger verzichten. Trainer Horst Werner hofft für den vergleich am Samstag, dass er zumindest wieder auf Nationalturner René Piephardt zurückgreifen kann.

Im kleinen „Vorort“ von München – Dießen – kommt es ab 16.00 Uhr zum ewig jungen Duell der Südstaatler FC Bayern München gegen die KTV Stuttgart. Allein 11 Titelgewinne gehen auf beide Konten seit 1983. Beide Vereine setzen vermehrt auf die Jugend und müssen vermutlich aufgrund eines Juniorenländerkampfes am Wochenende dabei sowohl auf Marcel Nguyen auf Münchener Seite sowie Anton Wirth bei den Stuttgartern verzichten. Für die Stuttgarter geht es nach dem deutlichen Sieg gegen die TG Saar weiterhin den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten.
(source:dtl)
Paul Hamm darf Olympia-Gold behalten
Sportgerichtshof akzeptierte damit die Vorgehensweise der FIG
21.10.04
Der Amerikaner Paul Hamm bleibt trotz nachweislich falscher Kampfrichterentscheidungen Turn-Olympiasieger im Mehrkampf.
Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) lehnte am Donnerstag einen Einspruch des südkoreanischen Nationalen Olympischen Komitees auf Korrektur des Ergebnisses von Athen aus formalen Gründen ab. Der Protest hätte noch während des Wettkampfes am 18. August eingelegt werden müssen und nicht erst zwei Tage nach der Entscheidung, entschied das CAS.

Der Sportgerichtshof akzeptierte damit die Vorgehensweise des Weltturnverbandes (FIG), der noch während der Olympischen Spiele die drei zuständigen Kampfrichter für ihre Fehlurteile suspendierte, das Resultat jedoch als „Tatsachenentscheidung” und damit unveränderlich wertete. „Der Sport kann ohne Gerechtigkeit nicht leben. Unabhängig vom CAS-Urteil war die Kampfrichtersituation in Athen nicht akzeptabel. Auch in Zukunft müssen die Verantwortlichen für ihre Fehler zur Rechenschaft gezogen werden”, erklärte FIG-Präsident Bruno Grandi am Donnerstag beim FIG-Kongreß in Antalya.

Die Südkoreaner hatten erst am 20. August Beschwerde bei der FIG eingelegt, weil ihr Turner Tae Young Yang bei seiner Barren-Übung einen nachweislich um 0,1 Punkt (9,9 statt 10,0) zu geringen Ausgangswert erhalten hatte, der dem Olympia-Dritten schließlich die Goldmedaille im Mehrkampf kostete. Nach Ablehnung der Ergebnis-Korrektur hatten sich die Asiaten an den CAS gewandt. Dieser hatte in einer zwölfstündigen Anhörung in Lausanne alle betroffenen Sportler, Trainer, Funktionäre und Kampfrichter um Stellungnahmen gebeten.
„Ich bin natürlich glücklich über die Entscheidung. Aber ich hatte das Gefühl, ich mußte dreimal siegen: Einmal im Wettkampf, einmal gegen die Medien und nun vor dem CAS”, erklärte der erste amerikanische Mehrkampf-Olympiasieger. Noch während der Tage in Athen hatte Grandi den Amerikaner in einem Brief zu einem freiwilligen Verzicht auf die Goldmedaille aufgefordert. Dieses Schreiben war aber in den Vereinigten Staaten auf heftigen Widerstand gestoßen, das Nationale Olympische Komitee der Amerikaner (USOC) hatte den Brief nicht einmal an Hamm weitergeleitet.

Auch Athleten anderer Länder hatten sich trotz der Fehler des Kampfgerichts mit dem Champion soldidarisiert. „Er hat seine Übungen geturnt und ist von den Kampfrichtern entsprechend bewertet worden. Ich würde an seiner Stelle auch nicht freiwillig auf das Gold verzichten”, hatte Deutschlands Jungstar Fabian Hambüchen erklärt.

Der Premierensieg eines amerikanischen Turners war in Hamms Heimat als großer Prestige-Erfolg bewertet worden. Daher stellte USOC für die Verteidigung der Goldmedaille des Star-Turners, der 2003 schon die Mehrkampf-WM gewonnen hatte, 300.000 Dollar zur Verfügung. „Wir sind extrem stolz auf das, was Paul geleistet hat. Deshalb haben wir bis zum Letzten um das Gold gekämpft”, meinte USOC-Sprecher Darryl Seibel.
(source: FAZ)
Kai Werner, der Recke am Reck
Der "Lange" im Rundschau - Interview
18.10.04
Ein Athlet, mit dem Trainer Horst Werner am Samstag sehr zufrieden war, ist der Deutsche Jugendmeister 2000 am Reck, Kai Werner. «Er hat sich an den fünf Geräten richtig ins Zeug gelegt, obwohl er Boden und Sprung eigentlich nicht so sehr mag» , lobte Horst Werner seinen Sohn.

- Kai Werner, wie beurteilen Sie Ihre heutige Leistung ?
- Im Vergleich zum Wettkampf vor 14 Tagen habe ich mich deutlich gesteigert. Hauptsächlich turne ich ja an den Ringen und am Reck. Weil wir gegen MTT aber ein Besetzungsproblem hatten, bin ich notgedrungen auch am Boden, Sprung und Barren eingesprungen.

- Reck ist Ihr Lieblingsgerät . . .
- Auf jeden Fall. Weil ich mit 1,82 Meter relativ groß bin, liegt mir das ganz gut. Außerdem braucht man am Reck nicht allzu viel Kraft.

- Sind Sie über Ihren Vater zum Turnen gekommen ?
- Ja, er hat mich als Sechsjährigen mal mit in die Halle genommen. Seitdem hat mich der Sport nicht mehr los gelassen.

- Wie vereinbaren Sie Ausbildung und Sport ? (Der 20-Jährige ist Azubi für Mediengestaltung bei der RUNDSCHAU)
- Nach der Arbeit trainiere ich jeden Tag noch einige gute Stunden. Das ist eine optimale Abwechslung für meinen Körper.

- Ihre sportlichen Ziele ?
- Ich will in der Bundesliga bleiben und mich weiter steigern.
2. Niederlage des Titelverteidigers
gute Leistung der Youngster
18.10.04
Eine weitere Niederlage gegen den favorisierten und bisher Ungeschlagenen Spitzenreiter MTT Chemnitz / Halle musten die Cottbuser Turner hinnehmen. Mite 52 : 16 Score Punkten setzte sich die MTT weiterhin an die Tabellenspitze der 1. Bundesliga.
Die bereits arg geschwächte Mannschaft aus Cottbus musste dabei zusätzlich den grippegekranken Rene Piephardt kurzfristig ersetzen, so dass zur Halbzeit des Wettkampfes das Mitteldeutsche TurnTeam bereits deutlich in Führung lag. Bester Scorer des MTT war Christian Berczes mit 11 Score Punkten.
Dabei brachten die Cottbuser eine Leistung, die Ihren momentanen Möglichkeiten entspricht: "Man kann da eigentlich gar nicht meckern" so Teamchef Bernd Heide. "Blamiert haben wir uns definitiv nicht und es macht Freude, die jungen Burschen in Ihrem fast aussichtslosen Kampf um scorepoints zu begleiten"
Schwere Aufgabe für den SC Cottbus
Tabellenführer heute zu Gast / Ziesmer bei Gala
16.10.04
Nach zwei Wochen Wettkampfpause wartet mit dem MTT Chemnitz/Halle heute (15 Uhr) in der dritten Runde der Bundesliga ein harter Brocken auf den SC Cottbus. «Das wird ein ganz schwerer Wettkampf» , prognostizierte Trainer Horst Werner gegenüber der RUNDSCHAU.
Kopfzerbrechen bereitet Horst Werner aber nicht nur die Stärke der Gäste aus Mitteldeutschland, die die ersten beiden Wettkämpfe der Saison deutlich gewinnen konnten. «Wir sind schon wieder gehandicapt» , erklärte der SCC-Trainer gestern. So müssen die Lausitzer heute definitiv auf Rene Piephardt verzichten. Der Berliner Neuzugang laboriert an einer heftigen Grippe. «Und wer krank ist, den lasse ich nicht turnen.» Hoffnung gibt es dagegen bei Phillip Boy. Der Nachwuchsturner könnte nach seiner Verletzung heute zu seinem ersten Einsatz in der neuen Bundesligarunde kommen.
Werner ist überzeugt davon, dass die anderen Athleten vor eigenem Publikum gegen die Medaillenanwärter aus Chemnitz/Halle ihr Bestes geben werden. «Wir haben uns vorgenommen, an mindestens ein oder zwei Geräten zu gewinnen.»

Einer, der dem SCC dabei fest die Daumen drückt, ist Ronny Ziesmer. Wie gestern bekannt wurde, wird der 25-Jährige am 4. Dezember bei der Benefiz-Gala des Deutschen Turner-Bundes (DTB) zu seinen Gunsten anwesend sein. „Ich bin tief beeindruckt, mit welcher Aufmerksamkeit und Fürsorge viele Menschen mir zur Seite stehen und mit welchem Aufwand mir der Start in mein neues Leben ermöglicht wird. Ich überlege, wie ich etwas von der Hilfe in irgendeiner Form zurückgeben kann“, sagte er gestern.
(source:lr-online.de)
SCC vor Heimkampf gegen den Favoriten
enorme Aufstellungsprobleme bei den Cottbusern
15.10.04
Am kommenden Wettkampftag steht der amtierende Deutsche Meister SC Cottbus und der Vizemeister ENBW Stuttgart unter Siegzwang. Nach dem beide Vereine ihre jeweiligen Auftaktwettkämpfe verloren, müssten sie am Samstag unbedingt gewinnen um ihre Chancen für das Finale in Goslar zu erhalten.
Beide Mannschaften plagen sich aber mit enormen Aufstellungsproblemen herum.
Gegner des SC Cottbus ist der momentane Tabellenführer Mitteldeutsche TurnTeam Chemnitz / Halle. Das von Bundestrainer Henry Vogel betreute Team muss weiterhin auf Tom Neubert verzichten und kann vermutlich Sven Kwiatkowski nur sehr bedingt einsetzen. Aufgrund des sehr ausgeglichenen Kaders geht trotz allem das Team aus Mitteldeutschland als Favorit an die Geräte.
Die zwangsläufig neu formierte Riege des des deutschen Turn- Meisters SC Cottbus geht im zweiten Bundesliga-Vergleich am Samstag in eigener Halle gegen den MTT Chemnitz/Halle als Außenseiter an die Geräte.
Während die Lausitzer beim ersten Heimkampf ohne den schwer verletzten Ronny Ziesmer gegen KTV Straubenhardt deutlich verloren, haben die Gäste aus Mitteldeutschland beide Vergleiche beim MTV Urberach und gegen Bayern München hoch gewonnen.
Die Lausitzer können zwar auf Olympia-Teilnehmer Robert Juckel, aber der Berliner Rene Piephardt kann wegen einer Grippe nicht dabei sein. Auch der Einsatz von Andre Wetzel ist wegen einer Knieverletzung fraglich.
Die Nachwuchskräfte Steve Woitalla nach einer geplanten Operation und Phillip Boy wegen Verletzung fallen aus.
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