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"Ist heute Null"
Olympia-Vorbereitung jetzt Nebensache
15.07.04
Der deutsche Turn-Bundestrainer Andreas Hirsch konnte während der Pressekonferenz seine Erschütterung kaum verbergen. "Das ist das schwärzeste Erlebnis, das ich bisher hatte. Wir stehen vor einem totalen Werteverlust. Alles was gestern erstrebenswert war, ist heute Null", sagte Hirsch, der mit den Tränen zu kämpfen hatte. Die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele sei völlig in den Hintergrund gerückt.

Vier Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele stehen die deutschen Turner unter Schock. Der für Athen nominierte Cottbuser Ronny Ziesmer wird nach seinem zu Anfang der Woche erlittenen Trainingsunfall bleibende Schäden davontragen. Bundestrainer Andreas Hirsch spricht von der schwärzesten Stunde seines Lebens.

"Ziesmer wird wohl unterhalb des Kopfes gelähmt bleiben. Man kann ihm nur Hoffnung machen, dass er wieder ein erfülltes Leben führen wird", lautete die ernüchternde Diagnose von Dr. Andreas Niedeggen, Chefarzt des Behandlungszentrums für Rückenmarksverletzungen im Unfallkrankenhaus Berlin, am Donnerstag.

Unter den Augen von Bundestrainer Hirsch war Ziesmer am vergangenen Montag nach einem Tsukahara mit Doppelsalto auf dem Kopf gelandet und hatte sich einen Halswirbelbruch sowie Schädigungen des Rückenmarks zugezogen. Nach der umgehenden Einlieferung ins Krankenhaus war der Sportsoldat sofort operiert worden. Derzeit befindet sich der 24-jährige Mehrkampfmeister von 2003 noch auf der Intensivstation, weiß jedoch um seinen Zustand und ist ansprechbar.

"Ein totaler Werteverlust"

"Die Situation um Ronny ist das schwärzeste Erlebnis meines Lebens. Wir stehen vor dem totalen Werteverlust. Was gestern noch erstrebenswert war, ist heute null", sagte Bundestrainer Andreas Hirsch und kämpfte mit den Tränen. Die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele sei für die deutschen Turner nun völlig in den Hintergrund gerückt. Ob sie am Länderkampf am Samstag in Schwäbisch Gmünd teilnehmen werden, soll bis zum Freitag mit den Sportlern besprochen werden. Ziesmer galt als Medaillenkandidat für Athen.

Die DTB-Spitze mit Präsident Rainer Brechtken, Sportdirektor Wolfgang Willam und Hirsch war am Donnerstagmorgen zu einem kurzen Besuch bei Ziesmer im Krankenhaus. "Das ist eine schwierige Situation für uns alle, aber natürlich besonders für Ronny, seine Familie und sein Umfeld. Wir wollen dazu beitragen, dass neuer Lebensmut entsteht", erklärte Brechtken. Ziesmer, der nicht verheiratet und kinderlos ist, wird vom DTB-Psychologen Hans-Dieter Hermann betreut. Niedeggen rechnet aber damit, dass sein Patient in eine mindestens halbjährige Depression verfallen wird.

Niedergeschlagene Teamkollegen

Ziesmers völlig niedergeschlagene Mannschaftskameraden waren trotz des Schocks bereits am Mittwoch zum Training an die Geräte zurückgekehrt. "Es war schön zu sehen, dass die Sportler kämpfen wollen. Wenn sie es schaffen, schaffe ich es auch. Ich kann Kraft nur von ihnen bekommen. Vom Prinzip her wollen alle nach Athen, aber natürlich gibt es bei einigen Athleten nach so einem tragischen Zwischenfall Probleme", sagte Hirsch.
"Ronny wollte zu den Olympischen Spielen. Es wäre nicht in seinem Interesse, die Vorbereitungen jetzt abzubrechen", meinte Brechtken. Nach dem Wettkampf will Hirsch entscheiden, wer von den drei Reserveturnern Matthias Fahrig, Christian Berces (beide Halle) und Eugen Spiridonow (Saarbrücken) für Ziesmer in den Olympiakader rückt.

Verletzungen nicht auszuschließen

DTB-Präsident Rainer Brechtken betonte, dass der Unglückssprung - ein Doppel-Salto - eigentlich ein Sprung gewesen sei, den Ziesmer "beherrscht". Zugleich wies er darauf hin, dass Verletzungen im Turnen nicht natürlich nicht auszuschließen sind. "Es gibt aber bei uns im Vergleich zu anderen Sportarten wenig Verletzungen, aber wenn, dann sind die Risiken höher", sagte Brechtken.
schlimme Gewißheit
Olympia-Turner Ziesmer bleibt nach Trainingsunfall gelähmt
15.07.04
Für Turner Ronny Ziesmer haben sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. Drei Tage nach dem schweren Trainingsunfall des Cottbusers teilten die behandelnden Ärzte im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) am Donnerstag mit, dass der deutsche Mehrkampf-Meister aller Voraussicht nach dauerhaft gelähmt bleiben wird. "Nach medizinischem Ermessen ist absolut nicht damit zu rechnen, dass sich daran noch etwas ändert", sagte der Ärztliche Leiter des ukb, Professor Walter Schaffartzik. "Wir können ihm nicht die Hoffnung geben, dass er wieder gehen kann", erklärte Andreas Niedeggen, der Chef des Rückenmark-Zentrums im ukb.

Ziesmer selbst ist nach Angaben der Ärzte umfassend über seine Situation informiert. Sowohl das ukb als auch der Deutsche Turnerbund (DTB) haben ihm Psychologen zur Bewältigung des Unglücks zur Seite gestellt. Wann der 24-Jährige die Intensivstation verlassen und mit der Rehabilitation beginnen kann, ist unklar.
Ziesmer - News
Ronny nach Operation ansprechbar
14.07.04
Der deutsche Turnmeister Ronny Ziesmer aus Cottbus ist nach seinen Halswirbelverletzungen und einer anschließenden Operation im Unfallkrankenhaus Berlin wieder ansprechbar.

«Er wird intensivmedizinisch behandelt. Über den Zeitraum lässt sich noch nichts sagen», erklärte der Ärztliche Leiter des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb), Prof. Walter Schaffartzik, auf dpa-Anfrage.

Der für die Olympischen Spiele in Athen nominierte Ziesmer hatte sich im Bundesleistungszentrum Kienbaum einen Halswirbelbruch zugezogen und war mit einer Lähmung beider Arme und Beine per Rettungshubschrauber in das ukb eingeliefert worden. «Er wurde umgehend operiert, um die Halswirbelsäule des 5. und 6. Halswirbelkörpers zu stabilisieren», hieß es in einer Mitteilung des ukb.

Zum Team gehören auch Ärzte des Behandlungszentrums für Rückenmarkverletzte des ukb. «Dank intensiver Behandlung konnte bisher eine maschinelle Beatmung vermieden werden. Ob und in welchem Ausmaß sich die erlittenen Lähmungen zurückbilden werden, kann auf Grund der Schwere der Schädigung des Rückenmarks nicht vorhergesagt werden», wurde mitgeteilt. <
br> Es wurde versichert, im Unfallkrankenhaus Berlin werde alles unternommen, um Ronny Ziesmer in dieser Situation so gut wie nur irgend möglich zu helfen. Auch seine Eltern haben den in wenigen Tagen 25 Jahre alt werdenden Cottbuser bereits besucht.

Im ukb war auch der italienische Rennfahrer Alessandro Zanardi operiert und behandelt worden, der bei einem Horror-Unfall am 15. September 2001 auf dem Lausitzring beide Beine verloren hatte. Inzwischen fährt Zanardi wieder Rennen. (source: dpa)

Inzwischen wurde bekannt, daß am morgigen Donnerstag während einer Pressekonferenz um 11.00 Uhr ein offizielles Statement der ukb zum Fall Ronny Ziesmer abgegeben werden wird.
traurige Mitteilung der Unfallklinik
bleibende Lähmungen befürchtet
14.07.04
Der deutsche Meister Ronny Ziesmer muss nach seinem schweren Trainingsunfall in der Sportschule Kienbaum bleibende Lähmungen befürchten.
Ziesmer hatte sich am Montag im Zuge seiner Olympia-Vorbereitung einen Halswirbelbruch zugezogen und konnte bei der Einlieferung ins Krankenhaus weder Arme noch Beine bewegen. Dank intensiver Behandlungen konnte eine maschinelle Beatmung bisher vermieden werden.
"Ob und in welchem Ausmaß sich die erlittenen Lähmungen zurückbilden werden, kann auf Grund der Schwere der Schädigungen des Rückenmarks nicht vorhergesagt werden", hieß es am Mittwoch Mittag in einer Mitteilung des Unfallkrankenhauses Berlin, in dem der Cottbuser zunächst operiert wurde und derzeit intesivmedizinisch behandelt wird.
(source dpa)
Ronny Ziesmer im Training schwer verunglückt
Cottbuser im Unfall-Krankenhaus Berlin-Marzahn operiert / Olympia-Traum vorbei / Unfall beim Sprungtraining
14.07.04
Wie erst gestern bekannt wurde, ist Ronny Ziesmer vom SC Cottbus Turnen am Montag nachmittag beim Training im Bundesleistungszentrum Kienbaum schwer verunglückt. Das bestätigte der Deutsche Turner -Bund (DTB).
Nach RUNDSCHAU-Informationen wurde er am Montagabend im Unfall-Krankenhaus Berlin-Marzahn operiert. Ziesmer, der in wenigen Tagen 25 Jahre alt wird und bereits als Teilnehmer an den olympischen Sommerspielen in Athen durch das NOK nominiert war, stürzte am Gerät Sprung. «Im Sprungtraining kam Ziesmer bei der Landung unglücklich auf dem Weichboden auf und verletzte sich im Bereich der Halswirbelsäule. Die Operation ist nach Auskunft der Ärzte gut verlaufen» , hieß es in einer Mitteilung des DTB. Die Eltern, Bernd und Brigitte Ziesmer, wurden noch in der Nacht in Groß Oßnig durch den DTB informiert.

Fehler beim Tsukahara
Bei der Verletzung soll es sich um eine Luxation des fünften und sechsten Halswirbels handeln. Inzwischen soll Ziesmer wieder aus dem künstlichen Koma erwacht sein. Sina Andrea Vogt, Sprecherin des Unfallkrankenhauses Berlin, war gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Eine Teilnahme an den Olympischen Spielen (Ziesmer vor einigen Tagen: «Da geht ein Traum in Erfüllung, mit einhergehendem unschätzbaren ideellem Wert.» ) wird nach DTB-Angaben nicht möglich sein – vielmehr gelten dem sympathischen Sportler nun die besten Genesungswünsche der traditionell großen Turner-Familie in der Lausitz. Ziesmer, im Vorjahr deutscher Mehrkampf-Meister und vor wenigen Wochen Europameisterschafts-Sechster mit der Mannschaft und deutscher Einzel-Meisteran den Ringen, verunglückte bei einem Doppelten Tsukahara, einem Sprung, den der Cottbuser seit Monaten im Repertoire für sein Olympia-Programm und sicher hundertfach geübt hat. Die Hockposition war offenbar nicht korrekt ausgeführt, ergaben erste Auswertungen durch Bio-Mechaniker des DTB und führten zu der verunglückten Landung. Bundestrainer Andreas Hirsch (Berlin), beim Unfall anwesend, forderte sofort einen Rettungshubschrauber an, mit dem Ziesmer nach Berlin-Marzahn geflogen wurde.

Schock für DTB-Mannschaft Die Stimmung im DTB-Lager in Kienbaum war gestern auf dem Tiefpunkt. Bundestrainer Hirsch kündigte Gespräche mit jedem der weiteren neun Sportler, darunter mit Robert Juckel ein zweiter Cottbuser Turner, an. «Jeder geht sehr individuell mit diesem Schock um. Ich muss aber sicher sein, dass sich jeder wieder konzentrieren kann. Dafür ist das Risiko zu hoch» , sagte Hirsch der RUNDSCHAU. Wer für Ronny Ziesmer in die Olympiamannschaft nachrücken wird, ist verständlicherweise noch nicht entschieden. „Vorrangig sind zunächst unsere besten Wünsche für eine schnelle Genesung von Ronny Ziesmer“, fasste Cheftrainer Andreas Hirsch die gedrückte Stimmung der Turner und Trainer in Kienbaum zusammen.
(source:lr-online.de)

Nachtrag:
Inzwischen wurde bekannt, daß alsbald seitens der Unfallklinik eine Pressekonferenz mit einem offiziellen Statement stattfinden wird.
Wir alle drücken die Daumen, Ronny !
Ronny Ziesmer mit schwerem Trainings-Unfall in Kienbaum
allerbeste Genesungswünsche
13.07.04
Beim Trainingslager der Turner in Kienbaum hat sich Ronny Ziesmer (SC Cottbus) am Montagnachmittag bei einem Trainingsunfall schwer verletzt. Im Sprungtraining kam Ziesmer bei der Landung unglücklich auf dem Weichboden auf und verletzte sich im Bereich der Wirbelsäule. Er wurde am Montagabend im Unfall-Krankenhaus Marzahn operiert. Die Operation ist nach Auskunft der Ärzte gut verlaufen.
An den Olympischen Spielen 2004 in Athen, für die er bereits nominiert war, wird er nicht teilnehmen können. Wer für Ronny Ziesmer in die DTB-Olympiamannschaft nachrücken wird, ist verständlicherweise noch nicht entschieden.
„Vorrangig sind zunächst unsere besten Wünsche für eine schnelle Genesung von Ronny Ziesmer,“ fasst Cheftrainer Andreas Hirsch die Stimmung der Turner und Trainer in Kienbaum zusammen.
(offizielle DTB-Mitteilung)

Tränen in den Augen, Sprachlosigkeit, Niedergeschlagenheit, Traurigkeit und Schock - dies waren die ersten Reaktionen auf die traurigen Ereignisse des gestrigen Tages, seitens der Freunde des Turnens nicht nur in Cottbus. Dieses wich der Hoffnung auf eine erfolgreiche Behandlung in der Marzahner Unfallklinik, dem Bangen in einer schlaflosen Nacht bis zur Nachricht einer erfolgreichen Operation.
Nun heißt es warten, warten, warten - auf neue Informationen um Ronnys Gesundheitszustand, Hoffnung und Gewißheit in die Kunst der Ärzte auszustrahlen und die allerbesten Genesungswünsche an Ronny zu senden.
Ronny wir sind alle bei Dir und drücken ganz fest die Daumen !
Unmittelbare Wettkampfvorbereitung auf Athen hat begonnen
Länderkampf als Leistungstest
12.07.04
Mit den ersten Trainingseinheiten hat in Kienbaum die unmittelbare Vorbereitung für die Olympischen Spiele in Athen begonnen. Bundestrainer Andreas Hirsch hat hierzu die Turner zu einem dreiwöchigen Trainingslager in der Sportschule Kienbaum versammelt. Hier werden die Olympia-Teilnehmer Thomas Andergassen (EnBW KTV Stuttgart), Fabian Hambüchen (TV Niedergirmes), Sven Kwiatkowski (KTV Chemnitz), Robert Juckel (SC Cottbus), Sergej Pfeifer (TK Hannover) und Ronny Ziesmer (SC Cottbus) nach der Zielvorgabe des Bundestrainers intensiv an der Stabilisierung ihres Wettkampfprogramms arbeiten. Zur Ergänzung des Olympia-Teams sind zusätzlich die Turner Christian Berczes (SV Halle), Stephan Zapf (EnBw KTV Stuttgart), Matthias Fahrig (SV Halle) und Eugen Spiridonov (TV Bous) zum Training dabei.

Unterbrochen wird diese Vorbereitung durch einen Länderkampf am 17.07.2004 in Schwäbisch Gmünd gegen Italien und Rumänien bevor es dann am 08.08. per Flugzeug nach Athen geht.
Der besagte Mehrländerkampf zwischen Italien, Rumänien und Deutschland (mit Juckel und Ziesmer - Foto) am 17.07.2004 in Schwäbisch Gmünd - als letzter Test vor den olympischen Spielen - wird nun auch von den beiden schweizer Olympiastartern Christoph Schärer und Andreas Schweizer genutzt. Im Vorfeld hatte bereits Filipe Bezugo aus Portugal seine Teilnahme angemeldet.
Dass der Wettkampf sehr wichtig für die teilnehmende Nationen ist zeigt auch, dass der Präsident des Technischen Komitee der FIG Adrian Stoica als Delegationsleiter für die rumänische Delegation anwesend sein wird. Der Ausrichter TV Wetzgau freut sich natürlich über dieses rege Interesse und hofft auf eine ausverkauftes Halle.
Auf dem Weg nach Athen
LR sprach mit Robert Juckel
08.07.04
Am 8. August reisen die deutschen Turner zu den Olympischen Spielen nach Athen. Mit zur Mannschaft gehört dann Robert Juckel vom SC Cottbus. Am 14. August wird es für den 22-Jährigen mit der Mannschafts-Qualifikation in der Olympia-Halle Galatsi erstmals ernst.
Nach Platz 13 bei der Mannschafts-WM 2001 in Gent (Belgien) und Rang sechs mit der DTB-Riege bei der Europameisterschaft 2004 in Slowenien sowie dem Gewinn der deutschen Meisterschaft am Barren Anfang Juni ist für den Soldaten der Sportfördergruppe der Bundeswehr die Teilnahme der absolute Höhepunkt seiner Sportlauferbahn. Warum – das sagte Robert Juckel der LAUSITZER RUNDSCHAU:



Die Teilnahme an den Olympischen Spielen bedeutet für mich . . .
. . . die schönste Sportveranstaltung auf der Welt mit machen zu dürfen und drei Wochen lang weltweit im Rampenlicht zu stehen. Der Gedanke erzeugt bei mir Gänsehaut.

Ich freue mich in Athen besonders auf . . .
. . . die Spitzensportler aus aller Welt, die in dieser Form nur einmal in vier Jahren aufeinander treffen.



Im olympischen Dorf werde ich voraussichtlich zusammen ein Zimmer teilen mit . . .
. . .Franziska van Almsick. Nein, kleiner Scherz. Ich werde zusammen mit meinen besten Trainings- und Turnkumpel Thomas Andergassen aus Stuttgart zusammen wohnen.



Sportliches Ziel bei Olympia ist für mich . . .
. . . mit der deutschen Mannschaft die angstrebte Platzierung unter den ersten Acht zu schaffen.



Ihre Eltern Edetraud und Roland verfolgen den Wettkampf . . .
. . .leider nur in Cottbus, im Fernsehen und im Internet.



Mit ROBERT JUCKEL sprach Thomas Juschus (source: lr-online.de)
Vorbereitung der DTB-Olympia-Mannschaften
Juckel und Ziesmer zur UWV nach Kienbaum
29.06.04
Nachdem das Nationale Olympische Komitee am Montag, den 28. Juni die DTB-Olympiamannschaft wie vorgeschlagen nominiert hat, können sich die Turner mit ihren Trainern voll auf die unmittelbare Wettkampfvorbereitung (im Fachjargon: UWV) der Olympischen Spiele Athen 2004 konzentrieren.
Männer-Bundestrainer Andreas Hirsch zieht die Gerätturner vom 4. Juli bis 8. August im Trainingslager in der Sportschule Kienbaum zusammen. Hier werden die Olympia-Teilnehmer Thomas Andergassen (EnBW KTV Stuttgart), Fabian Hambüchen (TV Niedergirmes), Sven Kwiatkowski (KTV Chemnitz), Robert Juckel (SC Cottbus), Sergej Pfeifer (TK Hannover) und Ronny Ziesmer (SC Cottbus) wie gewohnt die besten Bedingungen vorfinden. Zur Ergänzung des Olympia-Teams lädt Andreas Hirsch zusätzlich die Turner Christian Berczes (SV Halle), Stephan Zapf (EnBw KTV Stuttgart), Matthias Fahrig (SV Halle) und Eugen Spiridonov (TV Bous) zum Training ein. Unterbrochen wird das Training durch einen Turn-Länderkampf am 17. Juli 2004 in Schwäbisch-Gmünd gegen Rumänien und Italien als letzter Wettkampf-Test vor Athen. In der Zeit vom 25. Juli bis 7. August absolvieren die Turner noch einmal Heimtraining, ehe dann am Sonntag, den 8. August der Abflug nach Athen ansteht.
Am Sonntag, den 8. August ist Abflug für die Turner nach Athen. Die Einkleidung des DTB-Olympia-Teams durch das NOK findet am 18. Juli 2004 in Mainz statt.
Nominierung des Athen-Teams erfolgt
2 Cottbuser dabei
28.06.04
Das Präsidium des Nationalen Olympischen Komitees hat in seiner Sitzung am Montag, den 28. Juni 2004 u.a. die Nominierung der Athletinnen und Athleten des Deutschen Turner-Bundes für die Olympia-Mannschaft Athen 2004 vorgenommen und ist dabei dem Vorschlag des DTB gefolgt. Für Olympia 2004 in Athen wurden nominiert:

Gerätturnen Männer:
Thomas Andergassen (EnBw KTV Stuttgart), Fabian Hambüchen (TSG Wetzlar-Niedergirmes), Robert Juckel (SC Cottbus), Sven Kwiatkowski (KTV Chemnitz), Sergej Pfeifer (TK Hannover), Ronny Ziesmer (SC Cottbus).

Gerätturnen Frauen:
Lisa Brüggemann ( TT Toyota Köln), Yvonne Musik (TV Hoffnungsthal)

Trampolinturnen:
Anna Dogonadze (MTV Bad Kreuznach), Henrik Stehlik (TGJ Salzgitter)

Rhythmische Sportgymnastik.
Lisa Ingildeeva (TSV Schmiden)

Mit Fabian Hambüchen (Jg. 1987) und Lisa Ingildeeva (Jg. 1988) wird der DTB voraussichtlich die jüngsten Teilnehmer der deutschen Olympia-Mannschaft und vermutlich auch der Olympischen Spiele Athen 2004 stellen.

Für die sportliche Betreuung der insgesamt 11 Turnerinnen und Turner in den drei olympischen Sportarten des DTB sind die Trainer Andreas Hirsch und Klaus Nigl (Gerätturnen Männer), Shanna Poljakova (Gerätturnen Frauen), Michael Kuhn (Trampolinturnen) sowie Galina Krilenko (Rhythmische Sportgymnastik) nominiert.
Komplettiert wird das Team Turnen in der NOK-Mannschaft durch Mannschaftsarzt Dr. Hans-Peter Boschert, Orthopädin Dr. Sabine Arentz sowie die Physiotherapeuten Martin Ulrich und Silke Karrasch, über deren Nominierung das NOK jedoch erst am 19. Juli entscheidet. Die Mannschaftsleitung Turnen liegt in den Händen von Sportdirektor Wolfgang Willam.
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