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Nationalmannschaft auf dem Weg nach Athen
Juckel und Ziesmer im Heimtraining
10.06.04
Nach dem die Würfel anlässlich der Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende, zumindest was die feste Nominierung von Fabian Hambüchen, Sven Kwiatkowski und Robert Juckel betrifft, gefallen sind, stehen nun die Eckdaten auf dem Weg zu einer erfolgreichen Teilnahme in Athen fest.
Neben dem Beginn der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung am 04.07. steht vor allem der abschließende Länderkampf am 17.07. in Schwäbisch Gmünd gegen Italien und Rumänien als Fixpunkt fest.
Die Einkleidung der Olympiamannschaft ist dann für den 18.07. in Mainz vorgesehen, bevor sich dann die Mannschaft am 08.08. auf den Weg in die griechische Hauptstadt macht. Dort bestreitet die Riege um Cheftrainer Andreas Hirsch dann am 11.08. das Podiumstraining und am Samstag den 14.08. wird es dann im Mannschaftswettkampf ernst.
Davor wird der Schweiß jedoch noch reichlich fließen: "bis zum Highlight in Athen haben wir noch einige Hausaufgaben zu erledigen und beginnen damit sofort", so die Schützlinge von Gunther Schönherr, die in dieser Woche in heimischen Gefilden trainieren.
Robert Juckel bucht Fahrkarte nach Athen
Ziesmer ebenfalls mit guten Olympia-Chancen / Simon verletzt ausgeschieden
07.06.04
Jeweils ein deutscher Meistertitel für Ronny Ziesmer und Robert Juckel vom SC Cottbus Turnen, dazu die Nominierung von Juckel für die Olympischen Spiele in Athen (13. bis 29. August) – so lautet die Ausbeute nach den 70. deutschen Turn-Meisterschaften in Chemnitz.



Voller Einsatz für Olympia: Robert Juckel schaffte in Chemnitz die Qualifikation für die Spiele und gewann zudem noch einen deutschen Meistertitel. Robert Juckel war gestern hoch zufrieden. Nach langer Verletzungspause hat sich der 22-Jährige eindrucksvoll in der deutschen Spitze zurück gemeldet. Nach Platz zwei und fünf in den beiden Olympia-Qualifikationen des Deutschen Turner-Bundes (DTB) nominierte Bundestrainer Andreas Hirsch gestern Juckel neben «Turnfloh» Fabian Hambüchen (Niedergirmes) und Sven Kwiatkowski (Chemnitz) fest für den sechsköpfigen Olympia-Kader. «Ich bin natürlich sehr froh. Die Arbeit der letzten Wochen hat sich gelohnt» , freute sich Juckel. Gestern kam dann noch Edelmetall hinzu: Erstmals in seiner Laufbahn darf sich Juckel deutscher Meister nennen. Der Cottbuser gewann gestern nach einer starken Übung das Gerätefinale am Reck (9,525 Punkte) vor Kwiatkowski. Mit 9,400 am Pferd kam noch Bronze hinzu. Das war eine schöne Zugabe, sagte Juckel, der nach Schwindelgefühlen den Mehrkampf am Samstag abbrach.
Auch Ronny Ziesmer kann mit seinem Abschneiden zufrieden sein. Nach Platz sieben in der ersten Olympia-Qualifikation steigerte sich der 24-Jährige mit Platz vier am Freitag. Am Samstag wurde Ziesmer (54,000) zwar als Mehrkampf-Meister von Thomas Andergassen (Stuttgart/54,725 Punkten) entthront, holte sich aber Silber. Gold gab es gestern: Ziesmer gewann das Gerätefinale an seinem Spezialgerät Ringe mit 9,512 Punkten. «Auch wenn ich den Titel nicht verteidigen konnte bin ich mit dem 'Vize' und Gold an den Ringen zufrieden, weil auch mir eine Steigerung gelungen ist. Auch wenn der zweite Mehrkampf nicht als Olympia-Quali gilt – ich bin mir sicher, dass der irgendwie bei der Nominierung im Hinterkopf bei den Trainern schon mit zählt» , sagte Ronny Ziesmer.
Doch Cheftrainer Andreas Hirsch kommentierte den Mehrkampfsieg von Andergassen kritisch: «Er hat am falschen Tag gewonnen» . Hirsch zeigte sich unzufrieden mit der Instabilität fast aller Olympia-Kandidaten. «Es gibt große Reserven und vor allem mentale Defizite» , beurteilte er das Gesamtniveau.
Wunderkind Fabian Hambüchen hatte auf den Mehrkampf um den Titel verzichtet. «Mann, war ich aufgeregt. Es war eine Aufholjagd wie bei der EM in Ljubljana» , stöhnte der erst 16-Jährige nach der Athen-Qualifikation. Auch er hatte am Barren kräftig gepatzt (8,35), dann aber mit Bestwerten an Reck (9,5) und Boden (9,15) das Blatt zu seinen Gunsten gewendet. Gestern sicherte er sich den Boden-Titel und erkämpfte Silber beim Sprung. «Der Druck war riesig, deswegen sind viele Leistungen noch instabil» , dämpfte Wolfgang Hambüchen, Vater und Trainer jedoch aufkommende Euphorie. «Jetzt können wir endlich die Übungen aufstocken und an der Stabilität für Athen arbeiten. Abheben wird Fabian auf keinen Fall» , versicherte er. Unerklärlich war hingegen für Andergassen die «Achterbahnfahrt» von Platz sieben in der Qualifikation bis zu den Siegen im Mehrkampf sowie am Seitpferd und Barren, womit er sein Titelkonto auf fünf schraubte. «Wenn man nach einem verpatzten Wettkampf irgendetwas sagt, klingt alles nur nach Ausrede. Für meine Psyche war der Mehrkampf-Titel ganz wichtig» , sagte der 24-Jährige.



Zur Situation vor Olympia...:
Neben dem nominierten Youngster Fabian Hambüchen wurden Sven Kwaitkowski ( KTV Chemnitz ) und Robert Juckel ( SC Cottbus ) als "sogenannte "feste Größen" für Olympia bestätigt. Neben diesen Turner wurden Ronny Ziesmer ( SC Cottbus), Thomas Andergassen ( MTV Stuttgart) und Sergej Pfeifer ( TK Hannover), für die "unmittelbare Wettkampfvorbereitung" (UWV) bekannt gegeben sowie ferner Matthias Fahrig und Christian Berczes (beide SV Halle), Eugen Spiridonov (TV Bous ) und Stephan Zapf (TV Haslach) mit in dieses Vorbereitungsteam berufen.



Den wahrlich hart arbeitenden Athleten bleibt zu wünschen, dass sie sich in den letzten Wochen vor Athen auf ihre Stärken und die Stabilität ihrer Programme konzentrieren können.


(source:lr-online.de / scc)
Deutsche Meisterschaften und Olympiaqualifikation
Juckel hat alle Chancen, Ziesmer vor allem Druck / Cottbuser turnen morgen in Chemnitz um ihre Olympia-Fahrkarte
03.06.04
Ihre Fahrkarte zu den Olympischen Spielen in Athen wollen morgen Robert Juckel und Ronny Ziesmer vom SC Cottbus lösen. Die Richard-Hartmann-Halle in Chemnitz (Beginn 14 Uhr) ist Austragungsort der zweiten und entscheidenden Olympia-Qualifikation des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Am Samstag und Sonntag folgen an gleicher Stelle die deutschen Meisterschaften.

Eine glänzende Ausgangsposition hat nach der ersten Qualifikation vor zwei Wochen in Bad Nauheim Robert Juckel. Der 22-Jährige belegte hinter dem Hallenser Christian Berczes den zweiten Platz. «Der zweite Rang gibt schon etwas Sicherheit, aber es kann noch viel passieren» , sagte Juckel, der am heutigen Donnerstag zusammen mit seiner Trainingsgruppe aus dem Bundesleistungszentrum Stuttgart nach Chemnitz anreisen wird. «Ich sehe mich nicht in der Favoritenrolle, versuche den Wettkampf wieder locker und konzentriert anzugehen. Mein Hauptaugenmerk liegt klar auf der Olympia-Quali» , erklärte der Cottbuser gegenüber der RUNDSCHAU.
Ronny Ziesmer schottete sich nach seinem enttäuschenden siebten Platz in der ersten Qualifikation diese Woche über ab, konzentrierte sich voll auf den entscheidenden Wettbewerb morgen. «Ronny hat alle Voraussetzungen, um die Qualifikation zu schaffen. Es wird vor allem wieder eine Kopfsache. Er soll seine Übungen nicht zelebrieren, sonder nur durchturnen» , sagte Ziesmers Heimtrainer Gunter Schönherr.
Die morgige Olympia-Qualifikation wird in zwei Durchgängen geturnt. Um 14 Uhr geht es los, ab 18 Uhr greifen die Favoriten in den Wettkampf ein. Cheftrainer Andreas Hirsch machte im Vorfeld deutlich, „dass es zur Zeit keine etablierten Turner“ mit Garantie auf eines der sechs Olympiatickets für das deutsche Team gebe. Insbesondere von den Teilnehmern der Europameisterschaft in Slowenien, darunter der amtierende deutsche Mehrkampf-Meister Ronny Ziesmer, der international zur Zeit erfolgreichste Turner Thomas Andergassen (Stuttgart) und der dreifache Goldmedaillen-Gewinner bei den Junioren, Fabian Hambüchen (Niedergirmes), erwartet Hirsch souveräne Übungsvorträge. «Alle müssen ihre Stärken und weniger Unsicherheiten als in der ersten Qualifikation zeigen» , erklärte Hirsch. Der noch durch seine Rippenprellung gehandikapte Stephan Zapf wird in Chemnitz ebenfalls an den Start gehen. „Er wird es nach der Verletzungspause schwer haben, aber es wird ein Modus gefunden werden, um ihn in die Athen-Vorbereitungen einzubinden“, so Hirsch.
Juckel: «DM ist Zugabe» 42 Turner – darunter voraussichtlich mit Marco Simon ein weiterer SCC-Turner – werden dann am Samstag und Sonntag um die Titel und Medaillen im Mehrkampf und in den Gerätfinals turnen. «Die deutsche Meisterschaft ist für mich Zugabe. Trotzdem werde ich mich bemühen, auch hier Vollgas zu geben. Konditionell dürfte das kein Problem werden. Der Wettbewerb wird ohnehin etwas leichter, da der große Druck der Olympia-Quali dann wegfällt» , sagte Juckel, der im Mehrkampf mit einer Medaille liebäugelt. Auch auf eine Einzelmedaille an Pferd, Reck oder Ringen hofft der Sportsoldat – immerhin liegt die letzten Einzelmedaille im Sprung bei der DM in Dessau schon drei Jahre zurück.
(source:lr-online.de)
Neuer Raum für den Turner-Nachwuchs
Sporthalle in der Kita «Pfiffikus» eingeweiht
28.05.04
Die Cottbuser Turnelite des Jahres 2020 könnte in der Kindertagesstätte «Pfiffikus» in der Sandower Willy-Jannasch-Straße heranwachsen. Dort können Vorschulkinder künftig unter besten Bedingungen turnen. Gestern wurde im Keller der Kita ein Sportraum eingeweiht, der in Zusammenarbeit von Kita-Träger Jugend- und Sozialwerk Oranienburg, SC Cottbus Turnen und dem Sportstättenbetrieb der Stadt entstanden ist.
Diese Zwei- bis Fünfjährigen staunten gestern über den federnden Boden im neuen Sportraum. Zwei- bis Fünfjährigen, die den 120 Quadratmeter großen Raum gestern in Besitz nahmen, staunten: Der Fußboden federte bei jedem Schritt. «Das ist ein flächenelastischer Boden» , erklärte Wolfgang Kryszon vom Jugend- und Sozialwerk im RUNDSCHAU-Gespräch. 230 Kinder im Alter von null bis zu zwölf Jahren werden derzeit in der Kita «Pfiffikus» betreut. Alle werden hier zweimal pro Woche turnen können. Das Grundanliegen ihrer Arbeit sei es, Begabungen gezielt zu fördern, erklärte Kita-Leiterin Regina Bartsch. Das gelte auch und im Besonderen für den Sport. Auch für die Partner-Kita «Siebenpunkt» in der Hans-Beimler-Straße werde der Raum geöffnet. Vom kommenden Schuljahr an wird Ute Schmidt-Lezius öfter in der Willy-Jannasch-Straße zu Gast sein. Die Betreuerin vom SC Cottbus ist auf Nachwuchssuche für die Turnerriege ihres Vereins. Gleichzeitig werde sie vorerst einmal pro Woche eine zusätzliche Sportstunde für besonders begabte Kinder anbieten. Die frühzeitige Förderung von Turntalenten in Kita und Grundschule biete zahlreiche Vorteile, so Sportstättenbetriebs-Leiter Peter Przesdzing. Auch Trainer Rainer Hanschke verspricht sich mehr Nachwuchs für die erfolgreichen Cottbuser Turner. Allerdings sei das nur ein Aspekt des gemeinsamen Projekts. Hauptsächlich gehe es darum, gute Bedingungen zu schaffen, damit sich alle Kinder sportlich betätigen können und Freude an der Bewegung haben. Daniel Schutt (22) und Matthias Wolf rum (21), die über das Jugendsonderprogramm der Berlin-Brandenburger Väterinitiative in der Kita arbeiten, haben bereits die ersten Probestunden mit den Kindern im neuen Turnraum absolviert. «Das Beste hier ist der Boden» , schwärmte Daniel. «Der ist so weich, dass sich wirklich niemand verletzen kann.» Doch die jungen Männer betreuen die Kinder nicht nur im Kita-Alltag. Am beliebtesten seien die Fußballspiele mit Matthias und Daniel, sagte Regina Bartsch. Gemeinsam haben die beiden aber auch Wände und Rohre gestrichen – in einer Qualität, die dem gelernten Maler und Lackierer Matthias Wolfrum zur Ehre gereicht. 1200 Euro hat das Jugend- und Sozialwerk nach Angaben von Peter Przesdzing in den Turnraum investiert. Im Vergleich zum damit geschaffenen Wert eine geringe Summe, erklärt der Sportstättenbetriebsleiter. Nur das Engagement der Partner und weiterer Sponsoren aus der Stadt habe das Projekt überhaupt möglich gemacht. Ansonsten wäre mit Kosten zwischen 5000 und 6000 Euro zu rechnen gewesen, einer Summe, die niemals aufzubringen gewesen wäre .
(source:lr-online.de)
Juckel gelingt großer Schritt
Ziesmer muss um Olympia bangen
24.05.04
Der Hallenser Christian Berczes gewann am Wochenende die erste Qualifikation für Athen in Bad Nauheim.
Freude bei Robert Juckel, große Enttäuschung bei Ronny Ziesmer: Unterschiedlicher hätte die erste Olympia-Qualifikation für den beiden Turner vom SC Cottbus in Bad Nauheim nicht laufen können.


Während sich Juckel als Dritter hinter dem Hallenser Christian Berczes eine glänzende Ausgangsposition für die zweite Qualifikation am 5./6. Juni in Chemnitz sicherte, enttäuschte Ziesmer völlig. Als Siebter muss der amtierende deutsche Mehrkampf-Meister jetzt um seine Athen-Fahrkarte bangen. Sechs Turner qualifizieren sich für die olympischen Turn-Wettbewerbe.
„Es gibt in Deutschland keine etablierten Turner mehr“, fasste Cheftrainer Andreas Hirsch den Ausgang des Wettkampfes zusammen, den überraschend Berczes vor Junior Fabian Hambüchen zu seinen Gunsten entschied. „Mit Berczes und dem Auftauchen von Sergej Pfeifer in der Spitze sowie der Steigerung von Fabian Hambüchen haben wir jetzt eine starke Konkurrenz im Team: Das wird uns in der Zukunft weiterhelfen“, fügte der Berliner hinzu.
Berczes siegte mit 53,900 Punkten knapp vor dem dreifachen Junioren-Europameister aus Wetzlar (53,800) und dem punktgleichen Cottbuser Robert Juckel. „Der viertplatzierte Pfeifer war bei vielen nicht auf der Liste“, freute sich Hirsch über die Leistung des Mannes aus Hannover: „Er ist wieder da. Damit müssen sich die anderen jetzt auseinandersetzen.“ Sehr zur Freude des Cheftrainers klopft mit Fabian Hambüchen auch der jüngste Turner des Kaders immer lauter an die Olympia-Tür an. Mit nur einem Zehntel Rückstand auf Sieger Berczes unterstrich der 16-jährige Schüler nachdrücklich seinen Anspruch auf einen Platz im deutschen Olympia-Team.
Die Enttäuschung des Wettbewerbs war Ronny Ziesmer. Der 24-Jährige verturnte gleich sein erstes Gerät, landete nach der ersten Bahn am Boden auf dem Hosenboden und musste zudem vom Seitpferd absteigen. 52,550 Punkte und Platz sieben waren die Quittung. «Boden und Pferd waren echt doof, da habe ich falsch reagiert. Die anderen Geräte liefen im Rahmen» , sagte Ziesmer. «Jetzt heißt es bis Chemnitz arbeiten, arbeiten und noch mal arbeiten. Dort muss ich beweisen, dass ich ordentlich turnen kann» , zeigte sich der Cottbuser gestern schon wieder kämpferisch.
(source:lr-online.de)
Auf dem Weg nach Athen
Cottbuser starten bei erster Olympia-Qualifikation in Bad Nauheim
21.05.04
Am Samstag beginnt für die deutschen Turner der Kampf um die Tickets für die Olympischen Spiele 2004 in Athen. Im Bad Nauheimer Ortsteil Nieder-Mörlen wird die erste von zwei Olympia-Qualifikationen des Deutschen Turner-Bundes (DTB) ausgetragen. Die Hoffnungen der Lausitz ruhen auf Ronny Ziesmer und Robert Juckel vom SC Cottbus Turnen.

Insgesamt sechs Mannschafts-Plätze hat Bundestrainer Andreas Hirsch für die olympischen Turn-Wettbewerbe zu vergeben. Ziesmer und Juckel dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, zum ausgewählten Kreis zu gehören. Bei den Europameisterschaften im April in Slowenien standen beide Cottbuser im Kader, bei der WM im Vorjahr in Anaheim (USA) ebenfalls, wenngleich sich Juckel damals mit der Reservistenrolle begnügen musste. Allerdings zählen Erfolge und Meriten aus der Vergangenheit bei der DTB-Quali allenfalls am Rande.
«Ich bin optimistisch. Meine Form ist aufsteigend, die Gesundheit stimmt» , sagte gestern Ronny Ziesmer. Der 24-Jährige bereitet sich bis Freitag im Bundesleistungszentrum in Stuttgart weiter vor. «Die Qualifikation wird vor allem wieder eine Kopfsache. Robert und ich wissen, dass wir international unsere Leistungsstärke gezeigt haben, sollten von daher unser Programm locker abspulen , so der Groß Oßniger weiter. 54,5 bis 55,0 Punkte hält der amtierende deutsche Mehrkampf- und Mannschaftsmeister für möglich. «Am Pferd muss ich sicher stabiler werden, am Boden kann ich an Schwierigkeiten noch was drauf packen. Es bleibt bis Olympia viel zu tun» , sagte Ziesmer.
«Ich stehe voll im Saft, der Wettkampf kann kommen» , zeigte sich auch Robert Juckel gestern zuversichtlich. «Wir müssen vor niemand Angst haben, müssen nur unser Programm bringen.
Neben Ziesmer und Juckel werden dem dreifachen Jugend-Europameister (Boden, Sprung und Reck) Fabian Hambüchen aus Niedergirmes sowie den EM-Turnern Thomas Andergassen (Stuttgart), Sven Kwiatkowski (Chemnitz) sowie Matthias Fahrig (Halle) gute Chancen eingeräumt, den „Grundstein“ für die Olympiateilnahme zu legen.
Gespannt sein darf man auf Turner wie Sergej Pfeifer (Hannover), Christian Berczes, René Tschernitschek (beide Halle), Tom Neubert (Chemnitz) sowie Waldemar Eichorn (Dillingen) und Eugen Spiridonov (Bous), die alle ihre Chance wahrnehmen wollen. Stephan Zapf (Stuttgart), der wegen einer gebrochenen Rippe bei der Qualifikation nicht antreten kann, erhält eine Nominierungschance bei der zweiten Olympiaqualifikation und durch einen zusätzlichen Wettkampf im Rahmen der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung in Kienbaum.

(source: lr-online.de)
Bundesinnenminister besucht deutsche Turnnationalmannschaft
hochrangige Gäste bei Juckel, Ziesmer & Co.
05.05.04
Der Bundesminister des Innern, Otto Schily, wird heute das Bundesleistungszentrum in Kienbaum/Berlin besuchen. Neben Schily haben sich die Präsidenten des Deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen und der Deutschen Sporthilfe Hans-Ludwig Grüschow angesagt. Um ca.14.00 Uhr werden die hochrangigen Gäste den Olympiakader der deutschen Turner in der Trainingshalle besuchen. Für ca. 14.30 Uhr ist eine Pressekonferenz angesetzt. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der Sportausschuss des Deutschen Bundestages, in dem auch Ex- Weltmeister Eberhard Gienger und der Vizepräsident des Schwäbischen Turnerbundes Klaus Riegert (beide CDU) vertreten sind, eintreffen. Der Sportausschuss wird den Turnern ebenfalls einen Besuch abstatten. Der Präsident des DTB, Rainer Brechtken und Sportdirektor Wolfgang Willam werden die Gäste in der Trainingshalle begrüßen.
(source dtb)
TRAMPOLIN - Flandern-Cup
Silbermedaille an Nico Gärtner
02.05.04
Eine Woche nach der Deutschen Meisterschaft fand in der Hafenstadt Gent der Internationale Flandern Cup statt.
Sehr große Teilnehmerfelder gab es sowohl auf dem Doppel-Mini-Tramp (205 Teilnehmer) als auch beim Tumbling. Dagegen waren weitaus weniger Sportler an den Trampolin-Wettkämpfen beteiligt.
Als Superstars hatten die belgischen Veranstalter die beiden Olympiasieger Irina Karavaeva und Alexander Moskalenko (beide Russland) eingeladen.
Bemerkenswert: Irina wiederholte ihre neue Kürübung mit 15,3 P. Schwierigkeit.Sie hatte mit dieser Schwierigkeit vor einer Woche in Moskau einen neuen Weltrekord aufgestellt.



Aus Cottbuser Sicht ging bei den Herren Nico Gärtner (SC Cottbus) an den Start. Betreut wurde er vom Beauftragten des DMT, seinem Heimtrainer Uwe Marquardt. Nach einem guten Vorkampf erhöhte er im Finale seine Schwierigkeit und wurde am Ende mit der Silbermedaille belohnt. Gold ging an den World Games Sieger Radostin Rachev (BUL).
Mit diesem gut absolvierten Wettkampf können wir zuversichtlich in die Europameisterschaft gehen.
(scc)
Sonderförderung für Phillip Boy
Leipziger Unternehmen fördert olympischen Spitzensport
30.04.04
Doe Leipziger "Verbundnetz Gas AG" fördert mit dem "Verbundnetz für den Sport" u.a. Phillip Boy vom SC Cottbus mit Sachleistungen, Leistungsprämien und Unterstützung bei der Ausbildung.
Das Unternehmen hat einen jährlichen Etat von 275.000 Euro zur Förderung von 100 Talenten in 8 ostdeutsche Olympiastützpunkten bereitgestellt.
VNG-Chef Holst betonte: „Wir wollen mit unserer Initiative junge Spitzensportler fit für Olympia machen, aber nicht in Konkurrenz zu anderen Fördermaßnahmen. Vielmehr setzen wir da an, wo andere Programme nicht greifen, z. B. mit Finanzhilfen zum Kauf eines Trainingsgerätes, dem Bezahlen von Trainer- oder Nachhilfestunden und besonderen Trainingslagern sowie Leistungsprämien. Zentrales Element des Verbundnetz für den Sport sind die Paten. Erfahrene Olympiasieger und Weltmeister stehen ihren Schützlingen als Berater zur Seite und begleiten sie auf dem steinigen Weg in die Weltspitze.“
Ziesmer mit persönlichem Sponsor
Unterstützung auf dem Weg nach Athen
29.04.04
Ronny Ziesmer (SC Cottbus) bereitet sich derzeit intensiv auf die erste Qualifikation zu den Olympischen Spielen am 22./23. Mai in Bad Nauheim vor. In der kommenden Woche trainiert der amtierende deutsche Mehrkampf-Meister im Bundesleistungszentrum Kienbaum. Materielle Unterstützung erhält der 24-Jährige seit kurzem bis zu den Spielen von Thera-Band, einem Hersteller von Fitness- und Rehabilitationssportgeräten. «Die finanzielle Unterstützung nimmt eine große Last von meinen Schultern und ermöglicht mir einen freien Kopf für mein Training» , sagte Ziesmer, der zuletzt bei der EM mit der Mannschaft Platz sechs belegte.
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