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Erfolg in Leipzig über Schweiz und Frankreich
Nachlese
29.03.04
Leerer Akku nach voller Pulle: "Das war hinten raus ganz schön schwer", lächelt Sven Kwiatkowski leicht gequält nach seiner letzten Übung am Pauschenpferd. Der 26-jährige Chemnitzer hat beim finalen Abgang den oft so störrischen "Gaul" im Griff und mit dem deutschen Turn-Team den Länderkampf-Sieg am Samstagabend in der Leipziger Sporthalle Brüderstraße in der Tasche. Drei Wochen vor den Europameisterschaften präsentieren sich die tollkühnen Männer von Bundestrainer Andreas Hirsch in guter Form (221,900 Punkte) und lassen die Gäste aus der Schweiz (219,800) und Frankreich (216,250/nicht in Bestbesetzung) klar hinter sich. Die Sirtaki-Melodie zur Begrüßung bringt den Turnsaal in Stimmung. 800 Zuschauer klatschen im Rhythmus, die Athleten freuen sich über den olympischen Empfang. Alle drängen nach Athen, nur die Schweizer dürfen nach verpasster Qualifikation nicht zu den Spielen im Sommer. Fast hätte es seinerzeit bei der entscheidenden Weltmeisterschaft auch die Jungs des Deutschen Turner-Bundes (DTB) erwischt. Nach Pleiten, Pech und Pannen erreichten sie nur mit Hängen und Würgen das Ziel. Auch die folgenden Nachrichten aus dem Turn-Lager waren kaum weltbewegend. Motto: Immer irgendwie mit dabei, aber ohne Glanz. Es hagelte Kritik - die "Meckerei" ging nicht spurlos an den Gescholtenen vorbei. "Turnen mit Misserfolgen im Rücken ist schwer. Aber heute haben wir dem Publikum gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist", so Ex-Nationalmannschaftsmitglied Andreas Hirsch. Noch vor dem Sonnabend-Auftritt spricht der 45-Jährige von einer durchwachsenen Leistung bei der EM-Qualifikation in Kienbaum. In Leipzig dagegen lässt sich's gut an. Nach dem Startgerät Ringe stehen die Gastgeber auf eins und halten die Führungsposition dank stabiler Vorträge bis zum umjubelten Ende. Sven Kwiatkowski, nach dem Wettkampf neben Thomas Andergassen (Stuttgart) und Ronny Ziesmer (Cottbus) mit dem EM-Ticket belohnt, wagt am Reck den Doppelsalto mit ganzer Drehung. Der Flieger, ein Element der höchsten Schwierigkeits-Kategorie, hat etwas Symbolisches. Soll die neue Qualität zeigen: "Wir hängen uns mächtig rein." Der Befreiungsschlag beginnt unter dem Beifall des fachkundigen Publikums inklusive der Leipziger Olympia-Asse Matthias Brehme und Klaus Köste sowie Urgestein Rudi Schumacher. Letzterer, in wenigen Tagen 96 Jahre, sitzt schon auf der Tribüne, als am Nachmittag Deutschlands (hoch gelobte) Junioren den Erfolg über die Schweiz, Frankreich und Großbritannien feiern. Anfeuern, abklatschen, anfeuern, abklatschen, dito. Die Truppe turnt sich frei. "So kann Arbeit auch Spaß machen", sagt ein glücklicher Hirsch seinen strahlenden Athleten. Erleichterung auch bei DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam. "Das war das Beste, was die Jungs in diesem Jahr gezeigt haben. Nach den vielen Niederlagen und der Schelte haben wir dieses positive Ergebnis gebraucht." Als habe er schon immer dazugehört, absolviert der 16-jährige Matthias Fahrig vom SV Halle sein Auswahl-Debüt bei den Herren. "War eine coole Sache", meint der Schützling von Hubert Brylok, dem noch ein Erfolgserlebnis gegönnt ist. Der EM-Zweite im Sprung und am Reck von 1983 hat Verlosungsglück und darf zum Oster-Brunch ins Atlanta-Hotel. Der Star ist eindeutig die Mannschaft. "Es hat einen Riesenspaß gemacht, sie zu führen. Alle haben sich gegenseitig unterstützt, das war sehr positiv", dankt der Bundestrainer seinem Team. Niemand darin will/kann momentan der auffallende Riegenführer wie einst Andreas Wecker sein. Doch Typen sind heute mehr denn je gefragt. "Wir brauchen einen, der es mit seinen Leistungen auf den Punkt bringt. Andergassen wäre so ein Typ", glaubt Ex-Bundestrainer Rainer Hanschke, jetzt für den Nachwuchs in Cottbus verantwortlich. WM-Kapitän Kwiatkowski sieht die Harmonie im Herren-Lager derzeit als das Wesentliche, sagt aber auch: "Wenn ein Star da ist, der die Verantwortung übernehmen kann, ist das gut. Bei uns kriegt momentan jeder was von der Verantwortung ab." "Kwitschi" selbst war das beste Beispiel für Geschlossenheit an diesem Tag: Ohne überragende Einzelnoten zeigte der Sportsoldat eine konstante Gesamtleistung und war am Ende mit 54,50 Punkten bester deutscher Sechskämpfer. Für sein starkes Team plädiert Trainer Hirsch. "Wenn wir auf einen Star setzen und der fällt aus, hast du ein Problem", so der Berliner, der selbst eher ein Stiller denn ein Rufer ist. Laut allerdings äußerte Hirsch seine Prognose für die Europameisterschaften Mitte April im slovenischen Ljubljana. "Wir waren das letzte Mal Fünfter. In diesem Bereich wollen wir uns wieder bewegen." Volle Pulle.
(lvz-online)
Länderkampfsieg auch für Senioren
Ronny Ziesmer für EM nominiert / Guter Auftritt von Robert Juckel
29.03.04
Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung haben die deutschen Turner den ersten Test für die Europameisterschaften absolviert.
Bei einem Länderkampf am Samstagabend in Leipzig kam die Riege von Bundestrainer Andreas Hirsch auf insgesamt 221,90 Punkte und gewann damit deutlich vor der Schweiz (219,80) und Frankreich (216,25). Bester Einzelturner des Mehrkampfs war Andreas Schweizer (Schweiz). Bundestrainer Andreas Hirsch nominierte anschließend Sven Kwiatkowski (KTV Chemnitz), Thomas Andergassen (KTV Stuttgart) und Ronny Ziesmer (SC Cottbus Turnen) für die EM vom 15. bis 18. April in Ljubljana (Slowenien). Die zwei weiteren Starter für das fünfköpfige EM-Team des Deutschen Turner-Bundes will Hirsch heute benennen.
Die beiden Olympia-Kandidaten des SC Cottbus, Ronny Ziesmer und Robert Juckel, überzeugten und fügten sich nahtlos ein. Der deutsche Mehrkampf-Meister Ziesmer kam im Sechskampf auf 54,15 Punkte. Nicht optimal lief es an Pferd und Sprung. «Ich habe hier meinen neuen Sprung geturnt, einen Doppelsalto rückwärts. Der lief beim Einturnen besser» , sagte Ziesmer, der seinen Wettkampf dennoch als weiteren «kleinen Schritt nach vorne» wertete. Robert Juckel turnte bis auf Sprung und Barren, kam an allen Geräten recht sicher durch.
„Wir wollten dem Publikum zeigen, dass wir turnen können, und das ist uns gelungen“, sagte Bundestrainer Hirsch, der der gesamten Mannschaft ein Lob zollte: „Alle haben sich gegenseitig unterstützt, das war sehr positiv.“ Neben Kwiatkowsk, Ziesmer und Juckel standen Thomas Andergassen, Stephan Zapf (beide KTV Stuttgart) und Matthias Fahrig (SV Halle/Saale) in der Riege. Gestern trat die Mannschaft dann die Rückreise von Leipzig in das Bundesleistungszentrum Kienbaum bei Berlin an. Dort wird sich der vorläufig achtköpfige EM-Kader weiter vorbereiten. Nächster und letzter EM-Test ist am 9. April ein Länderkampf gegen Tschechien in Dessau.
(lr-online)
Deutscher Sieg beim Länderkampf
starke kämpferische Leistung
28.03.04
Die durch Verletzungsausfall geschwächte deutsche Juniorenmannschaft gewann heute in Leipzig überraschend den Länderkampf mit 208,60 Punkten knapp vor den Jungen aus der Schweiz (207,70), vor Frankreich (205,70) und vor Großbritannien. Die lange führenden Schweizer vergaben den Sieg durch drei Stürze im letzten Durchgang am Reck. Ohne den verletzten Fabian Hambüchen und ohne Phlipp Boy im deutschen Team war der Dillinger Waldemar Eichorn mit 53,40 Punkten Bester im Mehrkampf vor dem Schweizer Claudio Capelli (52,80).


Den möglichen Sieg aber vergaben die Schweizer am letzten Gerät: Stürze von Rickli (Abgang), Biggel und Mannhart kosteten die Führung und der Gastgeber "drehte" den Wettkampf durch einen ansprechend stabilen Bodendurchgang noch um und gewann am Ende - trotz des Fehlens seiner beiden Leistungsträger Fabian Hambüchen (Ellenbogenverletzung) und Phillip Boy (- noch nicht auskurierte Knieverletzung) - verdient durch eine insgesamt starke kämpferische Leistung.
Die Franzosen fielen besonders an Boden und Pauschenperd durch starke Einzelleistungen auf, an Barren und Reck jedoch gab es zuviele Stabilitätsprobleme. Ihr bester Einzelturner war Yann Royepin mit 52,00 Punkten auf Rang 5.
Die Stärke der Briten lag vor allem am Sprunggerät, wo z.B. Luis Smith eine bemerkenswerte Wertung von 9,600 erzielte.

RESULTAT: Junioren-Länderkampf GER-FRA-GBR-SUI - Leipzig, Sporthalle Brüderstrasse, 27.März 2004
Teamwertung:
1. Deutschland 208,60
2. Schweiz 207,70
3. Frankreich 205,70
4. Groß Britannien 158,60
(gymmedia)
Länderkämpfe der Junioren und Senioren in Leipzig
Entscheidung um die EM-Plätze
25.03.04
Einen wichtigen Wettkampftest vor den bevorstehenden Europameisterschaften, die vom 15. bis 18. April im slowenischen Ljubljana stattfinden, absolvieren die deutschen Turner am 27. März in Leipzig. Sowohl die Junioren- als auch die Senioren-Teams werden nach diesen Wettkämpfen nominiert.
Das deutsche Juniorenteam, das bei der letzten JEM 2002 in Patras die Bronzemedaille gewinnen konnte, trifft auf die Silbermedaillen-Gewinner von 2002, die Schweiz, auf die Franzosen, die den vierten Platz belegten - und auf Großbritannien (Platz zehn). Die deutsche Mannschaft, die mit Fabian Hambüchen (Niedergirmes), Waldemar Eichorn (Bous), Brian Gladow (Berlin), Thomas Taranu (Straubenhardt), Steve Woitala (Cottbus) und Anton Wirt (Stuttgart) antritt, wird in diesem Jahr besonders stark eingeschätzt.

Die „Senioren“, die 2002 den fünften Platz belegten, treten gegen den EM-Vierten Frankreich und gegen die Schweiz (Platz neun) an. Laut Cheftrainer Andreas Hirsch ist das französische Team eindeutig favorisiert. „Allerdings dürfen wir die Schweizer Riege nicht unterschätzen. Die Eidgenossen haben beim Länderkampf am vergangenen Wochenende gegen Rumänien, Weißrussland und Österreich gezeigt, dass sie in einer Top-Verfassung sind, denn sie haben nur ganz knapp gegen den amtierenden Europameister Rumänien verloren“, so Hirsch weiter. Folgende Turner sollen im deutschen Aufgebot stehen (die endgültige Nominierung erfolgt am 25. März): Thomas Andergassen, Stephan Zapf (beide Stuttgart), Ronny Ziesmer, Robert Juckel (beide Cottbus), Sven Kwiatkowski (Chemnitz), Eugen Spiridonov (Bous) und einer der beiden Hallenser Rene Tschernitschek oder Matthias Fahrig.
Der Juniorenwettkampf beginnt am Samstag, den 27. März um 15.00 Uhr. Der Männerländerkampf wird ebenfalls am Samstag um 19.00 Uhr eröffnet. Die Wettkämpfe finden in der Sporthalle an der Brüderstraße in Leipzig statt. Kartenbestellungen: stv.info@gmx.de. Tel.: 0341/14 93 86 60.
(dtb-online.de)
DTB-Präsident will Talentschulen
Strukturveränderungen nach Athen
24.03.04
Rainer Brechtken will das deutsche Turnen mit Strukturveränderungen nach den Olympischen Spielen in Athen voranbringen. Der Präsident des Deutschen Turner-Bundes forderte gestern in Stuttgart, die Talentschulen bundesweit zu vereinheitlichen.
„Das System muss länderspezifisch angepackt werden, dazu sind viele Diskussionen nötig. Aber die Landes- und Bundesleistungszentren müssen besser verzahnt werden. Das ist der einzige Weg, wenn man die Spitzenathleten fördern und die Basis gleichzeitig nicht vernachlässigen will“, sagte Brechtken. Außerdem plädierte er dafür, an den Bundesleistungszentren festzuhalten. Stuttgart und Berlin hätten gezeigt, wie wichtig eine solche Konzentration sei.
(lr-online.de)
Auslosung für ATHEN erfolgt
Optimale Ausgansposition für deutsche Männerriege
22.03.04
Die anlässlich der vorolympischen Spiele in Athen durchgeführten Auslosungen brachten für die deutschen Turner eine optimale Ausgangsposition. Sie wurden in die 3. und damit letzten Startgruppe gemeinsam mit Weltmeister China und dem Vize-Weltmeister Japan gelost. Startgerät wird für die DTB-Riege das Pauschenpferd sein. „Diese Auslosung ist optimal und sollte für unsere Turner der beste Motivationsschub sein“, so Sportdirektor Wolfgang Willam.
Die beiden deutschen Einzelturnerinnen - die nationale Entscheidung wird zwischen Lisa Brüggemann (Köln), Yvonne Musik (Hoffnungsthal) und Birgit Schweigert (Bergisch Gladbach) fallen, – werden in der 1. Startgruppe am Stufenbarren beginnen. In dieser Gruppe startet Russland, Nord Korea und Großbritannien.
Im Trampolinwettbewerb der Frauen geht Anna Dogonadze (Bad Kreuznach) als letzte Starterin (Platz 16) in die Qualifikation. Auch im Männerwettbewerb ist mit dem 14. Startplatz (den voraussichtlich Weltmeister Henrik Stehlik einnehmen wird) eine optimale Ausgangssituation vorhanden. Lisa Ingildeeva (Schmiden) beginnt in der Rhythmischen Sportgymnastik mit dem Reifen im 1. Durchgang als 3. Starterin. Diese frühe Startposition relativiert sich, da am zweiten Wettkampftag die Startreihenfolge umgekehrt wird.
( Info DTB )
4 Cottbuser vor weiterer Bewährungsprobe
Turnländerkampf der Männer Deutschland - Schweiz - Frankreich
16.03.04
Am 27. März um 19.00 Uhr präsentiert sich in Leipzig – Sporthalle Brüderstraße die deutsche Auswahlriege erstmals in diesem Jahr zur aktuellen Standortbestimmung. Mit den Leistungen des Länderkampfes wird Auswahltrainer Andreas Hirsch die Mannschaft benennen, welche zur Europameisterschaft in Slowenien ihre Visitenkarte für Athen abgeben wird.
Das Olympiajahr ist für die Zukunft des deutschen Kunstturnens ein sehr wichtiges Jahr. Verteidigung des 5. Mannschaftsplatzes zur Europameisterschaft in Ljubljana und das Erreichen des Mannschaftsfinals (acht Teams) bei den Olympischen Sommerspielen in Athen heißen die sportlichen Zielstellungen.

An gleicher Stelle um 15.00 Uhr treffen im traditionellen Juniorenvergleich die Mannschaften aus Deutschland – Schweiz – Frankreich – Großbritannien aufeinander.
Für die deutsche Juniorenauswahl, welche 2002 zur JEM in Patras immerhin einen beachtlichen Bronzerang belegte, geht neben Waldemar Eichhorn (unter anderem 2000 Junioreneuropameister am Barren) auch Fabian Hambüchen an die Geräte. Der 16jährige ist im vergangenen Jahr immerhin dreifacher Deutscher Meister bei den Männern geworden und zählt neben Eichhorn zu den hoffnungsvollsten Nachwuchstalenten des Deutschen Turnerbundes.
Aus Cottbuser Sicht werden Ronny Ziesmer und Robert Juckel/ Foto bei den Männern sowie Phillip Boy und Steve Woitalla bei den Junioren die deutschen Farben vertreten.
Weltcup in Lyon ohne deutsche Beteiligung
Juckel und Ziesmer nicht zufrieden
15.03.04
Ohne deutsche Turner ging der Finaltag des zweiten Saison-Weltcups in Lyon über die Bühne. Bei den Männern erreichte der deutsche Mehrkampf-Meister Ronny Ziesmer (SC Cottbus / Foto) mit Platz 10 an den Ringen ( mit guten 9,500 Punkten) und Platz 13 am Barren (9,375) die besten Resultate. Am Pferd musste der 24-Jährige dagegen drei Mal absteigen. «Das ist für mich unverständlich und nicht zu tolerieren», sagte Bundestrainer Andreas Hirsch. Robert Juckel (SC Cottbus) hatte am Pferd mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. «Bei mir lagen die Nerven blank. Da fehlt auch Erfahrung», sagte der 20-Jährige nach seinem Weltcup-Debüt, bei dem er zumindest an Ringen (9,312) und Reck (9,225) ansprechende Übungen zeigte. «Insgesamt haben beide noch zu vorsichtig geturnt. Damit ist international kein Blumentopf zu gewinnen», resümierte der Bundestrainer. Dies zeigt, dass nun für alle gilt: stabilisierung der neuen Programme im Hinblick auf den Qualifikationsmarathon in Richtung Athen.
Eintrag der erfolgreichsten Cottbuser Bundesliga-Turner ins goldene Buch der Stadt Cottbus
Ehrung in würdigem Rahmen
09.03.04
Alt-Kanzler Helmut Kohl hat das nicht geschafft: Die Turner des SC Cottbus durften sich am Sonnabend im Rathaus in das Goldene Buch eintragen.
Den SCC-Turnern, fünffacher Mannschaftsmeister, wurden am vergangenen Samstag diese Ehre zuteil. Umrahmt vom Empfang der Oberbürgermeisterin für die Delegationsleiter der Gastnationen des 28. Turniers der Meister trugen sich die erfolgreichsten Cottbuser Bundesligaturner der Nachwendezeit in das Ehrenbuch der Stadt ein.
Das derzeit aktuelle Buch wurde 1991 eingeweiht. Der erste Eintrag stammt von Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Gemeinsam mit dem damaligen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe setzte er anlässlich der Gründung der Brandenburgischen Technischen Universität am 15. Juli 1991 seinen Schriftzug. Auch seine Amts-Nachfolger Roman Herzog und Johannes Rau stehen in den Cottbuser Annalen. Das Goldene Buch, das bislang 55 Eintragungen hinter sich hat, liegt wohl verwahrt im Büro der Cottbuser Oberbürgermeisterin Karin Rätzel. Das Vorgänger-Buch ging in den Bestand des Stadtarchivs über. Kohl hatte es in den Jahren seiner Amtszeit nicht bis ins Rathaus geschafft. Alt-Oberbürgermeister Waldemar Kleinschmidt blieb selbst seinem prominenten Parteifreund gegenüber stadtmännisch stur: Selbst Helmut Kohl werde das Heiligtum Goldenes Buch nicht hinterhergetragen.
Wie gesagt: eine große Ehre wurde den Turnern zuteil !
glanzvolle Veranstaltungen rund um das 28.Turniers der Meister
zufriedene Organisatoren und Gäste
08.03.04
Mit einem niveauvoll organisierten Abschlussabend im offiziellen Turnierhotel Holiday INN ging am gestrigen Sonntag das 28. Turnier der Meister zu Ende.
Die attraktiven Finalveranstaltungen in der jeweils ausverkauften Lausitz-Arena und in stimmungsvollem Ambiente hatte viele sportliche Highlights zu bieten: Bei den Männern nahmen an den Finals 38 Turner aus 29 Ländern teil, bei den Frauen waren es 20 aus 15 Ländern. Dies zeigt, dass der Weltturnsport weiter an breit gefächerter Klasse gewonnen hat.
Vom Publikum stürmisch gefeiert wurden nicht nur die jeweiligen Sieger Boden-Weltmeisterin Diaine dos Santos (Brasilien / Foto), Reckspezialist, Aljaz Pegan (SLO) Catalina Ponor (ROM) am Balken, Vasileios Tsolakidis (GRE) am Barren und Leszek Blanik (POL) am Sprung. Die umjubelten Finalsieger der Samstagsveranstaltung waren Olympiasieger Igors Vihrovs (LAT) am Boden, Victor Cano (ESP) am Pauschenpferd, Weltmeister Timosthenos Tambakos (GRE) an den Ringen, Weltmeisterin Oksana Chusovitina (UZB) am Sprung und Elisabeth Tweddle (GBR) am Stufenbarren.
Die deutschen Finalteilnehmer Yvonne Musik, Birgit Schweigert; Lisa Brüggemann, Sven Kwiatkowski (Wild Card) Thomas Andergassen und Ronny Ziesmer zeigten, dass sie gewillt sind, den Abstand zur absoluten Weltspitze bis zu den Olympischen Spielen weiter zu verringern.

Fazit der Organisatoren des events: "Wenn wir die zufriedenen Gesichter der Gäste des Turnieres gegenüber den Organisatoren des Turnieres sehen, können wir schon jetzt die Einladung für eine Neuauflage aussprechen"
(scc)
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"Turnen ist in"
Die Turn-Talentschule Lausitz: eine Initiative von T.I.C. und dem SC Cottbus Turnen e.V.
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Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
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