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Kopf hoch Phillip, wir schaffen das gemeinsam!
16.12.03
Wie vom Internationalen Canberra Cup aus Australien zu erfahren war, hat sich der Cottbuser Junioren-Auswahlturner Philipp Boy an Waden- und Schienbein des rechten Beines Brüche zugezogen, die sofort in Australien von einem Experten, dem Arzt der nationalen Rugbymannschaft, erfolgreich operiert worden. Der Unfall geschah bereits letzten Freitag bei einem Reckabgang im vierten Durchgang dieses internationalen Turniers. Philipp Boy zählt zu den wichtigsten Kadern des DTB für die kommenden Junioren-Europameisterschaften 2004... Wie sein Cottbusser Heimtrainer Horst Werner berichtete, erfuhren die Cottbuser von dieser Verletzung am Freitag.
Diese Mitteilung hielt man zunächst vor der in Goslar im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft stehenden Cottbuser Mannschaft zurück, während die Eltern von Philipp Boy sofort benachrichtigt wurden.
"Wir wollen uns jetzt noch nicht verrückt machen," so Horst Werner zunächst am Sonntagabend auf der Meisterfeier des SC Cottbus, "denn über den tatsächlichen Grad und das Ausmaß der Verletzungen wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig Bescheid". INFO: gymmedia
Meisterfeier in Cottbus
14.12.03
Cottbus: Oberbürgermeisterin Karin Rätzel würdigte auf einem festlichen Empfang des SC Cottbus Turnen e.V. die Erringung des 5. Deutschen Meistertitels im 10. Jahr der Neugründung des Vereins.

Viele waren gekommen ! Bernd Heide, wohl der verdienstvollste Vater der Cottbuser Turngeschichte überhaupt, fand in seiner launigen Moderation die rechten Worte, als er noch einmal das Auf und Ab des Turnkampfes in Goslar nachvollzog. Insbesondere gegen Straubenhardt im Halbfinale geriet ja die Partie noch mehrfach ins Schwanken, hatten doch da die Lausitzer Kämpen einige herbe Stabilitätsfehler wegzustecken. Doch Ende gut, alles gut, denn im Finale gegen EnBW Stuttgart warteten alle mit Steigerungsraten auf, die das fünfte Meistergold dann kaum in Gefahr geraten ließen. So war Oberbürgermeisterin Karin Rätzel glücklich, neben regionalen Handballerfolgen, einem 3:1-Fußballerfolg der Energie-Kicker nun einem echten Deutschen Meister gratulieren zu dürfen !

Im Mittelpunkt: Die Turner ! Den ganzen Abend über wurden - neben dem ausdrücklichen Dank an alle Sponsoren, Förderer und Ehrenamtliche Helfer - in erster Linie die Leistungen der Turner in den Mittelpunkt gerückt, besonders auch derer, die nicht immer im Rampenlicht stehen:

>> So lieferte Kai Werner, trotz diverser Belastungen durch Bundeswehreinsatz seine beste Saisonleistung ab: "Ich war glücklich, dass ich überhaupt eingesetzt wurde und der Mannschaft helfen konnte !

>> Auch Michael Hau war nicht unerheblich am Titelgewinn beteiligt. Eigentlich hatte er beschlossen, seine aktive Leistungssportliche Karriere zu beenden, aber Bernd Heide dazu: "Vielleicht überlegt sich das der Michael noch einmal. Das Team könnte ihn auch künftig noch gut gebrauchen !"

>> Marco Simon war nicht nur am erfolgreichen Meisterschaftskampf beteiligt, sondern er steht in dieser Saison kurz vor der Aufnahme in den B-Kader des DTB und somit in der unmittelbaren Spur der besten Cottbuser Turner, den WM-erfahrenen Ronny Ziesmer und Robert Juckel.

>> Schon 1991 war Steffen Logk in Hannover dabei, als Cottbus erster Gesamtdeutscher Meister nach der Wende wurde. Damals war das Ereignis dem Aktuellen Sportstudio des ZDF noch fast 5 Minuten Sendezeit wert. Steffen Logk war seither an allen Meistertiteln beteiligt.

>> Dies schaffte außerdem nur noch der ehemalige Nationalmannschaftsturner Maik Belle. "Maik turnt sicher noch mit 40 ! - sagte jemand im Beifall für diesen Ausnahmeathleten. Es waren auch noch in Goslar bewegende und ästhetische Momente, als sich im Finale die Altstars der Weltturngeschichte Ex-Weltmeister Waleri Belenki und der ebenfalls und immer noch traumhaft elegant turnende Maik Belle am Pauschenpferd duellierten.

Nun gilt es die gemeinsamen Anstrengungen zu forcieren, um die Tradition der Cottbuser Turnschule weiter erfolgreich fortzusetzen.
Hiobsbotschaft vor der Meisterfeier
Philipp Boy in Canberra schwer verletzt
14.12.03
Wie vom Internationalen Canberra Cup aus Australien zu erfahren war, hat sich der Cottbuser Junioren-Auswahlturner Philipp Boy an Waden- und Schienbein Brüche sowie an den Knien weitere Verletzungen zugezogen, die sofort in Australien von einem Experten, dem Arzt der nationalen Rugbymannschaft, erfolgreich operiert worden. Philipp Boy zählte zu den wichtigsten Kadern des DTB für die kommenden Junioren-Europameisterschaften 2004. Wie sein Cottbuser Heimtrainer Horst Werner berichtet, erfuhren die Cottbuser von dieser Verletzung erst am Freitag, während die Operation bereits am Donnerstag erfolgte. Diese Mitteilung hielt man zunächst vor der in Goslar in der Finalrunde der Deutschen Meisterschaft stehenden Cottbuser Mannschaft zurück, während die Eltern von Philipp Boy sofort benachrichtigt wurden. "Wir wollen uns jetzt noch nicht verrückt machen," so Horst Werner, "denn über den tatsächlichen Grund, Grad und das Ausmaß der Verletzungen wissen wir noch nicht Bescheid". Am Montag kehrt der für diesen Einsatz verantwortliche Hallenser Trainier Hubert Brylock mit dem zweiten deutschen Starter Mathias Fahrig (Halle) von dieser Tour zurück. Dann ist sicher mehr zu erfahren. Mit der Rückkehr des sich in einem Krankenhaus in Canberra befindlichen Philipp Boy ist voraussichtlich erst am 23. Dezember zu rechnen.

Dann gilt es, mit Sensibilität und Fingerspitzengefühl, für das die Cottbuser bekannt sind, Phillip auf seinem Weg in der Rehabilitation zu begleiten.
SC Cottbus holt sich in der Kaiserstadt Goslar zum fünften Mal die Turnkrone
13.12.03
Im Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Goslar schlug der Vorjahreszweite, der SC Cottbus, den Titelverteidiger EnBW Stuttgart mit 41 : 24 Punkten und wird seit 1991 zum fünften Male Deutscher Mannschaftsmeister im Gerätturnen der Männer.

Bericht:
Im Halbfinale des ersten Tages des Deutschen Meisterschaftsfinals setzen sich in Goslar erwartungsgemäß die Favoriten durch: Vorjahrsmeister EnBW Stuttgart bezwang den MTV Urberach klar mit 48 : 14 Punkten. Vize-Meister SC Cottbus gelang nach überaus spannendem Wettkampf erst mit einem deutlichen 17 : 0 am letzten Gerät der Sieg über KTV Straubenhardt (49 : 30). In einer überaus spannenden Finalpartie in einer mit über 800 Zuschauern überfüllten Halle zehrte der Vorjahres-Vizemeister SC Cottbus lange von seinem furiusen Startergebnis, hatte er doch dem Meister 2002, EnBW Stuttgart am Boden gleich 11 : 00-Punkte abgenommen ! Dann aber wurde auch der Titelverteidiger munter und schlug die Männer aus der Lausitz um Kapitän und Routinier Maik Belle am Pauschenpferd mit 4 Punkten Differenz (04 : 08).
Die Cottbuser blieben aber erwartungsgemäß die "Herren der Ringe" und konnten am dritten Gerät um weitere 8 Punkte ihren Vorsprung ausbauen (09 :01). Obwohl dieses Ergebnis fast schon vorentscheidenden Charakter hatte, erwies sich auch in diesem Finale das neue Score System als echter Spannungsmacher: Das Sprunggerät ging nämlich mit 03 : 08 an die Schwaben, und als es dann nach dem Barrenresultat - 04 : 07, ebenfalls für die Schwaben - plötzlich nur noch 31 : 24 für Cottbus stand, war vor dem letzten Gerät nochmals alles offen: Doch Trainer Christian Adolf hatte seine Männer auch nervlich gut eingestellt: Wie zu Beginn schon am Boden gewannen sie auch am letzten Gerät alle Zweikämpfe gegen die Schwaben und mit einem Reckergebnis von 10 : 00 und dem Endresultat von 41 : 24 schlägt der SC Cottbus den Titelverteidiger und wird seit 1991 zum fünften Mal Deutscher Mannschaftsmeister. "Ich glaube, wir hatten heute das größere Potenzial, auch wenn wir einige Probleme hatten," resümierte Adolf, der letztlich froh über diesen Titel war. Die beste Leistung auf Cottbuser Seite lieferte Roman Zozulia (UKR) mit 9,65 Punkten an den Ringen ab und auch Robert Juckel gehörte zu den Leistungsträgern Bei den Stuttgartern war der mit weiterem Formanstieg kämpfende Thomas Andergassen Bester an Pauschenpferd (9,50) und Barren (9,30). So zeigte sich Coach Klaus Nigl von der Leistung seiner Mannschaft sehr angetan, kamen sie doch ohne Stabilitätsfehler über alle Geräte; am Ende waren es doch die stärkeren Inhalte, die für den neuen Meister Cottbus sprachen.
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