[ 1 | 100 | 130 | 140 | 150 | 160 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 ]
TV-Zeiten Ljubljana
Eurosport überträgt
13.04.04
26. Herren-Europameisterschaften in Ljubljana (SLO). Zwischen dem 15. und 18. April 2004 trifft sich die europäische Turnelite der Männer in Ljubiljana um ihre Meister zu küren. Die Junioren-und Senioren- Entscheidungen werden an vier Wettkampftagen ausgetragen. Es ist der letzte große Wettbewerb vor den Olympischen Spielen in Athen. EUROSPORT überträgt die wichtigesten Wettkämpfe der Senioren LIVE. Insgesamt nehmen 321 Athleten aus 38 Nationen an den diejährifen 26. Herren-Europameisterschaften in Slowenien teil. Bei den Senioren gehen 29 Mannschaften a 5 Turner und 17 Individualisten an den Start. Die deutschen Turner wollen ihren 5.Platz von der letzten EM in Patras erfolgreich verteidigen und eventuell die ein oder andere Medaille in den Gerätefinals gewinnen. Als große Favoriten für die Mannschaftsentscheidung gelten die Rumänen, die bie den letzten Europameisterschaften 2002 in Partras die Mannschaftswertung mit sechs Medaillen für sich entscheiden konnten. Aber auch die Heimmannschaft Sloweniens wird ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitzureden hatte. Eine Änderung im Reglement soll bei den Meisterschaften für mehr Objektivität sorgen. Bisher erfuhren die Wettkampfrichter erst kurz vor den sportlichen Entscheidungen, für welche Disziplin sie eingeteilt worden sind. Damit eine bessere Vorbereitung ermöglicht wird, wurde dies jetzt schon zwei Monate im voraus festgelegt. Der Eurosport Info Link: www.eurosport.de und www.gimnastika-ep2004.com

Eurosport hat folgende Übertragungszeiten geplant:
Freitag, den 16. April von 18.00 bis 20.30 Uhr Mannschaftsendscheidung (LIVE)
Samstag, den 17. April von 16.30 bis 18.30 Uhr Mehrkampffinale (LIVE)
Sonntag, den 18. April von 17.00 bis 18.00 Uhr Gerätfinals (LIVE)
ARD und ZDF haben ebenfalls Sendeabsichten bekundet.
EM der Turner in Ljubljana
Meilenstein auf dem Weg nach Athen
12.04.04
Diese EM ist für uns sehr wichtig, denn hier müssen unsere Turner die „Visitenkarte“ für Athen abgeben. Wir wollen auf jeden Fall den 5. Mannschaftsplatz von 2002 erfolgreich verteidigen und in einigen Finals stehen. Wenn wir das bei der EM nicht „packen“, brauchen wir uns keinen Illusionen hinzugeben, es in Athen zu schaffen“, so lautet die schnörkellose Zielvorgabe des Cheftrainers Andreas Hirsch (Berlin) für die kontinentalen Titelkämpfe, die vom 15. bis 18. April in Ljubljana stattfinden. Im deutschen EM-Team stehen Thomas Andergassen (Stuttgart; der Finalchancen am Pauschenpferd und am Barren hat), die beiden Cottbuser Robert Juckel und Ronny Ziesmer, der Chemnitzer Sven Kwiatkowski und der Nachwuchsturner Matthias Fahrig (Halle), der für den verletzten Stephan Zapf (Stuttgart) in das Team gekommen ist. Zu den Favoriten im Mannschaftswettkampf gehören Titelverteidiger Rumänien und der Vize-Europameister von 2002 Russland. Titelverteidiger im Mehrkampf ist der Rumäne Dan Potra. Bester deutscher Turner war 2002 der Chemnitzer Sven Kwiatkowski, der den 12. Platz im Mehrkampffinale belegte.
Berechtigte Medaillenhoffnungen können sich die DTB-Junioren machen. Mit den beiden „Superstars“ Fabian Hambüchen (Niedergirmes) und Waldemar Eichorn (Dillingen) sowie Thomas Taranu (Straubenhardt), Philipp Boy (Cottbus) und Brian Gladow (Berlin) strebt man einen Podestplatz im Mannschaftswettbewerb an. Hambüchen und Eichorn sind sowohl Kandidaten für eine Mehrkampf-Medaille als auch für Gerät-Medaillen am Boden, Sprung, Barren und Reck.

Zeitplan:

Donnerstag, den 15. April
10.30 bis 20.30 Uhr Mannschaftswettkampf Junioren

Freitag, den 16. April
10.30 bis 20.30 Uhr Mannschaftswettkampf Senioren

Samstag, den 17. April
11.30 bis 13.30 Uhr Mehrkampffinale Junioren
16.00 bis 18.30 Uhr Mehrkampffinale Senioren


Sonntag, den 18. April 09.30 bis 13.15 Uhr Gerätfinals Junioren
15.15 bis 19.00 Uhr Gerätfinals Senioren


Wettkampfhalle: Tivoli Hall, Ljubljana – Slowenien
Juckel, Ziesmer & Co. sind für Europameisterschaft gerüstet
Platz fünf das Ziel / Cottbuser turnen stark
12.04.04
Die deutschen Turner sind für die am Donnerstag beginnende Europameisterschaft in Ljubljana gut gerüstet. Nach der gelungenen Generalprobe beim Länderkampf-Erfolg am Karfreitag in Dessau gegen Tschechien gab Bundestrainer Andreas Hirsch seiner Riege ein klares Ziel für die 26. kontinentalen Titelkämpfe auf den Weg. „Wir wollen uns im Vergleich zur letzten EM vor zwei Jahren nicht verschlechtern und mindestens Platz fünf erreichen“, sagte der Berliner vor der Abreise des Teams in die slowenische Hauptstadt. An der optimistischen Vorgabe ändert auch der kurzfristige Ausfall von Stephan Zapf (Haslach) nichts, der sich in der vergangenen Woche im Trainingslager eine Rippenprellung zugezogen hatte. In Dessau zeigte sein Vertreter Matthias Fahrig (Halle/Saale), dass auf ihn Verlass ist: Bei seinen Einsätzen an Boden und Sprung erzielte das 18-jährige Talent jeweils 9,45-Wertungen und fügte sich damit nahtlos in das solide Mannschaftsgefüge der deutschen Auswahl ein. „Wir hatten an jedem Gerät drei relativ gute Ergebnisse“, resümierte Hirsch bereits im Hinblick auf Ljubljana, wo drei Turner pro Disziplin antreten und ohne Streichergebnis in die Wertung gelangen. In Dessau wurde dabei vor rund 1500 Zuschauern noch einmal deutlich, dass die Stärken an den einzelnen Geräten quer über die Mannschaft verteilt sind. So überzeugte Mehrkampfmeister Ronny Ziesmer (SC Cottbus) an den Ringen (9,60) und am Barren (9,50), Sven Kwiatkowski (Chemnitz) glänzte in seiner Paradedisziplin am Reck (9,50), Thomas Andergassen (Stuttgart) an den Ringen (9,60). Robert Juckel (SC Cottbus) schließlich krönte seine starke Vorstellung als punktbester Einzelturner mit der 9,60 am Seitpferd. Weil sich zugleich auch kein deutscher Turner ohne Schwäche an einem Gerät präsentierte, will Hirsch erst in den nächsten Tagen entscheiden, ob überhaupt ein Athlet den Sechskampf bestreitet oder ob innerhalb des Teams durchweg rochiert wird. Hirsch: „Das Team steht absolut im Vordergrund.“
(dpa/lr-online)
gelungener EM-Test
Juckel siegt im Sechskampf
10.04.04
Fast 2000 Zuschauer sahen in der ANHALT ARENA zu Dessau einen gelungenen EM-Test der deutschen Turnnationalmannschaft der Männer vor ihrer Abreise zu den 26. Europameisterschaften im slowenischen Ljubljana.
Trotzdem fährt Bundestrainer Andreas Hirsch trotz des klaren Länderkampfsieges nicht ohne Probleme nächste Woche zur EM: Der kurzfristige Ausfall eines solchen Mannes wie Stephan Zapf (Rippenprellung) ist nicht so leicht wegzustecken. Der Stuttgarter gehört also definitiv nächste Woche nicht zum deutschen EM-Aufgebot.
Robert Juckel machte in Dessau heute die beste Figur und zeigte den stabilsten Mehrkampfdurchgang. Sven Kwiatkowski wird nach seinen nicht sehr glücklichen Mehrkämpfen seit Cottbus heute mit Erleichterung festgestellt haben, dass es doch wieder geht: Ohne seinen Absteiger am Pauschenpferd wäre er absolut vorn gewesen, muss sich aber "noch mehr durch ein noch stärkeres aggressives Angriffsklima im Team anstecken lassen", - so der Bundestrainer! Thomas Andergassen überzeugte besonders am Pauschenpferd. Richtig war auch die Entscheidung im Sinne der von Hirsch geforderten "Anfriffslust" nicht wegzuklemmen, sondern auf Angriff zu turnen. So ist es gut, dass er am Barren seine Angangsverbindung mit der Felge + ganzer Drehung wagte - wenn die nächste Woche klappt, ist er schon mit dabei!
Ronny Ziesmer wird sicher zu EM an Ringe und Barren eingesetzt werden. Gebraucht würde er aber auch an anderen Geräten, wie Boden und Reck, wo er das Potenzial für starke Übungen hat, in Bewährungsituationen aber eben noch Leistungsnachweise bringen muss: Heute am Boden "außer Konkurrenz"- also ohne Druck - turnte er 9,35 Punkte. Mathias Fahrig hat seine Sache an den beiden Geräten sehr gut gemacht, ist ein absolut lockerer Wettkämpfer, der viel zur erforderlichen "Kampfeslust" der deutschen Turner zur EM beitragen könnte...

Fazit: Test gelungen - alles Gute für Ljubljana!
(gymmedia)
Sieg der Junioren beim Länderkampf
Boy und Woitalla im Team
10.04.04
Ein sichtlich zufriedener Junioren-Auswahltrainer Jens Milbradt konstatierte: "Wenn man bedenkt, dass wir zur JEM nächste Woche nur mit drei Turnern pro Gerät antreten, bin ich mit unserem heutigen Ergebnis sehr zufrieden: Vor zwei Jahren in Patras gwannen die Russen mit 159,.. Punkten - wir hatten damals so um die 156,... Punkte. Da macht sich das Mannschaftsresultat von heute hier ganz gut, auch wenn man die sicherlich etwas "weiche Wertung" berücksichtigen muss. Nächste Woche nochmal - vielleicht noch leichte Steigerung, und wir wären sicher gut mit im Rennen!" Sprung, Barren und Reck liefen ohne wesentliche Stabilitätsprobleme... Dabei legte Fabian Hambüchen ab dem dritten Gerät mit dreimal 9,4 und einmal 9,5 eine Super-Serie hin und wäre bei den "Großen" Dritter geworden! Und auch die Ringeleistung von Thomas Taranu - als einziger über 9,0 - kann sich im Juniorenbereich mehr als sehen lassen. So waren letztlich die Tschechen zwar ein sportlich willkomener JEM-Testgegener, blieben aber erwartungsgemäß weit hinter den Gastgebern zurück: Ihre beiden Besten (Kratochwil und Razim) erreichten nicht die 50er-Punktegrenze.
(gymmedia)
Entscheidender EM-Test in Dessau
Ziesmer und Juckel im deutschen Nationalteam, Boy mit Comeback bei den Junioren
05.04.03
Am 9. April findet in Dessau die „Generalprobe“ der deutschen Turner für die Europameisterschaften (15. - 18. April in Ljubljana), statt.
„Wir treten in Dessau gegen Tschechien mit den Turnern an, die auch bei der EM zum Einsatz kommen“, so Cheftrainer Andreas Hirsch (Berlin). Dazu gehören der Chemnitzer Sven Kwiatkowski, die beiden Cottbuser Ronny Ziesmer und Robert Juckel sowie die beiden Stuttgarter Thomas Andergassen und Stephan Zapf.
„Der Länderkampf in Dessau ist für unsere Turner auch eine wichtige Wegmarke im Hinblick auf die bevorstehenden Olympischen Spiele“, so Hirsch abschließend.

Im Juniorenwettkampf treten u. a. die beiden JEM - Titelträger, Fabian Hambüchen (Niedergirmes) und Waldemar Eichorn (Dillingen) an. Experten trauen dieser Mannschaft, die durch den Cottbuser Philipp Boy, den Berliner Brian Gladow und Thomas Taranu ( Straubenhardt) komplettiert wird, zu, dass sie in diesem Jahr sogar um den EM-Titel kämpfen kann. Bemerkenswert hierbei das Comeback von Phillip Boy, der sich nach seiner schweren Verletzung ins deutsche Juniorenteam zurückgekämpft hat.
Ausnahmetalent Hambüchen, der im letzten Jahr als bisher jüngster Turner in einer deutschen WM-Riege stand, strebt auch die Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Athen an. An einem deutlichen Sieg beider Mannschaften über die tschechischen Turner wird nicht gezweifelt.

Halle: ANHALT ARENA DESSAU
Uhrzeit: 16.00 Uhr
Ticket-Hotline: Tel. 0340/2041742

(scc)
Juckel und Ziesmer zur EM
Nach Ronny Ziesmer nun auch Robert Juckel für die EM in Ljubljana nominiert
30.03.04
Der Cottbuser Robert Juckel und Stephan Zapf aus Haslach komplettieren das deutsche Aufgebot für die Turn-Europameisterschaften vom 15. bis 18. April in Ljubljana. Diese Entscheidung gab Bundestrainer Andreas Hirsch gestern im Trainingslager Kienbaum bekannt.
Bereits nach dem gewonnenen Länderkampf gegen die Schweiz und Frankreich am Samstag in Leipzig hatte der Berliner mit Sven Kwiatkowski (Chemnitz), Ronny Ziesmer (Cottbus) und Thomas Andergassen (Stuttgart) die drei derzeit stabilsten deutschen Turner für die Titelkämpfe nominiert. Noch völlig offen ist laut Hirsch, ob in der slowenischen Hauptstadt ein deutscher Turner den kompletten Sechskampf turnen wird. In Ljubljana gehen pro Gerät drei Turner an den Start, die auch alle gewertet werden. Sollte der Trainer zuvorderst auf eine Team-Platzierung setzen, müsste auf einen Athleten für die Mehrkampf-Wertung verzichtet werden. „Wenn wir rochieren, kommen für die Mannschaft mindestens vier Zehntel mehr heraus“, meinte Hirsch. Bis Ostern soll in Kienbaum nun entschieden werden, wie das deutsche Quintett die EM angeht.
(lr-online.de)
Erfolg in Leipzig über Schweiz und Frankreich
Nachlese
29.03.04
Leerer Akku nach voller Pulle: "Das war hinten raus ganz schön schwer", lächelt Sven Kwiatkowski leicht gequält nach seiner letzten Übung am Pauschenpferd. Der 26-jährige Chemnitzer hat beim finalen Abgang den oft so störrischen "Gaul" im Griff und mit dem deutschen Turn-Team den Länderkampf-Sieg am Samstagabend in der Leipziger Sporthalle Brüderstraße in der Tasche. Drei Wochen vor den Europameisterschaften präsentieren sich die tollkühnen Männer von Bundestrainer Andreas Hirsch in guter Form (221,900 Punkte) und lassen die Gäste aus der Schweiz (219,800) und Frankreich (216,250/nicht in Bestbesetzung) klar hinter sich. Die Sirtaki-Melodie zur Begrüßung bringt den Turnsaal in Stimmung. 800 Zuschauer klatschen im Rhythmus, die Athleten freuen sich über den olympischen Empfang. Alle drängen nach Athen, nur die Schweizer dürfen nach verpasster Qualifikation nicht zu den Spielen im Sommer. Fast hätte es seinerzeit bei der entscheidenden Weltmeisterschaft auch die Jungs des Deutschen Turner-Bundes (DTB) erwischt. Nach Pleiten, Pech und Pannen erreichten sie nur mit Hängen und Würgen das Ziel. Auch die folgenden Nachrichten aus dem Turn-Lager waren kaum weltbewegend. Motto: Immer irgendwie mit dabei, aber ohne Glanz. Es hagelte Kritik - die "Meckerei" ging nicht spurlos an den Gescholtenen vorbei. "Turnen mit Misserfolgen im Rücken ist schwer. Aber heute haben wir dem Publikum gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist", so Ex-Nationalmannschaftsmitglied Andreas Hirsch. Noch vor dem Sonnabend-Auftritt spricht der 45-Jährige von einer durchwachsenen Leistung bei der EM-Qualifikation in Kienbaum. In Leipzig dagegen lässt sich's gut an. Nach dem Startgerät Ringe stehen die Gastgeber auf eins und halten die Führungsposition dank stabiler Vorträge bis zum umjubelten Ende. Sven Kwiatkowski, nach dem Wettkampf neben Thomas Andergassen (Stuttgart) und Ronny Ziesmer (Cottbus) mit dem EM-Ticket belohnt, wagt am Reck den Doppelsalto mit ganzer Drehung. Der Flieger, ein Element der höchsten Schwierigkeits-Kategorie, hat etwas Symbolisches. Soll die neue Qualität zeigen: "Wir hängen uns mächtig rein." Der Befreiungsschlag beginnt unter dem Beifall des fachkundigen Publikums inklusive der Leipziger Olympia-Asse Matthias Brehme und Klaus Köste sowie Urgestein Rudi Schumacher. Letzterer, in wenigen Tagen 96 Jahre, sitzt schon auf der Tribüne, als am Nachmittag Deutschlands (hoch gelobte) Junioren den Erfolg über die Schweiz, Frankreich und Großbritannien feiern. Anfeuern, abklatschen, anfeuern, abklatschen, dito. Die Truppe turnt sich frei. "So kann Arbeit auch Spaß machen", sagt ein glücklicher Hirsch seinen strahlenden Athleten. Erleichterung auch bei DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam. "Das war das Beste, was die Jungs in diesem Jahr gezeigt haben. Nach den vielen Niederlagen und der Schelte haben wir dieses positive Ergebnis gebraucht." Als habe er schon immer dazugehört, absolviert der 16-jährige Matthias Fahrig vom SV Halle sein Auswahl-Debüt bei den Herren. "War eine coole Sache", meint der Schützling von Hubert Brylok, dem noch ein Erfolgserlebnis gegönnt ist. Der EM-Zweite im Sprung und am Reck von 1983 hat Verlosungsglück und darf zum Oster-Brunch ins Atlanta-Hotel. Der Star ist eindeutig die Mannschaft. "Es hat einen Riesenspaß gemacht, sie zu führen. Alle haben sich gegenseitig unterstützt, das war sehr positiv", dankt der Bundestrainer seinem Team. Niemand darin will/kann momentan der auffallende Riegenführer wie einst Andreas Wecker sein. Doch Typen sind heute mehr denn je gefragt. "Wir brauchen einen, der es mit seinen Leistungen auf den Punkt bringt. Andergassen wäre so ein Typ", glaubt Ex-Bundestrainer Rainer Hanschke, jetzt für den Nachwuchs in Cottbus verantwortlich. WM-Kapitän Kwiatkowski sieht die Harmonie im Herren-Lager derzeit als das Wesentliche, sagt aber auch: "Wenn ein Star da ist, der die Verantwortung übernehmen kann, ist das gut. Bei uns kriegt momentan jeder was von der Verantwortung ab." "Kwitschi" selbst war das beste Beispiel für Geschlossenheit an diesem Tag: Ohne überragende Einzelnoten zeigte der Sportsoldat eine konstante Gesamtleistung und war am Ende mit 54,50 Punkten bester deutscher Sechskämpfer. Für sein starkes Team plädiert Trainer Hirsch. "Wenn wir auf einen Star setzen und der fällt aus, hast du ein Problem", so der Berliner, der selbst eher ein Stiller denn ein Rufer ist. Laut allerdings äußerte Hirsch seine Prognose für die Europameisterschaften Mitte April im slovenischen Ljubljana. "Wir waren das letzte Mal Fünfter. In diesem Bereich wollen wir uns wieder bewegen." Volle Pulle.
(lvz-online)
Länderkampfsieg auch für Senioren
Ronny Ziesmer für EM nominiert / Guter Auftritt von Robert Juckel
29.03.04
Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung haben die deutschen Turner den ersten Test für die Europameisterschaften absolviert.
Bei einem Länderkampf am Samstagabend in Leipzig kam die Riege von Bundestrainer Andreas Hirsch auf insgesamt 221,90 Punkte und gewann damit deutlich vor der Schweiz (219,80) und Frankreich (216,25). Bester Einzelturner des Mehrkampfs war Andreas Schweizer (Schweiz). Bundestrainer Andreas Hirsch nominierte anschließend Sven Kwiatkowski (KTV Chemnitz), Thomas Andergassen (KTV Stuttgart) und Ronny Ziesmer (SC Cottbus Turnen) für die EM vom 15. bis 18. April in Ljubljana (Slowenien). Die zwei weiteren Starter für das fünfköpfige EM-Team des Deutschen Turner-Bundes will Hirsch heute benennen.
Die beiden Olympia-Kandidaten des SC Cottbus, Ronny Ziesmer und Robert Juckel, überzeugten und fügten sich nahtlos ein. Der deutsche Mehrkampf-Meister Ziesmer kam im Sechskampf auf 54,15 Punkte. Nicht optimal lief es an Pferd und Sprung. «Ich habe hier meinen neuen Sprung geturnt, einen Doppelsalto rückwärts. Der lief beim Einturnen besser» , sagte Ziesmer, der seinen Wettkampf dennoch als weiteren «kleinen Schritt nach vorne» wertete. Robert Juckel turnte bis auf Sprung und Barren, kam an allen Geräten recht sicher durch.
„Wir wollten dem Publikum zeigen, dass wir turnen können, und das ist uns gelungen“, sagte Bundestrainer Hirsch, der der gesamten Mannschaft ein Lob zollte: „Alle haben sich gegenseitig unterstützt, das war sehr positiv.“ Neben Kwiatkowsk, Ziesmer und Juckel standen Thomas Andergassen, Stephan Zapf (beide KTV Stuttgart) und Matthias Fahrig (SV Halle/Saale) in der Riege. Gestern trat die Mannschaft dann die Rückreise von Leipzig in das Bundesleistungszentrum Kienbaum bei Berlin an. Dort wird sich der vorläufig achtköpfige EM-Kader weiter vorbereiten. Nächster und letzter EM-Test ist am 9. April ein Länderkampf gegen Tschechien in Dessau.
(lr-online)
Deutscher Sieg beim Länderkampf
starke kämpferische Leistung
28.03.04
Die durch Verletzungsausfall geschwächte deutsche Juniorenmannschaft gewann heute in Leipzig überraschend den Länderkampf mit 208,60 Punkten knapp vor den Jungen aus der Schweiz (207,70), vor Frankreich (205,70) und vor Großbritannien. Die lange führenden Schweizer vergaben den Sieg durch drei Stürze im letzten Durchgang am Reck. Ohne den verletzten Fabian Hambüchen und ohne Phlipp Boy im deutschen Team war der Dillinger Waldemar Eichorn mit 53,40 Punkten Bester im Mehrkampf vor dem Schweizer Claudio Capelli (52,80).


Den möglichen Sieg aber vergaben die Schweizer am letzten Gerät: Stürze von Rickli (Abgang), Biggel und Mannhart kosteten die Führung und der Gastgeber "drehte" den Wettkampf durch einen ansprechend stabilen Bodendurchgang noch um und gewann am Ende - trotz des Fehlens seiner beiden Leistungsträger Fabian Hambüchen (Ellenbogenverletzung) und Phillip Boy (- noch nicht auskurierte Knieverletzung) - verdient durch eine insgesamt starke kämpferische Leistung.
Die Franzosen fielen besonders an Boden und Pauschenperd durch starke Einzelleistungen auf, an Barren und Reck jedoch gab es zuviele Stabilitätsprobleme. Ihr bester Einzelturner war Yann Royepin mit 52,00 Punkten auf Rang 5.
Die Stärke der Briten lag vor allem am Sprunggerät, wo z.B. Luis Smith eine bemerkenswerte Wertung von 9,600 erzielte.

RESULTAT: Junioren-Länderkampf GER-FRA-GBR-SUI - Leipzig, Sporthalle Brüderstrasse, 27.März 2004
Teamwertung:
1. Deutschland 208,60
2. Schweiz 207,70
3. Frankreich 205,70
4. Groß Britannien 158,60
(gymmedia)
[ 1 | 100 | 130 | 140 | 150 | 160 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 ]
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