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SC Cottbus holt sich in der Kaiserstadt Goslar zum fünften Mal die Turnkrone
13.12.03
Im Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Goslar schlug der Vorjahreszweite, der SC Cottbus, den Titelverteidiger EnBW Stuttgart mit 41 : 24 Punkten und wird seit 1991 zum fünften Male Deutscher Mannschaftsmeister im Gerätturnen der Männer.

Bericht:
Im Halbfinale des ersten Tages des Deutschen Meisterschaftsfinals setzen sich in Goslar erwartungsgemäß die Favoriten durch: Vorjahrsmeister EnBW Stuttgart bezwang den MTV Urberach klar mit 48 : 14 Punkten. Vize-Meister SC Cottbus gelang nach überaus spannendem Wettkampf erst mit einem deutlichen 17 : 0 am letzten Gerät der Sieg über KTV Straubenhardt (49 : 30). In einer überaus spannenden Finalpartie in einer mit über 800 Zuschauern überfüllten Halle zehrte der Vorjahres-Vizemeister SC Cottbus lange von seinem furiusen Startergebnis, hatte er doch dem Meister 2002, EnBW Stuttgart am Boden gleich 11 : 00-Punkte abgenommen ! Dann aber wurde auch der Titelverteidiger munter und schlug die Männer aus der Lausitz um Kapitän und Routinier Maik Belle am Pauschenpferd mit 4 Punkten Differenz (04 : 08).
Die Cottbuser blieben aber erwartungsgemäß die "Herren der Ringe" und konnten am dritten Gerät um weitere 8 Punkte ihren Vorsprung ausbauen (09 :01). Obwohl dieses Ergebnis fast schon vorentscheidenden Charakter hatte, erwies sich auch in diesem Finale das neue Score System als echter Spannungsmacher: Das Sprunggerät ging nämlich mit 03 : 08 an die Schwaben, und als es dann nach dem Barrenresultat - 04 : 07, ebenfalls für die Schwaben - plötzlich nur noch 31 : 24 für Cottbus stand, war vor dem letzten Gerät nochmals alles offen: Doch Trainer Christian Adolf hatte seine Männer auch nervlich gut eingestellt: Wie zu Beginn schon am Boden gewannen sie auch am letzten Gerät alle Zweikämpfe gegen die Schwaben und mit einem Reckergebnis von 10 : 00 und dem Endresultat von 41 : 24 schlägt der SC Cottbus den Titelverteidiger und wird seit 1991 zum fünften Mal Deutscher Mannschaftsmeister. "Ich glaube, wir hatten heute das größere Potenzial, auch wenn wir einige Probleme hatten," resümierte Adolf, der letztlich froh über diesen Titel war. Die beste Leistung auf Cottbuser Seite lieferte Roman Zozulia (UKR) mit 9,65 Punkten an den Ringen ab und auch Robert Juckel gehörte zu den Leistungsträgern Bei den Stuttgartern war der mit weiterem Formanstieg kämpfende Thomas Andergassen Bester an Pauschenpferd (9,50) und Barren (9,30). So zeigte sich Coach Klaus Nigl von der Leistung seiner Mannschaft sehr angetan, kamen sie doch ohne Stabilitätsfehler über alle Geräte; am Ende waren es doch die stärkeren Inhalte, die für den neuen Meister Cottbus sprachen.
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