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"Internationales Nachwuchsturnier im Gerätturnen um die JuniorsTrophy der eg Wohnen" in Cottbus am 21. und 22. September 2013
Organisation startet
12.07.13
Eines der weltweit anerkanntesten Jugend- und Juniorenturniere im Gerätturnen erfährt im Herbst diesen Jahres bereits seine 28. Auflage und wird auch in 2013 wieder eines der Highlights im Cottbuser Turnkalender sein. Die Beantragung des Termins bei der F.I.G. (Weltturnverband) ist erfolgt. Nun gilt es, die Veranstaltung in bewährter Art und Weise zu organisieren und durchzuführen.

Das Organisationsbüro unter Leitung des Schirmherrn und des Turnierdirektors wird über die Koordinierung der weiteren Maßnahmen für die Absicherung dieses Wettkampfes beraten.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen dem Veranstalter zum Nachwuchsturnier bereits einiges Meldungen aus Europa und Übersee vor, so dass wieder mit 120 Meldungen gerechnet werden kann.

Wie bewährt werden in diesem Jahr die Turner in wiederum in 3 Kategorien an die Geräte gehen. Durch den Veranstalter erfolgte die Ausschreibung für die Alterskategorien 12/13, 14/15 und 16/17.

Am kommenden Montag erfolgt dann der Trainingsstart der SCC Turner nach wohlverdientem Urlaub.

scc
Mit 80 Jahren noch fit wie ein Turnschuh
Helga Konopka beging ihren 80 Geburtstag
07.07.13
Am vergangenen Sonnabend (06.07.) feierte Helga Konopka im Kreise von Verwandten, Freunden und Sportlern ihren 80. Geburtstag.
Ihrem "Helgachen", wie sie von den Turnern liebevoll genannt wird, überbrachten der Präsident des SC Cottbus Turnen und langjährige Begleiter vom Turnsport ihre Glückwünsche.
(Foto v.l.Bernd Heide, Arved Hartlich, Helga Konopka, Reinhard Rau, Sylvio Kroll)

Vieles im Sportgeschehen der Stadt Cottbus war und ist ohne Helga Konopka kaum denkbar. Ob Fechten, Tennis oder Turnen, überall ist ihre Handschrift zu sehen. Gleich nach dem Kriege begann ihre sportliche Laufbahn, der sie bis heute treu ist.
Gemeinsam mit Günther Nowka u.a. legte sie den Grundstein für das international anerkannte Turnier der Meister, kümmerte sich um die Finanzen und ist noch heute nicht nur bei dieser Turnveranstaltung eine hilfreiche Hand.

Für ihr ehrenamtliches Engagement im Sport wurde Helga Konopka vielfach geehrt. Ob goldene Ehrennadeln oder die Ehrenmitgliedschaft des SC Cottbus Turnen e.V., alles hat sie sich redlich verdient.
Aber wenn die "alten" Turner achtungsvoll von ihrem "Helgachen " reden, dann ist sie noch ein wenig stolzer auf das Geleistete.

Alles Gute, Glück und Gesundheit für die kommenden Jahre !

scc
Landesmeisterschaften der AK 7-11 des Märkischen TurnerBundes
Mit guten Leistungen in die Ferien
20.06.13
Vor den lang ersehnten Sommerferien hieß es für die Turner der AK 7-11 noch einmal zu zeigen, was sie gelernt haben.
Bei den am 15.06.2013 in der Turnhalle des SC Cottbus Turnen durchgeführten Meisterschaften des MTB konnten die jungen Nachwuchsturner mit guten bis sehr guten Leistungen aufwarten.
In der AK 8 waren, auch krankheitsbedingt, leider nur 11 Turner am Start, was aber die erlangten Ergebnisse nicht schmälern konnte.
Kerstin Kießling, als Leiterin der Turntalentschule Lausitz, war mit den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge insgesamt zufrieden und konnte so alle Kinder in die erholsamen Ferien entlassen.

Ein großes Dankeschön ergeht wieder an die Eltern, die mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet nicht nur die Pausen versüßten, sondern auch noch mit den Turnern der 3. Kl. zum Abschluss einen zünftigen Grillabend gestalteten .

scc
Deutschen Meisterschaften im Trampolinturnen
Sehr erfolgreiche Cottbuser Trampolinturner
26.05.13
Die Deutschen Meisterschaften im Trampolinturnen fanden im Rahmen des internationalen Turnfestes vom 18.-25.05.2013 in Mannheim statt.

Der SC Cottbus Turnen stellte mit 8 Aktiven die größte Anzahl seiner Trampolinabteilung in der bisherigen Geschichte.
Bereits am Mittwoch fanden in der Jugend C und Jugend B die Meisterschaften statt. In der Jugend B (14-15 Jahre) konnte sich Vincent Krügel den Deutschen Meistertitel vor seinem Synchronpartner Niklas Oelig (Frankfurt Flyers) sichern. Er absolvierte eine super Kürübung und die Trainer konnten schon mit einer Medaille rechnen. Dass es am Ende Gold sein würde, war umso erfreulicher.
Sein Teamkollege Felix Hartmann riskierte alles, musste seine Übung aber leider vorzeitig durch die Berührung der Mattenumrandung beenden und wurde am Ende Achter.
In der Altersklasse 12-13 Jahre (Jugend C) konnte sich Tony Rietschel für das Finale qualifizieren. Er sprang eine gute Übung und wurde mit einem hervorragenden 2. Platz belohnt.
Bei den Mädels gingen in dieser Altersklasse Luise Kochan und Tina Kanzog an den Start. Beide präsentierten solide Übungen, jedoch verfehlten sie knapp das Finale der besten acht Sportlerinnen. Am Ende freuten und ärgerten sie sich über den 12. und 14. Rang.

Am nächsten Tag standen die Synchronwettbewerbe auf dem Programm. Als Erstes gingen Tina Kanzog mit Luise Kochan an den Start. Sie turnten beide Übungen sicher durch und wurden mit der höchsten Kürnote in der Altersklasse belohnt. Jedoch war in der Pflicht der 5. Sprung nicht synchron. Sie mussten dadurch mit sehr hohen Abzügen rechnen und wurden somit nur Zehnte.
Danach ging der frischgebackene Deutsche Meister Vincent Krügel mit seinem Synchronpartner und Vizemeister Niklas Oelig an den Start. Sie zeigten von Anfang an sehr gute Leistungen und unterstrichen diese ebenfalls mit dem Meistertitel.
Bei der Jugend A (16-18 Jahre) stellte der SC Cottbus Turnen gleich 2 Paare. Pauline Weck turnte mit Anna Unuk (Schwäbisch Gmünd) Synchron und konnte hierbei einen hervorragenden fünften Platz belegen. Ihre Vereinskollegin und Titelverteidigerin Silva Müller sprang mit ihrer Vorjahrespartnerin Phylis Lensker aus Nordhorn. Sie zeigten all ihr Können und wurden mit dem 3. Meistertitel für den SC Cottbus Turnen belohnt.

Wegen einer Qualifikation für die World Games in Kolumbien mussten sich Fabian Vogel und Matthias Pfleiderer (beide Synchronweltmeister in der Jugendklasse) in der Männerklasse beweisen. Sie zeigten einen guten Vorkampf und waren bis dahin auf Rang 2. Im spannenden Finale turnten sie exzellent, bekamen zurecht eine Synchronnote von 9,1 Punkten, gingen in Führung und setzten die Favoriten aus Bad Kreuznach Martin Gromowski und Kyrylo Sonn stark unter Druck. Diese konnten dem nicht standhalten und somit war klar, dass sich Fabian mit Matthias über den ersten Titel bei den Männern freuen konnten.

Zum Abschluss fanden am Freitag in der Maimarkthalle Mannheim die Deutschen Meisterschaften der 16-18 Jährigen und der Männer und Frauen statt.
Hierbei konnte sich der SC Cottbus Turnen gleich 3 Finalteilnahmen sichern.
Nach dem sehr guten Vorkampf von Pauline Weck (Rang 3) hatte sie in der Finalübung eine kleine Unsicherheit im zweiten Sprung und bemühte sich, eine super Leistung zu zeigen. Jedoch verlor sie an Höhe und der eine Punkt kostete ihr die Medaille. Sie wurde mit dem 5. Platz belohnt. Gleich danach musste Silva Müller auf das Gerät und sie spielte all ihre Erfahrungen aus und konnte ihren Titel aus dem Vorjahr souverän verteidigen.
Fabian Vogel turnte sich in die Herzen des Publikums und konnte ebenfalls den Titel mit 4 Punkten Vorsprung sichern.

Die Trampolin-Trainer des SC Cottbus Turnen Martin Ruzicka und Uwe Marquardt sind überwältigt, können diese Eindrücke und die starken Leistungen ihrer Sportler gar nicht in Worte fassen.
Mit 6 Deutschen Meistern, einem Vizemeister und zwei weiteren Finalplätzen sind sie mehr als zufrieden.

Uwe Marquardt
Spatzenpokal 2013
Vorbereitung für Bezirks- und Landesmeisterschaften
08.05.13
Am 04. Mai 2013 trafen sich die jüngsten Nachwuchsturner der AK 7-9 in der Lilli-Henoch-Halle, im LLZ Berlin zum traditionellen Spatzenpokal.
Hierbei handelt es sich um einen Mannschaftswettkampf in dem 4 Turner an die Geräte gehen und 3 in die Wertung gelangen.

Von der Turntalentschule Lausitz reisten 17 junge Turner zu diesem Wettkampf um ihre im Training erworbenen Leistungen den Wertungsrichtern vorzustellen.
Die Turner zeigten gute und sehr gute Leistungen und jede Altersklasse konnte mit einem Pokal geehrt werden.

Die einzelnen Mannschaften erturnten sich folgende Ergebnisse :

Ak 7 / Jg 06
Mannschaft 2. Seifert, André Niedergesäß, Noah Wudi, Paul Jantoß
Einzel 3. Platz Noah Levin Wudi

Ak 8 / Jg 05
Mannschaft 3. Platz Jeremy Pfitzmann, Hermann Jarick, Paul Erfurt,Max Selka
Einzel 4. Platz Paul Erfurt

Ak 9 / Jg 03/04
Mannschaft 2. Platz Martin Franz, Darius Steinke, Willi Binder, Carlos Masnik
Einzel 2. Platz Willi Binder

Dieser Wettkampf war eine gelungene Vorbereitung für die folgenden Bezirks- und Landesmeisterschaften.

K.K.
Letzter Finaltag des 37. Turnier der Meister
Bretschneider mit Gold am Reck
24.03.13
Heute ging das 37. Turnier der Meister in die letzte Runde. Am zweiten Finaltag standen noch einmal fünf Entscheidungen in der ausverkauften Lausitz-Arena auf dem Programm. Die Zuschauer sahen die Finals der Frauen an Balken und Boden und die Männer turnten am Sprung sowie am Barren und am Reck.
Im letzten Finale am Königsgerät Reck sicherte der Chemnitzer Andreas Bretschneider den Titel für die Gastgeber.

Reck – Männer
Kein Flugwetter für den Startturner Igor Pakhomenko aus Russland am Reck - mit zwei unfreiwilligen Absteigern (Absteiger bei Markelov, und vor dem Jäger-Salto) - musste er sich heute mit dem achten Rang zufrieden geben (11.400 Punkte). Dem in der Qualifikation führenden deutschen Turner, Andreas Bretschneider gelangen dagegen seine Flugelemente (Cassina und Kolman) mit der gleichen Dynamik wie auch schon in der Qualifikation. Gekrönt wurde die Übung durch einen sicher gestandenen doppelten Tsukahara gestreckt. Mit 15.025 Punkten (6.8) verwies der 23-jährige Sportsoldat sowohl den erfahrenen Japaner, Koji Uematsu (7.1!), als auch den eleganten Alexander Shatilov (ISR) auf die Plätze (beide 14.975 Punkte). Die an Flughöhe und Übersicht beeindruckendsten Flugelemente zeigte der türkische Turner, Umit Samiloglu. Er hatte jedoch in den Zwischenpassagen mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und verpasste somit knapp das Podest (14.625 Punkte, 7.0).

1. Andreas Bretschneider (GER) – 15.025
2. Koji Uematsu (JPN) – 14.975
2. Alexander Shatilov (ISR) – 14.975
4. Umit Samiloglu (TUR) – 14.625
5. Glenn Ishino (USA) – 14.600
6. Aliaksandr Tsarevich (RUS) – 14.525
7. Kristof Schroe (BEL) – 13.150
8. Igor Pakhomenko (RUS) – 11.400


Boden – Frauen
Die stärksten Akroreihen zeigte hier im Bodenfinale die Kanadierin, Maegan Chant, die damit die ausdrucksstarke Russin, Anna Dementyeva (13.575 Punkte, 5.8), vom lange sicher geglaubten Sieg auf den zweiten Platz verdrängte. Die Kanadierin begann ihre Übung mit einem doppelten Salto rückwärts gestreckt, gefolgt von dem einzigen Tsukahara gebückt und erhielt dafür 13.750 Punkte (5.7). Mit nur einem Zehntel dahinter und einer sehr schönen Dreifachschraube zu Beginn, holte die eben noch Viertplatzierte vom Schwebebalken, Noel Van Klaveren, Bronze an diesem Gerät. Die Achte der Qualifikation, Deutschlands Cagla Akyol, erzielte mit dem vierten Platz und 13.100 Punkten (5.3) einen Achtungserfolg angesichts ihres zarten Alters von nur 15 Jahren.

1. Maegan Chant (CAN) – 13.750
2. Anna Dementyeva (RUS) – 13.575
3. Noel Van Klaveren (NED) – 13.475
4. Cagla Akyol (GER) – 13.100
5. Jessica Lopez (VEN) – 12.875
6. Silvia Colussi Pelaez (ESP) – 12.775
7. Jasmin Mader (AUT) – 12.750
7. Ana Filipa Martins (POR) – 12.750


Barren – Männer
Den Auftakt am Barren machte heute der überraschende Mehrkampfsieger des DTB-Pokals in Stuttgart 2012, Shogo Nonomura. Der 19-jährige Japaner kam nach seiner Healy-Drehung aus dem Tritt und ging vom Barren ab (13.025 Punkte, Rang 8). Mehr Glück hatte dagegen der zweite Finalist, Ha Thanh Nuguyen aus Vietnam, der zwar ebenfalls nach seiner Healy-Drehung beim Handstand etwas nachdrücken musste, ansonsten aber sehr gut durch seine Übung kam und schließlich mit Gold belohnt wurde (15.375 Punkte, 6.4). Der Olympiasechste am Barren bei den vergangenen Olympischen Spielen 2012, der Grieche Vasileios Tsolakidis, zeigte gleich zu Beginn seiner Übung den nach ihm benannten Tsolakidis und konnte sich heute im Vegleich zur Quali um einen Platz verbessern (15.300 Punkte, 6.5). Knapp dahinter (15.225 Punkte, 6.5) turnte sich der Qualifikationsführende Schweizer, Lucas Fischer, auf den Bronzerang, vor Brandon Wynn aus den USA mit 15.075 Punkten (6.6).

1. Ha Thanh Nguyen (VIE) – 15.375
2. Vasileios Tsolakidis (GRE) – 15.300
3. Lucas Fischer (SUI) – 15.225
4. Brandon Wynn (USA) – 15.075
5. Aliaksandr Tsarevich (RUS) – 15.025
6. Koji Uematsu (JPN) – 14.950
7. Nikita Ignatyev (RUS) – 14.775
8. Shogo Nonomura (JPN) – 13.025


Sprung – Männer
Jake Dalton aus den USA startete als Letzter in das Sprungfinale und räumte das Feld von hinten auf. Ihm gelang es heute am besten beide Sprünge (Tsukahara Salto rückwärts gestreckt mit einer Dreifachschraube und Überschlag Salto vorwärts gestreckt mit zwei Schrauben) zum Stand zu bringen (15.187 Punkte). Die Silbermedaille ging an Mikhail Kudashov aus Russland, der den schönsten, weil höchsten, Rocher zeigte (14.825 Punkte). Mit einem Rondatsprung-Salto rückwärts gestreckt mit einer doppelten Schraube im ersten Sprung und einem Tsukahara Salto rückwärts gestreckt mit zwei Längsachsendrehungen im zweiten Sprung, turnte sich der Brasilianer, Caio Campos Souza, verdient auf den dritten Rang. Zwei tolle Sprünge gelangen auch dem Schweizer, Marco Walter, der mit 14.475 Punkten nur knapp das Podest verfehlte.

1. Jake Dalton (USA) - 15.187
2. Mikhail Kudashov (RUS) - 14.825
3. Caio Campos Souza (BRA) - 14.512
4. Marco Walter (SUI) - 14.475
5. Andrey Medvedev (RUS) – 14.462
5. Wai Hung Shek (HKG) – 14.462
7. Pavel Balauski (BLR) – 14.325
8. Arthur Oyakawa Mariano (BRA) – 14.275


Balken – Frauen
Das heutige Schwebebalkenfinale verlief fehlerfrei und bis zur letzten Turnerin, der Griechin Vasiliki Millousi (Titelverteidigerin vom Vorjahr), hochspannend. Die 28-jährige grazile Athenerin turnte sich souverän auf den zweiten Platz (14.300 Punkte, 5.7). An ihrer Übung kam heute nur eine vorbei – die Gewinnerin des gestrigen Stufenbarrenfinales, Anastasia Grishina aus Russland. Die Neuntplatzierte der Olympischen Spiele in London 2012 am Balken, turnte wie schon am Stufenbarren auch an diesem Gerät der Konkurrenz davon. Unaufgeregt und mit gewohnt technischer Brillanz stand sie all ihre Elemente sicher, darunter einen sehr schönen Rondat-Salto rückwärts gestreckt sowie die Kombination Flick-Flack mit einer halben Drehung und anschließender Taucherdrehung (14.600 Punkte, 5.8). Ihre Teamkollegin, die 18-jährige Anna Dementyeva aus Samara sicherte sich die Bronzemedaille mit 14.175 Punkten, 6.0) und verwies die junge Niederländerin, Noel Van Klaveren auf den vierten Rang (13.525 Punkte, 5.1).

1. Anastasia Grishina (RUS) - 14.600
2. Vasiliki Millousi (GRE) - 14.300
3. Anna Dementyeva (RUS) - 14.175
4. Noel Van Klaveren (NED) - 13.525
5. Maria Paule Vargas (ESP) – 13.325
6. Ana Filipa Martins (POR) – 13.075
7. Oksana Chusovitina (UZB) – 13.050
8. Dilnoza Abdusalimova (UZB) – 12.850
1. Finaltag: Matthias Fahrig siegt am Boden, Sophie Scheder auf Platz 5
Gold für Chusovitina (UZB), Petrounias (GRE), Grishina (RUS), Truyens (BEL)
23.03.13
Stufenbarren – Frauen
Die führende der Stufenbarren-Qualifikation, die Russin Anastasia Grishina, überzeugte auch heute mit sauberen Endlagen in den Drehungen und hohen Flugelementen und sicherte sich so mit 14.375 Punkten verdient den Sieg. Trotz einiger Improvisation vor ihrem Abgang, die sie zusätzliche Kraft gekostet haben muss, turnte sich Jessica Lopez (VEN) unerwartet auf dem zweiten Platz. Um einige Zehntel steigern konnte sich die Spanierin, Paula Maria Vargas mit einer Übung, die zwar an Schwierigkeiten (5.5) steigerbar ist, jedoch für ihre Sauberkeit von den Kampfrichtern mit 13.550 Punkten und dem dritten Rang belohnt wurde. Die deutsche Junioren-Europameisterin an diesem Gerät, Sophie Scheder, legte erneut einen starken Auftritt hin, wenn auch nicht ganz so optimal in den Handstandpositionen wie in der Qualifikation (13.300 Punkte, 6.2) – der fünfte Platz für die Chemnitzerin.

Ergebnis, Finale der Turnerinnen am Stufenbarren:
1. Anastasia Grishina (RUS) – 14.375
2. Jessica Lopez (VEN) – 14.150
3. Maria Paula Vargas (ESP) – 13.550
4. Jana Sikulova (CZE) – 13.425
5. Sophie Scheder (GER) – 13.300
6. Evgeniya Shelgunova (RUS) – 13.250
7. Ana Filipa Martins (POR) – 12.300
8. Ida Gustafsson (SWE) – 11.575


Ringe – Männer
Der letzte Starter an den Ringen, der Grieche Eleftherios Petrounias, hat mit seiner an Höchstschwierigkeiten gespickten Übung (7.0!) das Feld von hinten aufgerollt (15.825 Punkte, Platz 1). Die Übung des Chinesen war zwar etwas weniger schwierig, dafür jedoch umso sauberer in der Ausführung. Am Ende reichte es für ihn mit 15.750 Punkten für einen hervorragenden zweiten Platz, vor dem kraftstrotzenden Niederländer, Lambertus Van Gelder, der das Publikum mit seinen exakten Krafthalten beeindruckte (15.650 Punkte). Der italienische Routinier, Matteo Morandi, der Olympiadritte von London 2012 an den Ringen, konnte sich trotz starkem Auftritt heute nicht auf das Podest turnen (15.625 Punkte, Platz 4).

Ergebnis, Finale der Turner an den Ringen:
1. Eleftherios Petrounias (GRE) – 15.825
2. Yang Liu (CHN) – 15.750
3. Lambertus Van Gelder (NED) – 15.650
4. Matteo Morandi (ITA) – 15.625
5. Daniil Kazachkov (RUS) – 15.175
6. Nikita Ignatyev (RUS) - 15.125
7. Tommy Ramos (PUR) – 15.100
8. Brandon Wynn (USA) – 14.525


Sprung – Frauen
Die führende der Qualifikation der Damen am Sprung, Oksana Chusovitina, wiederholte ihre Vorleistung (Überschlag Salto vorwärts gestreckt mit einer ganzen Schraube, Tsukahara mit eineinhalb Schrauben) und siegte in diesem Finale mit 14.887 Punkten. Auf Platz zwei mit einem sehr hohen und sauber geturnten Rondatsprung-Strecksalto rückwärts mit eineinhalb Schrauben kam die Niederländerin Noel Van Klaveren mit 14.400 Punkten, vor der Kanadierin Maegan Chant (14.140 Punkte), die sich als letzte Springerin noch vor die Chilenin Makarena Pinto auf den dritten Rang schob.

Ergebnis, Finale der Turnerinnen am Sprung:
1. Oksana Chusovitina (UZB) – 14.887
2. Noel Van Klaveren (NED) – 14.400
3. Maegan Chant (CAN) – 14.150
4. Makarena Pinto (CHI) – 13.900
5. Hiu Ying Angel Wong (HKG) – 13.900
6. Chantysha Netteb (NED)) – 13.725
7. Ofir, Nezer (ISR) – 13.687
8. Paula Mejias Ridriguez (PUR) – 12.535


Pauschenpferd - Männer
Das heutige Pauschenpferdfinale zeichnete sich durch eine ungewohnt hohe Sturzrate aus, allein drei Turnern gelang es, ihre Übung fehlerfrei zu Ende zu turnen. Zu den Glücklichen zählte auch der Slowene Saso Bertoncelj, was für ihn mit 15.025 Punkten der zweite Platz bedeutete. Anschließend turnte sich Yang Zhang mit gewohnt chinesisch technischer Perfektion und 15.000 Punkten bei einem Schwierigkeitsgrad von 6.4 auf den dritten Platz. Getoppt wurde dies überraschender Weise von einem Belgier,dessen D-Note noch um zwei Zehntel höher war (6.6), als die des Chinesen und der seinem Vorgänger auch an sauberer Ausführung in nichts nachstand. Mit 15.325 Punkten gewinnt Donna Donny Truyens an den Pauschen.

Ergebnis, Finale der Turner am Pauschenpferd:
1. Donna Donny Truyens (BEL) - 15.325
2. Saso Bertoncelj (SLO) – 15.025
3. Yang Zhang (CHN) – 15.000
4. Alberto Busnari (ITA) – 14.350
5. Ude Filip (CRO) – 14.150
6. Glen Ishino (USA) – 14.125
7. Robert Seligman (CRO) – 13.875
8. Dmitrijs Trefilovs (LAT) – 13.825


Boden - Männer
Mit neuem Spieth-Federsystem ging es ins heutige Bodenfinale am ersten Finaltag beim 37. Turnier der Meister hier in Cottbus. Herausragend hoch und federleicht wirkten auch die ersten beiden Akroreihen des Matthias Fahrig. Er zeigte heute erstmalig seine neue Kombination Überschlag vorwärts-vorwärts Salto gestreckt-Doppelsalto vorwärts gebückt und erhielt schließlich vom Kampfgericht 15.275 Punkte (6.5). Damit ließ der Hallenser den Weltmeister von Rotterdam 2010, Eleftherios Kosmidis (GRE), auf Platz zwei hinter sich (15.125 Punkte bei 6.5).

Auf den dritten Rang schob sich als letzter Starter der Israeli, Alexander Shatilov - Sechster der Olympischen Spiele in London 2012 an diesem Gerät. Der elegante Schraubenspezialist erhielt für seine Übung 15.075 Punkte und verdrängte damit den 19-jährigen Amerikaner Jake Dalton auf den vierten Rang. Jake Dalton turnte einen sehr schönen und selten gesehenen Doppeltwist gestreckt, gefolgt von einem doppelten Twist gebückt und erhielt dafür 14.975 Punkte (6.5).

Ergebnis, Finale der Turner am Boden:
1. Fahrig, Matthias (GER) - 15,275 (6,5)
2. Kosmidis, Eleftherios (GRE) – 15,125 (6,5)
3. Shatilov, Alexander (ISR) – 15,075 (6,5)
4. Dalton, Jake (USA) – 14,975 (6,5)
5. Campos Souza, Caio (BRA) - 14,525 (6,1)
6. Barkalau, Dzmitry (BLR) - 14,425 (6,4)
7. Oyakawa Mariano, Arthur (BRA) – 13,875 (6,5)
8. Uematsu, Koji (JPN) - 11,100 (5,8)
Startlisten Finals
Matthias Fahrig heute dritter Starter am Boden / Scheder startet als zweite am Stufenbarren
23.03.13
Die Startlisten für die Finaltage beim Turnier der Meister stehen fest. Das Turnteam Deutschland konnte sich in der Qualifikation insgesamt vier Startplätze erkämpfen. Der Hallenser Matthias Fahrig, der sich für das Boden-Finale qualifizierte, wird als dritter an das Gerät gehen.

Ebenfalls am Samstag versucht sich Sophie Scheder (2. Starterin) am Stufenbarren. Am Sonntag folgen Cagla Akyol (Boden, Startplatz 4) und Andreas Bretschneider (Reck, Startplatz 3).
2. Tag der Qualifikation: Bretschneider führt am Reck
Akyol erreicht Bodenfinale / Schweizer Lucas Fischer mit Bestwert am Barren
22.03.13
Zwei weitere Finalplätze konnte sich der Deutsche Turnerbund am 2. Tag der Qualifikation sichern. Besonders beeindruckend dabei, dass Andreas Bretschneider am Reck mit 15,175 Punkten (D 6,6) sämtliche Konkurrenten hinter sich ließ.

Im Finale am Boden steht am Sonntag auch DTB-Turnerin Cagla Akyol. Die Mannheimerin musste zwar bis zum Schluss zittern, am Ende reichten ihre 12,500 Punkte (D 5,2) aber doch für Rang 8.

Die Geräte im einzelnen:

Sprung (Männer)
Den schönsten, an Flughöhe kaum zu übertreffenden Rocher zeigte heute Wai Hung Shek aus Hongkong als zweiten Sprung und setzte sich mit insgesamt 14.950 Punkten an die Spitze der Sprungkonkurrenz. Auf Platz 2 qualifizierte sich der gestrige Sieger des Bodenfinales, der sprunggewaltige Amerikaner Jake Dalton. Er sprang einen Tsukahara Salto rückwärts gestreckt mit zweieinhalb Schrauben und anschließend einen Kasamatsu mit eineinhalb Schrauben, die er beide sauber zu Boden brachte (14.700 Punkte). Dritter wurde der Weisrusse Bulauski mit 14.687 Punkten. Auch beide Brasilianer, Caio Campos Souza (14.575 Punkte, Platz 5) und Arthur Oyakawa Mariano (14.450 Punkte, Platz 8) konnten sich gegen die Sprungkonkurrenz durchsetzen und ins Finale einziehen. Gefreut haben wird sich auch der Schweizer Marco Walter, dessen Sprünge ihm 14.512 Punkte und einen sechsten Platz einbrachten. Matthias Fahrig stürzte bei seinem zweiten Sprung, einem Kasamatsu mit eineinhalb Drehungen und kam nur auf Platz 12 (14.087 Punkte).
Qualifikationsergebnis Sprung M

Balken (Frauen)
Die bereits am Vortag führende der Stufenbarrenqualifikation, Anastasia Grishina aus Russland, überzeugte auch heute am Balken mit einer gymnastisch und technische eleganten Übung und 14.050 Punkten. Sie zeigte einen schönen Rondat-Salto rückwärts gestreckt, das Element, bei dem Ihre Teamkollegin Anna Dementyeva stürzte. Letztere wird am Sonntag, dank einer ansonsten fehlerfreien Übung und einem starken Abgang (Dreifachschraube) dennoch im Finale stehen (13.650 Punkte, Platz 5). Mit zwei Zehnteln Abstand zu Grishina erreichte Noel Van Klaveren (NED) auf Platz 2 das Balkenfinale (13.850 Punkten), vor der erfahrenen und ausdrucksstarken Vorjahres-Siegerin Vasiliki Millousi (Griechenland) mit 13.800 Punkten auf Platz 3. Auch Oksana Chusovitina, die seit Kurzem wieder für ihr Heimatland Usbekistan startet, wird am Sonntag noch einmal zu sehen sein (13.650 Punkte, Platz 4), im Gegensatz zur Chinesin, Huang Huidan, die wie gestern schon am Stufenbarren auch heute das Gerät verlassen musste (13.000 Punkte). Die beiden deutschen Teilnehmerinnen Cagla Akyol (12.050 Punkte, Platz 18) und Pauline Schäfer (11.950 Punkte, Platz 19) hatten leider beide jeweils einen unfreiwilligen Absteiger und konnten somit nicht das Finale erreichen.
Qualifikationsergebnis Balken F

Barren (Männer)
Einer freute sich ganz besonders an diesem Gerät und zwar der Schweizer Lucas Fischer, der einwandfrei durch seine Übung kam, dafür 15.050 Punkte (Schwierigkeitsgrad 6.50) erhielt. Damit verwies er den Japaner Koji Uematsu auf den zweiten Platz (15.000 Punkte), der bei einem Handstand nachdrücken musste. Auf Platz 3 dahinter der Vasileios Tsolakidis aus Griechenland, der bei seinem Abgang (Doppelsalto rückwärts gebückt) einige Zehntel einbüßte und für seine Übung 14.950 Punkte erhielt. Paltz vier sicherte sich der Russe Nikita Ignatyev (14.925 Punkte), vor Thanh Ha Nguyen aus Vietnam (14.900 Punkte, Platz 5). Der japanische Mehrkampfspezialist Shogo Nonomura turnte seine Übung technisch sauber durch, am Ende reichte es für einen sechsten Platz (14.800 Punkte). Sebastian Krimmer (14.400 Punkte, Platz 11) hatte einige Schwierigkeiten mit seinen Handstandpositionen und wird am Sonntag leider ebenso nicht noch einmal zu sehen sein, wie sein Teamkollege Andreas Bretschneider, der gleich zu Beginn bei einer Felge im Seitverhalten vom Gerät musste (13.750 Punkte, Platz 18).
Qualifikationsergebnis Barren M

Boden (Frauen)
Auch das Bodenfinale wird von einer Russin angeführt, Anna Dementyeva kombinierte in der ersten Akroreihe einen Temposalti-Flick-Flack mit einer Dreifachschraube und erhielt dafür 14.000 Punkte bei einem Schwierigkeitsgrad von 5.8. Für eine kleine Überraschung sorgte die Spanierin Silvia Colussi Pelaez, die das Publikum insbesondere mit ihrer Ausstrahlung begeisterte (13.450 Punkte). Megaen Chant aus Canada erhielt 13.450 Punkte und zog als Dritte ins Bodenfinale ein, vor der Niederländerin Noel Van Klaveren mit 13.150 Punkten auf Platz 4. Auch die achtplatzierte am Stufenbarren, Jessica Lopez aus Venezuela wir am Sonntag erneut am Boden zu sehen sein (12.600 Punkte). Aus deutscher Sicht erfreulich ist der achte Qualifikationsplatz für die Newcomerin Cagla Akyol (12.500 Punkte). Das wird die Mannheimerin sicher über ihren Fehler am Balken hinwegtrösten.
Qualifikationsergebnis Boden F

Reck (Männer)
Ein fantastischer Auftritt gelang am Reck heute dem deutschen Andreas Bretschneider, der die Qualifikation an diesem Gerät anführt. Er turnte seine Flieger sicher (Cassina und Kolman) und stellte auch den Abgang, einen doppelten Tsukahara gestreckt in den Stand (15.175 Punkte). Weniger Glück hatte sein Teamkollege, der Cottbuser Christopher Jursch, der bei seinem Paradeelement, Tkatchev mit eineintel Schraube (F-Teil!) zweimal daneben griff (12.600 Punkte, Platz 26). Zweiter wird der Türke Umit Samiloglu mit 15.025 Punkten, vor Koji Uematsu (JPN) mit 14.975 Punkten. Auf dem vierten Platz landete der Russe Igor Pakhomenko mit 14.850 Punkten, vor Aleksandr Tsarevitch aus Weißrussland (14.625 Punkte).
Qualifikationsergebnis Reck M
2. Qualifikationstag am Freitag
22.03.13
In der Lausitz-Arena geht es heute ab 16.00 Uhr um die Qualifikation für die Finals an Sprung, Barren und Reck (Männer) sowie Balken und Boden (Frauen). Die jeweils die acht besten Turner je Gerät erreichen das Finale, welches am Sonntag stattfinden wird.

Die deutschen Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf Matthias Fahrig, der sich gestern bereits für das Bodenfinale am Samstag qualifizierte. Heute startet der Hallenser an seinem Paradegerät Sprung. Fahrig, 2010 Vizeeuropameister an diesem Gerät wird als 26. von 28. Sprungteilnehmern an den Start gehen.

Etwas früher versucht sich Lokalmatador Christopher Jursch (Foto) am Reck. Bei seinem ersten internationalen Turnier will der Cottbuser für eine Überraschung sorgen und unter den besten acht an diesem Gerät landen. Jursch startet in der dritten von sechs Qualifikationsgruppen (je 6 Turner / Gruppe).

Weitere deutsche Starter sind bei den Männern Andreas Bretschneider (Barren, Reck) und Sebastian Krimmer (Barren). Bei den Frauen geht Cagla Akyol an Balken und Boden an den Start. Pauline Schäfer aus Chemnitz startet am Balken.

Weitere Highlights der heutigen Qualifikation sind der Start von Jeffrey Wammes (NED) am Sprung oder die Barrenübung des japanischen Ausnahmetalents Shogo Nonomura. Bei den Frauen dürfen sich die Zuschauer einmal mehr auf Oksana Chusovitina (Foto) freuen. Die 37-jährige Deutsch-Usbekin turnt heute am Boden, just dem Gerät, an dem sie vor 15 Jahren in Cottbus ihr internationales Debüt feierte.
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