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2. Qualifikationstag am Freitag
22.03.13
In der Lausitz-Arena geht es heute ab 16.00 Uhr um die Qualifikation für die Finals an Sprung, Barren und Reck (Männer) sowie Balken und Boden (Frauen). Die jeweils die acht besten Turner je Gerät erreichen das Finale, welches am Sonntag stattfinden wird.

Die deutschen Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf Matthias Fahrig, der sich gestern bereits für das Bodenfinale am Samstag qualifizierte. Heute startet der Hallenser an seinem Paradegerät Sprung. Fahrig, 2010 Vizeeuropameister an diesem Gerät wird als 26. von 28. Sprungteilnehmern an den Start gehen.

Etwas früher versucht sich Lokalmatador Christopher Jursch (Foto) am Reck. Bei seinem ersten internationalen Turnier will der Cottbuser für eine Überraschung sorgen und unter den besten acht an diesem Gerät landen. Jursch startet in der dritten von sechs Qualifikationsgruppen (je 6 Turner / Gruppe).

Weitere deutsche Starter sind bei den Männern Andreas Bretschneider (Barren, Reck) und Sebastian Krimmer (Barren). Bei den Frauen geht Cagla Akyol an Balken und Boden an den Start. Pauline Schäfer aus Chemnitz startet am Balken.

Weitere Highlights der heutigen Qualifikation sind der Start von Jeffrey Wammes (NED) am Sprung oder die Barrenübung des japanischen Ausnahmetalents Shogo Nonomura. Bei den Frauen dürfen sich die Zuschauer einmal mehr auf Oksana Chusovitina (Foto) freuen. Die 37-jährige Deutsch-Usbekin turnt heute am Boden, just dem Gerät, an dem sie vor 15 Jahren in Cottbus ihr internationales Debüt feierte.
Ergebnisse des 1. Qualifikationstages
Fahrig (Boden) und Scheder (Stufenbarren) erreichen Finale / Petrounias (GRE) an den Ringen erstaunlich
21.03.13
Am heutigen ersten Turniertag standen die Qualifikationen an Boden, Pauschenpferd und Ringen (Männer) sowie Sprung und Stufenbarren (Frauen) auf dem Programm.

Der Deutsche Turnerbund konnte dabei zwei Finalplätze erringen. Sophie Scheder am Stufenbarren (Rang 2 nach der Qualifikation) und Matthias Fahrig am Boden (Rang 3) werden am Samstag um die Medaillen turnen. Pech hatten Pauline Schäfer (Sprung) und Ivan Rittschik (Pauschenpferd). Beide verpassten den Finaleinzug als Neuntplatzierte denkbar knapp.

Den Höchstwert des Tages erreichte übrigens Eleftherios Petrounias an den Ringen. Der Grieche erreichte 16,150 Punkte und wies damit eine erstaunliche Frühform in der Saison nach. Es war auch die einzige Übung mit einem Ausgangswert von 7,0

Die Geräte im einzelnen:

Boden (Männer)
Besonders beeindruckte an diesem Gerät der Erstplatzierte Jake Dalton (15.300 Punkte) mit seiner Auftaktreihe – einem hohen Doppeltwist gestreckt und verwies damit den Bodenspezialisten, Eleftherios Kosmidis aus Griechenland, auf den zweiten Rang (15.225 Punkte). Einen starken Auftritt legte auch der Hallenser Matthias Fahrig an diesem Gerät hin und erhielt für seine mit Schwierigkeiten voll gespickte Übung 15.075 Punkte. Andreas Toba hatte Schwierigkeiten bei der Landung seiner Abschlussbahn (Dreifachschraube) und konnte sich nicht für das Bodenfinale qualifizieren (13.40 Punkte). Auf Platz sechs und sieben landeten die beiden sprungstarken Brasilianer Caio Campos Souza (14.750 Punkte) und Arthur Oyakawa Mariano (14.625 Punkte). Den achten und letzten Finalplatz sicherte sich der Israeli Alexander Shatilov (14.500 Punkte).
Qualifikationsergebnis Boden M

Sprung (Frauen)
27 Turnerinnen versuchten heute ihr Glück am Sprung. Gezeigt werden mussten zwei Sprünge aus zwei verschiedenen Sprungkategorien, wobei es auf den Mittelwert beider Sprünge ankommt. Gute Chancen auf ein Finale hat diejenige, deren Sprünge sowohl einen hohen Ausgangswert (D-Note) haben, als auch wenige Abzüge in der Ausführung (E-Note) zulassen. Am besten gelang dies Oksana Chusovitina (UZB), die sich mit 14.85 Punkten souverän an die Spitze setzte. Mit 14.425 Punkten für einen Rondatsprung Salto rückwärts gestreckt mit eineinhalb Schrauben und einen Tsukahara Salto rückwärts gestreckt mit ganzer Schraube sicherte sich die Niederländerin Noel Van Klaveren ihren Platz im Sprungfinale für den kommenden Samstag, dicht gefolgt von Maegan Chant aus Canada mit 14.375 Punkten. Für Deutschland startete Pauline Schäfer, die im ersten Sprung einen sauberen Rondat Strecksalto mit ganzer Schraube zeigte und bei Ihrem Weltcup-Debüt mit Platz 9 nur haarscharf am Finale vorbeisauste (13.700 Punkte). Insgesamt war die Sprungkonkurrenz eher durchwachsen, nur wenige Sprünge herausragend.
Qualifikationsergebnis Sprung F

Pauschenpferd (Männer)
Die Qualifikation an den Pauschen zeichnete sich durch eine relativ hohe Sturzquote aus, was angesichts der noch jungen Wettkampf-Saison zu verzeihen ist. Oben geblieben ist unter anderem DTB-Turner Ivan Rittschik. Er hatte jedoch beim Russenwendeschwung mit einigen Haltungsfehlern zu kämpfen und verpasste so leider knapp den Einzug ins Finale (14.150 Punkte, 6.1, Rang 9). Optimal lief es für beide Kroaten Filip Ude (15.100 Punkte, Rang 1) und Robert Seligman (14.950 Punkte, Rang 2), die sowohl mit einem hohen Schwierigkeitsgrad als auch mit technisch sauberer Ausführung punkteten. Dritter der Qualifikation wurde der Slowene Saso Bertoncelj mit 14.850 Punkten. Neben Rittschik verpasste auch der zweite DTB-Starter Sebastian Krimmer (13.35 Punkte, 5.9) als Qualifikations-17. das Finale.
Qualifikationsergebnis Pauschenpferd M

Stufenbarren (Frauen)
Das Starterfeld für das zweite Gerät der Damen am Donnerstag – der Stufenbarren – umfasste 30 Turnerinnen. Darunter auch die Chinesin Huang Huidan, die ihre Übung mit gewohnter technischer Brillanz begann, beim Abgang allerdings patzte und so leider am Samstag nicht nochmal zu sehen sein wird (13.000 Punkte, Rang 9). Qualifikationsbeste war die Russin Anastasia Grishina an diesem Gerät mit 14.900 Punkten, gefolgt von Sophie Scheder, der amtierenden Junioren-Europameisterin aus Chemnitz. Die Deutsche turnte ihre Übung technisch sauber durch, zeigte diverse Stalder-Kombinationen sowie schöne Flieger und erhielt darauf von den Kampfrichterinnen 14.300 Punkte. Überraschend auf dem dritten Platz landete die Schwedin Ida Gustaffson mit nur einem Zehntel Abstand. Die Russin Evgeniya Shelgunova wurde trotz eines Patzers nach ihrem Packsalto (Umschwung) mit 13.100 Punkten siebte der Qualifikation, vor Jessica Lopez aus Venezuela mit der gleichen Punktzahl auf Platz acht. Sie sind ebenso im Finale wie Maria Paula Vargas (ESP), Ana Filipa Martins (POR) und Jana Sikulova (CZE).
Qualifikationsergebnis Stufenbarren W

Ringe (Männer)
Gleich als zweiter Turner ging Lambertus Van Gelder (NED) an die Ringe und blieb mit 15.675 Punkten bei einem Schwierigkeitsgrad von 6.6 lange ungeschlagen auf dem ersten Platz. Erst als der 22. Turner, Eleftherios Petrounias aus Griechenland, seine Übung mit einem doppelten Tsukahara gestreckt und zwei Längsachsendrehungen abschloss, überholte dieser den Niederländer mit phantastischen 16.150 Punkten (D-Wert 7.0). Dritter wurde der chinesische Turner Yang Liu mit 15.625 Punkten. Matteo Morandi (ITA), Brandon Wynn (USA) und Tommy Ramos (PUR) sind ebenso im Finale wie die beiden beiden russischen Turner, Daniil Kazachkov und Nikita Ignatyev (15.200 Punkte), welche sich Rang 7 teilten. Mit einer insgesamt sehr soliden Übung (14.625 Punkten) erreichte Andreas Toba an diesem Gerät den elften Platz.
Qualifikationsergebnis Ringe M
Turnier startet heute mit Teil 1 der Qualifikation
Ab 16 Uhr gilt es für die Turner / Neuer FIG-Bewertungsmodus
21.03.13
Um Punkt 16.00 startet heute das Turnier der Meister in seine 37. Auflage. Mehr als 170 Sportler aus 41 Nationen werden in der Lausitz-Arena am heutigen Donnerstag und morgigen Freitag versuchen sich für die Finals am Samstag und Sonntag des zur Challenge-Serie gehörenden Turniers zu qualifizieren.

Cottbus ist im Jahr 2013 erneut Auftaktort dieser Serie. Die weiteren Turniere des Challenge-Cups finden in Doha (Katar/27. bis 29. März), Ljubljana (Slowenien/26. bis 28. April), Anadia (Portugal/21. bis 23. Juni) und Osijek (Kroatien/13. bis 15. September) statt.

In der Lausitz-Arena stehen heute die Qualifikationen an Boden, Pauschenpferd und Ringen (Männer) sowie Sprung und Stufenbarren (Frauen) auf dem Programm. In der Qualifikation dürfen zwei Turner je Nation an das Gerät gehen, jeweils die besten acht Turner erreichen das Finale. Deutschland kann als Gastgeber je Finaltag über eine Wildcard einen Starter benennen, sofern sich kein DTB-Turner für die Finals qualifiziert.

Der Bewertungsmodus im Turnen ist nach der Olympia-Saison erneut verändert worden und soll beispielsweise Schlupflöcher stopfen, in denen sich Turner mit relativ wenig Aufwand hohe Punktzahlen erturnen konnten. Elegante Elemente werden zudem künftig höher bewertet, zu gefährliche Kombinationen nahm die FIG aus der Wertung.

Das Turnier der Meister ist als Challenge-Cup mit insgesamt 25.000 Schweizer Franken (CHF) dotiert. Die Summe teilt sich durch die jeweils acht Finalisten, welche an jedem der 10 Geräte den Sieger austurnen. Der jeweilige Gerätesieger erhält dabei 750 CHF (ca. 615 Euro), der achtplatzierte noch 50 CHF.
Auslosung für die Qualifikation
Turnier mit technischem Meeting offiziell eröffnet / Premiere für Hong Kong und Vietnam
21.03.13
Das 37. Turnier der Meister wurde mit einem technischen Meeting der Gastgeber und der Delegationen aus 41 Nationen eröffnet. Im Nachgang erfolgten die Auslosungen für die Qualifikationswettkämpfe am Donnerstag und Freitag.

So dürfen bei den Männern Ashraf Nashaat Mostafa aus Ägypten (Boden) und bei den Frauen Nim Yan Choi aus Hong Kong (Sprung) die 37. Auflage der Traditionsveranstaltung eröffnen. Der chinesische Stadtstaat Hong Kong ist mit seinem Turnverband neben Vietnam eine von zwei Nationen, welche in diesem Jahr ihre Cottbus-Premiere feiern.
Technischer und athletischer Normvergleich des jüngsten Nachwuchses
Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will
15.03.13
Am Sonnabend, den 9.3.2013 fand in der Landesstützpunkthalle die jährliche Abnahme der technischen und athletischen Normen statt.
28 Kinder der 2. und 3. Klasse der Landesstützpunkte Cottbus, Potsdam und Strausberg stellten sich den Anforderungen. Mit Yoan Tchorenev und Jakob Roggenbuck erkämpften sich zwei Turner aus Potsdam und Strausberg den Sieg in ihrer Altersklasse. Aber auch der Cottbuser Turnnachwuchs konnte sein Können nachweisen. Von der Turntalentschule Cottbus belegte Hermann Jarick in der Athletik einen sehr guten 2. Platz. Auch in der Technik gelang es ihm mit dem 3. Platz eine Medaille zu erkämpfen. Jakob Briet gewann eine Bronzemedaille in der Athletik. Das beste Ergebnis der Cottbuser Turner konnte Moritz Grundmann mit 2 Silbermedaillen erzielen.

KK
Ordentliche Mitgliederversammlung zum 20.Vereinsjubiläum
Ehrenmitgliedschaft für Philipp Boy
13.03.13
"Auf den Tag genau vor 20 Jahren, am 12.03.1993, wurde der SC Cottbus Turnen e. V. neu gegründet. Wir begehen daher heute unseren Ehrentag, zu dem ich allen Mitgliedern, Turnern, Trampolinern, Trainern und Übungsleitern herzlich gratuliere." Mit diesen Worten begrüßte der Präsident des SC Cottbus Turnen die Mitgliederversammlung.

Am Beginn der Versammlung beglückwünschte der Präsident des Vereins, Arved Hartlich, Steve Woitalla zur erneuten Wahl als Vorsitzender des Cottbuser Stadtsportjugend und wünscht der Sportjugend unter seiner Leitung eine weitere positive Entwicklung. Weitere Glückwünsche erhielt Fabian Vogel anlässlich seines 18.Geburtstages.

In seinem Bericht an die Mitgliederversammlung wies der Präsident auf die erfolgreiche Entwicklung des Vereins hin und bedankte sich bei den Sponsoren, Förderern und Eltern für die Hilfe und Unterstützung, die diese Entwicklung ermöglichten.

Im sportlichen Teil seiner Rede dankte er den Trainern und Übungsleitern für ihre engagierte Arbeit, die dazu führte, dass vordere Plätze bei internationalen und nationalen Großereignissen durch die Turner und Trampolinturnerinnen und Trampolinturner erreicht werden konnten. Besonders hob er die Leistungen von Philipp Boy, Christopher Jursch, Fabian Vogel und Silva Müller hervor. Auch die Leistungen der Bundesligamannschaft und des Nachwuchses erfuhren die berechtigte Aufmerksamkeit und Würdigung.

Mit Blick auf das Turnier der Meister würdigte er die Leistungen der vielen Helfer, die bei den in Cottbus stattfinden Großereignissen dem Verein ehrenamtlich und engagiert zur Seite stehen. Einen besonderen Dank richtete er an den im Dezember 2012 verstorbenen Turnfreund Karl-Heinz Teschke, der über viele Jahre die Turniere aktiv mit unterstützte und dessen Andenken die Turner in Ehren halten werden. Neben dem Turnier der Meister sind es auch das Internationale Nachwuchsturnier um die "eg Juniors Trophy" und die GymCityOpen im Trampolinturnen.

Arved Hartlich betonte, das der SC Cottbus Turnen einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Turnsports in Deutschland hat und auch in Zukunft seinen Beitrag dazu leisten wird.

In den Wortmeldungen zu den Berichten des Präsidiums kam zum Ausdruck, dass man stolz auf die Arbeit der vergangenen Jahre ist und sich bei allen dafür Zuständigen bedankt. Es kommt darauf an, den Stolz auf das Erreichte in die Breite zu tragen, um somit noch mehr Mitglieder zur Mithilfe bei der Weiterentwicklung des Vereins zu gewinnen.

Die Mitglieder beschlossen einstimmig eine Präzisierung der Satzung: "Der Verein ist parteienunabhängig und vertritt den Grundsatz religiöser, ethnischer und weltanschaulicher Toleranz. Der Verein tritt rassistischen, extremistischen und diskriminierenden Bestrebungen entschieden entgegen. Er fördert die soziale Integration und gleichberechtigte Teilhabe unter Wahrung der kulturellen Vielfalt."

Ein besonderer Tagesordnungspunkt war die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Philipp Boy. In seinen Worten würdigte der Präsident noch einmal Philipps Leistungen, seine repräsentative Wirkung für den Verein und die Vorbildwirkung für die kommende Turngeneration. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft erfolgte einstimmig, verbunden mit viel Beifall. Da Philipp leider nicht anwesend sein konnte, ist die offizielle Übergabe der Ehrenmitgliedschaft im Rahmen des Turniers der Meister vorgesehen.

scc
Turnier der Meister: Das deutsche Aufgebot steht fest
Das Turn-Team Deutschland wird beim Auftakt der Challenge Cup Serie beim Turnier der Meister® (21.-24.03.2013) in einer ausgeglichenen Besetzung und einer Mischung aus jung und erfahren an den Start gehen.
11.03.13
So werden die DTB-Männer mit den beiden Olympiateilnehmern Andreas Toba und Sebastian Krimmer starten, dazu kommen Christopher Jursch, Andreas Bretschneider, Ivan Rittschik sowie der ehemalige Europameister Matthias Fahrig.

Bei den Frauen werden gleich drei junge Starterinnen ihr Debüt bei den Seniorinnen geben und zwar Sophie Scheder, Pauline Schäfer und Cagla Akyol. Damit ist die vierte deutsche Athletin, Janine Berger, mit ihren 17 Jahren die erfahrenste Turnerin im DTB-Dress in Cottbus.

Die Ulmerin Berger war es, die bei den Olympischen Spielen 2012 als vierte im Sprungfinale positiv überraschte und eine Medaille nur knapp verpasste. An ihrer Seite kommt es für die bisherigen Juniorinnen Scheder (TuS Chemnitz-Altendorf), Schäfer (TV Pflugscheid-Hixberg) und Akyol (KTG Heidelberg) in der Lausitz Arena zum ersten Auftritt bei den Seniorinnen und damit zugleich zu einer Bewährungsprobe auf höchstem Niveau. Trotzdem ist der Nachwuchs von Ulla Koch kein unbeschriebenes Blatt in der Turnszene. Bei den Junioren-Europameisterschaften im vergangenen Jahr in Brüssel holte die Chemnitzerin Scheder gegen die starke internationale Konkurrenz zum ersten Mal Gold am Stufenbarren für den DTB.

Bei den Männern möchte der Hallenser Fahrig nach einem sportlich eher unglücklichen Jahr 2012 vor allem an seinen Paradegeräten Sprung und Boden wieder angreifen und sich für die großen internationalen Wettkämpfe empfehlen. Auch die beiden Olympiateilnehmer Toba (TK Hannover) und Krimmer (MTV Stuttgart) dürften für die eine oder andere Finalteilnahme in Frage kommen. Aber auch mit Christopher Jursch (SC Cottbus)und Andreas Bretschneider (KTV Chemnitz) dürfte zum Beispiel am Reck zu rechnen sein.
Turnier der Meister® - Aufeinandertreffen der Turnstars
08.03.13
Die 37. Auflage des renommierten Turnier der Meister® glänzt auch in diesem Jahr wieder mit einer hervorragenden Besetzung. Auch wenn die deutschen Turnierinnen und Turner erst nach dem National Team Cup und damit zu Beginn der kommenden Woche benannt werden, so ist dennoch klar, dass erneut Olympioniken, Welt- und Europameister vom 21. bis 24. März in der Lausitz Arena an den Start gehen werden.

So haben in diesem Jahr mehr als 170 Aktive aus über 41 Nationen beim dem zum zweiten Mal als FIG Challenge Cup ausgetragenen Turnier angemeldet. Für die Organisatoren um Turnierchef Mirko Wohlfahrt ist die Zahl keine leichte Aufgabe, die sie jedoch mit all ihrer Routine und Flexibilität bewältigen. So wurde die Qualifikation kurzerhand um einen Tag erweitert, so dass Medien, Athleten und Zuschauer nun zumutbare Wettkampfzeiten erhielten. Doch es ist nicht die schiere Masse an Sportlern, die dem Event zu seiner Attraktivität verhilft sondern in erster Linie die sportliche Klasse der Akteure.

Denn es stehen spannende Duelle auf höchstem internationalem Level an. Dafür sorgen Athleten wie Eleftherios Kosmidis, Boden-Weltmeister von 2010 sowie Alexander Shatilov, der ebenfalls schon mehrere WM-Medaillen an seinem Spezialgerät Boden gewinnen konnte und schon in zahlreichen internationalen Finals stand. Oder der junge Japaner Shogo Nonomura, der beim DTB-Pokal in Stuttgart 2011 mit seinen damals gerade 18 Jahren die etablierte Konkurrenz verblüffte und sich in der schwäbischen Hauptstadt den Titel sicherte. Am Barren darf man auf dessen Teamkollegen Koji Uematsu sowie auf den Slowenen Mitja Petkovsek gespannt sein. Letzterer ist seit über 15 Jahren ein erfolgreicher Akrobat zwischen den Holmen. Falls der Münchner Marcel Nguyen für den Challenge Cup nominiert wird, könnte sich hier ein sehr spannender Wettkampf anbahnen.

Doch es gibt noch mehr Athleten, auf die man sich in der Lausitz freuen darf: Der Italiener Matteo Morandi startet als Medaillengewinner der Olympischen Spiele 2012 an den Ringen. Er wird auf das niederländische Kraftpakt Yuri van Gelder treffen, der schon ein häufiger und sehr erfolgreicher Gast in Cottbus war. Am Sprung darf man den Europameister von 2010 begrüßen. Der Finne Tomi Tuuha wird sich unter anderem mit dem ästhetischen Jeffrey Wammes aus den Niederlanden messen.

Bei den Frauen steht zwar ein zahlenmäßig nicht ganz so ausuferndes aber immer noch sehr beachtliches Feld zu Buche. Dabei ragen vor allem die beiden jungen Rumäninnen Larissa Iordache und Diana Bulimar, die bei den Spielen in London mit dem Team Olympia-Bronze gewinnen konnten, heraus. Aber auch die russische Besetzung mit der Mehrkampfeuropameisterin Anna Dementyeva sowie deren Teamkollegin Anna Grishina ist sehr hochkarätig.

Man darf gespannt sein, wie sich die deutschen Athleten an den einzelnen Geräten gegen die internationale Konkurrenz behaupten wird.

Das voraussichtliche internationale Starterfeld ist unter www.turnier-der-meister.de Über die deutsche Besetzung wird Anfang kommender Woche informiert.

Akkreditierungen bitte über den Pressebereich auf der Internetseite des Turnier der Meister.

Zeitplan: Donnerstag, 21. März 2013 14.00 - 15.55 Warm-Up Veranstaltungsbeginn 16.00 - ca. 20.00 Uhr Qualifikation an 5 Geräten

Freitag, 22. März 2013 14.00 - 15.55 Warm-Up Veranstaltungsbeginn 16.00 - ca. 20.00 Uhr Qualifikation an 5 Geräten

Samstag, 23. März 2013 12.30 - 13.55 Uhr Warm-Up Veranstaltungsbeginn 14.00 - 17.00 Uhr Finale I Männer: 3 Geräte Frauen: 2 Geräte

Sonntag, 24. März 2013 12.30 - 13.55 Uhr Warm-Up Veranstaltungsbeginn 14.00 - 17.00 Uhr Finale II Männer: 3 Geräte Frauen: 2 Geräte
Erfolgreicher Start ins Trampolinjahr 2013
Offenen Brandenburgische Landesmeisterschaften in Cottbus
07.03.13
Am Sonnabend, 02.03.2013 fanden die offenen Landesmeisterschaften im Trampolinturnen in Cottbus statt.
Die Trampolinturner des SC Cottbus Turnen standen gemeinsam mit Trampolinturnern aus Berlin, Dresden, Zwickau und Chemnitz im Wettkampf und mussten sich hier starker Konkurrenz erwehren.
Insgesamt gingen 56 Sportler an die Geräte. In zwei Übungsdurchgängen wurden die Sieger ermittelt.
Sehr erfreulich war die Medaillenausbeute der Brandenburger Trampolinturner, die für den SC Cottbus Turnen 8mal Edelmetall erkämpften.

Der familiär gehaltene Wettkampf in der eigenen Turnhalle war für die Cottbuser Trampolinturner ein besonderes Ereignis. Zum Einen war der Wettkampf eine Probe für den kommenden Kaderwettkampf in Dänemark für die Altersklasse 12-15 und zum Anderen stelte er die erste Wettkampferfahrung des jüngsten Cottbuser Trampolin-Nachwuchses (Jahrgang 2005 und jünger) dar.

Ein besonderer Dank gilt den Kampfrichtern und Helfern des Vereins sowie den Eltern für ihre Unterstützung.

-MR-
Mirko Wohlfahrt erhielt bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Turnliga wiederum das Vertrauen
25.02.13
Mirko Wohlfahrt (Cottbus) wurde auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Turnliga in Fulda als Abteilungsleiter Männer und damit als Vizepräsident Sport Männer wiedergewählt und geht somit in seine nun schon fünfte Legislatur. "Ich bin Dankbar für die Wertschätzung, die unserer Gremienarbeit gegenüber erbracht wird, das gibt uns und auch mir persönlich Motivation und Kraft für die Umsetzung weiterer Aufgaben" so Mirko Wohlfahrt in einer ersten Reaktion.

Manfred Kucht (Oberursel) wurde zum neuen Präsidenten gewählt und tritt die Nachfolge des verdienstvollen Jan Prass (Celle) an, der seit 2009 Präsident der Deutschen Turnliga war. Neu, und damit Nachfolger von Sabrina Klaesberg (Bochum) ist als Vizepräsident Recht Jorn Bargob (Kiel) gewählt worden. Desweiteren vervollständigen Jörg Rosenkranz als Vizepräsident Sport Frauen und Michael Wiatrek als Vizepräsident Finanzen das Präsidium, die beide wiederum das Vertrauen der Mitglieder erhielten.

In einer kurzen Antrittsrede bedankte sich Manfred Kucht bei seinem Vorgänger sowie für das in ihn gesetzte Vertrauen und formulierte neben der Konzentration auf das Kerngeschäft, die Organisation und Durchführung der Ligen, die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit sowie der weiteren Modernisierung der Wettkämpfe als Themenschwerpunkte. In sportpolitischer Zielsetzung sieht Kucht den Schwerpunkt in einer verbesserten Zusammenarbeit mit dem Deutschen Turner-Bund. Diese Zusammenarbeit sollte idealerweise in einen Grundlagenvertrag münden. Dieses könne allerdings nur dann erfolgen wenn sich die Verbände auf „Augenhöhe“ begegnen.

Kucht war über ein Jahrzehnt bis zur Neuwahl 2009 Generaldirektor der Europäischen Turn-Union (UEG), insbesondere dort verantwortlich für Marketing, Kommunikation und Veranstaltungen

„Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit mit Manfred Kucht. Danken möchte ich Jan Prass für seine 14jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Präsidium der Deutschen Turnliga. Er hat die Deutsche Turnliga in seinen verschiedenen Positionen geprägt und Zeichen gesetzt. Herausragend dabei seit 2009 seine vier Jahre als Präsident, in dem er dem Amt eine neue Qualität verliehen hat“, so der Vorstandsvorsitzender Ralf Neumann in einer Stellungnahme.
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Festbroschüre zum 20-jährigen Bestehen des SC Cottbus Turnen e.V.
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"Turnen ist in"
Die Turn-Talentschule Lausitz: eine Initiative von T.I.C. und dem SC Cottbus Turnen e.V.
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