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Philipp Boy "Sportler des Monats" April
05.05.11
Der Cottbuser Turner Philipp Boy ist zum Sportler des Monats April gewählt worden.

Der 23-jährige Lausitzer erhielt die Stimmen von mehr als der Hälfte der 3800 von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athleten. Damit siegte er deutlich vor dem Chemnitzer Eiskunstlaufpaar Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, die sich in Moskau ihren dritten WM-Titel sicherten, und Tennisspielerin Julia Görges, der Gewinnerin des WTA-Tennisturniers in Stuttgart.

Mit seiner Goldmedaille im Mehrkampf bei den Europameisterschaften in Berlin hatte der Cottbuser bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem dramatischen Wettkampf lag der Vizeweltmeister aus der Lausitz lange Zeit zurück - und gewann am Ende doch noch mit hauchdünnem Vorsprung. Zwei Tage später konnte Boy am Reck auch noch die EM-Silbermedaille holen und wurde als erfolgreichster deutscher Athlet der Titelkämpfe gefeiert.
Mitgliederversammlung 2011
Arved Hartlich- neuer Präsident des SC Cottbus Turnen e.V.
19.04.11
Mitgliederversammlung des SC Cottbus Turnen e.V. am 18.04.2011

Der SC Cottbus Turnen e.V. führte am 18.04.2011 seine diesjährige turnusmäßige und ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung durch. In seinem Rechenschaftsbericht konnte der bisherige Präsident Wolfgang Wollgam auf die gute und stabile Entwicklung des SCC verweisen. Die gute Arbeit am Bundes- und Landesleistungsstandort Cottbus - in der Verbindung Trainingsstätte, Schule und Internat zahlt sich aus. Sowohl im Bereich Gerätturnen als auch im Trampolinturnen. Die Spitzenergebnisse von Philipp Boy bei den vergangenen Welt- und Europameisterschaften zeugen davon. Ebenso die Platzierungen von Nico Gärtner und Christin Kaiser im Trampolinturnen. Nicht zu vergessen die vielen guten Ergebnisse im Kinder und Jugendbereich. In der 1. Bundesliga Gerätturnen holte sich die Mannschaft des SCC in 2010 den 9. Meistertitel seit 1990. Die Bedingungen am Standort Cottbus haben sich in den letzten 3 Jahren deutlich verbessert. Beide Turnhallen wurden total saniert. Ein erfahrener Trainerstamm arbeitet mit den Sportlern. Der OSP unterstützt die weitere Förderung der Sportler. Den geprüften Jahresabschluss 2010 konnte die Schatzmeisterin Anette Mohaupt mit einem ausgeglichenen Ergebnis vorlegen. Den bisherigen Präsidiumsmitgliedern wurde auf Antrag der Kassenprüfer Entlastung erteilt. Im Anschluss daran wurde der Haushaltsplan 2011 einschließlich der ab 2012 geltenden Beitragsordnung einstimmig beschlossen. Die Änderungen der Satzung des SCC wurden mit sofortiger Wirkung einstimmig beschlossen.

Ein wichtiger Punkt war die Wahl des neuen Präsidiums. Auf eigenen Wunsch ausgeschieden sind: Rüdiger Kießlich, Olaf Neumann, Bernd Heide

Den langjährigen Präsidiumsmitgliedern wurde ganz herzlich für ihre Arbeit gedankt. Der seit 2001 gewählte Präsident Wolfgang Wollgam erklärte, dass er nicht mehr für das Amt des Präsidenten des SCC kandidiere, aber weiter gern im Präsidium mitarbeiten wolle.

Die neu gewählten Präsidiumsmitglieder hielten unmittelbar nach der Mitgliederversammlung ihre konstituierende Sitzung ab.

Ergebnis:

Präsident: Herr Arved Hartlich, Vizepräsident: Herr Wolfgang Wollgam, Schatzmeister: Frau Annette Mohaupt, Standortverantw. Trainer: Herr Karsten Oelsch, Wirtschaft/ Sponsoring: Herr Hardy Cruz-Pinto, Sportwart: Herr Nico Gärtner, Jugendwart: Herr Sylvio Kroll, Athletensprecher: Herr Robert Juckel, Beisitzer: Herr Detlef Kaiser, Wolfgang Wollgam
Philipp Boy ist Mehrkampf-Europameister!
SCC-Turner holt als zweiter Deutscher Gold bei einer Mehrkampf-EM
08.04.11
Bei den Europameisterschaften in Berlin hat Philipp Boy die Goldmedaille im Mehrkampf gewonnen. Der Cottbuser SCC-Turner verwies mit 88,875 Punkten den Rumänen Flavius Koczi und die punktgleichen Daniel Purvis (Großbritannien) und Mykola Kuksenkow (Ukraine) auf die Plätze.

Der Start in den Wettkampf sah für Boy dabei alles andere als rosig aus. Gleich zu Beginn am Pauschenpferd rutschte er auf Rang 20 ab, nachdem ihm die Kraft für die geplanten Russenwendeschwünge fehlte und er zusätzlich wegen des Nachdrückens vor dem Abgang mit Punktabzug bestraft wurde.

Danach setzte der Cottbuser zur Aufholjagd an und schob sich nach vorn. Platz 12 nach einer starken Ringe-Übung (14,625), siebter nach dem Sprung (15,95). Nach Barren und Reck - beide Übungen liefen nicht ganz optimal - hatte sich Boy auf den vierten Platz vorgeschoben. Dann setzte der Cottbuser zum großen Triumph an. Mit einer nahezu perfekten Bodenübung schob sich Philipp Boy mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,05 Punkten vor den Rumänen Flavius Koczi.
Meister Cottbus dominiert Klassiker
Sicherer Sieg gegen Stuttgart / Neuzugang Bretschneider Topscorer
19.03.11
Rekordmeister und Titelverteidiger SC Cottbus gewann den Turnklassiker gegen den MTV Stuttgart am 2. Wettkampftag der Bundesliga Männer deutlich mit 72:11 Score Points. Die Schwaben konnten dabei lediglich das Pauschenpferd mit 6:3 Score Points für sich entscheiden. Trotz diesem Erfolg führten die Hausherren bereits zur Halbzeit mit 30:8 Score Points. Diesen Vorsprung bauten die Lausitzer auch nach der Pause kontinuierlich aus. Top Scorer der Begegnung wurde Neuzugang Andreas Bretschneider (SC Cottbus) mit 19 Score Points vor seinem Vereinskamerad Philipp Boy der auf 18 Score Points kam.

(DTL)
SC Cottbus will Sieg im Klassiker gegen Stuttgart
Boy bleibt in der Heimat
18.03.11
Am zweiten Wettkampftag der Männerbundesliga kommt es zum Bundesligaklassiker zwischen dem Rekordmeister und Titelverteidiger SC Cottbus und dem MTV Stuttgart. Nicht weniger als 16 Meistertitel treffen am Samstag ab 15.00 Uhr im Kolkwitz-Center aufeinander. Die Cottbuser sind souverän mit einem Auswärtserfolg von 48:18 in Hannover in die Saison gestartet. Nun wollen sie sich mit einem weiteren Sieg an der Tabellenspitze festsetzen. Die neu formierte Stuttgarter Mannschaft kommt mit altbekannten Turner in die Lausitz. Mit Viktor W e b e r und Philipp S o r r e r stehen zwei Turner bei den Schwaben unter Vertrag, die 2010 noch Mitglied der Cottbuser Meistermannschaft waren.

Gastgeber SC Cottbus, der aus Kostengründen von der Lausitzarena nach Kolkwitz ausweicht da in den eigenen Hallen wegen fehlender technischer Voraussetzungen nicht geturnt werden kann, wird in stärkster Besetzung antreten An der Spitze des Aufgebots steht also auch Philipp Boy. Der Vize-Mehrkampfweltmeister hatte sich beim jüngsten Meisterturnier in Cottbus offensichtlich verrechnet. Seine neuen hochkarätigen Elemente wurden von ihm noch nicht reif für die Öffentlichkeit beherrscht. Prompt musste der 23jährige Sportsoldat zweimal von seinen Finalgeräten (Pauschenschpferd und Reck). Nun will er beim Backen kleinerer Brötchen in der Bundesliga auf Verzicht internationaler Turniere Versäumtes nachholen. Im MIttelpunkt steht für den deutschen Meister am Pauschenpferd die Europameisterschaft im April in Berlin. Da Cottbus mit Woitalla, Zozulya und dem neuen Mitglied Bretschneider Asse großen Formats zu bieten hat, geht der SC Cottbus gleich vom Start weg auf Kurs Titelverteidigung. (SOS)
Turnier der Meister: Finals am Sonntag
Weitere Medaille für Elisabeth Seitz / Boy patzt am Reck
14.03.11
Sprung

Das heutige Sprung-Finale verlief spannend und wurde erst mit dem letzten Springer, dem erst 18-jährigen Russen Denis Ablyazin, neu gemischt, der sich auf Rang 3 schob. Davor platzierten sich die beiden Ukrainer, Igor Radvilov und Oleksandr Yakubovs’kyi. Sie erhielten je 16.062 Punkte und teilten sich den ersten Platz. DTB-Starter Thomas Taranu "überfeuerte" leider seinen Roche (Überschlag Doppelsalto vorwärts gehockt) und kam nur auf den siebten Platz.

Schwebebalken

Das Balken-Finale wurde bereits mit der ersten Turnerin, der 16-jährigen Jinnan Yao aus Fujian entschieden. Sie kam ohne einen Wackler durch ihre Übung und zeigte einen sehr hohen Flick-Flack Salto rückwärts gestreckt auf dem Balken. Sie gewann mit einem Zehntel vor der 16-jährigen Niederländerin Celine Van Gerner, dritte wurde die nach der Qualifikation noch führende Griechin Vasiliki Millousi.

Barren

Der dreifache Olympiateilnehmer und mit 31 Jahren älteste Teilnehmer der Herren-Konkurrenz, Yann Cucherat, zeigte seinen jüngeren Mitstreitern wo es lang geht und gewann mit 15.675 bei einer tadellosen Übung. Zwei Zehntel dahinter landete Anton Fokin (UZB), der Slowene Mitja Petkovsek erturnte sich den dritten Platz. Der 23-jährige Münchener Marcel Nguyen hatte unmittelbar nach dem Aufgang eine ungewollte Unterbrechung, musste Handstände korrigieren und fasste leider bei seinem Tsukahara-Abgang mit den Händen auf. Mit 14.400 kam er auf den sechsten Platz.

Boden

Am Boden dominierten heute die Chinesinnen. Jinnan Yao zeigte eine perfekt ausgedrehte Dreifachschraube zu Beginn ihrer Übung und turnte zu der Musik aus dem Musical West Side Story. Sie setzte sich mit 14.250 bei einer D-Note von 5.60 an die Spitze vor ihrer Teamkollegin, Sixin Tan, die sich mit Elisabeth Seitz aus Mannheim den zweiten Platz teilte. Elisabeth Seitz ließ sich heute nicht von der aussetzenden Musik irritieren, zog ihre Bodenübung ohne größere Fehler durch und wurde vom rhythmischen Klatschen des Publikums durch ihre Übung getragen. Die Detmolderin Nadine Jarosch zeigte eine solide Übung, auch wenn sie bei der letzten Bahn mit leichter Rücklage landete. Mit 13.700 Punkten erreichte sie den fünften Rang.

Reck

Das Reck-Finale zeichnete sich durch eine ungewöhnlich hohe Sturzquote aus. Auch SCC-Turner Philipp Boy rutschte nach seinem Cassina, einem Kovac gestreckt mit ganzer Schraube, im Hang raus und landete seinen doppelten Tsukahra-Abgang mit starker Vorlage. Bei einer D-Note von 6.10 erhielt er auf seine Übung 13.600 Punkte. Das reichte nur für Rang acht. Lediglich drei Turner schafften ihre Übung ohne einen Absteiger und machten die Medaillen direkt unter sich aus. Aliaksandr Tsarevich aus Weißrussland erturnte sich 15.350 Punkte bei der höchsten D-Note von 6.80. Fabian Leimlehner aus Österreich erreichte mit einer soliden Übung bei einer sieben Zehntel geringeren D-Note Rang zwei. Dritter wurde Gael Da Silva aus Frankreich, der sich als letzter Starter sichtlich durch seine die Übung kämpfte.
Turnier der Meister: Finals am Samstag
Edelmetall für deutsche Frauen
14.03.11
Der Samstag beim Turnier der Meister war insbesondere für die deutschen Damen mit vier Medaillen sehr erfolgreich. Cheftrainerin Ulla Koch zeigte sich sehr zufrieden: "Die Mädels sind noch nicht in EM-Form, aber die hier gezeigte Stabilität stimmt mich sehr optimistisch. Mir hat besonders gefallen, mit welch großer Motivation und Einstellung sie in den Wettkampf gegangen sind, sodass ich mit ihrem Auftreten hier wirklich sehr zufrieden bin," so die Teamchefin.

Sprung

Mit zwei sauber gestandenen Sprüngen und dem höchsten Schwierigkeitsgrad gelang es der 35-jährigen Ausnahmeturnerin Oksana Chusovitina ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Die Schweizerin, Giulia Steingruber überzeugte mit einem Überschlag Salto vorwärts gestreckt mit eineinhalb Längsachsendrehungen und wurde mit Silber belohnt. Überraschende Dritte wurde die 15-jährige Detmolderin Nadine Jarosch mit einem schönen ersten Rondatsprung mit eineinhalb Drehungen. Den zweiten Sprung, einen Überschlag Salto vorwärts gebückt, gilt es bis zur EM noch aufzustocken.

Pauschenpferd

Ganz Cottbus fieberte hier natürlich besonders mit Philipp Boy mit, der leider bei den Russenwendeschwüngen das Gerät verlassen musste, es aber mit Humor nahm. Dem Weltmeister von London 2009 an diesem Gerät aus China, Hongtao Zhang, ist auch heute wieder eine tadellose Übung gelungen, sodass er das Pauschenpferd-Finale mit 16.100 Punkten und deutlichem Vorsprung gewann.

Stufenbarren

Auch hier gab es dank Elisabeth Seitz und Kim Bui Edelmetall für Deutschland. Beide kamen sogar noch ein wenig besser als in der Qualifikation durch ihre Übungen und ließen nur die 16-jährige Chinesin, Jinnan Yao, vorbeiziehen, die ihre Drehverbindungen und hohen Flugelemente in gewohnt chinesischer Perfektion darbot.

Ringe

Auch das Ringe-Finale war mit allen Ringespezialisten hochkarätig besetzt. "Lord of the rings", Yuri (Lambertus) Van Gelder, hat sich nach den letzten Strapazen wieder an die Weltspitze zurückgekämpft und landete mit 15.450 Punkten gemeinsam mit dem Griechen, Eleftherios Petrounias, auf dem zweiten Platz. Der 20-jährige Chinese, Xuan Luo, bestach durch ein perfektes Kopfkreuz, den ausgiebigen Halten sowie frappierenden Übergängen, wofür er 15.675 Punkte bei der höchsten D-Note von 6.80 erhielt.
Turnier der Meister® 2011
Bis in die Nacht hinein erfolgten die Auslosungen für die Qualifikationen für die Finals
11.03.11
Die Zahlen überschlagen sich
Die letzten Vorbereitungen für das 35. Turnier der Meister in Cottbus laufen, und die Teilnehmerzahlen überschlagen sich. „Es wird das größte Turnier, das wir je zu stemmen hatten“, sagt Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt. Vor dem Start am Freitag alle Fakten des dreitägigen Turn-Klassikers in der Lausitz-Arena:
09.03.11
Teilnehmerfeld:

Für das 35. Turnier der Meister liegen 231 Meldungen von Sportlern aus 48 Nationen vor - so viele wie nie zuvor. Deshalb musste sogar der Zeitplan geändert werden. »Dass in Cottbus die Zahlen so explodieren, konnte man kaum vorausahnen«, sagt DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam. Für Ausrichter SC Cottbus ist die enorme Starterzahl Fluch und Segen zugleich. »Wir werden ein Teilnehmerfeld der Extraklasse präsentieren können. Und wir können - im Gegensatz zur auf jeweils acht Teilnehmer begrenzten Weltcupserie der Mehrkämpfer - unseren Zuschauern weiterhin die Vielfalt der Turnwelt anbieten«, freut sich Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt.

Die Stars:

Aus China, dem Land des Mannschafts-Olympiasiegers, haben sich Wang Guanyin (Barren) und Zhang Hongtao (Pauschenpferd) angekündigt. Daneben sind zahlreiche Weltmeister gemeldet: Vlasios Maras (Griechenland/Reck 2002), Yuri van Gelder (Niederlande/Ringe 2005), Mitja Petkovsek (Slowenien/Barren 2005 und 2007) oder Krisztian Berki (Ungarn/Pferd 2009). Bei den Frauen steht Sandra Izbaza aus Rumänien, 2008 Boden-Olympiasiegerin, an der Spitze. »Dies ist nur die Spitze des Eisberges, wir freuen uns, dass wieder viele Stars des internationalen Turnsports in Cottbus an die Geräte gehen werden«, so Wohlfahrt.

Die Deutschen:

Weil Fabian Hambüchen verletzt fehlt, ruhen die Hoffnungen vor allem auf Philipp Boy. Der Cottbuser, zuletzt Sechster beim Mehrkampf-Weltcup in den USA, startet an Pauschenpferd, Barren und Reck. Für das Turn-Team Deutschland sind zudem Brian Gladow (München), Marcel Nguyen, Thomas Taranu (beide Straubenhardt) und Sebastian Krimmer (Backnang) dabei. Außer Konkurrenz starten Philip Sorrer (Berlin), Robert Weber (Straubenhardt) und Steve Woitalla (Cottbus). »Ich konnte wegen Fieber bei der Qualifikation nicht antreten«, so Woitalla, der auf gute Übungen an Sprung und Boden hofft. Frauen-Bundestrainerin Ulla Koch schickt Elisabeth Seitz (Mannheim), Kim Bui (Tübingen), Nadine Jarosch (Detmold) und Oksana Chusovitina (Köln) an die Geräte.

Modus:

Auf dem Programm stehen zehn Geräte (sechs Männer, vier Frauen). Jeweils die besten acht Turner/-innen erreichen das Finale. In der Qualifikation dürfen zwei Turner je Nation an das Gerät gehen. Sollte sich kein deutscher Starter für ein Finale qualifizieren können, besteht die Möglichkeit, durch eine Wildcard einen Starter zusätzlich zu benennen.

Preisgeld und Budget:

Beim Turnier wird um ein Preisgeld von 25 000 Schweizer Franken (2500 SFR pro Gerätefinale) gekämpft. Der Sieger eines jeden Gerätewettbewerbs erhält 750 Schweizer Franken. Das Turnierbudget beläuft sich auf etwa 210 000 Euro. 90 Prozent wird durch Erlöse gedeckt. Veranstalter ist der Deutsche Turner Bund.

Der Zeitplan:

Am Freitag beginnt um 10 Uhr der Qualifikations-Marathon (Ende gegen 21.30 Uhr). Am Samstag stehen die Finals Sprung und Stufenbarren bei den Frauen sowie Boden, Pauschenpferd und Ringe bei den Männern auf dem Programm. Am Sonntag folgen fünf weitere Finals: Balken und Boden bei den Frauen sowie Sprung, Barren, Reck bei den Männern. Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Das ZDF plant, in der Sport-Reportage aus Cottbus zu berichten.

Challenge-Turnier:

Bisher war das Turnier der Meister ein B-Weltcup. 2011 wird es nach der Weiterentwicklung des internationalen Modus als »Challenge«-Turnier ausgetragen. »Ziel war es, durch das neue Format eine Aufwertung des bisherigen B-Weltcups zu erreichen«, erklärt DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam. Neben Cottbus gehören fünf weitere Wettbewerbe zur Serie: Doha (Katar/30. März bis 1. April), Gent (Belgien/ 3./4. September), Maribor (Slowenien/ 23. bis 25. September), Osijek (Kroatien/ 4. bis 6. Oktober) und Ostrava (Tschechien/ 18./19. Oktober).

(lr-online.de)
Titelverteidiger SC Cottbus mit schwerer Auswärtshürde zum Saisonauftakt
Am kommenden Wochenende startet die Turnbundesliga Männer in die 43. Saison. Zum Auftakt der Saison stehen schon einige spannende Begegnungen auf dem Tableau, wo die Ergebnisse durchaus richtungsweisend für den Saisonverlauf sein könnten. Saisonziel für den Großteil der Vereine ist das erreichen des DTL-Finals in der Berliner Max-Schmeling-Halle am 26. November.
04.03.11
Für den Titelverteidiger und Rekordmeister SC Cottbus geht es den hohen Norden nach Celle, wo mit dem Niedersächsischen TurnTeam der Bronzemedaillengewinner von 2010 wartet. Die Niedersachsen mussten mit Nationalturner Robert Weber und Andreas Bretschneider zwei ihrer wichtigsten Akteure ziehen lassen. Bei Bretschneider wiegt der Verlust am ersten Wettkampftag noch größer, da er sich den Lausitzer anschloss. Auch die Cottbuser gehen mit einer neuformierten Mannschaft in die Saison und wollen damit einen kleinen Generationswechsel einleiten.

In der Dreifachturnhalle von Pfaffenhofen trifft der FC Bayern München auf den Aufsteiger KTG Heidelberg. Die Münchener Bayern können nahezu auf das Team vom letzten Jahr zurückgreifen und wollen den guten Mittelplatz verteidigen. Was der VFL Bochum im Fußball ist, ist die KTG Heidelberg im Turnen – eine sogenannte Fahrstuhlmannschaft. Diesen Makel wollen die Heidelberger in diesem Jahr ablegen und mit einem Auftaktsieg gegen die Bayern einen großen Schritt zum erhofften Klassenerhalt schaffen.

In der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle treffen mit dem heimischen Mitteldeutschen TurnTeam und der TG Saar zwei langjährige Konkurrenten zum Auftakt an. Die Wettkampfgemeinschaft aus Halle/Chemnitz hat vor allem ein Ziel, im Gegensatz zur vergangenen Saison, als der Klassenerhalt erst am letzten Wettkampftag gesichert werden konnte, diesen frühzeitig zu erreichen. Die Saarländer setzen wie gewohnt auf eine gesunde Mischung aus erfahrenen und jungen Aktiven, ergänzt mit Weltklasseturnern wie Anton Fokin aus Usbekistan. Saisonziel ist wieder das erreichen des DTL-Finals.

Zum Abschluss des ersten Wettkampftages kommt es am Sonntag in der Hegelhalle in Stuttgart-Vaihingen zum schwäbischen Duell zwischen dem MTV Stuttgart und dem deutschen Vizemeister KTV Straubenhardt. Bei den Suttgartern ist eigentlich alles neu. Neuer Vereinsname, neues Konzept, neue Turner mit dem Ziel, dass Bundesligaturnen in der schwäbischen Metropole hoffähig zu machen und an alte Erfolge anzuknüpfen. Der KTV Straubenhardt unter Trainer Alexei Grigoriew gehen mit klarer Zielstellung in die Saison 2011. Sind alle Turner an Bord, muss nach 2005 und 2009 der Titel wieder in den Schwarzwald geholt werden. Dazu gehört natürlich auch ein Sieg im Derby am Sonntag, in der sie auch als Favorit in den Wettkampf gehen.
(dtl)
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Festbroschüre zum 20-jährigen Bestehen des SC Cottbus Turnen e.V.
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Kinder stark machen:
"Turnen ist in"
Die Turn-Talentschule Lausitz: eine Initiative von T.I.C. und dem SC Cottbus Turnen e.V.
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Wir stehen für einen sauberen Sport!
Für einen fairen Wettkampf, in dem der Beste gewinnt und der Verlierer die Leistung seines Bezwingers respektiert.
NADA - Nationale Antidoping Agentur
SPORTCLUB COTTBUS TURNEN e.V. - Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Tel: (0355) 48 63 52, E-Mail: info@scc-turnen.de