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Starke Konkurrenz in Cottbus
Das 35. Turnier der Meister hat zum Auftakt der neuen Challenge-Cup-Serie der FIG eine glänzende Besetzung gefunden.
21.02.11
Nach Eingang der nominativen Meldungenen beim Veranstalter dürfen sich Vizeweltmeister Philipp Boy und seine Gefährten aus dem Turn-Team Deutschland vom 11. bis 13. März in der Lausitz-Arena in Cottbus auf starke Konkurrenz aus insgesamt 46 Nationen freuen.

Gemeldet sind Olympiasieger, Welt- und kontinentale Meister: Aus dem Land des des Mannschafts-Olympiasiegers China haben unter anderen die beiden Ex-Weltmeister Wang Guanyin (Barren) und Zhang Hongtao (Pauschenpferd) ihren Start angekündigt. Mit Zhang trifft der Titelträger des Jahres 2009 auf den amtierenden Pferd-Weltmeister Krisztian Berki aus Ungarn. Japan schickt neben dem erfahrenen Hisashi Mizutori drei junge Talente in die Lausitz.

Eine interessante Konkurrenz deutet sich auch am Boden an, obwohl Europameister Matthias Fahrig (Halle/Saale) seinen Start wegen der Grundausbildung bei der Bundeswehr absagte. Der EM-Dritte Marcel Nguyen (Unterhaching) stellt sich bei seinem Comeback nach Wadenbeinbruch der Konkurrenz um Vize-Europameister Eleftherios Kosmidis (Griechenland) und dem starken Israeli Alexander Shatilov.

Bei den Frauen bildet vor allem das rumänische Top-Team mit Ana Pogras und Boden-Olympiasiegerin Sandra Izbasa eine starke Konkurrenz für die Gastgeber-Riege mit der Olympia-Zweiten Oksana Chusovitina (Köln) und der WM-Barren-Finalistin Elisabeth Seitz aus Mannheim.
Präsidium der Deutschen Turnliga einstimmig wiedergewählt
Mirko Wohlfahrt (Cottbus) geht in seine vierte Legislaturperiode
21.02.11
Auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Turnliga (DTL) im Leipziger Atlanta Hotel International wurde das Präsidium einstimmig wiedergewählt.

Als Präsident fungiert weiterhin Johann Prass (Celle), als Vizepräsidenten fungieren für die Finanzen Michael Wiatrek (Bremen), für Vereinsrecht Sabrina Klaesberg (Bochum). Komplettiert wird das Präsidium durch die Abteilungsleiter Frauen Jörg Rosenkranz (Dillenburg) und
Mirko Wohlfahrt (Cottbus), die als Vizepräsidenten Sport ebenfalls einstimmig gewählt wurden.

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Turnliga als höchstes Organ des Vereins stimmte darüber hinaus mit überwältigender Mehrheit einer neuen Struktur zu. Der Präsident der Deutsche Turnliga Johann Prass ging in seinem Bericht auf die positive Entwicklung der Deutschen Turnliga ein und gab einen Ausblick auf eine Zukunftsprojekte.
Vizeweltmeister Boy turnt beim Turnier der Meister
Der Cottbuser Mehrkampf-Vizeweltmeister Philipp Boy hat seine Zusage zum "Turnier der Meister" vom 11. bis 13. März in seiner Heimatstadt gegeben. Der Sunnyboy sieht das event als Test für die Heim-EM in Berlin.
17.01.11
Die von den Fans erhoffte Teilnahme von Fabian Hambüchen hingegen ist nach dem kürzlich bekannt gewordenen Achillessehnenriss ad acta gelegt. Der Europameister und WM-Dritte des Vorjahres ist inzwischen in einer Bad Nauheimer Klinik erfolgreich an der verletzten Achillessehne operiert worden. Er erhofft sich ein Comeback in Richtung der Weltmeisterschaften im Oktober in Tokio.
Am Anfang steht das Turnier der Meister®
Vom 11. bis 13. März wird sich der Fokus der internationalen Turnszene mit Spannung auf die Lausitz richten. Denn dort wird mit dem Turnier der Meister® in Cottbus als Auftaktveranstaltung die neugegründete Weltserie der „Challenge“-Turniere eine neue Ära in der Historie der vormaligen Turn-Weltcups einläuten. „ Wir sind stolz darauf, dass wir wieder einmal Geschichte schreiben können“, sagte Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt und lässt durchblicken, dass es für 2011 bereits ein deutlich überdurchschnittliches Teilnehmer-Interesse gebe.
13.01.11
Nach Wohlfahrts Ansicht ist die für alle Turner offene Challenge-Serie für das Turnier keineswegs ein Nachteil. „Ganz im Gegenteil. Mit der Challenge-Serie können wir - im Gegensatz zur auf jeweils acht Teilnehmer begrenzten Weltcupserie der Mehrkämpfer - unseren Zuschauern weiterhin die gesamte Vielfalt der Turnwelt anbieten“, verspricht er für die Traditionsveranstaltung wieder eine äußerst attraktive und bunte Mischung im Teilnehmerfeld.

Den gelegentlich verwendeten Begriff „B-Weltcup“ mochte Wohlfahrt dagegen überhaupt nicht. „Der ist seitens der F.I.G. nunmehr ad acta gelegt. Er suggerierte, dass nur die zweite Reihe am Start sei. Das war und ist aber nicht korrekt“, sagt er und hat seine persönliche Lösung auch gleich parat: „B stand und steht in Cottbus für das Besondere. Besondere Tradition, besonderes Engagement, besonderes Flair und besonderes Publikum.“

Und weil rund um das Turnier der Meister® in Cottbus in 32 Jahren so viel Besonderes gewachsen sei, kämen auch die Stars der Szene weiterhin nach Cottbus. „Wie unser treues Publikum sind sie immer wegen des Turniers selbst und nicht wegen des Geldes gekommen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass sie es auch weiterhin tun werden, denn sie sind hier zu Gast bei Freunden“, ist sich der Turnierdirektor und ehemalige SCC-Turner sicher.
Interview: Cottbus liegt mir am Herzen
Boy über Heimat, Hambüchen und Olympia
13.12.10
Mit Silber bei der WM im Mehrkampf turnte sich Philipp Boy in die Herzen der Brandenburger Fans. Mit dem 23 Jahre alten Sportler des Jahres sprach Peter Stein.

MAZ: Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?

Philipp Boy: Diese Ehrung hat Gewicht. Die Plakette bekommt in meinem Wohnzimmer einen Ehrenplatz neben der WM-Silbermedaille. Dass ich als Turner so viele Leute begeistern konnte, freut mich am meisten. Denn wir stehen ja sonst nicht so im Mittelpunkt der Medien wie etwa die Fußballer.

MAZ: Wie hat sich Ihr Leben seit dem überraschenden Erfolg geändert?

Boy: Das hat wohl eine Menge Aufsehen erregt. Ich werde jetzt viel öfter auf der Straße angesprochen. Selbst in Berlin hat mich der Kellner im Restaurant erkannt.

MAZ: Es hieß, Sie seien nun aus dem Schatten von Fabian Hambüchen getreten. Wie ist Ihr Verhältnis zum Reck-Weltmeister von 2007?

Boy: International wissen wir, dass wir nur als Mannschaft Erfolg haben können. Da sind wir ein Team. Zickenkrieg wie damals bei den Eisschnellläuferinnen brauchen wir nicht.

MAZ: Hambüchen hat es in punkto Popularität und damit auch Vermarktung weit gebracht. Profitieren Sie davon?

Boy: Ich habe seit einem Dreivierteljahr auch einen Manager, der unter anderem Tischtennisspieler Timo Boll betreut. Die Vermarktung ist ein schöner Nebeneffekt des Sports. Aber ich werde einen Fabian Hambüchen nicht kopieren, werde auch nicht mein Privatleben so nach außen tragen, wie er das in seinem Buch getan hat. Meine Freundin halte ich komplett raus. Das ist Privatsache. Turmspringen oder Promi-Dinner im TV – das ist nichts für mich. Ich bin Philipp Boy, ich will eine eigene Marke sein.

MAZ: Im Gegensatz zu Hambüchen haben Sie nach der WM Ihr Cottbuser Team nicht im Stich gelassen und sind Mannschaftsmeister geworden.

Boy: Ich weiß, wo ich herkomme und mir sind die Trainingspartner wichtig. Ich bekomme seit vier Jahren Angebote von anderen Vereinen. Aber Cottbus liegt mir am Herzen, da habe ich das ideale sportliche Umfeld, meine Familie, meine Kumpels wie den Energie-Fußballer Daniel Ziebig, meinen Lieblings-Italiener und so weiter. Ich will da nicht weg. Ich denke, auch der SC Cottbus wird mir bis Januar wieder ein gutes Angebot machen.

MAZ: Wie geht es nun weiter?

Boy: Ich habe mir nur vier Tage Wellness-Urlaub in Bad Saarow gegönnt mit allem Drum und Dran, besonderen Bädern und Massagen. Längst stehe ich wieder im Training, mache Ausdauerläufe im Branitzer Park und schinde mich im Kraftraum. Der Erfolg hat meinen Ehrgeiz noch mehr angestachelt. Ich bin total motiviert, will unbedingt noch einen draufsetzen – turnerisch in meinen Schwierigkeiten und in punkto Erfolg. 2010 war der Durchbruch. Ich habe gemerkt, ich kann da ganz vorn mithalten. Ich will doch jetzt nicht in ein Loch fallen.

MAZ: Welche Höhepunkte stehen 2011 an?

Boy: Da haben wir im April die Heim-EM in Berlin, im Oktober die WM in Tokio. Dazu gibt es eine Mehrkampfserie von vier internationalen Wettkämpfen, eine Art Champions League im Kunstturnen mit den acht Besten der Welt. Da kann ich eine Menge Geld verdienen. Im März geht es in den USA los. Da muss ich fit sein. 2012 stehen schon die Olympischen Spiele in London an.

(source: maz)
SCC-Mädchen fliegen zum Deutschen Mannschaftstitel
Lob für den Ausrichter SCC
12.12.10
Uwe Marquardt ist ein glücklicher Trainer besonders in diesen Tagen. Kann er auch. Seine weibliche Jugendmannschaft vom SC Cottbus hat ihm und seinen Trainerkollegen Martin Ruzicka und Christian Bach einen bedeutenden Titel geschenkt. Stephanie Böhme , Silva Müller, Leonie Adam und Henriette Reinke wurden bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen Meister. Schön vor allem, dass die jungen Damen bis 17 Jahre diesen Leistungsstandard vor eigenem Publikum in der Lausitz-Arena erreichten. Die emsige Arbeit des beim SC Cottbus angesiedelten Schwerpunktes dieser spektakulären Sportart trägt also Früchte.

Uwe Marquardt fügte auch den Erfolg seines Schützlinge Nico Gärtner an. Der Turner sorgt schon seit Bestehen der Abteilung für internationale Erfolge. Bei den Wettbewerben am Wochenende wurde er Silbermedaillengewinner der Männer-Elite. Allerdings mit seinem Bundesligateam der Frankfurt Flyers. „Wir haben noch keine vier Eliteturner der Männer, um ein Team zu stellen“, bemerkte Marquard. Was nicht ist, kann aber noch werden. Nachwuchs auf den Sprungtischen ist jedenfalls beim SCC reichlich vorhanden. Immerhin kann der Trainer, früher selbst ein erfolgreicher Turner, die Vergabe der Meisterschaften nach Cottbus als eine Anerkennung der hier geleisteten Arbeit durch den Deutschen Turnerbund werten. „Wir nehmen schon einige Impulse von dieser Veranstaltung für unsere weitere Arbeit mit“.

Mit 51 Mannschaften aus 34 Vereinen sorgten die nationalen Titelkämpfe in den verschiedenen Altersklassen für ein gutes Meldeergebnis. „Die diesjährigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften sind super organisiert worden - wir hoffen in Zukunft öfter in Cottbus zu Gast zu sein“, sagte der Vorsitzende des Technischen Komitees Trampolinturnen, Kay Schlüpmann. In der Lausitz-Arena, in der bereits seit vielen Jahren internationale Turn-Weltcups erfolgreich ausgetragen werden, waren alle Teams am Start, die in Deutschland im Trampolinturnen einen Namen haben. Ausgerechnet die Cottbuser Gastgeber um Org.-Chef Detlef Kaiser allerdings mussten sich beim Daumendrücken für die Elite auf Frankfurt konzentrieren, denn ihre starken Trampoliner Steve Jugert, Nico Gärtner und Christin Kaiser gehen für die „Flyers“ aufs Gerät.

Am zweiten Wettkampftag standen übrigens die Pokalwettkämpfe der Landesturnverbände auf dem Programm. Hier treten 13 Landesturnverbände in sechs Klassen an, sodass an beiden Tagen insgesamt 370 Sportler aus 102 Mannschaften gemeldet hatten. Dazu sorgten noch einmal mehr als 100 Trainer für eine volle Halle und wiederum einen Erfolg für die Brandenburger Mädchen bei den Meisterschaften der Landesturnverbände.

Link: Ergebnisse bei dtb-online.de
Link: TV-Beitrag im rbb
Boy ist "Sportler des Jahres" im Land Brandenburg
SCC-Riege Zweiter
11.12.10
Brandenburgs "Sportler des Jahres 2010" sind am Samstagabend im Inselhotel Hermannswerder in Potsdam gewürdigt worden.

Bei den Männern wurde der Cottbuser Turner Philipp Boy gewählt. Der Mehrkampf-Vizeweltmeister und Team-Bronzegewinner siegte vor Kevin Kuske und Ronny Rauhe.

Bei den Frauen holte die Kanutin Franziska Weber den Titel vor Melanie Seeger, Claudia Hoffmann und Daniela Reimer.

Die absolute Nummer eins in der Publikumsgunst aber waren erneut die Fußballerinnen vom 1. FFC Turbine Potsdam, die zum achten Mal seit 2002 den Titel holten. Der Rekordmeister im Turnen, der SC Cottbus belegte hier den zweiten Rang.
Cottbus empfängt Trampolin-Elite
Für die Trampolin-Turner des SC Cottbus ist eine Veranstaltung dieser Größenordnung Neuland. 370 Teilnehmer aus 102 Mannschaften haben sich für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Trampolin-Turnen am Wochenende in der Cottbuser Lausitz-Arena angemeldet.
10.12.10
Uwe Marquard, der sportliche Leiter der deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Trampolin-Turnen, hätte es am liebsten, wenn die Cottbuser Teilnehmer an beiden Tagen auf dem Treppchen landen. »Es wäre schön, wenn alle Cottbuser eine Medaille gewinnen könnten«, hofft Marquard. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Denn mit der weiblichen Jugend-Mannschaft des SC Cottbus turnt einerseits der amtierende Deutsche Meister der Landesturnverbände der Schülerinnen mit. »Wir wollen den Titel verteidigen und geben unser Bestes«, lautet die Marschroute von Marquard. Und andererseits gehen bei der Elite die Cottbuser Steve Jugert, Nico Gärtner und Christin Kaiser an den Start. Alle drei haben Bundesliga- oder internationale Erfahrung. Nico Gärtner holte in diesem Jahr sogar deutsches Team-Gold bei der Europameisterschaft in Bulgarien. Allerdings treten die drei Cottbuser am Samstag mangels einer Mannschaft für die Frankfurt Flyers an.

Angesichts der Masse der Teilnehmer ist es schwer, einen klaren Favoriten auszumachen. Insgesamt haben sich 370 Sportler aus 102 Mannschaften angemeldet. Dazu kommen noch einmal mehr als 100 Trainer. Marquard, der mit Christian Bach und Martin Ruzicka gleichzeitig auch der Trainer des Cottbuser Trampolin-Teams ist, glaubt bei der Frauen- und Männer-Elite an einen Sieg des MTV Bad Kreuznach. Mit Anna Dogonadze hat die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz sogar eine Olympiasiegerin in ihren Reihen. Sie siegte 2004 in Athen.

Es ist aber egal, wer am Ende die Goldmedaillen holt, die Veranstaltung soll - das hoffen Marquard und das 20-köpfiges Organisations-Team - vor allem eines sein: gute Werbung für den Trampolinsport.
SCC erhofft sich Impulse für Trampolin-Turner
Der SC Cottbus richtet am 11./12. Dezember in der Lausitz-Arena erstmals die deutschen Mannschafts-Meisterschaften im Trampolin-Turnen aus.
09.12.10
Erwartet werden etwa 400 Sportler aus 100 Mannschaften. An der Spitze der Meldeliste steht Anna Dogonadze vom MTV Bad Kreuznach. Bei der WM in Metz holte die Olympiasiegerin von 2004 gerade Silber im Synchron. Seit 2001 widmet sich der SC Cottbus neben dem Geräteturnen auch intensiv dem Trampolin. Mit Nico Gärtner am Doppel-Mini-Tramp hat der SCC bereits ein Aushängeschild. Nun soll die Sportart mit den Meisterschaften am olympischen Großgerät weitere Impulse erhalten. »2012 wollen wir die Hälfte der Jugend-Nationalmannschaft stellen. Und wir wollen gern Bundesstützpunkt werden«, sagt Trainer Uwe Marquardt, der sportlich die Geschicke der rund 20 Mitglieder lenkt. Für den organisatorischen Teil der Meisterschaften zeichnet Detlef Kaiser verantwortlich. Medaillenchance für Jugend Die Nachwuchsarbeit im SCC hat bereits erste Früchte getragen. In dieser Woche startete Silwa Müller bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Metz (Frankreich). Im Vorjahr belegte sie Platz 21. Bei den deutschen Meisterschaften wird Müller zusammen mit Henriette Reinke, Stephanie Böhme, Leonie Adam (DM) und Chrstina Knöfel (LTV) ein Team bilden. Im weiblichen Jugendbereich gehen die Mädchen durchaus mit Medaillenchancen an den Start. Nico Gärtner und Steve Jugert turnen mangels einer Mannschaft für die Frankfurt Flyers. Die Wettkämpfe in der Lausitz-Arena sind zweigeteilt. Am Samstag (11. Dezember) stehen die deutschen Meisterschaften (Finals ab 18.30 Uhr) auf dem Programm. Am Sonntag (12. Dezember) folgt der Deutschland-Pokal LTV (Finals ab 16 Uhr). Hier gehen die Cottbuser Trampolin-Asse für den Märkischen Turner-Bund an den Start. (lr-online.de)
Titel, Glitzer und Champagner
Erst spritzte im Glitzerregen der Sieger-Champagner, dann stand ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt an, schließlich ging es in den Szene-Club „Felix“: Bis in den Morgen hat die Mannschaft des SC Cottbus den Gewinn der neunten deutschen Meisterschaft gefeiert.
29.11.10
1991, 1992, 1999, 2000, 2003, 2006, 2007, 2008 und jetzt 2010 - die Erfolgsbilanz des SCC ist mit dem 36:23-Erfolg gegen Titelverteidiger KTV Straubenhardt um einen Eintrag reicher. Die Mannschaft von Trainer Karsten Oelsch präsentierte sich vor den rund 2000 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle auf den Punkt konzentriert.

Mehrkampf-Vize-Weltmeister Philipp Boy zeigte unter dem Jubel seiner vielen weiblichen Fans nochmals WM-Form mit einem WM-reifen Sechskampf mit 90,55 Punkten. Wichtiger aber noch: Der 23-Jährige, der in der vergangenen Woche bei der 21:41-Liga-Niederlage in Straubenhardt geschont worden war, steuerte 15 Score-Punkte zum Sieg bei. Seine aufsteigende Form untermauerte eindrucksvoll Steve Woitalla, der am Sprungtisch die Tageshöchstnote von 16,10 Punkten erzielte und acht Zähler erreichte. Robert Juckel, der in der vergangenen Woche seine schriftliche Prüfung zum Bankkaufmann erfolgreich abgelegt hat, spielte am Seitpferd seine ganze Routine aus und holte drei wichtige Zähler. „Mit wenig Aufwand das Maximale herausgeholt“, lautete der Kommentar von SCC-Trainer Karsten Oelsch, der bei der Taktik ein glückliches Händchen bewies.

„Das sind die Momente der Entschädigung für den ganzen Aufwand“, sagte der zweifache Olympia-Teilnehmer Robert Juckel nach dem Sieg gegen allerdings deutlich geschwächte Straubenhardter. „Ich bin stolz, dass wir eine Mannschaft hatten, die es den Cottbusern zumindest schwer gemacht hat“, sagte KTV-Trainer Alexej Grigoriev, der neben Turn-Star Fabian Hambüchen (Achillessehnenbeschwerden) auf Mehrkampfmeister Marcel Nguyen (Wadenbeinbruch) und André Schaich (Mittelhandbruch) verzichten musste.

Für SCC-Trainer Oelsch schmälerte dieser Umstand den Erfolg nicht. „Es war ein Super-Wettkampf von den Jungs, allen voran Philipp und Steve. ich freue mich riesig für die Jungs“, sagte Oelsch. „Ich wollte nur Spaß haben. Das war der geniale Abschluss für ein grandioses Jahr. Ich bin einfach nur überglücklich“, jubelte Philipp Boy, der anschließend die Mannschaft sicher durch das Berliner Nachtleben steuerte.

Philipp Boy hat mehrere Angebote aus der Deutschen Turn-Liga (DTL) vorliegen, der Cottbuser Steve Woitalla
ist inzwischen ebenfalls von der Konkurrenz heiß umworben. Wie der Kader des neunfachen deutschen Mannschaftsmeisters 2011 aussehen wird, ist momentan deshalb unklar. Finalgegner KTV Straubenhardt wird trotz der negativen Erfahrungen mit Fabian Hambüchen, der es vorzog, beim „TV Total Turmspringen“ an den Start zu gehen, seine Einkaufstour durch die Liga fortsetzen – möglicherweise auch beim SC Cottbus.

Der SCC will seinem Stil treu bleiben. „Wir setzen auf unseren Nachwuchs“, bekräftigte Karsten Oelsch, der mit Junioren-Mehrkampf-Meister Christopher Jursch und Alexander Grötsch bereits die nächsten Edelsteine im Kader hat und diese schon bald wie Boy & Co. zum funkeln bringen will. „Beide müssen sich nächstes Jahr mehr einbringen“, sagte der SCC-Trainer in Berlin.

Planen kann Oelsch in der nächsten DTL-Saison mit Routinier Robert Juckel. „So alt bin ich noch nicht. Für drei Geräte reicht es, außerdem sind die Anforderungen in der Liga nicht so hoch“, sagte der 28-Jährige, der nach Abschluss seiner Ausbildung auf eine Perspektive in Cottbus hofft. Weiter plant Oelsch auch mit dem Ukrainer Roman Zozulja. Der Ex-Europameister turnt seit 2004 für die Lausitzer. „Roman ist auch schon 30 Jahre alt und wird sicher nicht mehr besser. Aber solange er will, kann er für uns turnen – wir halten zu ihm“, sagte Oelsch. Bleibt die Frage nach der Zukunft von Boy und Woitalla im SCC-Trikot. Oelsch: „Ich hoffe, wir können beide halten. Aber ohne Unterstützung von Partnern wird das nicht gelingen.“
(lr-online.de)
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