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Deutschlands Junioren haben sich bei den Europameisterschaften in Birmingham in der Teamwertung den fünften Platz mit 244,350 Zählern erturnt.
Finals für Turn-Junioren in Birmingham
22.04.10
Den Europameistertitel sicherte sich mit großem Vorsprung Gastgeber Großbritannien (254.200 Punkte) vor den überraschend starken Schweizern. Am Donnerstag (22.04.2010), dem ersten Wettkampftag der Titelkämpfe auf der Insel, erreichten die Jungs von Trainer Gunter Schönherr außerdem die Teilnahme an drei Gerätfinals. Christopher Jursch schaffte zudem als Achter mit 82,000 Punkten das Mehrkampffinale. Daniel Weinert, 80,150 Punkte, landete auf Rang 18 und damit ebenfalls im Finale. Beide zogen außerdem auf Platz fünf und Rang sechs in das Pauschenpferdfinale ein. Christian Keil machte am Barren mit 13,825 Zählern auf dem sechsten Rang liegend das Finale klar.

Mit einem guten Start am Barren sorgte die Mannschaft mit Daniel Weinert, Philipp Herder, Ivan Rittschik, Christopher Jursch und Christian Keil sofort für ordentlich Rückenwind für den Wettkampfverlauf. 41,050 Punkte standen zum Auftakt zu Buche, lediglich Titelfavorit Großbritannien konnte hier mehr Zähler verbuchen. Während an Reck und Boden solide Leistungen zu verzeichnen waren, lief es am Pauschenpferd mit 39.500 Punkten und der zweitbesten Wertung bis dahin richtig gut.

Viel Pech hatten die deutschen Youngster dann an den Ringen: Sowohl bei Christian Keil als auch bei Philipp Herder riss jeweils das Riemchen bei ihrer Übung. Während es Herder in den vorgeschriebenen 30 Sekunden mit neuem Material wieder an die Ringe schaffte, lief bei Keil die Karenzzeit ab, ohne, dass er sich bei den Kampfrichtern erneut anmelden konnte. Dank des Wettkampfformates mit zwei Streichwerten pro Gerät bei dieser Jugend-EM, war für die Deutschen jedoch noch nichts verloren.

Am Schlussgerät Sprung verpasste dann Ivan Rittschik den Anlauf völlig, aber die Teamkollegen machten ihre Sache gut und bewahrten die respektable Platzierung Teams.
(dtb)
Junioren Team auf Rang 5
Christopher Jursch mit persönlicher Bestleistung in Bimingham
22.04.10
Bei den Junioren-Europameisterschaften in Birmingham platzierte sich das Deutsche Team auf Rang 5 im Endklassement hinter den Rumänen. Gold ging an Gastgeber Großbritannien, die vor der Schweiz und Frankreich die Medaillen holten. Christopher Jursch, Schützling von Horst Werner, erzielte mit 82,000 Punkten eine persönliche Bestleistung und geht als 8. der Einzelmehrkampfqualifikation in das Mehrkampffinale. Eher unerwartet erreichte er auch das Finale am Pauschenpferd und liegt an seinen eigentlichen Spezialgerät Reck auf einer Nachrückerposition.
Glückwunsch Christopher !!!
Gärtner hat wieder sein Gleichgewicht gefunden
„Es war der einzige Weg.“ Hinter Nico Gärtner liegen schwere Monate. Gleich mehrere Schicksalsschläge in der Familie haben den erfolgreichen Trampolin-Turner vom SC Cottbus im Herbst 2009 aus dem seelischen Gleichgewicht geworfen. Nach einer total verkorksten WM will Gärner in dieser Woche bei der EM in Varna (Bulgarien) wieder eine Medaille holen – und hat sich dazu im Vorfeld Hilfe bei einer Psychologin geholt.
21.04.10
Nico Gärtner ist eigentlich ein fröhlicher Typ, meist mit einem Lächeln auf den Lippen. Aber wenn der 28-Jährige an den Herbst 2009 zurückdenkt, werden seine Augen feucht. Sprechen mag er nicht über das, was ihm und seiner Familie widerfahren ist. Nur soviel: Im November in St. Petersburg (Russland) war er immer noch gehemmt. „Die WM 2009 habe ich völlig verrissen. Da ging gar nichts“, erinnert sich Gärtner, der an seinem Spezialgerät Doppel-Mini-Tramp zu den Besten seiner Zunft gehört und bei den World Games 2005 und 2009 jeweils die Bronzemedaille gewonnen hat. In Russland jedoch hat der Kopf nicht mehr mitgespielt. Platz 33 war die Quittung.

In dieser Zeit entstand die Idee, sich professionellen Rat zu holen. Schon nach seinem schweren Trampolin-Unfall im Dezember 2005, bei dem Gärtners rechte Kniescheibe zertrümmert wurde, hatte der Industriekaufmann von Vattenfall über die Hilfe eines Psychologen nachgedacht. Damals konnte sich Gärtner allein aus seiner Krise befreien – diesmal nicht.

Mit Hilfe des Olympiastützpunktes Brandenburg nahm Gärtner Anfang des Jahres Kontakt zu einer Psychologin in Cottbus auf. „Ich hatte gleich bei der ersten Begegnung ein gutes Gefühl“, berichtet Gärtner, der am Dienstag nach 43-stündiger Busreise Varna mit der Nationalmannschaft erreicht hat. Zuspruch gab es von Freunden und Familie. „Ich kann dort über alles reden. Anfangs haben wir uns öfter getroffen, inzwischen sehen wir uns seltener. Ich hätte nicht gedacht, dass die Gespräche so hilfreich sind. Ich habe jetzt verstanden, warum es so gelaufen ist.“ Für Heimtrainer Uwe Marquardt war der Schritt genau richtig. „Das hat Nico sehr geholfen.“

Bei der EM in Bulgarien will Gärtner an alte Erfolge anknüpfen, möchte seine Sammlung an WM- und EM-Medaillen mit der deutschen Mannschaft erweitern. „Ziel ist es, das Team-Finale zu erreichen. Da ist alles möglich“, glaubt Nico Gärtner, der ein Stück weit seine Fröhlichkeit und auch sein seelisches Gleichgewicht zurückgefunden hat und der EM optimistisch entgegen sieht: „Das Selbstvertrauen ist gewachsen, weil der Kopf jetzt wieder frei ist.“ Das belegt auch, dass der nächste Gesprächstermin mit Gärtners Psychologin erst weit nach dem EM-Ende anberaumt ist.
(lr-online.de)
EM in Birmingham und Varna
Die deutschen Athleten haben ihre Austragungsorte für die Turn- und Trampolin-Europameisterschaften nach längerer Anreise erreicht und bereiten sich nun auf die Wettkämpfe vor.
20.04.10
Die Turner von Cheftrainer Andreas Hirsch sind nach 18-stündiger Busreise am Montag (19.04.2010) im britischen Birmingham angekommen.

Die Trampolinturner von Chefcoach Michael Kuhn mussten mit Zwischenübernachtung eine insgesamt knapp 48-stündige Reisezeit in Kauf nehmen, um ebenfalls per Bus am Dienstagmorgen im bulgarischen Varna einzutreffen.

Bedingt durch die erschwerten Reiseumstände mit stark eingeschränktem Flugverkehr hatte der Europäische Turn-Verband (UEG) den Zeitplan für die Turn-Wettkämpfe in Birmingham um einen Tag verkürzt.

Die DTB-Athleten um Fabian Hambüchen werden nun am Mittwoch von 14:00 bis 16:30 Uhr (jeweils Ortszeit) in der Subdivision 2 das Podiumstraining bestreiten.

Die DTB-Junioren treten am Donnerstag von 12:00 bis 13:45 Uhr ebenfalls in der Subvision 2 in der Qualifikation an. Die Qualifikation der deutschen Senioren findet dann am Freitag von 14:00 bis 16:30 Uhr (Subdivision 2) statt. Für Samstag ist nach UEG-Zeitplan von 11:00 bis 13:15 Uhr das Mehrkampffinale der Junioren angesetzt. Von 14:00 bis 17:15 Uhr findet dann das Mannschaftsfinale der besten acht Senioren-Teams statt. Der Sonntag steht im Zeichen der Gerätfinals: Von 09:30 bis 11:50 Uhr kämpfen die Junioren an den sechs Geräten um die Medaillen. Die Senioren starten um 13:45 Uhr mit dem Bodenfinale und beenden diesen letzten Wettkampftag mit dem Reckfinale, dessen Siegerehrung für 17:15 Uhr geplant ist.

Bei der Trampolin-EM steht ein überarbeiteter Zeitplan noch aus, da noch nicht alle teilnehmenden Nationen eingetroffen sind. Fest steht, dass auch hier der Zeitplan um einen Tag verkürzt wurde und am Samstag (24.04.2010) die Titelkämpfe wie geplant beendet werden. Die Teams aus Finnland und Portugal haben unterdessen ihre EM-Teilnahme abgesagt.
(dtb)
Elfjähriger verbringt Stunden in der Turnhalle
20.04.10
Morgens um sieben sitzen viele Kinder am Frühstückstisch oder ziehen sich gerade an. Devin steht dann oft schon in der Turnhalle. Er ist elf Jahre alt und Gerätturner. Sein Wecker klingelt in der Woche meist um sechs Uhr. Er steht auf, isst schnell ein Brot - dann beginnt schon das Krafttraining. Nach etwa zwei Stunden schnappt er sich seinen Schulranzen und geht zur Schule. Am Nachmittag trainiert er in der Regel noch mal drei Stunden.

Der Junge mit den dunklen Haaren wohnt in einem Sportinternat in Cottbus in Brandenburg. In dem Internat leben noch andere Turner, aber auch BMX-Fahrer und Fußballer.

Devins Zuhause ist in Schwedt. Das ist mehr als 200 Kilometer entfernt, also ungefähr zwei Stunden mit dem Auto. Da ist er nur jedes zweite Wochenende. Wenn Wettkämpfe dazwischenkommen noch seltener. Dann besucht ihn aber seine Mutter, erzählt er. Und zum Glück wohnt sein großer Bruder Steve in Cottbus. Der ist auch Turner.

Devins Schule hat extra Sportklassen eingerichtet, die auf die Trainingspläne der Schüler vom Sportinternat Rücksicht nehmen. Der Unterricht beginnt später und geht dafür bis zum Nachmittag. Devins Lieblingsfächer sind Kunst - und Sport natürlich. Hausaufgaben macht der Elfjährige meist erst nach dem Abendessen. Dann duscht er noch schnell, schaut ein bisschen fernsehen und huscht dann ins Bett. Meistens sagt ihm seine Mutter am Telefon noch „Gute Nacht“, erzählt Devin.

Zum Skaten und für andere Hobbys hat Devin nur selten Zeit. Ob es ihn manchmal nervt, dass er dauernd trainieren muss? „Naja, manchmal hab ich keine Lust, aber das ist selten“, sagt er. Sein Trainer Holger Behrendt denkt sich dann oft eine Abwechslung aus, damit das Üben wieder Spaß macht. Er hat auch viele Jahre geturnt. Vor gut 20 Jahren gewann er bei den Olympischen Spielen eine Goldmedaille. „Das würde ich auch gerne schaffen“, wünscht sich Devin.

In Devins Zimmer im Sportinternat hängen Poster. Bücher und Kuscheltiere liegen herum. Er teilt sich das Zimmer mit einem anderen Turner, der ein Jahr älter ist. Devin ist mit seinen elf Jahren einer der Jüngsten im Internat.

Die beiden Jungen haben ein eigenes Telefon. Damit können sie jederzeit zu Hause anrufen. Die jungen Sportler sind nie ganz allein. Rund um die Uhr sind Erzieher da, die sich um sie kümmern.

Einen eigenen Fernseher hat Devin nicht. Er geht in einen Fernsehraum, wenn er gucken will. Aber allzulang darf er das abends nicht. Denn er muss früh wieder raus.

Devins Schule ist nicht weit vom Internat entfernt, die Turnhalle sogar direkt nebenan. Schließlich soll so viel Zeit wie möglich für das Training bleiben.

Devin isst natürlich auch im Internat. Leider - findet er - gibt es nicht so oft Jägerschnitzel. Das ist sein Lieblingsessen. Es gibt mehr Kartoffeln und Gemüse als Fleisch. Und wenig Süßigkeiten. Das ist für Sportler besser, finden die Leute von der Internatsküche.
(dpa)
Turn-Team gewinnt Länderkampf
Mit einem fulminanten Ergebnis von 269,00 Punkten gewann das Turn-Team Deutschland den Länderkampf gegen ein Mix-Team (254,15 Pkt.) und gegen Polen (246,60 Pkt) am 17. April in Dessau.
17.04.10
Vor rund 1.800 Zuschauern präsentierte sich das Turn-Team Deutschland in der Anhalt Arena bei seinem letzten Test vor der bevorstehenden EM in Birmingham in einem soliden Zustand. Am Boden schickte Cheftrainer Andreas Hirsch drei Turner ans Gerät: Fabian Hambüchen (14,60 Pkt.), Marcel Nguyen (15,10 Pkt.) und Matthias Fahrig (13,85). Lediglich Matthias Fahrig büßte durch einen Patzer zu Beginn seiner Kür Punkte ein. Gleich zu Beginn seiner Präsentation schaffte es der Vize-Europameister nach einem Salto nicht in den sicheren Stand und übertrat die Begrenzungslinie. Danach turnte der Hallenser seine Kür sicher durch und erhielt 13,85 Punkte.

Vorzeitig abgehen vom Pauschenpferd musste Philipp Boy, der für seinen Auftritt 13,85 Punkte erhielt. Fehlerfrei hingegen kamen Marcel Nguyen (13,80 Punkte) und Eugen Spiridonov (14,70 Punkte) durchs Programm.

Die höchste Punktzahl an den Ringen erhielt mit 14,80 Punkten Fabian Hambüchen, gefolgt von Philipp Boy (14,60 Punkte) und Eugen Spiridonov (14,70 Punkte). Auch Marcel Nguyen turnte fast fehlerfrei an den Ringen. Lediglich beim Abgang - einen Doppelsalto rückwärts gebückt - schaffte es der Münchner nicht in den sicheren Stand und damit auch nicht in die Wertung. Der Wettkampfmodus sieht vor, dass lediglich die drei höchsten Punktnoten in die Teamwertung einfließen.

Eine super Leistung lieferte Marcel Nguyen am Sprungtisch ab. Mit 16,00 Zählern erhielt er die höchste Punktwertung aller Turner an diesem Gerät.

Besonders gefreut hat sich Philipp Boy, nachdem er am Reck fehlerfrei durchgekommen ist. Mit der Höchstnote von 15,90 Punkten verwies der Cottbuser Fabian Hambüchen (15,85 Punkte) auf den zweiten Rang.

In der kommenden Nacht bricht das Turn-Team Deutschland zur EM nach Brimingham auf. Entgegen den ursprünglichen Planungen wird das Team mit dem Bus anreisen, da aufgrund des isländischen Vulkans noch immer der Flugverkehr in Europa eingeschränkt ist.
(dtb)
Die Vulkan-Asche bringt nicht nur den Flugverkehr, sondern auch das Programm der Turn-Europameisterschaften gehörig durcheinander.
Der Europäische Turn-Verband UEG hat am Freitag auf die gravierenden Probleme mit den Flugverboten auf dem gesamten Kontinent reagiert und den Beginn der Titelkämpfe in Birmingham um einen Tag nach hinten verschoben, um allen Verbänden die rechtzeitige Anreise zu ermöglichen.
16.04.10
Statt am Mittwoch beginnt die EM nun mit der Junioren-Konkurrenz erst am Donnerstag, 22. April. Die Herren um Mehrkampf-Europameister Fabian Hambüchen gehen erstmals am Freitag an die Geräte. Am Samstag werden demnach zunächst die Mehrkampf-Konkurrenz der Junioren und am Nachmittag die Team-Entscheidung der Herren ausgetragen und das Gesamt-Programm damit um einen Tag verkürzt. Sonntag finden sämtliche Gerätefinals der Junioren und Senioren statt.

«Wir werden bei den Europameisterschaften in Birmingham auf jeden Fall starten. Und wenn wir nach England rüberschwimmen müssen», meinte Cheftrainer Andreas Hirsch und hat das Bestreben, allen Ärger von seinem Team möglichst fernzuhalten. «Wenn jetzt alle nur grübeln und nachdenken, wie wir nach Birmingham kommen, dann lässt die Spannung nach und die ist schwer wieder aufzubauen», sagte der Berliner am Freitag. Auch bei den Deutschen hat der Notfallplan schnell gegriffen: Die Mannschaft wird sich nun bereits am Sonntag gegen 04.00 Uhr per Bus auf die lange Reise begeben und versuchen, mit der Fähre auf die Insel überzusetzen.

Für den Titelkampf will sich Hambüchen bei seinem ersten Heimauftritt der Saison beim Länderkampf gegen Polen am Samstag in Dessau in Schwung bringen. Dort gehen die fünf EM-Starter - neben Hambüchen auch Matthias Fahrig (Halle), Philipp Boy (Cottbus), Marcel Nguyen (Unterhaching) und Eugen Spiridonov (Bous) - in einer Riege an den Start und sollen die mögliche EM-Formation austesten. In Birmingham wird diesmal kein Mehrkampf-Titel vergeben, so dass die volle Konzentration auf dem Team-Ergebnis liegt. Vor zwei Jahren konnten die Deutschen in Lausanne den Vize-Europameistertitel erkämpfen, ähnliches soll nun auch in England wieder gelingen.

Hambüchen, der natürlich wieder die größten Medaillen-Hoffnungen an den EM-Geräten trägt, will Hirsch nicht zusätzlich unter Druck setzen. «Ich erwarte von ihm zunächst in Dessau stabile Leistungen am Boden und am Barren. Am Reck hat er schon dreimal den Titel gewonnen, das ist zwar schön, aber das zählt jetzt nicht mehr: Da muss jede Medaille neu erkämpft werden.» In einer zweiten Riege lässt Hirsch in Dessau seinen Anschluss-Kader mit Sebastian Krimmer (Backnang), Anton Wirt (Stuttgart) und Thomas Taranu (Straubenhardt) vorstellen, die sich noch Hoffnungen ausrechnen bis zur WM im Oktober in die erste Reihe aufzurücken.
(dpa)
Meisterschaftsdebüt für Silva Müller aus Cottbus
Einen weiteren schönen sportlichen Erfolg kann der SC Cottbus Turnen vermelden. Trampolin-Turnerin Silva Müller gehört der deutschen Jugend-Nationalmannschaft an, die vom 18. bis 26. April in Varna (Bulgarien) an den Jugend-Europameisterschaften teilnimmt.
15.04.10
Für die Schülerin der achten Klasse der Lausitzer Sportschule ist es die erste Teilnahme. „Sehr lobenswert ist ihr kämpferischer Einsatz bei den vorangegangenen Qualifikationen“, so ihr Trainer Uwe Marquardt.

Als Drittbeste der Qualifikation in der Altersklasse 14 bis 17 verwies die 14-jährige Turnerin einige fünf- und sechzehnjährige Mitkonkurrentinnen auf die nächsten Plätze. „Silva hat die Fahrkarte zur Jugend-Europameisterschaft verdient erturnt“, so das Fazit des Trainers.

Ihren, neben dem Gewinn mehrerer Meisterschaftsmedaillen, bisher größten sportlichen Erfolg aus der Sicht ihres Trainers, erzielte Silva bei der Schüler-Weltmeisterschaft 2009. Hier belegte sie den 21. Platz. In Deutschland ist Silva in ihrer Altersklasse führend. Beim Kadertest von ganz Deutschland belegte der Schützling von Trainer Uwe Marquardt einen hervorragenden zweiten Platz.

Neben einem erfolgreichen Abschneiden bei den Jugend-EM in Varna strebt die SCC-Trampolin-Turnerin bei den deutschen Meisterschaften erneut einen Meaillengewinn im Einzel und eine weitere Teilnahme bei den Ende des Jahres in Frankreich stattfindenden Schüler-Weltmeisterschaften an.
(lr-online.de)
Turnteam Deutschland in Bestbesetzung zum Länderkampf
Am 17. April treffen die deutschen Turnstars mit Fabian Hambüchen und Co. in der Anhalt-Arena in Dessau auf eine polnische Auswahl. Nach der EM-Generalprobe benennt Cheftrainer Andreas Hirsch das Team für die Turn-EM 2010.
13.04.10
Die Turner vom Turn-Team Deutschland wollen sich so den letzten Schliff für die nur wenige Tage später im britischen Birmingham stattfindenden Europameisterschaften holen.

Cheftrainer Andreas Hirsch will außerdem nach dem Wettkampf die Mannschaft und die Gerätbesetzung für die kontinentalen Titelkämpfe auf der Insel bekannt geben.

"Wir wollen unsere Formation für die Europameisterschaften in Dessau finden und bis dahin noch an der inhaltlichen Entwicklung und an der Stabilität arbeiten", erklärte Hirsch und ergänzt: "Klar ist, wir wollen beim Länderkampf mit der stärksten Formation an den Start gehen".

Diese stärkste Formation wird am Samstag bestehen aus: Fabian Hambüchen (TSG Wetzlar-Niedergirmes), Philipp Boy (SC Cottbus), Matthias Fahrig (SV Halle), Marcel Nguyen (TSV Unterhaching) und Eugen Spiridonov (TV Bous).

Zuletzt wurde 2008 in der Anhalt Arena um Punkte und damals auch um Olympia-Tickets gekämpft. Diesmal treten die Top-Kandidaten für die Europameisterschaften in Dessau an und wollen den Fans zeigen, dass sie EM-Reife besitzen. Schließlich geht es im britischen Birmingham darum, den Vize-Europameistertitel, der 2008 in Lausanne errungen wurde, zu verteidigen.
(DTB)
Vierter Wettkampf, vierter Sieg für den SC Cottbus
Der SC Cottbus ist zur Zeit das Maß der Dinge in der Deutschen Turn-Liga (DTL). Auch beim heimstarken TV Wetzgau setzte sich der deutsche Rekordmeister souverän mit 55:20 Score-Points durch.
12.04.10
Nach dem vierten Sieg im vierten Wettkampf bleiben die Lausitzer souverän an der Tabellenspitze. Nach dem knappen Auftakterfolg für Wetzgau am Boden (5:4) dominierten die Gäste alle weiteren Gerätentscheidungen und kamen so zu einem nie gefährdeten Erfolg. Der Ukrainer Roman Zozulya war mit 14 Zählern erfolgreichster Punktesammler. Weiter dabei waren Victor Weber (12),
Steve Woitalla (11), Robert Juckel (10), Philip Sorrer (8) und Alexander Grötsch. Woitalla überzeugte erneut am Sprung und am Barren. Bei den Gastgebern erturnte Helge Liebrich 14 Score-Points, der damit auch wieder die Führung in der Gesamtwertung übernahm. „Der lange verletzte Victor Weber hat einen guten Wettkampf gezeigt und den verhinderten Philipp Boy gut ersetzt und uns weitergeholfen“, sagte Trainer Christian Adolf, der in Wetzgau den etatmäßigen Coach Karsten Oelsch vertrat.

Aufgrund der Vorbereitungen zu den Europameisterschaften in Birmingham (21. bis 25. April) fehlte Philipp Boy in Wetzgau. Christopher Jursch, in England bei den Junioren dabei, turnte einen Länderkampf. Dagegen scheinen sich die Hoffnungen von Robert Juckel auf einen EM-Start zerschlagen zu haben. Wie schon bei der WM im vergangenen Jahr in London will Bundestrainer Andreas Hirsch (Berlin) dem deutlich jüngeren Sebastian Krimmer (Backnang) den Vorzug am Seitpferd geben.

Für einen kleine Sensation sorgte der FC Bayern München. Der Aufsteiger schlug den amtierenden deutschen Meister KTV Straubenhardt mit 37:30 Score-Points. Für den Klub von Fabian Hambüchen war es die erste Niederlage in der Bundesliga seit der Finalniederlage 2008 gegen Cottbus. Die Münchener lagen von Beginn an in Führung, konnten sich in dem spannenden Wettkampf aber nie entscheidend absetzen. Auf Straubenhardter Seite fand der russische Neuzugang Ruslan Nigmadzyanov nicht zur gewohnten Form und konnte lediglich an zwei Geräten punkten. Zum Matchwinner wurde Nationalturner Brian Gladow (FC Bayern München), der mit 13 Score Points die Topscorer-Wertung für sich entschied.
(lr-online.de)
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