[ 1 | 10 | 20 | 30 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | 100 | 177 ]
Cottbus behält die Oberhand
Titelverteidiger siegt souverän zum Auftakt – Turnkrimi in Wetzgau
21.03.10
Der Deutsche Rekordmeister SC Cottbus feierte gegen das Niedersächsische TurnTeam Hannover/Celle mit einem 44:16 Score Sieg einen erfolgreichen Start in die Saison 2010. Nach einem unentschieden am Boden (5:5 Score Points) konnten sich die Lausitzer bis zur Halbzeit mit 24:9 Score Points schon deutlich absetzen. Nach der Pause konnten die Niedersachsen lediglich den Sprung mit 4:3 Score Points für sich entscheiden. Beim abschließenden Reckturnen zeigten die Cottbuser noch mal ihre ganze Klasse und kamen zu einem hohen 11:1 Erfolg. Herausragend dabei die Übung von Philipp Boy, der für seine Weltklasseübung 15,75 Punkte vom Kampfgericht erhielt. Top Scorer des Wettkampfes wurden gemeinsam Roman Zozulya und Philipp Boy (Beide SC Cottbus) mit 13 Score Points.

Die KTV Straubenhardt behält mit 58:15 Score Points die Oberhand im schwäbischen Duell gegen das TurnTeam Stuttgart und setzt sich zum Auftakt damit an die Tabellenspitze der Bundesliga. Vor Beginn des Wettkampfes mussten die Verantwortlichen aber eine Hiobsbotschaft verkraften. Der mehrfache rumänische Weltmeister Marian Dragulescu musste kurzfristig wegen eines Fußbruches den Wettkampf absagen. Ohne den Ausnahmeturner taten sich die Turner von Trainer Alexei Grigoriew am Anfang schwer und mussten vor der Halbzeit das Pauschenpferd mit 7:4 Score Points den Gästen überlassen. Nach der Halbzeit dominierte der hohe Favorit und gewann alle weiteren Geräte souverän. Top Scorer mit 17 Score Points wurde Nationalturner Thomas Taranu.

Einen Turnkrimi erlebten die Zuschauer in der Großsporthalle von Schwäbisch Gmünd in der Begegnung des heimischen TV Wetzgau gegen den Aufsteiger FC Bayern München. Im letzten Duell behielt Axel Steeb für die Wetzgauer die Nerven und sicherte mit zwei Score Points den Auftakterfolg mit 42:39 Score Points. Nach der Pausenführung von 25:18 Score Points und dem Erfolg am Sprung (6:2) sahen die Hausherren bereits als sicherer Sieger aus. Doch am Barren kam der starke Aufsteiger aus Bayern mit einem 13:5 Sieg wieder in den Wettkampf zurück, so dass am Königsgerät Reck erst die Entscheidung fiel. Top Scorer mit 19 Score Points wurden gemeinsam Helge Liebrich (TV Wetzgau) und der polnische Nationalturner Roman Kulesza (FC Bayern München).

Überraschend deutlich mit 52:20 Score Points siegte die TG Saar gegen das Mitteldeutsche TurnTeam Chemnitz/Halle. Den Grundstein für den Erfolg legten die Saarländer bereits schon bis zur Halbzeit mit einer beruhigenden 31:10 Score Points Führung. Auch nach der Pause konnte der DTL-Finalist vom letzten Jahr weiter punkten und gewannen alle Geräte zum souveränen Auftakterfolg. Auch Vizeeuropameister Matthias Fahrig konnte für die Mitteldeutschen keine großen Akzente im Wettkampf setzen und erzielte lediglich acht Score Points. Top Scorer wurde der usbekische Bronzemedaillengewinner von Peking Anton Fokin mit 18 Score Points.
(dtl)
SCC-Turner wollen ins Finale
Kaum verschnauft, schon geht es weiter für den SC Cottbus Turnen. Nur eine Woche nach dem 34. Turnier der Meister beginnt für die Lausitzer bereits am Sonntag (15 Uhr, Kolkwitz-Center) die neue Saison in der Deutschen Turnliga (DTL). Der Vize-Meister trifft zum Auftakt auf das ambitionierte Niedersächsische Turnteam (NTT) Hannover.
20.03.10
In der Berliner Max-Schmeling-Halle steigt am 27. November das große Finale. Bis dahin stehen für die Cottbuser Riege aber erst einmal sieben Wettkampftage an, die sich wegen der internationalen Höhepunkte wie EM und WM erneut über einige Monate verteilen. Acht Mannschaften kämpfen um den Einzug ins Liga-Finale, wobei dem Vorjahressieger KTV Straubenhardt, unter anderem mit Fabian Hambüchen und Neuzugang Maxim Dewiatowski aus Russland (Mehrkampf-Europameister von 2007), wohl die größten Siegchancen eingeräumt werden müssen.

Der SC Cottbus stapelt vor Saisonbeginn jedenfalls gewohnt tief. „Natürlich wollen wir ins Finale“, sagt Trainer Karsten Oelsch, „aber personell wird es an der einen oder anderen Stelle recht eng.“ Da sind auf der einen Seite zum Beispiel die beiden Berliner, die Oelsch einige Sorgen bereiten. Victor Weber und der aufstrebende Philip Sorrer, der sich in der vergangenen Saison beim SCC zu einer guten Stütze entwickelt hat, sind verletzt. Philipp Boy wird zudem wegen Problemen mit dem Fuß wohl eher nicht am Sprung eingesetzt werden können.

Auf der anderen Seite wird eben jener Boy, möglicherweise auch Robert Juckel, das Hauptaugenmerk auf die Vorbereitung zur Europameisterschaft Ende April richten. „Die internationalen Einsätze haben Priorität“, betont Oelsch, „da muss man in der Liga Abstriche in Kauf nehmen.“ Auch Nachwuchsmann Christopher Jursch wird sich parallel auf die Jugendeuropameisterschaften vorbereiten. Immerhin: Mit Roman Zozulya aus der Ukraine tritt erneut der Routinier und Punktegarant schlechthin für den SC Cottbus an die Geräte. Mit Steve Woitalla gibt es nach einem durchwachsenen Jahr 2009 zudem einen weiteren Lichtblick beim Rekordmeister. „Er ist auf dem Weg der Leistungssteigerung“, sagt Karsten Oelsch. Beim National Team Cup in Buttenwiesen hat er das kürzlich zumindest am Boden schon bewiesen. „Am Sprung und Barren gibt es noch Luft nach oben“, findet Oelsch. Über die Liga-Wettkämpfe soll sich Woitalla stabilisieren. Der Coach hofft jedenfalls auf Erfolgserlebnisse seines Schützlings. „Das ist wichtig für den Kopf.“

Wichtige Erfahrungen soll beim SCC auch weiterhin der Nachwuchs sammeln. Lukas Gallay, Marc Krause, Alexander Grötsch und Ivan Pauleit können sich zum Beispiel Hoffnungen auf Liga-Einsätze machen, einige vermutlich schon für diesen Sonntag gegen Hannover.

Der Gegner strebt mittelfristig die Meisterschaft an und könnte in dieser Saison ein echter Überraschungskandidat sein. Allerdings dürfte der Bundesliga-Auftakt für Nationalmannschaftsturner Robert Weber noch zu früh kommen. Ihm wurde nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr kürzlich eine Metallplatte, die Beschwerden bereitete, wieder entfernt. Zu unterschätzen ist Hannover dennoch nicht. Immerhin hat das Team den Europameister am Barren und Reck-Spezialisten Yann Cucherat aus Frankreich in seinen Reihen. Für einen spannenden Auftakt im Kolkwitz-Center ist also gesorgt.
(lr-online.de)
Erster Wettkampftag der Deutschen Turnliga
Hoffnung auf guten Start für SCC
19.03.10
Am ersten Wettkampftag der Männerbundesliga trifft der deutsche Rekordmeister SC Cottbus auf das Niedersächsische TurnTeam Hannover/Celle und hofft nach zwei Auftaktniederlagen in den letzten Jahren auf einen positiven Saisonstart. Die Lausitzer setzten auf den bewährten Kader um die Nationalturner Robert Juckel und Philipp Boy um das Saisonziel, erreichen des DTL-Finals am 27. November in Berlin, zu realisieren. Die Niedersachsen hatten vor Saisonbeginn vor allem einen Wunsch, mal ohne größere Verletzungssorgen durch die Saison zu kommen. Durch die kurzfristige erneute Operation von Nationalturner Robert Weber ist dieses Ziel vorerst mal durchkreuzt worden. Trotz des Ausfalls ist das Kaderpotential vorhanden um nicht chancenlos in den Auftaktwettkampf zu gehen.

In der Straubenhardt-Halle zum Duell zwischen dem amtierenden Deutschen Meister KTV Straubenhardt und dem TurnTeam Stuttgart. Dabei haben sich die Vorzeichen für dieses Derby doch deutlich gegenüber den Vorjahren verändert. Der Meister konnte sich mit dem Mehrkampfeuropameister Maxim Deviatkowski und dem Ex-Stuttgarter Andre Schaich weiter verstärken, die Stuttgarter mussten neben dem Turner auch noch den Verlust des Hauptsponsors verkraften. Somit wäre alles andere als ein deutlicher Sieg des Hambüchen-Klubs eine Überraschung.

Routine gegen den Jugendstil, so könnte die Überschrift lauten, wenn die TG Saar auf das Mitteldeutsche TurnTeam Chemnitz/Halle trifft. Mit einem routinierten Mannschaftskader , angeführt vom Top Scorer der letzten Saison Eugen Spirirdonov, will die TG Saar wieder den Sprung unter die besten vier Mannschaften Deutschlands schaffen. Die Mitteldeutschen setzen vor allem auf die jugendlichen Eigengewächse um zunächst den Klassenerhalt in der Topliga zu sichern. Herausragend dabei aber der frischgebackene Weltcupsieger von Cottbus Matthias Fahrig, der sich über die Bundesligawettkämpfe in die richtige EM-Form bringen will.

Der FC Bayern München ist wieder dort wo er nach eigenen Aussagen hingehört - in der 1. Bundesliga. Die Münchener Bayern müssen zum Auftakt beim TV Wetzgau antreten und setzen in großen Teilen auf den Aufstiegskader verstärkt durch den Neuzugang Paulo Lando aus Berlin. Der schwäbische Vertreter TV Wetzgau hat sich mittlerweile zum festen Bestandteil der 1. Bundesliga etabliert und erhofft sich für die Zukunft durch das neue Turnzentrum eine weitere Steigerung in der Tabelle. Aushängeschild in der Mannschaft von Paul Schneider ist Helge Liebrich, dem Shootingstar in der deutsche Turnszene vom letzten Jahr.
(dtl)
Deutsche Turner glänzen in Cottbus
Wohlfahrt: "110 Athleten heute keine Selbstverständlichkeit mehr"
18.03.10
Nicht nur Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt ging am Ende in absoluter Hochstimmung aus der Halle, auch das Publikum und die Turner selbst waren sich einig, dass die 34. Ausgabe des Turnier der Meister eine der besten seiner gesamten Geschichte war. Denn auch - oder gerade - ohne ihren Superstar Fabian Hambüchen, der einen Mehrkampf-Auftritt eine Woche zuvor beim American Cup in Worchester/USA der mehrstündigen Qualifikation in der Lausitz-Arena vorgezogen hatte, setzten die deutschen Turnerinnen und Turner Glanzpunkte im Starterfeld aus 25 Nationen.

Allen voran Vize-Europameister Matthias Fahrig, der im Finale am Sprung einen sehr sauberen «Dragulescu» (Doppelsalto vorwärts gehockt mit halber Drehung) mit 16,325 Punkten auf die Matte stellte und damit die Halle zum toben brachte. Ein klares Signal an Chef-Trainer Andreas Hirsch und an die Konkurrenten bei der Europameisterschaft 2010 im April in Birmingham/England. Denn der 7,0-Topschwierigkeit ließ der Hallenser einen sehr sauberen 6,7er Kasamatsu mit eineinhalb Schrauben (15,900) folgen. Seinen 16,122 Punkten hatten die nach ihm turnenden Konkurrenten Alin Jivan (Rumänien) und Jeffrey Wammes (Niederlande) nichts mehr entgegenzusetzen. «Das war eigentlich nur ein Zwischenschritt», sagte Fahrig, der sich dennoch über die Goldmedaille in Cottbus so richtig freute. «Auch der zweite 7er Sprung wird kommen. Die Arbeit ist noch nicht beendet», kündigte der 24-jährige Publikumsliebling an.

Nicht weniger Freude herrschte bei Marcel Nguyen über den ersten Weltcup-Sieg in seiner Karriere, nachdem er kurz zuvor mit 14,850 Punkten das Finale am Boden gewonnen hatte. «Das war beinahe schon das, was ich mir für 2010 vorgenommen habe. Lediglich in der letzten Bahn habe ich noch eine Schraube weggelassen», sagte er. Von Platz eins wurde er dennoch ein bisschen überrascht. «Ich hatte schon gespürt, dass ich eine gute Übung geturnt hatte. Dass es am Ende dann aber so gut war, ist um so besser», freute er. Schon im Vorfeld hatte der 22-jährige Sportsoldat, der im Winter ausgiebig an seinen Übungen gefeilt hat, in diesem Jahr den Angriff auf Mehrkampf-Europameister Fabian Hambüchen angekündigt.

Stehende Ovation vom Publikum bekam danach eine Turnerin, die bereits eine Legende ist und die ihr internationales Debüt beim Turnier der Meister in Cottbus schon vor 22 Jahren für die Sowjetunion gegeben hatte. Die 34 Jahre alte Kölnerin Oksana Chusovitina holte bei ihrem Comeback am Sprung das dritte Weltcup-Gold für den Deutschen Turner-Bund. Zwar hatte ihr Tsukahara gestreckt mit eineinhalb Schrauben einen kleinen Schönheitsfehler (und endete auf dem Hosenboden), doch in Verbindung mit dem Vorwärtssalto gestreckt mit einer Schraube reichte die gezeigte Schwierigkeit, um die restliche Konkurrenz in Schach zu halten. «Ich hoffe, dass es das letzte Mal in diesem Jahr war, dass ich auf dem Hintern lande», sagte sie. Nun steht auch für sie die Vorbereitung auf die Europameisterschaft im Mittelpunkt.

Wie dicht Freud und Leid im Turnen beieinander liegen können, verdeutlichte Lokalmatador Philipp Boy, der als erster der Qualifikation ins Finale am Reck eingezogen war. Trotz zweieinhalb Monaten Trainingsrückstands wegen seiner Bundeswehr-Grundausbildung zauberte der 22-jährige Lausitzer gleich zweimal eine absolute Weltklasseübung aus dem Hut. Mit einem Fuß bereits auf dem Sieger-Treppchen verschenkte er die Medaille beim Abgang vom Gerät. «Ich hatte mich schon gefreut, dann war da irgendwas mit der Stange und ich hatte plötzlich keinen Halt mehr», erklärte er seine missratene Landung. Boys Teamkollege Robert Juckel kam in der Freitags-Qualifikation über Platz 21 am Pauschenpferd zwar nicht hinaus, ließ aber inhaltlich erahnen, dass für ihn der EM-Zug noch längst nicht abgefahren ist.

Die Tübingerin Marie-Sophie Hindermann errang am Sonntag die letzte Medaille für den DTB. Für ihre Übung am Stufenbarren gaben die Kampfrichter 13,750 Punkte (D-Wert 5,6), Turnlegende Eberhard Gienger durfte der sympathischen Schwäbin dafür anschließend die Bronzemedaille überreichen. Ohne Edelmetall blieb trotz drei Finalteilnahmen diesmal Nachwuchstalent Maike Roll aus Söllingen.

«Es ist heute beileibe keine Selbstverständlichkeit mehr, dass 110 Athleten aus 25 Nationen zu einem B-Weltcup vor einem nahezu ausverkauftem Haus antreten», erklärte Mirko Wohlfahrt. Und zu Recht ist der ehemalige Leistungsturner stolz auf seine Veranstaltung. Denn seine Zahlen dürften manch anderem Veranstalter in der Weltcup-Serie die Tränen in die Augen treiben. In Cottbus ist es der besondere Geist, die außergewöhnliche Stimmung, die scheinbar endlos vielen freiwilligen Helfer in der Organisation und nicht zuletzt das alljährliche Abschlussbankett, welches unter Turnern einen geradezu legendären Ruf genießt, die die Stars der Szene immer
wieder anziehen und über das vergleichsweise niedrige Preisgeld hinwegsehen lassen. Sorgen wegen der Neuregelung des Weltcups macht sich Wohlfahrt daher noch nicht. «Ganz klar. Wir werden uns auch 2011 wieder um die Ausrichtung eines Weltcups bewerben», kündigte er an und hofft darauf, dass auch der Internationale Turnverband die weltweite Ausnahmestellung des Turniers der Meister weiterhin anerkennt.
SC Cottbus wird von adidas ausgestattet
Mobile Fitness/adidas Gymnastics Kooperationspartner des Rekordmeisters im Turnen
18.03.10
Mobile Fitness, in der Funktion als adidas Gymnastics Vertriebspartner für Deutschland, und der SC Cottbus Turnen e.V. haben eine Kooperation bis mindestens 2012 abgeschlossen. Im Rahmen der Partnerschaft wird Mobile Fitness zukünftig unter anderem die Bundesligariege des SCC mit adidas Textilien und Schuhe ausstatten.

Die Vertragsunterzeichnung nahmen der für adidas Gymnastics verantwortliche Vertriebspartner Wolfgang Bohner (Mobile Fitness) sowie für die Cottbuser Seite der Geschäftsführer der Fördergesellschaft Mirko Wohlfahrt vor.

„Wir freuen uns riesig über diese Partnerschaft mit dem global player adidas,“ so Wohlfahrt. „Innovative Technologien und herausragende Qualität sind beiderseits Grundlagen der Zusammenarbeit. Wir werden ein verlässlicher Partner sein, der höchsten Ansprüchen gerecht wird.“

Wolfgang Bohner: "Wir haben mit den Cottbusern unseren Wunschpartner unter Vertrag nehmen können. Das sympatische Team wird die Marke adidas in den Turnsport kommunizieren und somit Erfolgsgarant für unseren Markenauftritt in dieser Sportart."
Bundesligastart für SCC - Ziel ist die Hauptstadt
Hannover starker Auftaktgegner
18.03.10
Am kommenden Sonntag startet der SC Cottbus in seine 20 Erstligasaison der Turner. Auftaktgegner wird das Niedersächsische Turnteam Hannover / Celle sein, ein für die Cottbuser Rekordmeister historisch gesehen unangenehmer Gegner. Es sei daran erinnert dass die erste Niederlage der Cottbuser auf das Konto von Hannover ging (1993). Wiederstarkt brachte das NTT die Cottbuser bereits im letzten Jahr in Berlin an den Rand einer Niederlage und zählt nicht zuletzt deshalb zu den Geheimfavoriten für einen Finaleinzug in die Berliner Max-Schmeling-Halle am 27.11.2010.

Der SC Cottbus Turnen e.V. hat als Vizemeister des Jahres 2009 einen erneuten Medaillengewinn avisiert, zumal es nach dieser Saison zum Finale ins recht heimatnahe Berlin geht. Trainer Karsten Oelsch setzt dabei auf die langjährigen Leistungsträger, die es erneut gelang in Cottbus zu halten. Dazu gesellen sich Nachwuchskräfte, die vor allem an den vereinseigenen Vorbildern weiter wachsen sollen.

Angeführt wird die SCC-Riege erneut von Leistungsträgern wie Philipp Boy, Robert Juckel und dem ukrainischen Nationalturner Roman Zozulya. Dazu gesellen sich, wie die Jahre davor, mit Philip Sorrer, Steve Woitalla, und Viktor Weber weitere Talente.

"Wir wollen unbedingt nach Berlin", formuliert SCC-Routinier Robert Juckel das Cottbuser Saisonziel kurz und knapp. "Auf dem Weg dorthin, sollen auch unsere jungen Talente wie Christopher Jursch und Alexander Grötsch immer wieder ihre Einsatzchance erhalten“, so der deutsche Nationalturner weiter.

„Die großartigen Erfolge aus den Meisterjahren zu wiederholen, wird schier unmöglich. Straubenhardt wird nach nochmaligen Investitionen auf dem Transfermarkt die Deutsche Turnliga nach Belieben dominieren. Wir wollen in den Kampf um die Medaillen eingreifen, mehr zu fordern wäre vermessen", pflichtet auch SCC-Trainer Karsten Oelsch seinem Schützling bei.
FIG ordnet Weltcup-Serie neu
Chance für das Turnier der Meister?
16.03.10
Der Internationale Turnerbund FIG wird auch ab 2011 aller Voraussicht nach weiterhin eine Serie mit A- und B-Weltcups durchführen. Neu dabei ist, dass an den A-Weltcups nur die besten 12 Turner der Weltrangliste teilnehmen dürfen. Bei B-Weltcups wie dem Turnier der Meister® können die Top 12 ihren Status sichern, in der Weltrangliste unterhalb Rang 12 platzierte Athleten können sich hier für die A-Serie qualifizieren. Somit werden die "Challenger Cup" genannten B-Weltcups sportlich aufgewertet. Ein beispielsweise auf Platz 14 der Weltrangliste geführter Turner könnte mit einem Sieg bei einem B-Turnier punktemäßig in die A-Serie aufsteigen; Turner der A-Serie könnten ihre Platzierung aber auch bei einem B-Weltcup verteidigen. So dürfte auch für die Zukunft garantiert sein, dass Cottbus ein Ensemble an Turnstars als Gäste begrüßen darf.

Schon längst ist es kein Geheimnis mehr, dass das Traditionsturnier in der Lausitz von weitaus mehr lebt, als vom Preisgeld. Die Superstars der Branche finden immer wieder ihren Weg in die Lausitz-Arena. Auch oder gerade weil Organisation, Stimmung, Ablauf und Flair in Cottbus etwas mehr stimmen als im Rest der Welt.

Dennoch ist und bleibt gerade das Turnier der Meister® eine Veranstaltung im internationalen Turnzirkus, die immer wieder Stars aus der sogenannten zweiten Reihe hervorbringt. Allein 2008 standen fünf TurnerInnen in Cottbus auf dem obersten Treppchen, die Gleiches bei den Olympischen Spielen in Peking auch taten. Nicht alle waren vorher DIE Stars am Turnhimmel. Cottbus ist und bleibt mit seinem frühen Termin ein Gradmesser und ein Sprungbrett für die Welt- und Kontinentalmeisterschaften.

Bei all den positiven Aussichten, ist allerdings noch offen, ob das traditionsreichste Turnier von internationalem Format den Status eines Weltcups behält. Schon seit Jahren turnt die Weltelite nur mit einer "Sondergenehmigung" in Cottbus, da es mit dem Stuttgarter "DTB-Pokal" ein weiteres Weltcup-Turnier auf deutschem Boden gibt. Ein "Unding" laut FIG-Regelwerk.

Dass die Lausitzer Veranstaltung zur A-Serie aufsteigen kann, ist ausgeschlossen. Bestimmte Anforderungen wie eine Hallenkapazität von mindestens 4.000 Zuschauern sind in Cottbus nicht zu gewährleisten.

Nun ist die FIG gefragt, die Cottbuser "Sondergenehmigung" zu verlängern. Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt sieht für das Traditionsturnier gute Chancen. "Wir werden uns natürlich auch 2011 um die Austragung des Turnier der Meister als Weltcup bewerben. Die Athleten und Delegationen haben sich längst zu Cottbus bekannt. Allein am vergangenen Wochenende gingen 110 Athleten aus 25 Nationen in der Lausitz an den Start. Zahlen von denen manch andere Turniere träumen."
Günther-Nowka-Ehrenpreis 2010
Herzlichen Glückwunsch Günther Taubert
15.03.10
In ehrendem Gedenken an Günther Nowka, dem 'Vater' des Turniers der Meister und Cheforganisator bis 1996, wurde der Günther-Nowka-Ehrenpreis ins Leben gerufen.

Jährlich werden im Rahmen des Turniers Personen geehrt, die sich besondere Verdienste um die Entwicklung des Turnsports in der Lausitz erworben haben.

In diesem Jahr wurde Günther Taubert von der SG Einheit Spremberg, für seine langjährige Tätigkeit im Turnen mit diesem Preis geehrt.

Traditionsgemäß wurde Ihm die Auszeichnung vom Turnierdirektor des Turniers der Meister Mirko Wohlfahrt und der Vorsitzenden des TB Lausitz Daniela Neumann überreicht.
(scc)
„Rausgeschmiert“ auf den sechsten Platz
Philipp Boy war am gestrigen Sonntag untröstlich. Als Qualifikationsbester war der Lokalmatador beim 34. Turnier der Meister ins Reckfinale eingezogen. Doch der Cottbuser verpatzte am „Königsgerät“ den Abgang und wurde am Ende nur Sechster, während sich Vize-Weltmeister Epke Zonderland aus den Niederlanden als Gewinner feiern ließ. Weltcup-Siege bejubeln durften in der Lausitz-Arena drei andere Turner des Turnteams Deutschland: Marcel Nguyen (Boden), Oksana Chusovitina (Sprung) und Matthias Fahrig (Sprung).
15.03.10
Völlig ungläubig schaute Philipp Boy nach seiner unsanften Landung auf dem Hosenboden immer wieder auf seine rechte Hand und schüttelte tief enttäuscht den Kopf. Kurz zuvor hatte er zunächst eine Spitzen-Übung sauber durchgeturnt und sich dann mit der missglückten Landung schließlich alle Medaillenchancen verbaut. „Ich hab' mich kurz vor dem Abgang schon gefreut, doch dann hatte ich plötzlich keinen Halt mehr, irgendwas war da mit der Stange, ich bin richtig rausgeschmiert“, blickte Boy später zurück. „Ausgerechnet in Cottbus beim Heimturnier, vor Freunden und Bekannten“, habe er noch auf der Matte sitzend gedacht.

Die Übung an sich hat der 22-Jährige nur wenige Wochen vor der Europameisterschaft in Birmingham schon richtig gut drauf. „Umso ärgerlicher ist es, dass es so ein Ende genommen hat“ haderte Boy.

Turnier-Direktor zufrieden

Ein Platz auf dem Podium hätte tatsächlich das I-Tüpfelchen auf dem Cottbuser Turnier sein können. Darauf hatten nicht nur die knapp 2000 Zuschauer in der sehr gut gefüllten Lausitz-Arena gehofft. Auch Turnier-Direktor Mirko Wohlfahrt hatte sich diese „Krönung für uns als Gastgeber“ sehr gewünscht. Dennoch zeigte er sich zufrieden mit der 34. Auflage des traditionsreichen Turniers. „Das war das am besten organisierte Turnier aller Zeiten“, freute sich Wohlfahrt. „Alles hat reibungslos geklappt, ich bin sehr stolz auf das Organisationsteam. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung.“

Einen gelungenen Auftritt legten auch die deutschen Teilnehmer hin. 14 Finalplätze hatten sie sich erturnt und immerhin drei Siege sowie einen dritten Platz eingefahren. Den holte Marie Sophie Hindermann aus Tübingen bereits am Samstag. Keine Mühe mit ihrem Sieg beim Sprung hatte Oksana Chusovitina angesichts des recht schwachen Teilnehmerfeldes.

Erster Sieg für Nguyen

Am Samstag legte auch Marcel Nguyen die beste Boden-Übung hin und konnte sich anschließend über seinen ersten Weltcup-Sieg freuen. „Das kam schon überraschend für mich. Ich war zwar gut vorbereitet, aber das war eine schwere, neue Übung“, sagte der Unterhachinger, der zudem Vierter an den Ringen und Sechster am Barren wurde. „Eher am Boden als am Sprung“ hatte sich Matthias Fahrig „was ausgerechnet“. Dass der EM-Zweite von 2009 am Boden in Cottbus letztlich beim Sprung gewann, nahm der Hallenser gern in Kauf. In Richtung EM blickend und auf seine Medaille zeigend, meinte er: „Wenn dabei nochmal sowas rausspringt, wär das okay.“

Fahrig, Nguyen und auch Philipp Boy haben in Cottbus ganz sicher bewiesen, dass bei der EM mit ihnen zu rechnen ist. Eine kleine Kampfansage schickte Nguyen auch an Teamkollege Fabian Hambüchen, der auf das Turnier in Cottbus zugunsten des American Cups verzichtet hatte: „Der Fabian wird schon wissen, dass es in Deutschland nicht nur ihn allein gibt.“ Die Zuschauer in Cottbus haben sich davon auf jeden Fall überzeugen können.
(lr-online.de)
2. Finaltag
2nd finals' day
14.03.10
Am letzten Tag des 34. Turniers der Meister ging der Titel am Sprung an den Hallenser Matthias Fahrig! Am Barren gewann Yosuke Hoshi (JPN) und der Niederländer Epke Zonderland holte Gold am Reck. Nach einem Fehler beim Abgang blieb für Philipp Boy Rang 6. Bei den Frauen holte sich die Russin Tatiana Solovyeva den Titel am Balken und am Boden gewannen Kristina Vaculik (CAN) und Marta Pihan (POL).

Today the title on vault went to Germany's Matthias Fahrig and Tatiana Solovyeva from Russia won on beam. Yosuke Hoshi (JPN) took the title on parallel bars and Kristina Vaculik (CAN) and Marta Pihan (POL) were the winners on floor. The last gold medal on high bar went to Epke Zonderland (NED).

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Finale Balken Frauen / women's beam final

Ergebnisse / Results
1. Tatiana Solovyeva (RUS) 14.775 (D-score 5.8)
2. Kristina Vaculik (CAN) 14.425 (D-score 5.7)
3. Vasiliki Millousi (GRE) 14.250 (D-score 5.7)
4. Marie Sophie Hindermann (GER) 13.475 (D-score 5.4)
5. Maike Roll (GER) 13.425 (D-score 5.6)
6. Jessica Diacci (SUI) 13.225 (D-score 5.1)
7. Fiona Novak (SLO) 12.725 (D-score 5.2)
8. Marta Pihan-Kulesza (POL) 12.375 (D-score 5.1)

Sichere Vorstellungen gab es zu sehen im Schwebebalken- Finale - alle Turnerinnen blieben auf dem Gerät. Nach Pech gestern am Stufenbarren lief es heute besser für Tatiana Solovyeva aus Russland. Sie präsentierte eine schöne Übung, wenn auch nicht ganz so überzeugend wie in der Qualifikation, und beeindruckte mit dem höchsten Schwierigkeitswert von 5.8. Begeistert war das Cottbusser Publikum von ihrer Kombination aus Rondat – Rückwärtssalto gestreckt! Nach Silber am Sprung und Gold am Stufenbarren gab es am Balken die dritte Medaille für Kristina Vaculik aus Kanada. Sie ging auch heute wieder sehr konzentriert ans Werk und kam ohne Fehler durch die Übung. Sehr elegant präsentierte sich die drittplatzierte Vasiliki Miloussi aus Griechenland. Sie zeigte schöne gymnastische Sprünge und auch die Akrobatik klappte, so turnte sie als einzige in diesem Finale den schwierigen Doppelsalto gebückt als Abgang. Die beiden deutschen Vertreterinnen Marie Sophie Hindermann und Maike Roll kamen ebenfalls solide, nur mit leichten Wacklern, durch ihre Übungen und präsentierten sich gut vorbereitet für die kommenden Europameisterschaften. Etwas Pech hatte die Vorjahressiegerin Marta Pihan-Kulesza (POL), sie hatte heute mit einigen Wacklern zu kämpfen und auch eine Kombination klappte nicht. Somit wurde es für sie dieses Mal nur der letzte Platz.
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Solid performances were seen in the beam final – all gymnasts remained on the apparatus. After bad luck the day before on uneven bars it went better on beam for Tatiana Solovyeva from Russia. She showed a beautiful routine, although her performance in the qualification still was a little bit better, and impressed also with the highest difficulty score of 5.8. The audience was especially thrilled by her round-off – layout combination! After she already had won silver on vault and gold on uneven bars, it was the third medal for Kristina Vaculik from Canada then on beam. Also in this final she presented a very concentrated performances and remained without mistakes. The bronze medalist Vasiliki Miloussi (GRE) showed a very elegant routine and also the acrobatic elements went well. She was the only gymnast in this final who showed the difficult double somersault bwd. piked dismount. The two German competitors in this final showed solid performances but with slight insecurities. Last year’s winner Marta Pihan-Kulesza had bad luck. She had a few insecurities in her routine and also one combination didn’t work well. So this year it only was the 8th place for her.
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Finale Sprung Männer / men's vault final

Ergebnisse / Results
1. Matthias Fahrig (GER) 16.112
2. Alin Jivan (ROU) 15.787
3. Jeffrey Wammes (NED) 15.437
4. Samir Ait Said (FRA) 15.312
5. Timo Niemelae (FIN) 15.300
6. Tomi Tuuha (FIN) 15.275
7. Jevgenij Sapronenko (LAT) 14.962
8. Rok Klavora (SLO) 14.862

Matthias Fahrig schaffte es, seine sehr gute Vorstellung aus der Qualifikation zu wiederholen. Mit einem tollen „Dragulescu“ (Überschlag – Doppelsalto vorwärts gehockt mit halber Drehung, 16.325) und einem sehr guten Kasamatsu mit 1 ½ Schrauben (15.900) gewann er das Finale am Sprung! Gut 3 Zehntel hinter ihm blieb Rumänien’s Schrauben- Künstler Alin Jivan mit seinen ebenfalls sehr beeindruckenden Kasamatsu mit 1 ½ Schraube und Überschlag – Salto vorwärts gestreckt mit 2/1 Schraube. Für den Vorjahressieger Jeffrey Wammes aus den Niederlanden reichte es mit dem Jurchenko mit 2 ½ Schrauben und Kasamatsu mit ganzer Schraube heut „nur“ für die Bronze Medaille. Er hatte Probleme bei der Landung seines schwierigen ersten Sprunges. Lettlands Sprung- Star Jevgenij Sapronenko kam heute mit einem Sturz nicht über Platz 8 hinaus.
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Matthias Fahrig managed to repeat his good performance from the qualification. With a great “Dragulescu” (handspring – double somersault fwd. tucked with ½ turn, 16.325) and a very good Kasamatsu with 1 ½ twists (15.900) he won the final on vault! Romania’s Alin Jivan, who thrilled the audience with his amazingly quick twists, remained about 3 tenths behind the winner. He, too, showed good vaults, Kasamtstu with 1 ½ twists and the difficult handspring – layout fwd. with 2/1 twists. Last year’s winner Jeffrey Wammes (NED) this year ended up on the third place with the difficult Yurchenko with 2 ½ twists and Kasamatsu with 1/1 twist. He couldn’t reach a higher position today due to problems with the landing of his first vault. Latvia’s vault star Jevgenij Sapronenko had a fall and therefore ended this final on the last position.
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Finale Boden Frauen / women's floor final

Ergebnisse / Results
1. Kristina Vaculik (CAN) 13.950 (D-score 5.3)
1. Marta Pihan-Kulesza (POL) 13.950 (D-score 5.4)
3. Jessica Diacci (SUI) 13.175 (D-score 5.1)
4. Tatiana Solovyeva (RUS) 13.100 (D-score 5.1)
5. Maike Roll (GER) 12.975 (D-score 4.7)
6. Anysia Unick (CAN) 12.950 (D-score 5.2)
7. Marie Sophie Hindermann (GER) 12.850 (D-score 4.8)
8. Irina Volodchenko (UZB) 12.425 (D-score 4.5)

Im Finale am Boden hatten einige Turnerinnen zu kämpfen. Die sauberen Landungen klappten nicht immer und auch der Schwierigkeitsgrad der Übungsinhalte war bei einigen der Starterinnen in der Qualifikation noch höher gewesen. Dies galt jedoch nicht für Kristina Vaculik (CAN) – Mit Gold in diesem Finale sicherte sie sich bei ihrer vierten Finalteilnahme ihre vierte Medaille. Somit ist sie die erfolgreichste Turnerin des Turniers der Meister 2010! Den ersten Platz teilt sie sich mit Marta Pihan aus Polen, die eine sowohl ausdrucksstarke als auch elegante Übung präsentierte. Und auch die Akrobatik mit unter anderem einem Doppeltwist gehockt und 2 ½ Schraube klappte. Rang drei ging überraschend an die junge Schweizerin Jessica Diacci. Die deutschen Starterinnen Maike Roll und Marie Sophie Hindermann mussten beide Einbußen im Schwierigkeitswert hinnehmen. Mit D- Noten von 4.7 bzw. 4.8 reichte es nur für die Plätze 5 und 7. Sie zeigten jedoch schöne Übungen und kamen ohne größere Fehler durch’s Programm.
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In the floor final a few of the competitors had problems with the landings today and also some of the D-scores in the qualification still were higher. This however was not the case for Kristina Vaculik (CAN) – with gold in this final she secured herself the fourth medal in her fourth final. Through that she became the most successful female gymnast of the Tournament of Masters 2010! In this final she shared the top rank with Poland’s Marta Pihan who showed an as well expressive as also elegant routine. And also the acrobatic elements, including a high double arabian and a 2 ½ twist, went well. A surprising bronze medal went to the young Jessica Diacci from Switzerland. The German competitors Maike Roll and Marie Sophie Hindermann both had lower D-scores than in the qualification. With D-scores of 4.7 resp. 4.8 they ended up on the places 5 and 7. However, they showed nice routines and managed to get through them without major mistakes.
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Finale Barren Männer / men's parallel bars final

Ergebnisse / Results
1. Yosuke Hoshi (JPN) 15.425 (D-score 6.2)
2. Epke Zonderland (NED) 15.300 (D-score 6.1)
3. Claudio Capelli (SUI) 15.250 (D-score 6.2)
4. Roman Kulesza (POL) 15.225 (D-score 6.0)
5. Anton Fokin (UZB) 15.200 (D-score 6.2)
6. Marcel Nguyen (GER) 15.050 (D-score 6.2)
7. Takuya Niijima (JPN)14.950 (D-score 6.0)
8. Matthias Fahrig (GER) 14.825 (D-score 6.3)

Im Finale am Barren ging der Sieg an Yosuke Hoshi aus Japan, welcher heute die beste Technik am Gerät präsentierte. Für seinen sowohl schwierigen als auch eleganten Vortrag erhielt er 15.425 Punkte. Knapp dahinter folgt der Niederländer Epke Zonderland, welcher das Cottbusser Publikum mit spektakulären Elementen, unter anderem einem hohen Salto vorwärts zwischen den Holmen, zum Staunen brachte. Insgesamt war das Feld am Barren sehr eng beieinander. So hatte der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele Anton Fokin nur leichte Standprobleme bei seinem schwierigen Doppelsalto vorwärts Abgang und es reichte trotzdem nur für den 5. Platz in diesem Finale. Marcel Nguyen erhöhte den Schwierigkeitsgrad seines Abgangs mit dem Tsukahara gehockt, hatte jedoch mit leichten Unsicherheiten während der Übung zu kämpfen. Sein Mannschaftskollege Matthias Fahrig musste mit einem Zwischenschwung improvisieren und zeigte auch weitere Unsauberkeiten. Ansonsten wäre mit seiner D-Note von 6.3, der höchsten in diesem Finale, sicherlich mehr als der 8. Platz drin gewesen.
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In the final on parallel bars the victory went to Yosuke Hoshi from Japan who showed the best technique on this apparatus today. For his as well difficult as also elegant performance he got the score of 15.425. Narrowly behind him followed Epke Zonderland (NED) who thrilled the audience with spectacular elements, among them a high somersault fwd. between the bars. Overall the competitors on parallel bars remained quite close together. So the Olympic bronze medalist Anton Fokin only had slight problems on the landing of his difficult double somersault fwd. dismount but nonetheless couldn’t reach a higher position than the 5th place. Germany’s Marcel Nguyen increased the level of difficulty of his dismount and showed his brilliant full-in. However, before that he had a few insecurities in his performance. His team-mate Matthias Fahrig had to improvise with an additional swing in his routine. Otherwise with the highest D-score in this final, 6.3, he certainly would have reached a higher position than the 8th place.
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Finale Reck Männer / men's high bar final

Ergebnisse / Results
1. Epke Zonderland (NED) 15.825 (D-score 6.9)
2. Yosuke Hoshi (JPN) 15.600 (D-score 6.6)
3. Takuya Niijima (JPN) 15.400 (D-score 6.6)
4. Jeffrey Wammes (NED) 15.075 (D-score 6.4)
5. Roman Kulesza (POL) 14.975 (D-score 6.5)
6. Philipp Boy (GER) 14.350 (D-score 6.6)
7. Ivan San Miguel (ESP) 13.800 (D-score 5.5)
8. Andrey Cherkasov (RUS) 10.375 (D-score 3.3)

Am Reck lagen alle Hoffnungen des Cottbusser Publikums auf Philipp Boy und es ging auch gut los. Wie schon in der Qualifikation zeigte er eine super Übung mit einem tollen Kolman und guten gesprungenen Drehungen . Doch dann rutschte er vor dem Abgang mit einer Hand ab und statt des geplanten Doppelsalto gestreckt mit Doppelschraube wurde es „nur“ ein Doppelsalto, welchen er auch nicht zum Stand brachte. Neben den Abzügen in der Bewertung für die Ausführung waren es auch 3 Zehntel weniger in der D-Note als noch in der Qualifikation. Dadurch platzte der Traum vom Titelgewinn und es wurde der 6. Platz. Yosuke Hoshi (JPN) und Epke Zonderland (NED) tauschten nach dem Barrenfinale die Plätze, jetzt am Reck ging Gold an den Niederländer und der Japaner gewann Silber. Epke Zonderland präsentierte dem Cottbusser Publikum eine tolle Flugshow mit einem hohen „Kolman“, Doppelsalto rückwärts über die Stange mit ganzer Schraube, und brachte auch den Rest seiner Übung auf den Punkt. Mit 6.9 hatte er auch mit dem Schwierigkeitsgrad seiner Übung die beste Ausgangsposition in diesem Finale.
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On high bar the hopes of the audience in Cottbus were on „their“ gymnast Philipp Boy - and it started well. Like in the qualification he showed a great routine with a perfect Kolman and beautiful jumped turns. However, then he slipped away with his hand before the dismount. Instead of the planned layout double-double it “only” became a double somersault and he also fell on the landing. This caused deductions in the score for the execution and also the D-score was 3 tenths lower than in the qualification. That meant the dream of the victory was gone for him and he ended up on the 6th place. Yosuke Hoshi (JPN) and Epke Zonderland (NED) exchanged places after the parallel bars final. In the high bar final the gold medal went the gymnast from the Netherlands and the Japanese competitor won silver. Epke Zonderland once again thrilled the audience with his flight elements, including a great Kolman (double somersault bwd. over the bar with a 1/1 twist) and also the rest of the routine went very well. With 6.9 he also had the highest D-score in this final.
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