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"Ich lebe, um wieder zu siegen"
Der frühere Turner Ronny Ziesmer kehrt als Querschnittgelähmter in den Wettkampfsport zurück - Als Handbiker startet er beim Berlin-Marathon
16.09.09
Am 12. Juni 2004 hatte sich der ehemalige Weltklasseturner Ronny Ziesmer in Kienbaum beim Training für die Olympischen Spiele in Athen die Halswirbelsäule gebrochen. Der in Cottbus lebende Student der Biotechnologie ist seither querschnittsgelähmt und besitzt als so genannter schlechter Tetraplegiker nur noch eingeschränkte Beugemuskeln in Armen und Schultern. Das Handicap hält den 30-Jährigen aber nicht davon ab, am Sonntag in Berlin als Handbiker in einem handbetriebenen Rollstuhl auf drei Rädern erstmals bei einem Marathon zu starten.

Die Welt: Herr Ziesmer, freuen Sie sich auf Sonntag?

Ronny Ziesmer: Sicher, denn ich bin gespannt, auf was ich mich eingelassen habe. Gewissermaßen beginnt am Sonntag für mich damit ein neuer Lebensabschnitt. Nach fünf Jahren bin ich zurück als Wettkämpfer. Das hatte ich mir nicht träumen lassen.

Die Welt: Sind Sie von sich überrascht?

Ronny Ziesmer: Zumindest dahingehend, dass ich bei einem Marathon starte. Das wäre mir, als ich noch laufen konnte, nie in den Sinn gekommen. Ich empfand es als Wahnsinn, wie Sportler so viele Kilometer rennen konnten.

Die Welt: Muten Sie sich mit einem Marathon nicht gleich zu viel zu?

Ronny Ziesmer: Ich muss ja die 42,195 Kilometer nicht laufen. Bei kluger Krafteinteilung werde ich schon durchkommen. Schließlich kann ich auch mal aufhören zu kurbeln, und trotzdem rolle ich. Außerdem fahre ich ja nicht allein.

Die Welt: Wer begleitet Sie?

Ronny Ziesmer: Heinrich Köberle. Er ist ein alter Hase, hat über 150 Marathons bestritten und viermal bei den Paralympics gewonnen. 1982 siegte er zum ersten Mal beim Berlin-Marathon. Bei ihm habe ich mich vorbereitet. Trotz seiner 63 Jahre würde er mir davonfahren, doch er wird bis zum letzten Meter an meiner Seite bleiben.

Die Welt: In welcher Zeit möchten Sie ins Ziel kommen? Der Streckenrekord liegt bei 1:05,46 Stunden.

Ronny Ziesmer: Die Zeit ist zweitrangig. Ich will das Erlebnis aufsaugen; das erste Mal ist immer etwas ganz Besonderes. Vor Hunderttausenden Zuschauern habe ich noch nie einen Wettkampf bestritten, und als Turner hätte ich das auch nie erlebt

Die Welt: Denken Sie oft an die Zeit zurück, als sich Ihr sportliches Leben in der Turnhalle abspielte?

Ronny Ziesmer: Nein. Ich weiß, dass es das nicht mehr geben wird, also brauche ich auch keine Gedanken daran verschwenden, was wäre wenn....

Die Welt: Und es berührt Sie auch nicht, sich ausgerechnet in Kienbaum/Brandenburg auf Ihren ersten Marathon vorzubereiten, dort, wo der Trainingsunfall passiert ist?

Ronny Ziesmer: Der Ort hat nichts mit meiner Verletzung zu tun. Fehler passieren. Ich bin ein Mensch, der macht Fehler. Dass er so gravierende Auswirkungen hat, ist natürlich tragisch. Doch die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen.

Die Welt: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, beim Marathon zu starten?

Ronny Ziesmer: Das erste Mal saß ich im Handbike, als ich noch im Krankenhaus war. Das war im Frühjahr 2005. Errol Marklein, der wie kaum ein Zweiter die Rollstuhlszene bewegt hat, kam zu mir und setzte mich in solch ein Gefährt. Das war lustig und hat auch gleich Spaß gemacht, weil ich viel schneller fahren konnte als mit einem normalen Rollstuhl. Mir wurde gleich klar, dass dies eine der ganz wenigen Sportarten ist, die ich ausüben könnte.

Die Welt: Was aber gab nun den Ausschlag?

Ronny Ziesmer: Mit jedem gefahrenen Kilometer kam der Leistungssportler mehr durch. Ich leckte Blut. Zu Jahresbeginn habe ich mir dann für 7500 Euro eine maßgefertigte Rennmaschine von Errol gekauft und begonnen, mit einem Marathonstart zu liebäugeln. Seither trainiere ich viermal wöchentlich zwischen 60 und 80 Kilometer. Wissen Sie: Ich lebe, um wieder zu siegen. Einen Marathon durchzustehen, empfinde ich als gigantischen Erfolg.

Die Welt: Wie haben Ihre ehemaligen Turnkollegen um Fabian Hambüchen reagiert, als Sie von Ihrem Ansinnen erfahren haben?

Ronny Ziesmer: Die finden das toll und freuen sich für mich. Das habe ich an Ihren Reaktionen gespürt, was mir auch richtig gut tat. Bevor ich am Sonntag ins Handbike steige, werde ich Fabian und die anderen am Vortag noch in der Max-Schmeling-Halle bei der Champions Trophy sehen, wo ich als Co-Kommentator für das ZDF dabei sein werde.

Die Welt: Als TV-Kommentator haben Sie sich einen Namen gemacht. Wird das auch als Marathonstarter der Fall sein? Heinrich Köberle glaubt, dass Sie eines Tages an den ParaIympics teilnehmen werden.

Ronny Ziesmer: Dafür müsste ich irrsinnig viel und hart trainieren. Als schlechter Tetraplegiker, der nur noch mit den Bizeps kurbeln kann, bin ich im Vergleich mit den anderen Geschädigten, die auch noch ihre Trizeps und andere Muskelgruppen einsetzen können, extrem benachteiligt. Wir werden sehen, was die Zukunft noch alles bringt. Zu tun habe ich auch so genug.

Die Welt: Und zwar?

Ronny Ziesmer: Bis 2011 möchte ich mein Studium abschließen. Und dann will ich als Botschafter meiner Stiftung "Allianz der Hoffnung" weiter fleißig Geld akquirieren, um die Forschung auf dem Gebiet der Nervenzellen-Regeneration voranzutreiben. Ich wünsche mir, dass es künftig Therapieverfahren gibt, die anderen Menschen noch viel mehr als mir jetzt helfen können.

Interview: Gunnar Meinhardt (welt.de)
WM-Quali gewonnen: Helge Liebrich startet bei Champions Trophy
Boy und Juckel im Plan
15.09.09
Der Süßener Helge Liebrich hat am Dienstag den Nachtermin zur WM-Qualifikation der deutschen Turner in Stuttgart gewonnen. Der 21-Jährige ließ mit 86,00 Punkten den Cottbuser Philipp Boy (84,20) und den Hallenser Matthias Fahrig (81,00) hinter sich. «Er hat einen maximalen Wettkampf ohne Stabilitätsfehler geturnt, das war nahe am Optimum», zeigte sich Chef-Trainer Andreas Hirsch mit Liebrichs Vorstellung sehr zufrieden. Der Schwabe darf nun als Belohnung am 19. September an der Seite von Mehrkampf-Europameister Fabian Hambüchen die Champions Trophy turnen.

Auch die Leistung des von der Schweinegrippe genesenen Boy lag nach Ansicht von Hirsch im Plan. «Man muss das richtig einordnen. Er war durch seine Krankheit doch noch geschwächt», sagte er. Ob er Boy in der Londoner O2-Arena als zweiten Mehrkämpfer neben Hambüchen sieht, ließ er jedoch offen. Auch der Hallenser Matthias Fahrig ist an seinen Spezialgeräten noch nicht hundertprozentig in der Spur. Ein Ausfallschritt am Sprung und Ausführungsfehler am Boden machten die hohen Schwierigkeitswerte des 23-Jährigen wieder zunichte.

Boys Teamgefährte Robert Juckel trat nur an drei Geräten an. Aufgrund der guten Vorstellung soll er sich nach dem Willen von Hirsch bis zur WM gezielt auf einen Einsatz am Pauschenpferd vorbereiten. Mit dem Abschneiden des übermotiviert wirkenden Thomas Taranu war Hirsch dagegen nicht zufrieden. Der 22-Jährige von der KTV Straubenhardt hatte sich in Stuttgart auf seine Ringe-Übung beschränkt.

Konkrete Nominierungsergebnisse für die sechs zu vergebenden WM-Tickets lieferte auch der nachträgliche Überprüfungstermin aber erneut nicht. Turner-Chef Hirsch wird jedoch neben Hambüchen und dem an der Schulter verletzten Unterhachinger Marcel Nguyen alle Athleten, die sich der zusätzlichen Überprüfung gestellt hatten, mit in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV) nach Kienbaum nehmen. Der Backnanger Sebastian Krimmer (Pauschenpferd) und der Hannoveraner Andreas Toba (Barren) dürfen ebenfalls in das Bundesleistungszentrum nach Brandenburg reisen.
(dtl)
24. GWG-Cup am Wochenende in der Lausitz-Arena
30 Teams aus 19 Nationen kämpfen um die Trophäen
14.09.09
Nur noch einige Tage, dann erwartet die "GymCity" Cottbus Gäste aus Europa und Übersee zum nun bereits XXIV. Internationalen Nachwuchsturnier um den „GWG-CUP“. Gut 150 Nachwuchsturner aus 19 Nationen gehen am 19. und 20. September in der Lausitz-Arena an den Start und bilden ein hochkarätiges Starterfeld.

Bereits seit 1986 organisiert der SC Cottbus Turnen e.V. gemeinsam mit dem Turnverein Cottbus 1861 e.V. das mittlerweile von der F.I.G. zertifizierte Internationale Nachwuchsturnier in ununterbrochener Folge.

“Internationale Nachwuchstalente, Trainer und Betreuer aus aller Welt nutzen jedes Jahr die Möglichkeit, unter besten Bedingungen im fairen Wettkampf sportliche Leistungen zu messen, aber auch ein gutes Stück Lausitzer Gastfreundschaft mit nach Hause zu nehmen“, so Reinhard Rau, Chef des Organisationskommittees.
Philipp Boy nach Schweinegrippe wieder dabei
Robert Juckel kämpft auch um WM-Ticket
14.09.09
Der EM-Vierte Philipp Boy kann nach überstandener Schweinegrippe bei der zusätzlichen Weltmeisterschafts-Qualifikation der deutschen Turner in Stuttgart an den Start gehen. «Das ärztliche Attest liegt vor. Ich fühle mich fit und will alles geben», meinte der Cottbuser.

«Allerdings ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass mir sieben Trainingstage fehlen. Ich werde sehen, ob ich das kompensieren kann», fügte er hinzu. Für die Weltmeisterschaften vom 13. bis 18. Oktober gesetzt ist Mehrkampf-Europameister Fabian Hambüchen. Der Wetzlarer hatte vor zehn Tagen den Qualifikations-Wettkampf in Achern klar für sich entschieden und startet nun bei der zweiten Station der Champions Trophy in Berlin.

Neben Boy stellen sich in Stuttgart Boden-Vize-Europameister Matthias Fahrig (Halle/Saale), Thomas Taranu (Straubenhardt), Helge Liebrich (Süßen) und Robert Juckel (Cottbus) den Kampfrichtern zur internen Leistungsüberprüfung.

«Ich habe geplant, mit acht Athleten in die unmittelbare WM- Vorbereitung zu gehen. Und da hat jeder eine Chance. Also auch Philipp Boy, der durch seine Erkrankung in Achern nicht dabei sein konnte, und Robert Juckel, der wegen der Ansteckungsgefahr fehlte», begründete Cheftrainer Andreas Hirsch den kurzfristig angesetzten Nominierungswettkampf.

Im Kunstturn-Forum Stuttgart geht es auch um den zweiten deutschen Startplatz bei der Champions Trophy. Sollte Boy wieder sein gewohntes Leistungsvermögen abrufen können, gilt er als erster Kandidat, Fabian Hambüchen nach Berlin zu begleiten. Doch auch Matthias Fahrig scheint nicht aussichtslos. Bei der ersten Station der Trophy hatte Hambüchen in Frankfurt/Main vor dem Unterhachinger Marcel Nguyen und der gesamten europäischen Spitze triumphiert. Nguyen kommt aber für Berlin wegen einer Schulterverletzung nicht infrage.
(dpa)
Ronny Ziesmer: Sportliches Comeback in Berlin
Als Handbiker beim Marathon
13.09.09
Die bewegungslosen Beine liegen leicht angewinkelt in metallenen Fußschlaufen. Der mausgraue Plastikhelm sitzt wie angegossen. Die Handgelenke sind an speziellen Bügelgriffen fest eingerastet, um beim Kurbeln nicht herauszurutschen. "Ronny, können wir loslegen?" Da fragt kein Geringerer als Heinrich Köberle. Er holte im Handbike vier Goldmedaillen bei den Paralympics, einer der größten behinderten Sportler der Welt. "Meinetwegen", sagt Ronny Ziesmer. "Dann lass uns auf die große Runde gehen." Köberle zwinkert Ziesmer kurz zu, und in Sekundenschnelle verschwinden beide auf der waldgesäumten Asphaltpiste. Anzeige Köberle fährt vorne weg, Ziesmer rollt im Windschatten hinterher. Achtmal wollen sie an diesem Spätsommernachmittag den 2500 Meter langen Rundkurs im Bundesleistungszentrum in Kienbaum absolvieren. Nicht zum Spaß. Für Köberle gehört dieses Training seit 40 Jahren zur Alltagsbeschäftigung. Der Badener fährt Tausende Kilometer jährlich. Für Ziesmer ist dies sportliches Neuland. Er war noch 2003 Deutscher Meister im Turnen. Bei einem Trainingssprung, einem Doppelsalto rückwärts, brach er sich die Halswirbelsäule und ist seitdem querschnittgelähmt. Jetzt kehrt er auf die große Bühne des Sports zurück: beim Berlin-Marathon. Mit seinen nur noch teilweise vorhandenen Beugemuskeln in Armen und Schultern möchte Ziesmer die 42,195 Kilometer im Handbike zurücklegen. Noch sei er nicht aufgeregt, sagt der Lausitzer. Er vermutet aber, dass sich seine Gefühlslage verändern wird, sobald er sich zusammen mit den über 100 anderen Handbikern auf der Straße des 17. Juni im Startbereich einfindet. Irgendwie verdrängt er den Gedanken bislang, noch hat er mit sich selbst zu tun. Für 7500 Euro ließ sich Ziesmer vom szeneberühmten Errol Marklein aus Heidelberg eine Hightech-Maschine maßanfertigen. Halb liegend, nur eine Handbreit über dem Boden, rollt er jetzt über der Straße. Der Antrieb erfolgt wie bei einem herkömmlichen Fahrrad über zwei Kurbeln. Sie stehen parallel zueinander und werden mit den Armen in Schwung gebracht. Die an der Kurbel befestigten Kettenblätter laufen über einen Kettenantrieb zum vorderen Rad des Handbikes, mit dem zugleich gelenkt wird. Geschaltet wird mit den Ellenbogen, wenn diese unten sind. Wie bei einem Rennrad gibt es 27 Gänge, Höchstgeschwindigkeiten bis zu 40 Stundenkilometern sind so möglich. Die Schnellsten brauchen gut eine Stunde für den Marathon. Eine Richtzeit als Zielvorgabe hat sich Ziesmer nicht gesetzt. "Meinen ersten Marathon möchte ich nicht durch Zeitdruck zur Tortur werden lassen", sagt der 30-Jährige. "Ich möchte ihn genießen." Fünf Jahre nach seinem folgenschweren Sturz in jenem Leistungszentrum, in dem er sich nun auf seinen ersten Marathonstart vorbereitet, kehrt Ziesmer als Wettkämpfer in die Öffentlichkeit zurück. Am 12. Juli 2004 war der Mehrkampfmeister in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Athen beim Pferdsprung so unglücklich mit dem Kopf auf den Boden geprallt, dass er sich einen Bruch in Höhe des fünften und sechsten Halswirbels zuzog. Seitdem muss er als sogenannter schwerer Tetraplegiker, der nur noch eingeschränkt seine Arme bewegen kann, das Leben im Rollstuhl meistern. Er hat sich inzwischen nicht nur daran gewöhnt, es fällt ihm dank der neuen sportlichen Herausforderung auch zunehmend leichter. An einen konkreten Auslöser für die Idee, am Marathon teilzunehmen, kann er sich nicht erinnern. Handbiken gehört zu Ziesmers medizinischer Rehabilitation, um, wie er es ausdrückt, "Überpotenzial zum Alltag zu schaffen". Irgendwann sei dann der Sportlergeist durchgekommen: "Da habe ich Blut geleckt." Seit Jahresbeginn treibt ihn nun der Ehrgeiz. Wenn er vom Marathon erzählt, wird deutlich, wie viel Glück er als Sportler spürt, wieder im Wettkampf zu sein. "Es tut unheimlich gut, sich endlich mal wieder auszukotzen. Wenn man 20 oder mehr Kilometer gefahren ist, stellt sich dieses wohlige Gefühl der Erschöpfung ein. Das ist einfach toll", schwärmt Ziesmer. Wenn es sein Biotechnologie-Studium erlaubt, versucht er viermal pro Woche in Cottbus zu trainieren. Er wohnt dort am Stadtrand in einem behindertengerechten Haus mit seiner Freundin Katrin. Die angehende Ingenieurin unterstützt ihn bei seinem Comeback: "Ich finde es bewundernswert, mit welcher ansteckender Leidenschaft Ronny versucht, neue Lebensbereiche zu erschließen." Daheim absolviert Ziesmer seine Übungseinheiten auf einem Sieben-Kilometer-Kurs. Dort dreht er bis zu drei Runden, ganz allein, zweimal schon ist er 35 Kilometer gefahren. Sonderlich kaputt sei er danach nicht gewesen, sagt Ziesmer. Deshalb hat er keine Sorge, am Sonntag auch die restlichen sieben Kilometer dranzuhängen. Einen Marathon zu laufen, als er das noch gekonnt hätte, sei ihm "Gott bewahre nie in den Sinn gekommen". Das lag außerhalb seiner Vorstellungskraft. Knapp sechs Kilometer war das Längste, das er je gerannt ist. Diese Strecke musste er in jungen Jahren oft vor dem Turntraining zur Erwärmung laufen. 15 Jahre liegt das zurück. Ob der Berlin-Marathon ein Abenteuer bleiben wird, vermag Ziesmer nicht zu sagen. Sein 33 Jahre älterer Mentor Heinrich Köberle, mit dem er über die Straßen der Hauptstadt rollen wird, ist sich dagegen sicher, "dass Ronny davon nicht mehr loskommt. Und eines Tages nimmt er bestimmt auch an den Paralympics teil."
(Berliner Morgenpost)
„Grünes Band“ für Talenteschmiede
Am ehrwürdigen Pariser Platz in Berlin wird der SC Cottbus Turnen am heutigen Dienstagabend für seine hervorragende Nachwuchsarbeit ausgezeichnet. Aus den Händen der deutschen Top-Schwimmerin Britta Steffen bekommen SCC-Präsident Wolfgang Wollgam und Co. das mit 5000 Euro dotierte „Grüne Band“, eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Dresdner Bank.
08.09.09
Ganz neu ist dem SC Cottbus die Auszeichnung nicht. Schon zum dritten Mal nach 1991 und 1999 wird der Verein immerhin für seine vorbildliche Talentförderung geehrt. Schön sei es jedoch immer wieder, wie SCC-Geschäftsführer Reinhard Rau betont.

„Diese Anerkennung für unsere Arbeit im Nachwuchsbereich macht uns sehr stolz“, sagt Rau. Auch Karsten Oelsch, der Trainer des SCC-Bundesliga-Teams, der auch in dieser Saison wieder darum bemüht ist, den Nachwuchs in die Profimannschaft zu integrieren, hält den Preis für eine „super Sache“. Oelsch selbst hat das komplexe Antragsformular ausgefüllt, in dem es unter anderem galt, die sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre sowie Sichtungsmethoden aufzuführen. „Schon damals habe ich gedacht: Wenn nicht wir diesen Preis kriegen, wer dann“, sagt Oelsch.

Der Coach sollte Recht behalten, wenngleich am heutigen Abend in Berlin noch weitere sieben Vereine aus der erweiterten Region für ihre Jugendarbeit ausgezeichnet werden, darunter Alba Berlin, der Wasserspringerclub Rostock und der Sportclub Charlottenburg. Insgesamt werden deutschlandweit 53 Preise in sieben Städten vergeben. Die von ZDF-Sportkommentator Wolf-Dieter Poschmann moderierte Veranstaltung in Berlin bildet nur den Auftakt dieser „Grüne-Band“-Ehrungen.

Neben SCC-Präsident Wollgam werden Oelsch sowie die Turner Steve Woitalla, Alexander Grötsch, Ivan Pauleit, Raven Barth und Lukas Reichan zum Festakt nach Berlin reisen. „Das sind jene, die einen großen Anteil an diesem Grünen Band haben“, begründet Rau. Der Geschäftsführer hätte vermutlich auch eine ganze Busladung in die Hauptstadt schicken können. Denn das perfekte Zusammenspiel zwischen Nachwuchs und Profiabteilung sei natürlich vor allem dem Engagement aller SCC-Trainer zu verdanken, so Rau. Eine „ausgezeichnete Arbeit“ bescheinigt er beispielsweise Kerstin Kießling, der Leiterin der Turn-Talenteschmiede, die in Schulen und Kindereinrichtungen sichtet und die Spitzen-Turner von morgen zum Probetraining einlädt.

Auch Trainer Karsten Oelsch bestätigt, dass es ganz und gar kein Zufall ist, dass der deutsche Meistertitel schon achtmal an die „Talenteschmiede“ SC Cottbus gegangen ist.
(lr-online.de)
Ronny Ziesmer trainiert im Handbike für einen Marathon-Start
07.09.09
„Bitte schreiben Sie nicht, dass ich an den Rollstuhl gefesselt sei. Das Gegenteilteil ist der Fall. Er macht mich frei und beweglich. Sonst müsste ich nämlich im Bett liegen“. Das sagte Ronny Ziesmer, der Prominenteste einer Schicksalsgemeinschaft von 31 Querschnittgelähmten, die sich Anfang September zu einem mehrtägigen Workshop in Kienbaum getroffen hatten. Und zwar unter der fürsorglichen Leitung von Heinrich Köberle, dem dreifachen Paralympicsieger und Inhaber der Marathon-Weltbestzeit im Rollstuhlfahren (2:23:06 Std.) aus Wiesloch.

Kienbaum, da tauchen ungewollt Erinnerungen an jenen 14. Juli 2004 auf, als während eines Vorbereitungslehrgangs auf die Olympischen Spiele in Athen Ziesmer, ein Jahr zuvor noch Deutscher Kunstturnmeister im Mehrkampf geworden, bei einem Pferdsprung (Tsukahara mit zusätzlichem Salto rückwärts) so unglücklich mit dem Kopf auf dem Boden landete, dass er sich einen Bruch der Wirbelsäule zuzog. Und seitdem ab dem fünften Halswirbel abwärts querschnittgelähmt ist. „Einmal Sportler, immer Sportler“, sprudelt es aus ihm heraus. Während nebenan auf der roten Kunststoffbahn Deutschlands beste Bobfahrerinnen mit der Olympiasiegerin Sandra Kiriasis an der Spitze ihre Sprintübungen absolvieren, hievt sich wenige Schritte von der Turnhalle entfernt, wo das Unglück geschah, der inzwischen 30-Jährige Cottbusser unter Mithilfe seiner Freundin Kathrin aus dem normalen Rollstuhl in das moderne Handbike, ein futuristisch aussehendes, dreirädriges High-Tech-Gerät, das allein durch die Arme angetrieben wird und auf gut asphaltierten Straßen Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h zulässt. . Nachdem sämtliche Schnellrollstuhlfahrer, die Vorspannbiker und Handbiker an diesem heißen Spätsommertag ihre Vorbereitungen getroffen und die anwesenden Mechaniker noch die letzten Einstellungen vorgenommen haben, geht es hinaus zum nahen, im Wald gelegenen Rundkurs, wo hohe Kiefern zeitweise für erquickenden Schatten sorgen. Angeführt wird die Gruppe von dem gebürtigen Oberstdorfer Köberle (63), einem begeisterten Bergsteiger und Kletterer, der 1969 bei einem schweren Autounfall die gleichen Verletzungen wie Ziesmer erlitt und seit vielen Jahren sein Wissen und seine Erfahrung mit dem Leben im Rollstuhl weitergibt, vor allem an Neu-Verunfallte, „die erst wieder lernen müssen, mit der neuen, für sie schwierigen und ungewohnten Situation zurecht zu kommen, wobei ihnen der Sport unendlich viel hilft.“ Gern bestätigt das Ziesmer, der derzeit Bio-Technologie studiert und demnächst das fünfte Semester beginnt. Durch kontinuierliches, eisernes und willensstarkes Training in seinem Handbike will er es so weit bringen, dass er sich eines Tages auch an einen Marathon heranwagt. Berlin kam diesmal noch etwas zu früh, aber aufgeschoben heißt nicht aufgehoben. „Irgendwann werde ich bestimmt so weit sein“, sagte mit fester Stimme der ehemalige Weltklasseturner, dessen motorische Fähigkeiten auf dem Stand von vor zwei Jahren verharren, der aber durch Kraft, Technik und Koordination seine Bewegungsabläufe effektiver gestaltet konnte, wie er berichtet. „Solch ein Rollstuhlfahrer-Workshop wie der Kienbaum schafft neue Motivation und hat viel Vorteile“, behauptet Ziesmer. „Er macht nicht nur Spaß, sondern bringt einen enorm weiter, denn dank des Erfahrungsaustausches mit anderen bekommt man gut Tipps und wertvolle Anregungen. Man lernt mehr als bei jeder Reha und schafft ein Überpotenzial für den Alltag. Alle, die solch einen Lehrgang wahrnehmen, sind von dem festen Willen beseelt, besser zu werden. Sie geben sich Mühe, quälen sich, nur um eine schnellere Runde als bislang zu erreichen. Heinrich Köberle ist dabei unser aller großes Vorbild ist.“ Der Gemeinte, der bei den Paralympics in Seoul, Barcelona und Atlanta den Marathon gewann und zuletzt in Sydney – mit 54 Jahren – noch einmal Silber errang, bat zweimal täglich zu einer Trainingseinheit, führte bei Bedarf auch abends Gespräche mit den Teilnehmern über alltägliche Probleme, über Reisen, das Verhalten im Flugzeug oder auf dem Weg zur Arbeit. Sein Credo heißt: „Für jeden Verunfallten gibt es zwei Möglichkeiten, entweder zu verzweifeln, sich seinem Schicksal zu ergeben oder durch den Sport den Anfang zu einer neuer Chance zu ergreifen, in dem man sich fit hält und das Beste aus der Situation macht.“ Über die Zusammenarbeit mit Ronny Ziesmer meint Köberle folgendes: „Sie bedeutete für mich eine echte Herausforderung, um aus einem ehemaligen Kraftsportler nach und nach einen guten Ausdauersportler zu formen.“ Den Willen und Ehrgeiz hat der Cottbusser. Allerdings müsste er sein Pensum von drei- bis viermal Training pro Woche noch steigern, doch als ehemaliger Leistungssportler weiß er, was zu tun ist. Schließlich ist es ihm bislang relativ gut gelungen, mit den Tiefschlägen fertig zu werden, weil er sich trotz seines Handkaps „nicht an den Rollstuhl gefesselt“ fühlt Und weil er von vielen Seiten, auch seinen ehemaligen Turnkollegen; große Hilfe erfahren hat.
(BTB)
WM-Turner müssen am 15. September „nachsitzen“
07.09.09
Chef-Trainer Andreas Hirsch hat nach der WM-Qualifikation der Männer in Achern einen zusätzlichen Nachtermin am 15. September anberaumt. Das bestätigte der Deutsche Turner-Bund (DTB) am Montag. Die Nationalturner Philipp Boy, Robert Juckel (beide Cottbus), Matthias Fahrig (Halle/S.), Helge Liebrich (Süssen) und Thomas Taranu (Straubenhardt) erhielten die Aufforderung zum «Nachsitzen» im Trainingszentrum Stuttgart zu erscheinen. Obwohl der DTB-Coach die endgültige Entscheidung am Samstag verschoben hatte, dürfte damit neben Mehrkampf-Europameister Fabian Hambüchen auch Marcel Nguyen ein sicheres WM-Ticket haben.

Ob der Testwettkampf intern ausgetragen wird oder öffentlich ist, ist noch offen. Hirsch hatte allerdings bereits am Freitag betont, eine eventuelle zusätzliche Qualifikationsmöglichkeit für die beiden Cottbuser Boy (Schweinegrippe) und Juckel (Quarantäne wegen Boy-Erkrankung) müsse transparent gehandhabt werden.

Der Sieger des Überprüfungswettkampfes soll außerdem den noch offenen Platz bei der Champions Trophy am 19. September in Berlin erhalten. Damit kommt Marcel Nguyen der Überraschungszweite der ersten Auflage in Frankfurt in der Hauptstadt nicht zum Einsatz. Der noch 21 Jahre alte Unterhachinger musste bei der WM-Qualifikation wegen einer Schulterverletzung seinen Einsatz an den Ringen absagen. Sollten sich die beiden Cottbuser in der Ländle-Metropole in WM-tauglicher Form präsentieren, wird sich der sechste Startplatz für London in einem Foto-Finish zwischen dem Straubenhardter Thomas Taranu und dem Süssener Helge Liebrich entscheiden.
Schweinegrippe stoppt Cheftrainer Hirsch
Nominierung nach WM-Qualifikation völlig unklar
06.09.09
Eigentlich hatte die Schweinegrippe der einzigen deutschen Qualifikation für die Turn-Weltmeisterschaften in London (13. bis 18. Oktober) bereits vor dem Auftakt ihre Aussagekraft entzogen. Denn in den beiden Cottbusern Philipp Boy und Robert Juckel mussten gleich zwei der aussichtsreichsten WM-Kandidaten ihren Auftritt in Achern am Samstag streichen. Nachdem mit dem Unterhachinger Marcel Nguyen ein weiterer wegen Schulterproblemen auf einen Start an den Ringen verzichtete, verloren die Zahlen einen Großteil ihres Gewichts. Thomas Taranu vom Bundesligaspitzenreiter KTV Straubenhardt (83,750) freute sich dennoch über den ungewohnten zweiten Platz, auch wenn ihn vom Sieger Fabian Hambüchen (88,800) ganze fünf Punkte trennten.

Eine 92 müsse, so glaubt Hambüchen, mindestens vor dem Komma stehen, um im Kampf um die Mehrkampf-Goldmedaille in London mitzureden. «Ohne arrogant wirken zu wollen. Wenn bei dem Japaner Uchimura und bei mir alles perfekt läuft, dreht es sich am Ende nur um uns beide. Ich sehe im Moment keinen anderen, der locker über die 92 Punkte turnen könnte», sagte er. Fehler allerdings, wie er sie sich in Achern an Boden und Pauschenpferd geleistet habe, dürften in London nicht passieren. «Da darf gar kein Fehler passieren. Sonst sind auch die anderen vorbei.»

Auch der permanent mit den aktuellen Werten und Kommentaren gefütterte Laptop von Chef-Trainer Andreas Hirsch vermochte zum Wettkampfende keine gesicherten Erkenntnisse vermelden. «Das Ziel ist, mit dem stärksten Team nach London zu fahren. In diesem Team wird Fabian Hambüchen turnen und wir werden versuchen, alle verfügbaren Startplätze auszunutzen», fasste der 51 Jahre alter Berliner den Stand der Dinge zusammen. Für die beiden Cottbuser bedeutet dies, dass sie im Falle einer ärztlichen Genehmigung noch durch eine Hintertür auf den WM-Zug werden aufspringen könnten. «Wir sollten das Ziel in den Vordergrund rücken, nicht das Prozedere», baute Hirsch gleich vor, der sich in dieser Sache aber noch die Rückendeckung der Verbandsgremien holen will.

Ob neben Hambüchen und Nguyen und auch der zweifache EM-Medaillen-Gewinner Matthias Fahrig (Halle) bereits eine relativ sichere Reservierung auf ein WM-Ticket hat, wollte Deutschlands oberster Turnlehrer nicht sagen. «Matthias hat am Boden eine Übung geturnt, die von der Schwierigkeit einem Platz im Finale entsprechen würde. In der Ausführung leider nicht. Da muss man schauen, was man da noch machen kann», sagte er. Am Sprung sei die Schwierigkeit noch um zwei Zehntel zu tief angesetzt. «Wir brauchen wieder seinen schweren Sprung von der EM, dann wäre er in der Lage, ein Finale zu erreichen», forderte Hirsch.

Ob am Ende auch einer der sechs zu vergebenen Plätze für den Straubenhardter Qualifikations-Zweiten Thomas Taranu übrig bleibt, wird auch von der sportlichen Fitness der beiden Lausitzer abhängen. Denn im Streit um den letzten Platz in der WM-Mannschaft könnte auch noch der Wetzgauer Helge Liebrich eingreifen. Der lag zwar nach einem Sturz am Pauschenpferd am Ende um 0,35 Punkte hinter Taranu auf Platz vier, lieferte aber an vier der anderen fünf Geräte eine höhere Punktzahl ab.

Alle anderen Turner haben laut Hirsch nicht den Anspruch und Aussicht, ein Finale zu garantieren. «Wir sind derzeit im Aufbau der Mannschaft für 2011. Man merkt deutlich, dass der ein oder andere erfahrene Turner fehlt», stellte er fest. Jammern möchte er deswegen aber nicht. «Nützt alles nichts, haben wir vorher schon gewusst. Die Turner, die wir jetzt haben, sind unsere stärksten Turner. Die müssen wir heranbringen, dann ins Wasser springen, Schwimmen lernen und hoffentlich auch irgendwann hinten einigermaßen anschlagen.»

Verlinkung zur Bildergalerie 1. WM-Qualifikation:

deutsche-turnliga.de(LINK)
Philipp Boy von der Schweinegrippe gestoppt
Sonderregelungen für Boy und Juckel ?
04.09.09
Der deutsche Turner Philipp Boy ist an der Schweinegrippe erkrankt und muss um seinen Start bei den Weltmeisterschaften Mitte Oktober in London bangen. Nach der Blutabnahme am Donnerstag und dem Befund am Freitag sagte der EM-Vierte aus Cottbus seinen geplanten Start an der einzigen deutschen WM-Qualifikation am Samstag im badischen Achern ab.

Keine Panik
"Ich habe das Schlimmste schon hinter mir. Die letzten Nächte mit Glieder- und Kopfschmerzen waren fast unerträglich", sagt Boy. "Inzwischen bin ich schon wieder auf dem Wege der Besserung", meint der Cottbuser, der am Mittwoch die ersten Symptome der Krankheit verspürte. Wegen des Kontakts mit Philipp Boy mussten auch sein Trainer Karsten Oelsch und Auswahl-Kollege Robert Juckel am Freitag die Heimreise nach Cottbus antreten. Auch alle Kampfrichter und anderen Verantwortlichen aus der Lausitz wurden für Achern ausgeladen. "Wir müssen unbedingt dafür sorgen, dass es keine Panik-Reaktion gibt", sagte Cheftrainer Andreas Hirsch.

Sonderregelung für Boy
Alle Beteiligten rätseln nun, welche Konsequenzen das Fehlen von Boy und Juckel bei der einzigen WM-Qualifikations-Möglichkeit der deutschen Turner hat. "Erst wenn die Ärzte grünes Licht geben, können wir an die nächsten Schritte denken", sagt Hirsch. "Dies ist ein Sonderfall, mit dem keiner rechnen konnte". Daher werde es für Boy und Juckel mit Sicherheit Sonderregelungen geben, falls sie die sportliche Fitness nachweisen können, kündigte Hirsch an.
(dpa)
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