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Cottbuser Philipp Boy löst Ticket für WM in Stuttgart
Woitalla darf hoffen / Hambüchen bei Länderkampf mit «Weltrekord»
13.08.07
Philipp Boy (Foto) vom SC Cottbus Turnen hat sich beim Dreiländerkampf der Turner in Schaffhausen (Schweiz) einen der beiden freien Plätze in der deutschen Riege für die Weltmeisterschaften vom 1. bis 9. September in Stuttgart gesichert.
Den letzten und sechsten Platz vergab Cheftrainer Andreas Hirsch (Berlin) an Marcel Nguyen (Unterhaching). Offen ist noch der Ersatzturner: Hier darf sich der Cottbuser Steve Woitalla weiter Hoffnungen machen.

Philipp Boy hat sich trotz langer Zwangspause im Frühjahr aufgrund einer Fußverletzung erneut die Fahrkarte zu den Weltmeisterschaften gesichert. «Jetzt muss ich meine Übungen stabilisieren» , sagt der Cottbuser.
Mit Platz vier im Mehrkampf und 89,750 Punkten – trotz eines Abflugs am Reck – empfahl sich Boy und sicherte sich trotz seiner langen Verletzungspause wie im Vorjahr in Aarhus (Dänemark) das WM-Ticket. «Der Fuß hat gehalten und ich wusste, was ich kann. Natürlich war eine gewisse Anspannung bei mir vorhanden, andererseits waren die Übungen schon sehr eingeschliffen» , sagte der 20-Jährige.
Für den deutschen Vizemeister im Mehrkampf kommt es jetzt darauf an, bis zur WM-Mehrkampf-Mannschaftsqualifikation am 4. September seine Übungen weiter zu stabilisieren.
«An den Inhalten wird nicht mehr gearbeitet» , so Boy.

Gleiches gilt für Steve Woitalla. Der Doppel-Junioren-Europameister des Vorjahres könnte sich dann noch den anvisierten Platz als Ersatzturner sichern.
Einziger verbliebener Konkurrent ist Robert Weber (Ehmen).
Zur tragischen Figur wurde Matthias Fahrig (Halle), für den trotz Bronzemedaille am Boden bei den Europameisterschaften in Amsterdam Ende April kein Platz in der WM-Riege blieb.

Bereits vor dem Länderkampf in der Schweiz hatte Cheftrainer Andreas Hirsch Fabian Hambüchen (Wetzlar), Thomas Andergassen (Stuttgart), Eugen Spiridonov (Bous) und Robert Juckel (Cottbus) für die WM im eigenen Land nominiert.

Beim letzten WM-Test in Schaffhausen stellte Reck-Europameister Hambüchen mit 16,45 Punkten einen inoffiziellen „Weltrekord“ auf. Der 19 Jahre alte Abiturient verbesserte seine bisherige Reck-Bestnote von den deutschen Meisterschaften in Gießen im Juli noch einmal um 0,1 Punkte und übernahm damit endgültig die Favoritenrolle für die Welttitelkämpfe in Stuttgart. Mit 91,850 Punkten turnte Hambüchen beim Dreiländerkampf in der Schweiz zudem den besten Mehrkampf und ließ die Rumänen Razvan Selariu (90,85) und Daniel Popescu (90,60) hinter sich. Mit der deutschen WM-Riege belegte er mit 360,300 Punkten hinter Rumänien (365,000) Platz zwei. „Die Übung war sehr gut, aber im asiatischen Raum gibt es doch schon einige, die eine solche Übung turnen könnten. Nicht viele zwar, aber da ist er in guter Gesellschaft“, sagte Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen und trat etwas auf die Euphoriebremse.

Auch die deutschen Turnerinnen hinterließen einen starken Eindruck. Mit 236,70 Punkten blieben sie nur 1,45 Punkte hinter Olympiasieger Rumänien. „Ich hätte nie gedacht, dass wir so nah an die Rumäninnen herankommen können“, sagte Chef-Trainerin Ulla Koch.
(lr-online.de)

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Turn-Länderkampf in Schaffhausen
Boy auf Platz 4 und für WM nominiert
12.08.07
Nach den Frauen hat auch das deutsche Turn-Team der Männer beim Drei-Länderkampf in Schaffhausen (SUI) den zweiten Platz hinter Rumänien belegt. Als bester Mehrkämpfer ragte Fabian Hambüchen (TSG Niedergirmes) heraus.

Mit einer Punktzahl von 365,00 Punkten siegte das Team aus Rumänien vor der deutschen Riege, die 360,30 Punkte erturnte. Die Schweiz wurde mit 354,10 Zählern Dritte. "Wir müssen unbedingt an unserer variablen Verfügbarkeit, also an der Stabilität dran bleiben", erläuterte DTB-Cheftrainer Andreas Hirsch die kommenden Aufgaben für seine Turner. Mit kleinen Fehlern, aber auch sensationellen Höchstleistungen (Reck:16,45 Punkte und Ausgangswert:7,0) holte sich Fabian Hambüchen den Tagessieg im Mehrkampf. Dahinter platzierten sich die beiden Rumänen Razvan Selariu (90,85 Punkte) und Daniel Popescu (90,60 Punkte).

Philipp Boy (SC Cottbus), der nach seiner Fußverletzung seinen ersten internationalen Wettkampf bestritt, konnte sich mit Rang vier (89,75 Punkte) für das WM-Team empfehlen. Trainer Hirsch sieht aber im Hinblick auf die WM noch Potenzial in seiner Mannschaft: "Das war heute noch nicht Stuttgart. Jetzt geht´s darum, bestehende Mängel zu erkennen und die richtigen Schlüsse zu ziehen."
Ebenfalls Platz vier erturnte sich Flavius Koczi aus Rumänien. Als bester Schweizer kam Mark Ramsmeier mit 88,65 Zählern auf den sechsten Platz.
Die deutsche Riege komplettierten Robert Juckel (SC Cottbus), Thomas Andergassen (KTV Stuttgart), Eugen Spiridonov (TV Bous), Steve Woitalla (SC Cottbus) und Marcel Nguyen (TSV Unterhaching).



DTB-Cheftrainer Andreas Hirsch hat nach dem Drei-Länderkampf endgültig das Männer-WM-Team für Stuttgart (1. - 9. September) festgelegt. Neben den gesetzten Fabian Hambüchen, Robert Juckel, Thomas Andergassen, Eugen Spiridonov nominierte der Trainer Philipp Boy und Marcel Nguyen für die Riege.
(dtb-online.de)
Hochkarätige Besetzung zum Länderkampf
"Die Konkurrenz vor der WM beeindrucken"
10.08.07
Ein letzter Härtetest erwartet das Turn-Team Deutschland am kommenden Wochenende in Schaffhausen (Schweiz), wenn der Länderkampf zwischen Gastgeber Schweiz, dem Rivalen aus Deutschland und der Turngrossmacht Rumänien ausgetragen wird.



Alle Teams werden zu diesem Wettkampf mit dem aktuellen WM-Kader antreten und diesen einer Generalprobe für die vom 1. bis zum 9. September in Stuttgart stattfindenden Weltmeisterschaft unterziehen.

Der Turnhöhepunkt des Jahres steht unter einem besonderen Licht, weil die Weltmeisterschaften gleichzeitig darüber entscheidet, welche Nationen sich für die Olympischen Sommerspiele 2008 nach Peking qualifizieren.

Entsprechend hoch sind die Ziele, die gesetzt werden. Der Deutsche Turnerbund strebt in Stuttgart das Teamfinale an, damit wäre die Qualifikation für Peking geschafft.
Darum zählt in der Schwabenmetropole in erster Linie das Mannschaftsresultat. Alles Weitere wird sich zeigen.

Somit wird dieser Länderkampf in Schaffhausen von allen Beteiligten sehr ernst genommen. Vor allem natürlich von den Deutschen. „Der Druck ist gross, wenn die Titelkämpfe im eigenen Land stattfinden.“
Es wird erwartet, dass sich direkt nach dem letzten internationalen Test vor der WM entscheidet, welche Atlethen ihr Land in Stuttgart vertreten. Nach dem Wochenende wollen die Cheftrainer endgültig ihre Mannschaft für die WM festlegen.

Der deutsche Herren-Cheftrainer Andreas Hirsch weilt mit seinen Schützlingen bereits seit Wochen zum vorbereitenden Trainingslager in Kienbaum. Den Länderkampf in der Breitehalle sieht er zwar als wichtigen Formtest vor der WM. „Wir kommen aus dem direkten Training in die Schweiz und sehen auch den Wettkampf als Teil der Trainingsbelastung“, gibt er zu bedenken.
Star der deutschen Mannschaft ist Fabian Hambüchen, der in Deutschland durch beherzte und erfolgreiche Wettkampfauftritte bereits Starruhm geniesst.
Für die Cottbuser im Turn-Team Deutschland Robert Juckel, Philipp Boy und Steve Woitalla geht es darum, sich mit Ihrer Leistung endgültig für die Mannschaft, welche in Stuttgart an den Start gehen wird anzubieten.

Info's Ergebnisse:

turnteam.de (LINK)
Cottbuser Boy und Woitalla wollen endgültig Ticket lösen
Länderkampf letzte Standortbestimmung vor WM
08.08.07
Die deutschen Turnerinnen und Turner bestreiten am Samstag ihren letzten Test vor den Weltmeisterschaften vom 1. bis 9. September in Stuttgart. In Schaffhausen treffen die deutschen Teams in Bestbesetzung in einem Dreiländerkampf auf Gastgeber Schweiz und Rumänien.

Während Robert Juckel vom SC Cottbus Turnen bereits für die WM nominiert ist, geht es für seine Vereinskameraden Philipp Boy und Steve Woitalla darum, einen der freien Plätze (inklusive Ersatzmann) zu erturnen.
«Mir geht es soweit ganz gut. Ich habe bisher eine sehr gute Vorbereitung gemacht. Der Fuß hält, die Übungen laufen immer besser und sicherer und ich hoffe deshalb, dass es zur Nominierung reichen wird» , sagte Philipp Boy, der sich im März beim Turnier der Meister eine Fußverletzung zugezogen hatte und nach einer Operation mehrere Wochen mit dem Training aussetzen musste.
Robert Juckel, der das WM-Ticket in der Tasche hat ( «Geht zwar schwer, aber es läuft.» ), kann da schon etwas gelassener den Wettkampf bestreiten.

Nach dem Wochenende werden die Cheftrainer Andreas Hirsch und Ulla Koch dann endgültig ihre Mannschaft für die Titelkämpfe in Stuttgart festlegen.


Cheftrainer Andreas Hirsch weilt mit seinen Schützlingen bereits seit einigen Tagen zum vorbereitenden Trainingslager in Kienbaum. Den Länderkampf am Wochenende sieht er zwar als wichtigen Form-Test vor der WM, gibt aber auch zu bedenken: „Wir kommen aus dem direkten Training in die Schweiz und sehen auch den Wettkampf als Teil der Trainingsbelastung.“ Neben Boy und Woitalla erwarte er aber dennoch von Thomas Andergassen (KTV Stuttgart), Fabian Hambüchen (TSG Wetzlar-Niedergirmes), Marcel Nguyen (TSV Unterhaching) und Eugen Spiridonov (TV Bous) gute Leistungen. Die Gegner Rumänien und Schweiz haben angekündigt, einen hochkarätigen Wettkampf zeigen zu wollen.
Bei den Frauen wird eine Riege mit Kim Bui, Marie-Sophie Hindermann (beide TSG Tübingen), Katja Abel (SC Berlin), Oksana Chusovitina (Turnteam Köln), Anja Brinker (TV Herkenrath), Jenny Brunner und Joeline Möbius (beide TuS Chemnitz-Altendorf) an den Start gehen.
(lr-online.de)
Letzter Test vor der WM
Juckel, Boy und Woitalla zum Länderkampf nominiert
07.08.07
Bevor es für Turner des Turn-Team Deutschland in den letzten Teil der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung für die EnBW Turn-WM™ geht, steht für das Team der letzte internationale Test vor den Weltmeisterschaften an.
Schon traditionell findet dieser im Rahmen eines Länderkampfes gegen die Schweiz statt.

Cheftrainer Andreas Hirsch weilt mit seinen Schützlingen bereits zum vorbereitenden Trainingslager in Kienbaum. Den Länderkampf am Wochenende sieht er zwar als wichtigen Form-Test vor der WM, gibt aber auch zu bedenken:
„Wir kommen aus dem direkten Training in die Schweiz und sehen auch den Wettkampf als Teil der Trainingsbelastung.“
Von Thomas Andergassen (MTV Stuttgart), Philipp Boy (SC Cottbus), Fabian Hambüchen (TSG Wetzlar-Niedergirmes), Marcel Nguyen (TSV Unterhaching), Robert Juckel (SC Cottbus), Eugen Spiridonov (TV Bous) und Steve Woitalla (SC Cottbus) erwartet er aber dennoch, dass sie alles geben werden, gute Leistungen zu bringen.

Die Gegner Rumänien und Schweiz haben angekündigt, einen hochkarätigen Wettkampf zeigen zu wollen und werden daher in starker Besetzung erwartet.
Für die Athleten des Turn-Team Deutschland heißt es, besonders dem direkten Konkurrenten Schweiz zu zeigen, dass es bei der EnBW Turn-WM™ nicht einfach wird, an Deutschland vorbeizukommen.
(aus: dtb-online.de)
WM-Hoffnung für Boy und Woitalla
Bundestrainer äußert sich lobend über Cottbuser
31.07.07
Turn-Bundestrainer Andreas Hirsch (Berlin) hat Steve Woitalla und Philipp Boy vom deutschen Mannschaftsmeister SC Cottbus Turnen erneut Hoffnungen auf einen Start bei den Weltmeisterschaften vom 1. bis 9. September in Stuttgart gemacht.

Für die Cottbuser Turner Philipp Boy (Foto-rechts) und Steve Woitalla (Foto-links) stehen die Chancen auf eine WM-Teilnahme im September in Stuttgart recht gut.
«Sehr schön ist, dass mit Steve Woitalla und (dem Berliner) Brian Gladow zwei junge Burschen, die im Vorjahr bei den Junioren-Europameisterschaften Gold gewonnen haben, noch Chancen auf einen Weltmeisterschaftsstart besitzen» , sagte Hirsch in einem Interview. Philipp Boy habe sich zudem nach seiner langen Verletzungspause bei den deutschen Meisterschaften in Gießen mehr als zurückgemeldet.
«Er hat nachgewiesen, dass er wieder zur Mannschaft gehört. Ich bin optimistisch, dass er noch einiges bewegen kann bis zu den Weltmeisterschaften» , erklärte Hirsch über den WM-teilnehmer von 2006.
«Boy muss vor allem an seinem B-Wert, an der sauberen, ausdrucksstarken Darbietung der Übungen arbeiten. Das gilt auch für die meisten anderen Turner.»

Nach einer Woche Heimtraining in Cottbus bei Holger Behrendt bereitet sich die Nationalmannschaft seit gestern im Bundesleistungszentrum in Kienbaum vor. Für das Trainingslager wurden neben Woitalla und Boy zudem Matthias Fahrig (Halle), Robert Weber (Ehmen), Brian Gladow (Berlin) und Marcel Nguyen (Unterhaching) ausgewählt. Aus diesem Sextett werden nach dem Länderkampf gegen die Schweiz und Rumänien am 11. August in Schaffhausen zwei weitere WM-Turner und ein Ersatzmann für Stuttgart bestimmt. Der deutsche Meister am Seitpferd, Robert Juckel (Cottbus), Fabian Hambüchen (Wetzlar), Eugen Spiridonov (Bous) und Thomas Andergassen (Stuttgart) sind bereits für das deutsche Team fest nominiert.
(lr-online.de)
Unmittelbare Wettkampfvorbereitungen angelaufen
Männer trainieren in Kienbaum
30.07.07
Nachdem am vergangenen Wochenende die deutschen Frauen mit einem aussichtsreichen Sieg über Spanien ihr momentanes Leistungsniveau zeigten, starten heute die Männer des Turn-Team Deutschland in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung in Kienbaum.

Vom 30. Juli bis 9. August absolvieren die zehn potentiellen WM-Kader-Athleten den ersten Teil der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung. Neben Fabian Hambüchen, Robert Juckel, Thomas Andergassen und Eugen Spiridonov, die schon fest für das WM-Team nominiert sind, trainieren noch Matthias Fahrig, Philipp Boy, Robert Weber, Brian Gladow, Steve Woitalla und Marcel Nguyen in Kienbaum.

Mit diesem Trainingslager bereiten sich die Turner gleichzeitig auf den am 11. August bevorstehenden Länderkampf gegen die Schweiz und Rumänien im schweizerischen Schaffhausen vor. Erst danach wird Cheftrainer Andreas Hirsch das endgültige Team aufstellen.

Bevor die Mannschaft das WM-Quartier in Stuttgart bezieht gibt es vom 16. bis 26. August 2007 ein weiteres Trainingslager als unmittelbare Wettkampfvorbereitung - ebenfalls in Kienbaum.

Auch die Frauen haben in Schaffhausen die letzte Möglichkeit unter realen Wettkampfbedingungen zu turnen. Danach geht es wie die männlichen Kollegen ins Trainingslager. Die Turnerinnen um Ulla Koch bereiten sich ab 14. August in Bergisch Gladbach intensiv auf die EnBW Turn-WM vor.
(turn-team.de)
Der weitere Weg bis zur Turn–WM 2007 in Stuttgart
Juckel, Boy und Woitalla in der unmittelbaren Vorbereitung
25.07.07
Nach den Entscheidungen der Deutschen Meisterschaften in Gießen am vergangenen Wochenende stehen jetzt die Kader für die letzten Vorbreitungen bei den Frauen und Männern zur Turn–WM in Stuttgart vom 01.–09.09.2007 fest.

Aus Cottbuser Sicht haben sich Robert Juckel, dessen Nominierung als sicher gilt, Philipp Boy und Steve Woitalla (Foto) qualifiziert.

Nach dem trainingfreien Montag haben nun die direkten Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaften begonnen.
Philipp Boy und Steve Woitalla werden dabei in dieser Woche vom 88er Olympiasieger Holger Behrendt als Trainer betreut, da sich Karsten Oelsch eine Woche Urlaub gönnt. Ab dem morgigen Donnerstag wird die Trainingsgruppe durch den Berliner Brian Gladow erweitert, auch Robert Juckel stößt dazu. Am Freitag unterziehen sich die Kandidaten einem weiteren Test unter den Augen von Bundestrainer Andreas Hirsch, bevor am kommenden Wochenende kompensatorische Einheiten auf dem Programm stehen.

Die weitere Vorbereitungszeit ist geprägt von der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung, die das Turn-Team Deutschland im brandenburgischen Kienbaum vornehmen wird. Unterbrochen wird diese durch den Länderkampf Schweiz/Rumänien/Deutschland in Schaffhausen (Schweiz).
In der Woche des Beginns der Weltmeisterschaften erfolgt der letzte Feinschliff im Kunstturnforum der WM-Stadt Stuttgart.
BUNDESTRAINER ANDREAS HIRSCH
ÜBER DIE CHANCEN FÜR PHILIPP BOY UND STEVE WOITALLA AUF EINE NOMINIERUNG ZUR HEIM-WM IN STUTTGART
24.07.07
Welche Erkenntnisse haben die Meisterschaften gebracht?
Hirsch:
Dass diejenigen, die in den zurückliegenden Jahren das Rückrat der Mannschaft gebildet haben, es auch diesmal sein werden. Wir sind keine Hexer. Im Turnen lassen sich über Nacht keine neuen Leistungsträger hervorzaubern. Sehr schön ist allerdings, dass mit Steve Woitalla und Brian Gladow zwei junge Burschen, die im Vorjahr bei den Junioren-Europameisterschaften Gold gewonnen haben, noch Chancen auf einen Weltmeisterschaftsstart besitzen.

Und was ist mit Philipp Boy (Foto), dem talentiertem Cottbusser, der seinen ersten Wettkampf nach einer langwierigen Fußverletzung bestritten hat?
Hirsch:
Er wollte zu viel, mit einer etwas niedrigeren Erwartungshaltung wäre er besser gefahren. Dennoch hat er nachgewiesen, dass er wieder zur Mannschaft gehört. Ich bin optimistisch, dass er noch einiges bewegen kann bis zu den Weltmeisterschaften.

Wo liegen die größten Defizite?
Hirsch:
Das ist unterschiedlich. Boy beispielsweise muss vor allem an seinem B-Wert, an der sauberen, ausdrucksstarken Darbietung der Übungen arbeiten. Das gilt auch für die meisten anderen Turner.
(aus welt.de)
Juckel holt Gold am Seitpferd – Boy meldet sich zurück
Fabian Hambüchen dominiert bei deutscher Meisterschaft der Turner
23.07.07
Ein Meistertitel am Seitpferd für Robert Juckel, ein geglücktes Comeback nach monatelanger Verletzungspause für Philipp Boy und ein Steve Woitalla, der seine Ambitionen auf einen Platz in der deutschen WM-Riege unterstricheen hat – die Bilanz des SC Cottbus Turnen bei den 73. deutschen Meisterschaften im Gerätturnen fiel positiv aus.

Seinen Stempel drückte den Titelkämpfen indes erwartungsgemäß Fabian Hambüchen(Wetzlar) auf, der vier Titel gewann.
Der 19 Jahre alte Abiturient setzte sich vor den beiden punktgleichen Cottbusern Philipp Boy und Robert Juckel durch.

Hambüchen entthronte gestern bei den Gerätefinals mit 16,062 Punkten Matthias Fahrig (Halle/Saale), der in den vergangenen drei Jahren den Sprung-Titel erkämpft hatte. Danach dominierte der 19-Jährige mit seiner neuen Übung auch die Barren-Konkurrenz eindeutig (15,575) und setzte schließlich im Reck-Finale (16,300) einen goldenen Schlusspunkt. Nach dem Gewinn des dritten Mehrkampf-Titels am Samstag war Hambüchen mit insgesamt vier Titeln der mit Abstand erfolgreichste Turner der Meisterschaften. Hambüchen verdrängte mit nun 15 nationalen Titeln den Berliner Andreas Wecker (12) von der Position des erfolgreichsten deutschen Turners seit der Vereinigung. Erfolgreichster DTB-Athlet bleibt Eberhard Gienger mit 34 Titeln.

„Ich will nicht sagen, er ist ein Glücksfall. Aber es ist schön, dass wir ihn haben“, würdigte Cheftrainer Andreas Hirsch die Leistung des Ausnahme-Athleten.

Nach den Titel an Reck (2004) und Ringe (2005) gewann Robert Juckel in Gießen seinen dritten nationalen Einzeltitel am Seitpferd (15,100 Punkte). Der 25-Jährige zeigte eine ansprechende Übung und hatte lediglich beim Abgang leichte Probleme. Silbermedaillen holte Juckel zudem an den Ringen und im Mehrkampf sowie Bronze am Reck. «Besser kann es nicht laufen. Vor allem mit meiner Mehrkampf-Leistung bin ich zufrieden. Dazu habe ich jede Medaillenfarbe gewonnen – was will ich mehr?» , freute sich Juckel, der in Gießen von Freundin Anja sowie seiner Schwester lautstark unterstützt wurde.

Bis zum vierten Gerät lieferte Boy Hambüchen ein tolles Mehrkampf-Duell und landete gemeinsam mit seinem Cottbuser Gefährten auf Platz zwei (je 87,90 Punkte).
Boy rehabilitierte sich damit für sein verpatztes Comeback in der Qualifikation am Freitag und meldete nach seiner Fuß-Operation im März wieder Ansprüche für die WM-Riege an. In den Gerätefinals sprangen für Boy, der heute seinen 20. Geburtstag feiert, noch zwei fünfte Plätze an Pferd und Ringe heraus. «Nach der langen Pause war mein Auftritt in Ordnung. Vor allem bin ich zufrieden, dass mein Fuß ganz gut gehalten hat» , bilanzierte Boy. Steve Woitalla kam im Mehrkampf auf Platz acht, gestern kamen zwei sechste Ränge an Barren und Reck dazu.
(lr-online.de)
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