[ 1 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 110 | 120 | 130 | 140 | 177 ]
Deutsche Meisterschaften 2007
Gerätfinals - Juckel holt Gold nach Cottbus
22.07.07
Am Sonntag, 22. Juli, endeten die Deutschen Meisterschaften in Gießen mit den Gerätfinals. In der Sporthalle Ost dominierte Fabian Hambüchen mit Siegen an 3 Geräten.

Am Boden startete das Finale der Männer. Hier konnte Mehrkampf-Experte Eugen Spiridonov seine Klasse unter Beweis stellen und wurde mit 14.900 Punkten Deutscher Meister. Ein Zehntel dahinter kam Matthias Fahrig auf Platz zwei (14.800 Punkte). Der Bodenspezialist aus Halle rollte nach einem 1,5fachen Salto aus der Bodenbegrenzung heraus, was mit drei Zehnteln bestraft wird. Dritter wurde Fabian Hambüchen, der auch übertreten hatte. (14.750 Punkte).

Weiter ging es am Pauschenpferd. Hier glänzte Robert Juckel vom SC Cottbus mit 15.100 Punkten. Nach einer gelungenen Übung ballte er seine Fäuste zufrieden und auch sein Trainer Gunter Schönherr gratulierte ihm freudig. Die Silbermedaille sicherte sich der Stuttgarter Thomas Andergassen mit 15.025 Punkten. Rang drei belegten punktgleich René Piephardt vom SC Berlin und Robert Weber vom TSV Ehmen (14.700).

Drittes Gerät der Männer waren die Ringe. Den Siegerpokal konnte diesmal Thomas Andergassen in Empfang nehmen. Mit 15.350 Punkten konnte er seinen Titel vom Vorjahr verteidigen. Nur fünf Hundertstel hinter ihm landete der frisch gebackene Meister am Pauschenpferd, Robert Juckel (15.300). Ein weiteres Mal Bronze ging an Robert Weber (15.175).

Weiter ging es am Sprungtisch. Fabian Hambüchen zeigte zwei hochklassige Sprünge und sicherte sich damit den Titel (16.062 Punkte). Sprungspezialist Matthias Fahrig wurde knapp dahinter Zweiter (16.025). Aus dem Publikum erntete er ein "Super Matze!". Seine Antwort: Daumen hoch und ein Lachen pur. Auf Rang drei kam Helge Liebrich vom TSV Süßen mit 15.575 Punkten.

Es folgte der Barren. Hier brillierte erneut Fabian Hambüchen. Der Lokalmatador turnte eine saubere Übung, die mit 15.575 Zählern honoriert wurde. Vizemeister wurde mit 15.000 Punkten Marcel Nguyen vom TSV Unterhaching. Ein gelungener Doppelsalto als Abgang krönte seine solide Leistung. Platz drei ging an Thomas Andergassen (14.950 Punkte).

Einen fulminanten Abschluss der Deutschen Meisterschaften bildete das Finale am Reck. Der Reck-Europameister Fabian Hambüchen konnte sich an seinem Lieblingsgerät mit 16.300 Punkten auf den ersten Rang turnen. Das dritte Mal am heutigen Tag stand der 19-Jährige ganz oben auf dem Treppchen. Mit seinem Mehrkampfsieg vom Vortag weist Hambüchens Bilanz bei den Deutschen Meisterschaften insgesamt vier Titel aus. Über Platz zwei freute sich Brian Gladow, SC Berlin (15.375 Punkte). Robert Juckel kam mit 15.150 Punkten auf Rang drei.



Gerätefinals nachlesen im DM-LIVE-TICKER
Erste Athleten für´s WM-Team nominiert
Wer fährt mit zur WM? Cheftrainer geben Pressekonferenz
22.07.07
In einer Pressekonferenz gaben die Cheftrainer Ulla Koch und Andreas Hirsch am 22. Juli um 11:00 Uhr bekannt, welche Turnerinnen und Turner sich nach den Deutschen Meisterschaften weiter auf die EnBW Turn-WM Stuttgart 2007 vorbereiten können.

Ulla Koch benannte in diesem Rahmen ihre sieben Mädchen (sechs plus Ersatz), die Deutschland bei der WM vertreten sollen: Oksana Chusovitina, Katja Abel, Anja Brinker, Marie-Sophie Hindermann, Jenny Brunner, Kim Bui, Joeline Möbius. Daneben werden Svenja Hickel, Julia Hänel und Heike Gunne bei den Vorbereitungen zu dem Turn-Event des Jahres dabei sein.

Cheftrainer Andreas Hirsch nominierte vier Athleten fest für sein WM-Team: Fabian Hambüchen, Robert Juckel, Thomas Andergassen und Eugen Spiridonov. Weitere sechs haben noch die Möglichkeit, sich ins Team zu turnen. Matthias Fahrig, Philipp Boy, Robert Weber, Brian Gladow, Steve Woitalla und Marcel Nguyen kämpfen um ihre Nominierung.

Wer die deutschen Farben in Stuttgart definitiv vertritt, steht nach dem Länderkampf gegen die Schweiz und Rumänien in Schaffhausen (SUI) Mitte August fest.
(dtb-online.de)
Deutsche Meisterschaften 2007
Mehrkampffinale
21.07.07
Fabian Hambüchen hat das Mehrkampffinale der diesjährigen Deutschen Meisterschaften mit deutlichem Vorsprung gewonnen. Die Cottbuser Philipp Boy und Robert Juckel teilen sich nach einer Aufholjagd von Juckel Rang zwei.

Fabian Hambüchen hat sich damit bereits zum dritten Mal in Folge den Titel des Deutschen Mehrkampfmeisters geholt. In der Sporthalle Gießen-Ost konnte er mit 91.700 Punkten erneut den Siegerpokal in Empfang nehmen. Mit den Worten "Los geht´s Fabi" wurde der Wetzlarer vom Publikum zu seinem letzten Gerät, dem Reck, gebeten. Wie gestern zeigte er seine EM-Übung gewohnt sicher. Sekundenlang hielt er nach Übungsende die Arme in die Höhe und bedankte sich mit einem Lachen bei den Zuschauern für die Unterstützung. "Ich habe heute am Boden und am Barren zwei neue Elemente gebracht und bin glücklich, dass es so gut geklappt hat. Bis auf das Pauschenpferd ist der Wettkampf wieder ziemlich gut gelaufen", resümierte der 19-Jährige.

Nach dem dritten Gerät noch auf Rang sieben gelegen, konnte sich Robert Juckel bis auf den zweiten Platz vorarbeiten. "Nachdem ich die ersten beiden Geräte verschossen hatte, war der Druck wieder da und ich habe mich gefangen", erklärt er. "Dann haben auch andere Fehler gemacht - zugunsten der Brandenburger", so der Cottbuser verschmitzt. Auf dem Treppchen stand er am Ende zusammen mit seinem "Landsmann" Philipp Boy (beide 87.900 Punkte).

Ganz knapp dahinter lag Marcel Nguyen vom TSV Unterhaching. Nur fünf Hundertstel trennten ihn von den Zweitplatzierten (87.850 Zähler). "Das ist natürlich bitter, aber ich bin trotzdem mit meinem Wettkampf zufrieden", nahm es der Barrenspezialist locker.

Diesmal "nur" auf Rang 8 Steve Woitalla vom SCC, der sich nach seiner gestrigen guten Vorstellung wiederum viel vorgenommen hatte, vielleicht zu viel, denn er schien dem sich selbst aufgebauten Druck zu erliegen. Trotzdem ein positives Auftreten des jungen Cottbusers, der somit seine Anwartschaft auf ein WM-Ticket unterestrich.

Das Fazit von Andreas Hirsch: "Der heutige Tag zeigt, dass Bewegung in der Mannschaft ist. Es sind Konkurrenzen da, was durchaus positiv ist."

Zum Abschluss des Tages gab es Gänsehaut-Feeling. Bei dem live gesungenen Lied "We are the champions" stand das gesamte Publikum und feierte die Mehrkampfsieger des Tages euphorisch.



Mehrkampffinale nachlesen im DM-LIVE-TICKER
Nach Schock-Diagnose auf WM-Kurs
«Jetzt kloppe ich erst recht richtig rein»
21.07.07
Der „Turn-Boy“ ist wieder da. Vier Monate nach seiner schweren Fuß operation will Philipp Boy am Wochenende bei den deutschen Turn-Meisterschaften wieder angreifen und das Ticket für die WM in Stuttgart buchen.

„Ich nehme mir nicht zu viel vor, das geht sonst leicht in die Hose“, sagte der 19 Jahre alte Cottbuser vor seinem Comeback. „Aber ich will mich gut präsentieren und Cheftrainer Hirsch überzeugen, dass ich unbedingt in die WM-Riege gehöre“, fügte er hinzu.

Noch immer klagt das nach Fabian Hambüchen größte deutsche Turn-Talent über Schmerzen im Fuß, doch sind diese nicht mehr vergleichbar mit denen im März, als das Unheil seinen Lauf nahm. „Es war ein total komisches Geräusch. Und mir war klar, da ist was gerissen“, schilderte er die Situation vor seiner Haustür in Cottbus, als er nach einem Treppen-Stolperer schon fast alle Träume auf einen WM-Start im September ad acta legen musste.

Zuvor hatte er sich in Vorbereitung auf den Weltcup in Paris am selben Fuß verletzt. „Da war es eine Frage der Zeit, wann die Bänder nicht mehr mitmachen.
Insofern hatte ich fast noch Glück im Unglück: Wenn es im Training passiert wäre, wäre die Last auf dem Fuß ungleich größer gewesen“, sagte der gebürtige Schwedter.

Dennoch sei die Diagnose nach der Kernspintomographie von Teamarzt Hans-Peter Boschert „ein Schock“ gewesen: Riss des Syndesmosebandes und der beiden vorderen Außenbänder. Und dann kam ein paar Tage später noch ein Wundinfekt dazu.
„Das war das Schlimmste. Ich hatte Höllen-Schmerzen“, erinnerte sich der Lausitzer. Vier Wochen totale Ruhe waren die Folge. „Genau zu der Zeit, als die EM in Amsterdam lief und Fabian am Reck gewann. Aber ich habe den Kopf nicht in den Sand gesteckt und mir gesagt: Jetzt kloppe ich erst recht richtig rein“, sagte er zu den bitteren Stunden im Frühjahr.

Für acht Wochen wechselte er nach Berlin, war dort sowohl bei der Rehabilitation als auch bei den Fachärzten in besten Händen. „Der Schritt nach Berlin war goldrichtig. Neben der großartigen Unterstützung durch Doktor Boschert war dies der Schlüssel zum Erfolg, wenn Philipp jetzt das Ticket für die WM buchen kann“, meinte Chefcoach Andreas Hirsch.

Er sieht den „Fall Boy“ als Beispiel gebend auch für andere Zentren. „Man sollte immer Wege suchen, die die besten für die Athleten sind. Nicht immer ist das aus Konkurrenzgründen der Fall. Da vermisse ich oft die Flexibilität, über den Tellerrand hinaus zu schauen“, kritisiert der Berliner, räumt aber auch ein, dass „das Unternehmen Boy“ einen Riesenaufwand erforderte. „Er hat sogar Einzelstunden bei Lehrern erhalten, um zum Beispiel die Physik-Klausur auf dem Weg zum Abitur zu meistern“, ergänzte Hirsch.

Boy versucht nun in Gießen, mit seinen Leistungen allen Verantwortlichen für ihre außergewöhnlichen Bemühungen in der Vor-WM- Phase zu danken. «Am Boden kann ich momentan nur ein abgeschwächtes Programm turnen. Aber an den anderen Geräten habe ich Vergleich zur WM in Aarhus noch mal drauf gepackt», kündigte er an und will sich mit dem WM-Ticket zu seinem 20. Geburtstag selbst ein schönes Geschenk bereiten.

«Wenn wir drei Cottbuser - Robert Juckel, Steve Woitalla und ich - den Sprung nach Stuttgart schaffen, wäre das gigantisch. Das hat noch kein Stützpunkt geschafft», sieht er nicht vordergründig eine Lausitzer Konkurrenz-Situation im Kampf um die Plätze im WM-Aufgebot hinter Ausnahme-Turner Fabian Hambüchen
(financial times deutschland)
Deutsche Meisterschaften 2007
(WM-) Qualifikation
20.07.07
Mit einer überragenden Leistung gewann am heutigen Freitag Abend Fabian Hambüchen (TSG Niedergirmes) die 2. WM-Qualifikation der Turner in der gut gefüllten Gießener Sporthalle Ost.
Nur Robert Juckel (SC Cottbus - Foto) konnte dort annähernd mithalten und erturnte sich Platz 2 mit einem stabilen Auftritt und schlug somit den Sieger der 1. WM-Quali in Dessau Eugen Spiridonov.
Robert Juckel zu seinem Wettkampf: "Dies hier ist nur eine Momentaufnahme, die Wettkämpfe um die Medaillen beginnen morgen, allerdings bin ich mit meiner Leistung nicht unzufrieden, obwohl es hier und da durchaus noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Ich hoffe, daß im Notizbuch des Bundestrainers nun ein dickes Ausrufezeichen hinter meinem Namen steht. Nun gilt es diese Leistung stabil zu bekommen, damit ich dem Team zur WM in Stuttgart entscheidend helfen kann"

Mit einer ansprechend stabilen Leistung wartete auch Steve Woitalla auf, der seinen Anspruch als Kandididat für das WM-Team unterstrich: "Ich will unbedingt ganz nah ans Stuttgart Team, wollte zeigen, daß man weiter mit mir rechnen muss und das man sich auf mich verlassen kann."

Inhaltlich stark präsentierte sich auch Philipp Boy, dem man allerdings bei seinem Comeback fehlende Wettkampfpraxis anmerkte: "Ich musste mich für das WM-Team über die Inhalte meiner Übungen anbieten, muss jetzt an der Stabilität arbeiten und werde bereits morgen beweisen, dass diese höher ist, als es mir heute gelungen ist."



Qualifikationsergebnisse, Männer

1. Fabian Hambüchen TSG Niedergirmes) - 92,400
2. Robert Juckel (SC Cottbus) - 91,000
3. Eugen Spiridonov (TV Bous) - 87,450
4. Brian Gladow (SC Berlin) - 86,350
5. Jens Uebel KTV Chemnitz) - 86,200
6. Steve Woitalla (SC Cottbus) - 85,950
7. Matthias Fahrig (SV Halle) - 85,700
8. Marcel Nguyen (TSV Unterhaching) - 85,550
9. Philipp Boy (SC Cottbus) - 85,400
10. Helge Liebrich (TSV Süßen) - 84,350

Qualifikation nachlesen im DM-LIVE-TICKER
Deutsche Meisterschaften live erleben
20.07.07
Es wird Ernst für Robert Juckel, Philipp Boy und Steve Woitalla (Foto) !
7 Deutsche Meistertitel sind zu vergeben, weitere 14 Medaillen warten auf Ihre Empfänger. Dafür gehen in Gießen 23 qualifizierte Bewerber an den Start.
Das Wichtigste: Die Fahrkarten zur
Turn-WM in Stuttgart können gebucht werden.
Verfolgt das event vor Ort oder über den DM-Live-Ticker ...
DM-LIVE-TICKER


offizielle DM-website

TV-coverage:
21. Juli 2007
ARD : 18:10 Uhr | Sportschau
ZDF : 22:45 Uhr | Sportstudio

22. Juli 2007
ZDF : 19:00 Uhr | heute
SWR : 22:45 Uhr | Sport im 3.

23. Juli 2007
ZDF : 15:00 Uhr | heute-Sport
Cottbuser Philipp Boy gibt sein Comeback
DM in Gießen als zweite WM-Qualifikation
20.07.07
Die deutsche WM-Hoffnung Philipp Boy nimmt am Wochenende bei den deutschen Turn-Meisterschaften in Gießen sein Comeback nach viermonatiger Verletzungspause in Angriff.
„Ich turne den kompletten Sechskampf und will Cheftrainer Andreas Hirsch überzeugen, dass ich unbedingt in die WM-Riege für Stuttgart gehöre“, sagte der 19-Jährige vom SC Cottbus Turnen, der im Vorjahr bei den deutschen Meisterschaften den Ausnahmeturner Fabian Hambüchen bis zum letzten Gerät um den Titel zittern ließ und schließlich Dritter wurde. Im Oktober 2006 gehörte Boy zu den Stützen der deutschen WM-Riege in Aarhus, die im Team-Wettbewerb das Finale erreichte und mit Platz sieben die beste Platzierung seit zehn Jahren erreichte.

Vor dem Weltcup in Paris hatte sich der Cottbuser Mitte März eine Fußverletzung zugezogen, die während des Weltcups in seiner Heimatstadt akut wurde. Riss des Syndesmosebandes und doppelter Außenbandriss hieß damals die Diagnose, die eine Operation in Freiburg unumgänglich machte. Rund vier Wochen musste Boy komplett mit dem Training aussetzen und kämpfte sich dann mit Rehabilitationsmaßnahmen und viel Krafttraining wieder an das Wettkampfniveau heran. Bei der ersten WM-Qualifikation vor zwei Wochen in Dessau hatte er noch pausieren müssen.

Reck-Europameister Fabian Hambüchen aus Wetzlar, der als einziger Turner für die WM-Riege gesetzt ist und in Gießen zu den Favoriten gehört, rechnet schon bei den Meisterschaften wieder mit Boy. Härteste Konkurrenz erwartet der deutsche Mehrkampfmeister der Jahre 2005 und 2006 von Eugen Spiridonov, dem Gewinner der ersten WM-Qualifikation, aber auch vom Cottbuser.
„Philipp hat nach seiner Fuß-Operation noch Rückstände am Boden und beim Sprung. Aber wenn er wieder fit ist, wird er eine Bereicherung der WM-Riege sein“, meinte Vater Wolfgang Hambüchen.

Neben Boy sind auch Robert Juckel und Steve Woitalla aus Cottbus am Start. Mit dem zweiten und dritten Platz in Dessau schafften sich beide eine gute Ausgangsposition in Richtung WM-Teilnahme, die es jetzt im Mehrkampf am Samstag (Beginn 14 Uhr) zu bestätigen gilt. Am Sonntag benennt dann Bundestrainer Andreas Hirsch sein WM-Aufgebot. «Und da möchte ich zumindest als Ersatzmann dabei sein» , sagte der 19-jährige Woitalla, im vergangenen Jahr Doppel-Europameister bei den Junioren.
(lr-online.de)
Boy will zur WM
Comeback nach 4 Monaten
19.07.07
Die deutsche WM-Hoffnung Philipp Boy nimmt bei den deutschen Turn-Meisterschaften in Gießen sein Comeback nach viermonatiger Verletzungspause in Angriff.

"Ich turne den kompletten Sechskampf und will Cheftrainer Andreas Hirsch überzeugen, dass ich unbedingt in die WM-Riege für Stuttgart gehöre", sagte der 19-Jährige, der im Vorjahr bei den deutschen Meisterschaften den Ausnahmeturner Fabian Hambüchen bis zum letzten Gerät um den Titel zittern ließ und schließlich Dritter wurde.(Foto)
(ad-hoc-news.de)

Derweil reisen am heutigen Donnertag die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften in Gießen an, um in den Abendstunden ein Training in der Wettkampfhalle zu absolvieren.

Gut 24 Stunden dann noch, dann beginnen die mit Hochspannung erwarteten Deutschen Meisterschaften im hessischen Gießen.
Aus Cottbuser Sicht gehen neben Philipp Boy auch Routinier Robert Juckel und Rookie Steve Woitalla an den Start und werden mit weiteren 20 qualifizierten Bewerbern in den Wettbewerb treten. Normalerweise sind die Meisterschaften sowieso schon einer der Jahreshöhepunkte, doch mit der Weltmeisterschaft im eigenen Land Anfang September erhalten die Meisterschaften noch einen zusätzlichen Anstrich dazu.
Damit gesellt sich zu den Fragen, wer holt die Mehrkampf- und Einzeltitel, wer qualifiziert sich zumindest für die weitere Vorbreitung in Blickrichtung WM.

Damit auch viele Turninteressierte diese Entscheidungen zeitnah mit verfolgen können , richtet der Deutsche Turner–Bund auf seiner Seite einen Live–Ticker ein.
Auftakt wird die Qualifikation für das Mehrkampffinale am Freitagabend ab 18.30 Uhr sein.
weiterführende LINKS zu Informationen rund um die Turn-DM finden Sie in der Mehrwertspalte rechts

die Cottbuser Turner vorgestellt:
Lesen sie mehr über Robert Juckel
Lesen sie mehr über Philipp Boy
Lesen sie mehr über Steve Woitalla
Deutsche Meisterschaften mit WM-Fieber
17.07.07
Mit dem Slogan „Gießen turnt!“ lockt die Universitätsstadt am kommenden Wochenende nicht nur eingefleischte Turnfans an, sondern sorgt für grassierendes Turnfieber bis weit über die mittelhessische Metropole hinaus.
Grund sind die Deutschen Meisterschaften im Turnen Frauen und Männer, die zum ersten Mal in Gießen ausgetragen werden. Vom 20. bis 22. Juli geht es in der Sporthalle Ost hoch her, denn neben den nationalen Meistern wird auch ermittelt, wer die bundesdeutschen Farben bei der EnBW Turn-WM Stuttgart 2007 (01. bis 09. September) vertreten wird.

Leidenschaftliche und entschlossene Vorträge auf hohem Niveau sind also garantiert, wenn Fabian Hambüchen und Katja Abel und Co. ab Freitag an die Gerät treten werden. Als Favorit auf gleich mehrere Meistertitel gilt Fabian Hambüchen, Deutschlands Turn-Star Nummer 1 und aktueller Reck-Europameister.
Der 19-jährige Wetzlarer ist nach seinem Trainingsaufenthalt in Japan in blendender Verfassung und brennt darauf, sich unweit seines Heimatortes den Fans zu präsentieren.
Bei den Frauen ist Oksana Chusowitina das Maß der Dinge in Deutschland. Die „Grand Dame“ des Turnens soll das deutsche Team bei der WM anführen und mit ihm die Qualifikation für Olympia 2008 erreichen. Wie wird sich die 32-jährige Mutter gegen die starken Youngster wie Anja Brinker (16 Jahre) und Marie-Sophie Hindermann (ebenfalls 16) behaupten können?

Wird sich bei den Männern der wiedergenese Philipp Boy ein ähnlich heißes Duell mit Hambüchen liefern wie im vergangenen Jahr? Oder kann Mehrkampf-Spezialist Eugen Spiridonov nach seinem brillanten Auftritt bei der ersten WM-Qualifikation in Dessau nun erneut auftrumpfen und Hambüchen Paroli bieten?


Sicher ist nur: Der Kampf um Titel und Tickets wird heiß und spannend.



Wer sich die packenden Duelle nicht in der Halle anschauen kann, wird ab Freitag mit dem bewährten Live-Ticker des Deutschen Turner-Bundes über das Geschehen informiert. Unter dtb-online.de und turn-team.de
können die Übungen der Athletinnen und Athleten am Computer nahezu in Echtzeit mitverfolgt werden. Darüber hinaus werden Sie hier mit aktuellen Bildern und Ergebnissen versorgt.
(source: freestyle24.de)
Boy vor Comeback
13.07.07
Philipp Boy vom SC Cottbus ist weiter zuversichtlich, vom 20. bis 22. Juli in Gießen bei den deutschen Meisterschaften im Geräteturnen wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen zu können, um sich für die Weltmeisterschaften in Stuttgart (1. bis 9. September) zu empfehlen.

«Es sieht ganz gut aus. Ich turne alle Geräte und hoffe, dass der Fuß hält» , sagte der 19-Jährige, der sich momentan im Cottbuser Sportzentrum vorbereitet.

Boy, WM-Starter im Vorjahr, hatte sich im März beim Treppensteigen das Syndesmoseband und das Außenband am linken Fuß gerissen.
(lr-online.de)
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